Sony RX1R III
Der 61-Megapixel-Vollformat-Exmor-R-CMOS-Sensor und der BIONZ-XR-Prozessor liefern eine außergewöhnliche Detailauflösung mit natürlichen Farbabstufungen. Das fest verbaute ZEISS Sonnar T* 35mm F2 Objektiv ist mikrometergenau auf den Sensor abgestimmt und erzeugt Bilder mit einem charakterstarken, unklinischen Look. Diese Kamera eignet sich am besten für Produktfotografen und anspruchsvolle Fotografen, die eine kompromisslose Bildqualität in einem 454g leichten Alltagsbegleiter suchen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Sony RX1R III kombiniert einen atemberaubenden 61MP Vollformat-Sensor mit einem fantastischen Zeiss 35mm F2 in einem winzigen Gehäuse. Die Bildqualität ist best-in-class, aber der Preis von über 5.000 Dollar, die miserable Akkulaufzeit und das feste Objektiv machen sie zu einem Nischenprodukt. Sie ist die ultimative Kamera für wohlhabende Streetfotografen und Puristen, die keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehen wollen. Für alle anderen gibt es deutlich vielseitigere und günstigere Alternativen.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Atemberaubende 61MP-Auflösung mit exzellentem Dynamikumfang 88th
- Kompaktes, robustes Gehäuse ideal für Street und Reise 70th
- Zeiss 35mm F2 liefert einen charakterstarken, unklinischen Look 68th
- Präzise abgestimmte Sensor-Linsen-Einheit für maximale Schärfe
- Drahtloser Blitz-Commander für Studio-Flexibilität
Nachteile
- Extrem hoher Preis zwischen 5.098 und 6.300 Dollar
- Sehr schwache Akkulaufzeit von nur 270 Schuss
- Keine Bildstabilisierung im Gehäuse oder Objektiv
- Langsame 5fps-Serie und mittelmäßiger Autofokus
- Festes Objektiv schränkt die Vielseitigkeit massiv ein
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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ExklusivBasierend darauf, wann Kunden ihre Bewertungen tatsächlich geschrieben haben - so sehen Sie, ob das anfängliche Lob anhielt.
Basierend auf 9 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.
Die Fakten
Leistung
Der 61-Megapixel-Sensor ist der Star der Show, und er liefert ab. Die Detailauflösung ist schlichtweg atemberaubend und liegt auf einem Niveau, das man sonst nur von klobigen Mittelformatkameras kennt. In unserem Sensor-Ranking landet sie im 61. Perzentil, was solide ist, aber die reine Auflösung täuscht über diesen Wert hinweg. In der Praxis bedeutet das: Du kannst in deine Bilder hineinzoomen und Details entdecken, die du mit bloßem Auge nie gesehen hast. Der Dynamikumfang ist weit, das Rauschen bei hohen ISOs ist dank des BSI-CMOS-Designs gut kontrolliert. Der BIONZ XR Prozessor sorgt zudem für natürliche Farbabstufungen, die besonders bei Hauttönen und schwierigen Lichtsituationen überzeugen.
Die Schwächen zeigen sich, sobald du die Kamera aus ihrem Komfortzone lockst. Die Serienbildrate von 5 Bildern pro Sekunde ist für Action oder Sport schlicht unbrauchbar und liegt im 27. Perzentil unseres Rankings. Der Autofokus ist mit seinem 31. Perzentil-Rang ebenfalls nur Mittelmaß, auch wenn Nutzer ihn für den Alltag als schnell und treffsicher loben. Die fehlende Bildstabilisierung zwingt dich bei schlechtem Licht oft zu höheren ISOs, und der winzige Akku mit 270 Schuss ist eine echte Zumutung. Das ist einer der schlechtesten Werte, die wir je gesehen haben, und bedeutet, dass du für einen Tag intensiven Shootings definitiv zwei oder drei Ersatzakkus brauchst.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | 35.7 x 23.8 mm (Full-Frame) BSI CMOS |
| Size | full-frame |
| Megapixels | 42.2 MP |
| ISO Range | 100 |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 5 |
| Max Shutter | 1/8000 |
Display & EVF
| Screen Size | 2.95" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | No |
Build
| Weight | 0.5 kg / 1.0 lbs |
| Battery Life | 270 |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| HDMI | Micro HDMI |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Im Vergleich zu den direkten Konkurrenten wird die Nische der RX1R III schnell klar. Eine Canon EOS R6 Mark III ist ein Allround-Monster mit überragendem Autofokus, Stabilisierung und Video-Features für deutlich weniger Geld. Aber sie ist auch dreimal so groß und schwer. Die Fujifilm X-H2 bietet einen 40MP APS-C Sensor und eine viel größere Objektivauswahl zu einem Bruchteil des Preises, erreicht aber nicht die Vollformat-Magie des Sony-Sensors. Die Nikon Z9 und Panasonic LUMIX GH7 sind professionelle Arbeitstiere für Video und Action, die in einer komplett anderen Liga spielen, was Größe und Gewicht angeht.
Die RX1R III hat keinen direkten Konkurrenten, und das ist ihr größter Trumpf. Sie ist die einzige Kamera, die einen 61MP Vollformat-Sensor in einem echten Taschenformat bietet. Die OM System OM-1 Mark II ist ähnlich kompakt, hat aber einen viel kleineren MFT-Sensor. Wenn du also genau diese Kombination aus Auflösung und Portabilität brauchst, führt kein Weg an der Sony vorbei. Für jeden anderen Anwendungsfall gibt es jedoch deutlich vielseitigere und günstigere Alternativen.
| Spec | Sony RX1R III | Fujifilm X-H2S | Panasonic LUMIX GH7 | OM System OM-1 | Nikon Z Z8 | Olympus OM-D E-M1 Mark III |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | compact | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 42.2MP full-frame | 26.2MP aps-c | 25.2MP micro-four-thirds | 20.4MP micro-four-thirds | 45.7MP full-frame | 20.4MP micro-four-thirds |
| AF Points | - | 425 | 315 | 1053 | 493 | 121 |
| Burst FPS | 5 | 40 | 75 | 10 | 120 | 15 |
| Video | - | 6K @120fps | 6K @120fps | 4K @60fps | 8K @120fps | 4K @30fps |
| IBIS | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 454 | 579 | 721 | 511 | 907 | 580 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | User Sentiment | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sony RX1R III | 35.3 | 38.1 | 69.5 | 31.9 | 23.2 | 67.7 | 2.4 | 60.2 | 17 | 87.8 | 34.8 | 34.2 |
| Fujifilm X-H2S Compare | 89.3 | 96.1 | 93.6 | 92.6 | 97.4 | 96.9 | 98.3 | 98.8 | 62.7 | 94.3 | 93.3 | 94.7 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 86.6 | 88.9 | 96.5 | 94.6 | 97.1 | 61.5 | 90.4 | 85.4 | 92 | 94.3 | 75.9 | 96.5 |
| OM System OM-1 Compare | 95.3 | 97.5 | 83.7 | 93.9 | 84.4 | 46.7 | 95 | 85.4 | 92 | 86.3 | 82.6 | 86.7 |
| Nikon Z Z8 Compare | 91.3 | 93.6 | 86.9 | 99.8 | 98.6 | 69.9 | 90.1 | 85.4 | 0 | 94.3 | 60.9 | 92.5 |
| Olympus OM-D E-M1 Mark III Compare | 81.2 | 84.6 | 93.7 | 90.4 | 68.7 | 46.7 | 92.8 | 85.4 | 62.7 | 94.3 | 99.9 | 96.5 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Über das Preis-Leistungs-Verhältnis zu sprechen, ist bei der RX1R III fast schon absurd. Mit einem Einstiegspreis von über 5.000 Dollar und bis zu 6.300 Dollar bei manchen Händlern ist sie eine der teuersten Kompaktkameras auf dem Markt. Für das gleiche Geld bekommst du eine professionelle Vollformat-DSLM mit mehreren hochwertigen Objektiven. Die Frage ist also nicht, ob sie ihren Preis wert ist, sondern ob du bereit bist, für diese einzigartige Kombination aus Größe und Bildqualität einen massiven Aufpreis zu zahlen.
Die Preisspanne von über 1.200 Dollar zwischen den Händlern zeigt, dass du auf jeden Fall vergleichen solltest. Einige Shops bieten Finanzierungsoptionen oder Sony-Cashback-Aktionen an, die den Schmerz etwas lindern können. Aber sei dir im Klaren: Du bezahlst hier Exklusivität und Ingenieurskunst, nicht ein rationales Preis-Leistungs-Verhältnis. Für reine Produktfotografie, wo sie mit 43.7 Punkten am stärksten ist, gibt es günstigere Setups, die ähnliche Ergebnisse liefern.
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Überblick
Die Sony RX1R III ist so ziemlich das ungewöhnlichste Biest in der Kamerawelt. Stell dir vor, du nimmst den 61-Megapixel-Sensor aus einer professionellen High-Res-DSLM und stopfst ihn in ein Gehäuse, das kleiner ist als die meisten Systemkameras ohne Objektiv. Genau das ist hier passiert. Sony hat eine kompromisslose Bildqualität in ein Format gepackt, das wirklich in jede Jackentasche passt. Mit 454 Gramm ist sie leichter als eine Flasche Wasser und doch steckt in ihr ein Vollformat-Sensor, der selbst in unserem Datenbank-Ranking für Studio- und Produktfotografie mit 43.7 von 100 Punkten eine starke Figur macht.
Für wen ist dieses Ding also? Ganz klar für Leute, die das absolut beste Bild wollen, ohne einen Rucksack voller Wechselobjektive zu schleppen. Streetfotografen, die unauffällig arbeiten wollen. Reisende, die kein schweres Setup mitschleppen, aber trotzdem nicht auf Details verzichten wollen. Und vielleicht auch ambitionierte Hobbyfotografen, die einfach die pure Freude an einem perfekt abgestimmten Werkzeug suchen. Das fest verbaute Zeiss Sonnar T* 35mm F2 ist dabei Fluch und Segen zugleich. Es zwingt dich zur Disziplin, aber es liefert auch einen Look, der laut Nutzern diesen typischen sterilen Digital-Look vermeidet.
Aber lass uns nicht um den heißen Brei reden: Der Preis ist absurd. Zwischen 5.098 und 6.300 Dollar rufen die Händler auf, und das für eine Kamera mit festem Objektiv, mickrigem Akku und ohne Bildstabilisierung. Das ist eine bewusste Entscheidung von Sony, und sie polarisiert gewaltig. Einige Besitzer feiern sie als unschlagbare "Every Day Carry"-Kamera, andere halten sie schlicht für einen überteuerten Point-and-Shoot. Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen und hängt stark davon ab, wie sehr du das Konzept einer perfekt integrierten Einheit aus Sensor und Linse zu schätzen weißt.
Häufige Fragen
Q: Ist die Sony RX1R III wirklich ihren hohen Preis wert?
Das hängt komplett von deinen Ansprüchen ab. Wenn du eine einzigartige Kombination aus höchster Bildqualität und extremer Portabilität suchst und den 35mm-Blickwinkel liebst, dann ja. Du bezahlst hier für eine perfekt abgestimmte Sensor-Linsen-Einheit, die es so nirgendwo anders gibt. Wenn du aber auch nur ein bisschen Vielseitigkeit brauchst, bekommst du für das gleiche Geld eine professionelle Systemkamera mit mehreren Objektiven, die in fast allen anderen Bereichen besser abschneidet.
Q: Kann ich mit der RX1R III auch Videos drehen?
Das ist leider eine ihrer größten Schwächen. Die Videofunktionen sind nicht spezifiziert und liegen in unserem Ranking im 19. Perzentil, was sie zu einer der schlechtesten Optionen für Video macht. Für Vlogging ist sie mit 21.9 von 100 Punkten sogar völlig ungeeignet. Die Kamera ist eine reine Fotomaschine. Wenn du regelmäßig filmst, solltest du dich nach Alternativen wie der Panasonic LUMIX GH7 oder der Canon EOS R6 Mark III umsehen.
Q: Wie schlägt sich die Kamera bei schlechtem Licht ohne Bildstabilisierung?
Die fehlende Stabilisierung ist ein echter Nachteil. Da das Objektiv mit F2 zwar lichtstark ist, aber nicht stabilisiert wird, musst du bei schlechtem Licht oft die ISO hochschrauben, um Verwacklungen zu vermeiden. Der Sensor liefert zwar auch bei hohen ISOs noch gute Ergebnisse, aber eine Stabilisierung würde dir zwei bis drei Blendenstufen mehr Spielraum geben. Ein Stativ oder eine ruhige Hand sind hier Pflicht.
Q: Für welche Art von Fotografie ist die RX1R III am besten geeignet?
Laut unserer Datenbank ist sie mit 43.7 von 100 Punkten am stärksten in der Produktfotografie, dicht gefolgt von allgemeiner Fotografie mit 32 Punkten. In der Praxis glänzt sie aber vor allem in der Street- und Reisefotografie, wo ihre kompakte Größe und die hohe Auflösung perfekt harmonieren. Für Action, Sport oder Video ist sie hingegen eine klare Fehlentscheidung.
Für wen es nicht geeignet ist
Du solltest einen großen Bogen um die RX1R III machen, wenn du auch nur gelegentlich Action, Sport oder schnell bewegte Motive fotografierst. Die 5 Bilder pro Sekunde und der mittelmäßige Autofokus werden dich in diesen Situationen im Stich lassen. Auch wenn Video für dich wichtig ist, ist diese Kamera eine komplette Fehlentscheidung. Die nicht vorhandene Stabilisierung und die schwachen Videowerte machen sie für Vlogger oder Filmer unbrauchbar.
Wenn du ein begrenztes Budget hast, ist sie natürlich ebenfalls tabu. Für den Preis der RX1R III bekommst du eine erstklassige Systemkamera mit mehreren Objektiven. Schau dir in diesem Fall die Fujifilm X-H2 oder eine Sony Alpha 7R an. Und wenn dir die Akkulaufzeit wichtig ist, wirst du mit 270 Schuss pro Ladung nicht glücklich. Das ist einer der schlechtesten Werte auf dem Markt und bedeutet, dass du ständig Ersatzakkus mit dir rumschleppen musst.
Fazit
Die Sony RX1R III ist eine Kamera für Puristen mit einem dicken Bankkonto. Wenn du ein Streetfotograf bist, der das beste Bild in der kleinstmöglichen Form sucht und den 35mm-Blickwinkel liebt, wirst du sie vergöttern. Die Bilder haben einen Charakter, den man mit keiner anderen Kompaktkamera und kaum einer Systemkamera hinbekommt. Sie zwingt dich, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren, und belohnt dich mit Ergebnissen, die an Mittelformat erinnern. Für diesen speziellen Nutzer ist sie jeden Cent wert.
Für alle anderen ist sie ein teurer Kompromiss. Die schwache Akkulaufzeit, die fehlende Stabilisierung und das feste Objektiv machen sie zu einem Spezialisten, der in vielen Alltagssituationen an seine Grenzen stößt. Wenn du auch nur gelegentlich Videos drehst, Action fotografierst oder verschiedene Brennweiten brauchst, wirst du schnell frustriert sein. In diesem Fall empfehlen wir, das Geld in eine hochwertige Systemkamera wie die Canon EOS R6 Mark III oder eine Sony Alpha 7R Serie zu stecken und ein gutes 35mm Objektiv dazu zu kaufen.