DJI Osmo Pocket 3 Black
Der 1-Zoll-CMOS-Sensor mit 4K/120fps-Aufnahme und die 3-Achsen-Stabilisierung liefern gestochen scharfe, verwacklungsfreie Videos selbst bei schnellen Bewegungen. Das drehbare 2-Zoll-Display ermöglicht mühelose Aufnahmen im Hoch- und Querformat, während ActiveTrack 6.0 das Motiv zuverlässig im Fokus hält. Diese 179g leichte Kamera ist ideal für Vlogger und Content Creator, die unterwegs kinoreife 10-Bit-Aufnahmen mit D-Log M für professionelle Farbkorrekturen benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die DJI Osmo Pocket 3 ist eine winzige Vlogging-Kamera mit einem 1-Zoll-Sensor, die 4K-Videos mit 120fps und einer butterweichen 3-Achsen-Stabilisierung aufnimmt. Das drehbare Display macht sie perfekt für vertikale Kurzvideos, und Features wie 10-Bit D-Log M sind in dieser Preisklasse selten. Für alle, die eine hochwertige, kompakte Videokamera suchen, ist sie eine klare Empfehlung, solange man mit dem mäßigen Akku und dem fehlenden Wetterschutz leben kann.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Unglaublich kompakt und leicht (179g) 98th
- Hervorragende 4K/120fps Videoqualität 89th
- Praktisches drehbares 2-Zoll-Display 88th
- Effektive 3-Achsen-Stabilisierung 85th
- 10-Bit D-Log M für professionelles Color Grading
Nachteile
- Nicht wetterfest
- Akku unterdurchschnittlich
- Umständliche App-Installation auf Android
- Kein Sucher vorhanden
- Verarbeitung fühlt sich nicht hochwertig an (6. Perzentil)
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Die Fakten
Leistung
In unserer Datenbank liegt die Burst-Rate der Pocket 3 im 98. Perzentil, was für eine Kamera dieser Art schlichtweg verrückt ist. Die 120 Bilder pro Sekunde im Slow-Motion-Modus sind butterweich und machen selbst banale Szenen spektakulär. Die Videoqualität rangiert im 86. Perzentil, und das sieht man. 4K-Material ist gestochen scharf, und der Dynamikumfang dank des 1-Zoll-Sensors ist beeindruckend, besonders bei Sonnenuntergängen. Die 3-Achsen-Stabilisierung liegt im soliden Mittelfeld (70. Perzentil), was in der Praxis völlig ausreicht. Beim Gehen oder leichten Rennen bleibt das Bild ruhig, nur bei extremen Bewegungen stößt der kleine Gimbal an seine Grenzen.
Der Autofokus ist mit seinem 58. Perzentil-Rang eher Durchschnitt. Die Motiverkennung funktioniert gut, solange das Motiv nicht zu hektisch unterwegs ist. Für die meisten Vlogging-Situationen ist er aber schnell und treffsicher genug. Ein kleiner Wermutstropfen ist der Akku, der mit seinem 45. Perzentil-Rang nicht gerade ein Ausdauerwunder ist. Die versprochenen 32 Minuten Ladezeit auf 100% mit einem starken Netzteil sind aber ein guter Trost. Die Konnektivität ist mit dem 64. Perzentil okay, aber die Sache mit der fehlenden DJI Mimo App im Google Play Store ist einfach nur nervig und umständlich.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | 1-inch" |
Autofocus
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 120 |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 120 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| Codec | AAC |
Display & EVF
| Screen Size | 2" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
Build
| Weight | 0.2 kg / 0.4 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
Im Vergleich
Im Vergleich zu einer Sony Alpha a6700 wird der Unterschied in der Philosophie schnell klar. Die Sony ist eine vollwertige Systemkamera mit APS-C-Sensor, die in Sachen reiner Bildqualität und vor allem bei Fotos die Nase vorn hat. Aber sie ist größer, schwerer und braucht für ruhige Videos einen zusätzlichen Gimbal. Die Pocket 3 ist die fertige Komplettlösung für Bewegtbild, die man immer dabei hat. Gegen eine Panasonic Lumix S5IIX, die eine absolute Video-Bestie ist, zieht die kleine DJI bei Profi-Features wie internem ProRes oder der vollen Sensorfläche klar den Kürzeren, kostet aber auch nur einen Bruchteil.
Die Olympus OM-D E-M1 Mark III und die Fujifilm X-H1 sind beides tolle Hybridkameras, aber sie zielen auf eine andere Nutzergruppe. Sie sind für Fotografen gemacht, die auch filmen, während die Pocket 3 eine reine Videokamera ist, die zufällig auch Fotos kann. Die Nikon Z6 II wiederum spielt in einer ganz anderen Liga, was den Sensor und die Low-Light-Fähigkeiten angeht. Aber keine dieser Kameras kannst du einfach so in die Hemdtasche stecken. Die Pocket 3 ersetzt keine Profi-Kamera, aber sie ist die beste Ergänzung, die ein Content Creator haben kann.
| Spec | DJI Osmo Pocket 3 | Fujifilm X-H2S | Sony a7R V | Panasonic LUMIX GH7 | Nikon Z Z8 | Canon EOS R R3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | compact | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | ?MP 1-inch | 26.2MP aps-c | 61MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds | 45.7MP full-frame | 24.1MP full-frame |
| AF Points | - | 425 | 693 | 315 | 493 | 1053 |
| Burst FPS | 120 | 40 | 10 | 75 | 120 | 12 |
| Video | 4K @120fps | 6K @120fps | 8K @60fps | 6K @120fps | 8K @120fps | 6K @120fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 179 | 579 | 723 | 721 | 907 | 822 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DJI Osmo Pocket 3 | 66.5 | 38.1 | 4.6 | 97.7 | 87.7 | 29 | 46 | 85.4 | 70 | 88.7 | 75.2 |
| Fujifilm X-H2S Compare | 89.4 | 96.1 | 93.4 | 92.6 | 97.4 | 96.9 | 98.3 | 98.8 | 94.3 | 93.3 | 94.7 |
| Sony a7R V Compare | 94.8 | 99.1 | 96.3 | 76.4 | 95 | 77.5 | 93.3 | 85.4 | 94.3 | 97.3 | 98.4 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 86.6 | 88.9 | 96.3 | 94.6 | 97.1 | 61.5 | 90.4 | 85.4 | 94.3 | 75.9 | 96.5 |
| Nikon Z Z8 Compare | 91.3 | 93.6 | 86.8 | 99.8 | 98.6 | 69.9 | 90.1 | 85.4 | 94.3 | 60.9 | 92.6 |
| Canon EOS R R3 Compare | 98.9 | 95.1 | 97.3 | 83.2 | 95.9 | 51.5 | 46 | 85.4 | 94.3 | 84.6 | 86.8 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne für die DJI Osmo Pocket 3 ist mit 359 bis 63.360 Euro ein wilder Ritt durch verschiedene Bundles und Händler. Der beste Deal findet sich bei Amazon.com. Für den normalen Straßenpreis um die 500 Euro bekommt man eine Kamera, die in Sachen Bildstabilisierung und Kompaktheit selbst eine Sony Alpha a6700 mit einem teuren Gimbal alt aussehen lässt. Klar, eine spiegellose Systemkamera bietet mehr Flexibilität bei Objektiven und einen größeren Sensor, aber die kostet mit einem vergleichbaren Setup schnell das Doppelte. Wenn du hauptsächlich vloggen willst und keine Wechselobjektive brauchst, ist die Pocket 3 ein extrem fairer Deal. Der Creator Combo ist die sinnvollere Wahl, wenn du direkt besseren Sound willst.
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Überblick
Die DJI Osmo Pocket 3 ist so ziemlich das, was jeder sucht, der eine kompakte Kamera für YouTube oder Vlogging unter 500 Euro haben will. Sie steckt voller Technik, die man sonst nur in deutlich größeren Systemkameras findet. Der 1-Zoll-CMOS-Sensor und die 4K-Auflösung mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde liefern ein Bild, das für diese Geräteklasse einfach top ist. Dazu kommt der winzige 3-Achsen-Gimbal, der verwackelte Handyaufnahmen wie aus der Steinzeit aussehen lässt.
Was die Pocket 3 so besonders macht, ist das 2-Zoll-Display, das sich drehen lässt. So wechselt man in Sekunden von horizontalen zu vertikalen Aufnahmen, perfekt für Shorts oder TikToks. Mit nur 179 Gramm verschwindet sie in der Hosentasche und ist damit der ideale Begleiter für unterwegs, auch wenn sie offiziell nicht wetterfest ist. Der Autofokus mit Motiverkennung und ActiveTrack 6.0 hält das Motiv zuverlässig im Bild, selbst wenn man herumhüpft.
Für alle, die mehr aus dem Material herausholen wollen, bietet die Pocket 3 D-Log M und 10-Bit-Farbtiefe. Das ist ein Feature, das man in dieser Preisklasse und vor allem in dieser Größe nicht oft sieht. Der interne Stereoton ist brauchbar, aber wer es ernst meint, greift zum Creator Combo mit dem DJI Mic 2. So oder so, die Osmo Pocket 3 ist eine echte Ansage an alle, die eine unkomplizierte, hochwertige Vlogging-Kamera suchen.
Häufige Fragen
Q: Ist die DJI Osmo Pocket 3 gut für Vlogging?
Ja, sie ist eine der besten Vlogging-Kameras auf dem Markt. Der 1-Zoll-Sensor, die 4K/120fps und der mechanische 3-Achsen-Gimbal liefern ein extrem stabiles und hochwertiges Bild, das jedes Smartphone in den Schatten stellt.
Q: Kann die DJI Osmo Pocket 3 auch vertikale Videos aufnehmen?
Absolut. Das 2-Zoll-Touchdisplay lässt sich einfach drehen, um nahtlos zwischen horizontalen und vertikalen Aufnahmen zu wechseln, was sie ideal für TikTok, Shorts oder Reels macht.
Q: Wie lange hält der Akku der DJI Osmo Pocket 3?
Der fest verbaute 1300mAh-Akku hält in der Praxis nicht übermäßig lange und liegt im unteren Mittelfeld. Mit einem starken USB-C-Ladegerät ist er aber in rund 32 Minuten wieder voll, und der optionale Akkugriff aus dem Creator Combo verlängert die Laufzeit deutlich.
Q: Ist die DJI Osmo Pocket 3 wasserdicht?
Nein, die Osmo Pocket 3 ist nicht wetterfest. Du solltest sie nicht bei Regen oder in staubiger Umgebung ohne zusätzlichen Schutz verwenden.
Für wen es nicht geeignet ist
Diese Kamera ist nichts für dich, wenn du hauptsächlich fotografierst oder eine Kamera für raue Bedingungen suchst. Der fehlende Sucher und die schwache Verarbeitung im Vergleich zu robusten Systemkameras machen sie ungeeignet für Outdoor-Abenteuer. Auch wenn du auf eine große Objektivauswahl angewiesen bist, bist du mit einer spiegellosen Kamera wie der Sony Alpha a6700 oder der Fujifilm X-H1 besser bedient. Wer stundenlang am Stück filmt, wird zudem mit dem kleinen Akku nicht glücklich und sollte eher zu einer Kamera mit Wechselakku greifen.
Fazit
Solltest du die DJI Osmo Pocket 3 kaufen? Wenn du einen unkomplizierten, winzigen Begleiter für unterwegs suchst, der dein Smartphone bei Videoaufnahmen alt aussehen lässt, dann ja, absolut. Sie ist die aktuell beste Kompaktkamera für Vlogging und YouTube auf dem Markt. Die Kombination aus 1-Zoll-Sensor, 4K/120fps und dem mechanischen Gimbal ist in dieser Größe unschlagbar. Die Bildqualität ist für Social Media und sogar für semi-professionelle Projekte mehr als ausreichend.
Allerdings ist sie nichts für Fotografen oder für Leute, die bei Wind und Wetter draußen drehen. Der fehlende Wetterschutz und die unterdurchschnittliche Akkulaufzeit sind die größten Schwächen. Auch die umständliche App-Installation auf Android ist ein echter Kritikpunkt. Aber wenn du über diese Macken hinwegsehen kannst, wirst du mit der Pocket 3 eine Menge Spaß haben und Aufnahmen machen, die man einer so kleinen Kamera nicht zutraut.