Apple MacBook Pro 16 Space Gray 2019
Der Intel Core i7 der 9. Generation mit 6 Kernen und die diskrete AMD Radeon Pro 5300M mit 4 GB GDDR6-Speicher bieten solide Leistung für anspruchsvolle Workflows. Das 16-Zoll-Retina-Display mit 500 Nits und P3-Farbraum wird durch das Sechs-Lautsprecher-System und die zertifizierte, generalüberholte Qualität zu einem starken Gesamtpaket. Dieses MacBook Pro eignet sich am besten für Entwickler und Content-Ersteller, die ein großes, farbtreues Display und macOS in einem getesteten, preisbewussten Gerät suchen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das MacBook Pro 16 von 2019 ist ein refurbished Geheimtipp für Kreative mit kleinem Budget, die das fantastische 16-Zoll-Display und macOS brauchen. Die CPU-Leistung ist noch stark, aber die 16 GB RAM und die mittelmäßige GPU sind die größten Limitierungen. Ein echter Schnapper ist es nur am unteren Ende der Preisspanne um 500 Dollar, sonst ist ein Apple-Silicon-Mac die bessere Wahl. Perfekt für alle, die Boot Camp benötigen und ein robustes Arbeitstier suchen.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Brillantes 16-Zoll-Display mit 500 Nits und P3-Farbraum, perfekt für Bildbearbeitung. 98th
- Hervorragende Verarbeitung und Zuverlässigkeit (97. Perzentil), fühlt sich nach Jahren noch wertig an. 97th
- Kraftvolles 6-Lautsprecher-System mit sattem Klang und druckvollen Bässen. 94th
- Solide CPU-Leistung (90. Perzentil) für alltägliche Kreativ-Workflows und Entwicklung. 92nd
- Gute Anschlussvielfalt mit vier Thunderbolt-3-Ports, die viele Monitore und Docks unterstützen.
Nachteile
- 16 GB RAM sind verlötet und mit 27. Perzentil-Rang heute oft zu knapp bemessen.
- Nur Wi-Fi 5 an Bord, kein Wi-Fi 6, was die Zukunftssicherheit einschränkt.
- Mit 1,95 kg und 21. Perzentil bei Kompaktheit kein Leichtgewicht für unterwegs.
- Die Radeon Pro 5300M (66. Perzentil) ist für moderne 3D-Workloads oder Spiele nur mäßig geeignet.
- Keine Legacy-Anschlüsse wie USB-A oder SD-Kartenleser, ein Dongle-Leben ist vorprogrammiert.
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Die Fakten
Leistung
Der Intel Core i7-9750H in diesem MacBook ist ein alter Bekannter und liegt in unserem CPU-Ranking im 90. Perzentil. Das klingt erstmal top, und für viele Aufgaben ist er das auch. In der Praxis bedeutet das: Multicore-Rendering in Final Cut oder das Kompilieren größerer Codebasen laufen flott, aber man merkt dem Chip unter Dauerlast sein Alter an. Er wird warm und die Lüfter drehen hörbar auf. Für kurze, intensive Bursts ist er aber immer noch eine Bank. Die 16 GB RAM sind dagegen mit einem 27. Perzentil-Rang eine echte Schwachstelle, vor allem weil sie verlötet und nicht aufrüstbar sind. Für 4K-Videoschnitt oder große Photoshop-Dateien ist das heute eher die Untergrenze.
Die AMD Radeon Pro 5300M mit 4 GB GDDR6-VRAM sortiert sich im soliden Mittelfeld ein, bei uns im 66. Perzentil. Das reicht für flüssige Timeline-Wiedergabe in DaVinci Resolve und einige leichte 3D-Arbeiten, aber für aufwendiges 3D-Rendering oder gar Gaming unter Windows ist sie kein Überflieger. Die integrierte Intel UHD Graphics 630 übernimmt die leichten Aufgaben und spart Akku. Der eigentliche Star ist aber der Speicher: Die 512 GB SSD ist mit einem 61. Perzentil-Rang zwar nur Mittelmaß, aber in der Praxis fühlt sie sich dank der hohen Lese- und Schreibraten von Apple immer noch extrem schnell an. Das Öffnen von Apps und großen Dateien geht ruckzuck.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel 9th Generation Core i7 |
| Cores | 6 |
| Frequency | 2.6 GHz |
Graphics
| GPU | AMD Radeon Pro 5300M |
| Type | Discrete |
| VRAM | 4 GB |
Memory & Storage
| RAM | 16 GB |
| RAM Generation | DDR4 |
| Storage 1 | 512 GB |
| Storage 1 Type | SSD |
| Storage 2 | 256 GB |
| Storage 2 Type | HDD |
Display
| Size | 16" |
| Resolution | 3072x1920 |
| Panel | IPS |
| Brightness | 500 nits |
| Color Gamut | P3 wide color |
Connectivity
| USB-C Ports | 4 |
| USB Ports | 4 |
| Thunderbolt | Thunderbolt 3 |
| Wi-Fi | Wi-Fi 5 |
| Bluetooth | Bluetooth 5.0 |
Physical
| Weight | 1.9 kg / 4.3 lbs |
| OS | macOS |
Im Vergleich
Im Vergleich zu modernen Windows-Alternativen wie dem Samsung Galaxy Book5 Pro 360 oder dem HP OmniBook X Flip wird der Generationsunterschied deutlich. Die neuen ARM-basierten Snapdragon- und Intel-Ultra-Chips in diesen Geräten liefern eine deutlich bessere Akkulaufzeit und sind oft kompakter und leichter. Dafür haben sie nicht die rohe Dauerleistung des alten Intel i7 unter Volllast und vor allem nicht das macOS-Ökosystem. Das MSI Prestige und das ASUS ROG Strix sind eher direkte Konkurrenten mit dedizierten GPUs. Das ASUS ist ein Gaming-Biest mit viel mehr Grafikpower, aber auch schwerer und mit einem schlechteren Display für farbkritische Arbeiten. Das Lenovo Slim 7 bietet oft ein neueres Design und Wi-Fi 6, aber die Verarbeitung und das Trackpad erreichen nicht ganz Apple-Niveau.
Der größte Konkurrent kommt aber aus dem eigenen Haus: Ein refurbished MacBook Pro mit M1 Pro Chip. Für einen ähnlichen Preis wie ein teures 2019er Modell bekommt man einen Laptop, der kühler, leiser und schneller läuft und dessen Akku fast doppelt so lange hält. Der einzige Grund, sich für den Intel-Mac zu entscheiden, ist die Notwendigkeit von Boot Camp für natives Windows oder die Abhängigkeit von alter Intel-Software, die unter Rosetta 2 zickt. In allen anderen Szenarien ist der Umstieg auf Apple Silicon die klar bessere Wahl. Dieses 2019er Modell ist eine Nischenlösung für ein spezifisches Problem, kein Allrounder mehr.
| Spec | Apple MacBook Pro 16 | MSI Prestige PRE13EVOA2088 | ASUS Zenbook UX3405CA-U9321TB | Lenovo Legion Pro 7i Gen 10 83F5006HUS | Microsoft Surface Laptop 7th Edition | HP OmniBook X Flip |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel 9th Generation Core i7 | Intel Core Ultra 7 258V | Intel Core Ultra 9 285H | Intel Core Ultra 9 275HX | Qualcomm Snapdragon X Elite X1E-84-100 | Intel Core Ultra 7 256V |
| RAM (GB) | 16 | 32 | 32 | 64 | 32 | 16 |
| Storage (GB) | 512 | 1000 | 1000 | 2048 | 1024 | 1024 |
| Screen | 16" 3072x1920 | 13.3" 2880x1800 | 14" 1920x1200 | 16" 2560x1600 | 15" 2496x1664 | 14" 1920x1200 |
| GPU | AMD Radeon Pro 5300M | Intel Arc Graphics | Intel Arc Graphics | NVIDIA GeForce RTX 5080 | Qualcomm Adreno | Intel Arc 140V |
| OS | macOS | Windows 11 Home | Windows 11 Home | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Home |
| Weight (kg) | 2 | 1 | 1.3 | 4.9 | 1.7 | 1.4 |
| Battery (Wh) | - | - | 75 | - | 66 | 65 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | CPU | GPU | RAM | Anschlüsse | Display | Mobilität | Speicher | Zuverlässigkeit | Nutzerresonanz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Apple MacBook Pro 16 | 89.2 | 66.2 | 26.4 | 98.1 | 93.5 | 21.7 | 59.4 | 97.2 | 91.7 |
| MSI Prestige PRE13EVOA2088 Compare | 63.5 | 63.1 | 80.9 | 80.5 | 91.2 | 96.1 | 72.3 | 59.6 | 86 |
| ASUS Zenbook UX3405CA-U9321TB Compare | 88.5 | 65.9 | 90.7 | 63.5 | 81 | 86.4 | 61.9 | 59.6 | 98.2 |
| Lenovo Legion Pro 7i Gen 10 83F5006HUS Compare | 96.2 | 93.2 | 98.8 | 38 | 93.8 | 6.8 | 97.4 | 80.3 | 87.7 |
| Microsoft Surface Laptop 7th Edition Compare | 98.8 | 24 | 80.9 | 63.5 | 89 | 57 | 80.3 | 80.3 | 94.8 |
| HP OmniBook X Flip Compare | 66.8 | 63.1 | 67.6 | 80.5 | 74.3 | 81.8 | 80.3 | 32.7 | 98.9 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beim Preis wird es richtig spannend. Die Spanne zwischen den Händlern ist mit 460 bis 1300 Dollar enorm. Ein generalüberholtes Gerät für rund 500 Dollar ist ein absoluter Schnapper, wenn man ein farbtreues 16-Zoll-Display und macOS braucht. Für den Preis bekommt man sonst oft nur Laptops mit mittelmäßigen IPS-Panels. In diesem Bereich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend. Kratzt der Preis jedoch an der 1000-Dollar-Marke oder darüber, wird die Luft dünn. Dann betritt man nämlich das Territorium eines gebrauchten MacBook Pro mit M1 Pro oder M2 Pro Chip, die in fast jeder Disziplin, vor allem bei Effizienz und GPU-Leistung, meilenweit voraus sind. Der beste Deal in unserer Übersicht kommt von Newegg, wo das Gerät als "Apple A Grade" refurbished mit 256 GB SSD gelistet ist. Achten Sie genau auf die Speichergröße, denn die 256-GB-Variante ist für viele schnell zu klein. Die 512-GB-Version bei Best Buy ist der sweet spot, wenn der Preis stimmt.
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Price History
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Überblick
Das MacBook Pro 16 Zoll von 2019, speziell das Modell MVVJ2LL/A, ist so etwas wie der letzte Mohikaner der Intel-Ära bei Apple. Bevor die hauseigenen M-Chips alles auf den Kopf stellten, war das hier die Speerspitze für Kreative und Entwickler. Es richtet sich an Leute, die ein großes, farbtreues Display brauchen und gleichzeitig noch auf Boot Camp für Windows oder ältere Software angewiesen sind, die auf Apple Silicon nicht nativ läuft. In unserer Datenbank landet es bei der Creator-Eignung bei starken 85,8 von 100 Punkten, was genau den Kern der Zielgruppe trifft.
Was dieses Gerät auch heute noch interessant macht, ist der Mix aus solider Rechenleistung und einem Gehäuse, das sich einfach hochwertig anfühlt. Der 2,6 GHz Core i7 der 9. Generation ist zwar nicht mehr der neueste, aber mit 6 Kernen und 16 GB RAM stemmt er Videobearbeitung und Coding-Projekte noch ordentlich. Und dann ist da natürlich das Display: 16 Zoll, 3072x1920 Pixel, 500 Nits Helligkeit und P3-Farbraum. Das ist eine Kombination, die man in dieser Preisklasse als refurbished Gerät nur schwer woanders findet.
Allerdings muss man die Kirche im Dorf lassen. Das ist ein knapp zwei Kilo schwerer Brocken, und die Konnektivität mit nur vier Thunderbolt-3-Ports und Wi-Fi 5 ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Wer auf viele USB-A-Anschlüsse oder einen SD-Kartenleser hofft, braucht zwingend Dongles. Dafür bekommt man ein extrem zuverlässiges Arbeitstier mit einem der besten Lautsprechersysteme, das je in einem Laptop verbaut wurde. Die sechs Speaker mit den Tieftönern klingen immer noch fantastisch.
Häufige Fragen
Q: Kann man den Arbeitsspeicher oder die SSD dieses MacBook Pro Modells aufrüsten?
Nein, das ist leider nicht möglich. Sowohl der 16 GB DDR4 Arbeitsspeicher als auch die SSD sind fest auf dem Logic Board verlötet. Sie sollten daher genau überlegen, ob Ihnen die 512 GB Speicherplatz auf Dauer reichen, da eine spätere Erweiterung ausgeschlossen ist. Externe SSDs über Thunderbolt 3 sind die einzige Möglichkeit, den Speicher zu vergrößern.
Q: Ist dieses Intel-MacBook noch eine gute Wahl, wo es doch jetzt die M-Chips von Apple gibt?
Das kommt ganz auf Ihren Anwendungsfall an. Für die reine Leistung und Effizienz ist ein MacBook mit M1 Pro oder neuer in fast jeder Hinsicht überlegen. Dieses Intel-Modell ist nur dann die bessere Wahl, wenn Sie zwingend Windows nativ über Boot Camp betreiben müssen oder spezielle Software nutzen, die auf Apple Silicon nicht zuverlässig läuft. Für alle anderen ist ein neuerer Mac mit Apple-Chip die zukunftssicherere Investition.
Q: Wie gut eignet sich die AMD Radeon Pro 5300M für Spiele unter Windows?
Die Radeon Pro 5300M ist eine professionelle Grafikkarte und nicht für Spiele optimiert. Sie können damit zwar ältere oder weniger anspruchsvolle Titel in mittleren Einstellungen spielen, aber für aktuelle AAA-Spiele ist sie nicht leistungsstark genug. Die 4 GB VRAM sind hier ebenfalls ein limitierender Faktor. Für gelegentliches Spielen reicht es, ein Gaming-Laptop ist das MacBook Pro aber definitiv nicht.
Q: Was bedeutet 'Geek Squad Certified Refurbished' oder 'Apple A Grade' genau?
Diese Bezeichnungen sind Gütesiegel der jeweiligen Händler für generalüberholte Ware. 'Geek Squad Certified' von Best Buy bedeutet, dass das Gerät umfassend getestet und gereinigt wurde und voll funktionsfähig ist. 'Apple A Grade' von Händlern wie Newegg beschreibt in der Regel einen optisch sehr guten Zustand mit nur minimalen, kaum sichtbaren Gebrauchsspuren. In beiden Fällen sollten Sie ein Gerät erwarten, das technisch einwandfrei ist und äußerlich wie neu wirkt, oft mit einer eingeschränkten Garantie des Händlers.
Für wen es nicht geeignet ist
Dieses MacBook Pro ist nichts für Sie, wenn Sie einen leisen und kühlen Laptop für unterwegs suchen. Unter Last werden die Lüfter laut, und das Gewicht von fast zwei Kilo macht sich im Rucksack bemerkbar. Auch alle, die viel Wert auf eine lange Akkulaufzeit legen, sollten einen Bogen machen. Die Intel-Chips sind wahre Stromfresser im Vergleich zu modernen Apple-Silicon- oder effizienten Windows-ARM-Laptops. Greifen Sie in diesem Fall lieber zu einem MacBook Air mit M1 oder M2, das ist leiser, leichter und hält länger durch.
Ebenso sollten Sie die Finger davon lassen, wenn Sie auf moderne Konnektivität angewiesen sind. Das Fehlen von Wi-Fi 6 und die Beschränkung auf reine USB-C/Thunderbolt-Anschlüsse ohne jegliche Legacy-Ports bedeuten, dass Sie immer einen Adapter dabei haben müssen. Wenn Sie häufig Präsentationen an Beamern halten oder SD-Karten von Kameras auslesen, ist das auf Dauer nervig. Ein Lenovo Slim 7 oder ein HP OmniBook X Flip bieten hier mehr Flexibilität direkt ab Werk und sind zudem deutlich kompakter.
Fazit
Für den Videoeditor oder Fotografen mit einem schmalen Budget, der zwingend auf ein großes, akkurates Display und macOS angewiesen ist, kann dieses MacBook Pro ein Volltreffer sein, vorausgesetzt, der Preis liegt im unteren Bereich der Skala. Die Kombination aus dem 16-Zoll-Retina-Bildschirm und der immer noch potenten CPU macht es zu einer brauchbaren mobilen Workstation für HD- und leichte 4K-Projekte. Man muss sich nur im Klaren sein, dass 16 GB RAM das absolute Minimum sind und man mit der Zeit wahrscheinlich öfter mal Projekte auslagern oder rendern lassen muss, während man einen Kaffee holt.
Entwickler, die auf virtualisierte Umgebungen oder Docker angewiesen sind, sollten ebenfalls einen genauen Blick auf den RAM werfen. 16 GB können hier schnell zum Flaschenhals werden. Wer jedoch hauptsächlich in Xcode unterwegs ist oder Webentwicklung macht, wird mit der Leistung noch eine Weile glücklich sein. Das größte Kaufargument bleibt das Display und das Soundsystem. Wenn Sie viel Medien konsumieren oder Ihre Arbeit am Bildschirm beurteilen müssen, liefert dieses Gerät ab. Für alle anderen, die einfach nur einen guten Laptop suchen, gibt es in der Preisregion um 1000 Dollar aufwärts modernere, leichtere und effizientere Optionen, die mehr Sinn ergeben.