HP ProDesk G1i Jack Black 2025
Der Intel Core Ultra 5 235T mit 14 Kernen und die üppigen 64 GB DDR5-RAM mit 5600 MHz machen diesen Mini-PC zu einer leistungsstarken Lösung für anspruchsvolles Multitasking auf kleinstem Raum. Die solide Auswahl an Anschlüssen inklusive HDMI 2.1, USB-C und Wi-Fi 6E sowie das nur 1,2 kg leichte Gehäuse ermöglichen eine flexible und saubere Arbeitsplatzintegration. Dieser Rechner eignet sich am besten für Geschäftsanwender und Home-Office-Nutzer, die eine kompakte, KI-fähige Workstation für datenintensive Tabellenkalkulationen und virtuelle Meetings benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Der HP ProDesk 4 Mini G1i ist ein kompakter Office-PC mit einem seltenen Highlight: 64 GB DDR5-RAM. Das macht ihn perfekt für speicherhungrige Aufgaben, während die integrierte Grafik Gaming komplett ausschließt. Die Preise schwanken stark, also unbedingt Händler vergleichen. Wer viel RAM im Mini-Format braucht, bekommt hier einen leisen und soliden Arbeiter.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Massive 64 GB DDR5-RAM, damit gehört er zu den bestausgestatteten Mini-PCs auf dem Markt. 96th
- Sehr kompakt und leicht (1,2 kg), lässt sich per USB-C mit einem Kabel betreiben. 73rd
- Leiser Betrieb, selbst unter Last kaum störend. 71st
- Freier M.2-Slot für einfache Speichererweiterung. 71st
- Windows 11 Pro vorinstalliert, inklusive Maus und Tastatur.
Nachteile
- Integrierte GPU ist schwach, Gaming oder 3D-Arbeit sind praktisch unmöglich.
- Kein Preis-Leistungs-Wunder, die Preise schwanken stark zwischen den Händlern.
- CPU-Leistung ist nur solide, kein großer Sprung gegenüber älteren Office-CPUs.
- Nur ein Jahr Garantie ab Werk, für Business-Geräte etwas knapp.
- Die NPU ist nett, aber aktuell noch wenig praxisrelevant.
Die Fakten
Leistung
Der Core Ultra 5 235T ist ein 14-Kerner mit einer Basis von 1,6 GHz, der in unserem Datensatz im 71. Perzentil landet. Das klingt erstmal nur nach solidem Mittelfeld, aber die Wahrheit ist: Für Office-Aufgaben ist das mehr als ausreichend. Die 64 GB DDR5-RAM sind mit dem 97. Perzentil dagegen ein echtes Brett. So viel Arbeitsspeicher in einem Mini-PC ist selten und macht das System zu einer kleinen Workstation. Man kann problemlos mehrere virtuelle Maschinen laufen lassen oder riesige Datensätze im RAM halten, ohne dass der Rechner ins Schwitzen kommt. Die integrierte Intel Graphics ist mit dem 46. Perzentil der Flaschenhals, aber das war zu erwarten. Für alles, was über YouTube und einfache Bildbearbeitung hinausgeht, fehlt ihr einfach die Power.
Die 1 TB NVMe-SSD liegt im 73. Perzentil und liefert ordentliche Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Im Alltag öffnen sich Programme quasi sofort, und der Rechner bootet in wenigen Sekunden. Ein nettes Detail: Es gibt noch einen freien M.2-Slot, man kann den Speicher also später easy erweitern. Unter Dauerlast bleibt das System angenehm leise, was in einem Großraumbüro oder einem ruhigen Arbeitszimmer Gold wert ist. Die Kühlung ist gut genug, dass der Lüfter nicht ständig hochdreht, selbst wenn man dem Prozessor mal etwas mehr abverlangt.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel Core Ultra 5 235T |
| Cores | 14 |
| Frequency | 1.6 GHz |
| L3 Cache | 24 MB |
Graphics
| GPU | Intel Graphics |
| Type | Integrated |
Memory & Storage
| RAM | 64 GB |
| RAM Generation | DDR5 |
| Storage | 1 TB |
| Storage Type | NVMe SSD |
Build
| Form Factor | mini |
| PSU | 90 |
| Weight | 1.2 kg / 2.6 lbs |
Connectivity
| USB-C Ports | 1 |
| USB Ports | 5 |
| HDMI | 1x HDMI 2.1 Output |
| DisplayPort | 2x DisplayPort 2.1 Output |
| Wi-Fi | Wi-Fi 6E |
| Bluetooth | Bluetooth 5.3 |
| Ethernet | Gigabit Ethernet |
System
| OS | Windows 11 Pro |
Im Vergleich
Im Vergleichsfeld tummeln sich ein paar sehr unterschiedliche Kontrahenten. Der Apple Mac Studio M4 Max ist der Elefant im Raum. Er kostet mehr, bietet aber eine GPU-Leistung, die den HP wie ein Spielzeug aussehen lässt, und richtet sich an Kreativprofis. Der HP kontert mit mehr RAM in der Basis, Windows-Kompatibilität und einem viel niedrigeren Einstiegspreis. Für reine Büroarbeit und Windows-spezifische Software ist der ProDesk die pragmatischere Wahl.
Dann gibt es noch den ASUS Republic of Gamers GM700TZ und den MSI EdgeXpert. Beides sind eher Gaming- oder Workstation-Systeme mit dedizierten GPUs, die den HP in Sachen Grafikleistung alt aussehen lassen. Aber sie sind auch größer, lauter und verbrauchen mehr Strom. Der HP spielt seine Stärken klar bei Größe, Effizienz und RAM-Ausstattung aus. Wer keine dicke GPU braucht, aber viel RAM, für den ist der HP die bessere Mausefalle. Der CLX SET ist ein vorkonfigurierter Desktop, der preislich ähnlich liegt, aber in einem klassischen Tower-Gehäuse kommt und damit mehr Flexibilität für spätere Upgrades bietet.
| Spec | HP ProDesk G1i | Lenovo Legion 90Y6003JUS | ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 | Dell Tower ECT1250 | CLX SET TGMSETRTU5204BM | Apple Mac Studio M4 Max |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 5 235T | Intel Core Ultra 9 | AMD Ryzen 9 9950X | Intel Core Ultra 7 265 | Intel Core i9 14900KF | Apple M4 Max |
| RAM (GB) | 64 | 64 | 64 | 32 | 64 | 36 |
| Storage (GB) | 1024 | 3072 | 2048 | 2000 | 8000 | 512 |
| GPU | Intel Graphics | NVIDIA GeForce RTX 5080 | AMD Radeon RX 9070 XT | Intel UHD Graphics | NVIDIA GeForce RTX 5070 | Apple M4 Max 32-core |
| Form Factor | mini | mid-tower | desktop | mid-tower | mid-tower | sff |
| Psu W | 90 | 1200 | 850 | 180 | 850 | - |
| OS | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Home | Windows 11 Home | macOS |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | CPU | GPU | RAM | Anschlüsse | Speicher | Zuverlässigkeit | Nutzerresonanz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HP ProDesk G1i | 70.7 | 47 | 96.4 | 64.5 | 72.8 | 70.5 | 67.5 |
| Lenovo Legion 90Y6003JUS Compare | 97.5 | 88.9 | 96.4 | 91.7 | 96.4 | 70.5 | 84.2 |
| ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare | 98.8 | 79.4 | 93.9 | 97.2 | 91.6 | 37.9 | 74.2 |
| Dell Tower ECT1250 Compare | 89.5 | 30.9 | 82.4 | 86.3 | 82.7 | 70.5 | 99.1 |
| CLX SET TGMSETRTU5204BM Compare | 94.2 | 82.4 | 96.4 | 86.3 | 99.2 | 11.6 | 95.5 |
| Apple Mac Studio M4 Max Compare | 85.5 | 66.4 | 69.2 | 94.5 | 31.1 | 99.4 | 99.9 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beim Preis wird es spannend, und nicht unbedingt im positiven Sinne. Die Preisspanne zwischen den Händlern ist mit 851 Dollar enorm. Das günstigste Angebot liegt bei 1.700 Dollar, das teuerste bei 2.551 Dollar. Das ist ein Unterschied, bei dem man schon zweimal hinschauen sollte. Für 1.700 Dollar bekommt man hier einen soliden, sehr gut ausgestatteten Mini-PC, der für spezifische RAM-intensive Workloads eine echte Ansage ist. Für über 2.500 Dollar ist das Ding dagegen schwer zu rechtfertigen, denn da kommt man in Regionen, wo ein Apple Mac Studio M4 Max oder ein hochgezüchteter Custom-PC plötzlich viel attraktiver werden.
Die 64 GB RAM sind das Alleinstellungsmerkmal, das den Preis treibt. Wer die nicht braucht, sollte sich unbedingt günstigere Konfigurationen oder Alternativen ansehen. Der Preis ist also extrem abhängig davon, wo man kauft. Unser Tipp: Vor dem Kauf die Händlerliste genau vergleichen und nicht den erstbesten Preis akzeptieren. Die Preisdifferenz ist hier fast schon ein zweites Gerät wert.
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Price History
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Überblick
Der HP ProDesk 4 Mini G1i ist so ein typischer Office-Kollege, der einfach unauffällig seinen Job macht. Er steht irgendwo unter dem Monitor oder hinter dem Bildschirm und fällt kaum auf, bis man mal darüber nachdenkt, wie leise und zuverlässig er eigentlich läuft. Mit einem Intel Core Ultra 5 235T, satten 64 GB DDR5-RAM und einer flotten 1 TB NVMe-SSD ist er für ein kompaktes System erstaunlich gut ausgestattet. Das ist kein Rechner, mit dem man abends zockt, sondern eine Arbeitsmaschine für Leute, die viele Tabs, große Excel-Tabellen und vielleicht ein paar virtuelle Maschinen gleichzeitig offen haben.
Was ihn interessant macht, ist der Fokus auf KI. Der Prozessor bringt eine dedizierte NPU mit 13 TOPS mit, was für lokale KI-Aufgaben wie Hintergrundunschärfe in Videoanrufen oder kleinere Copilot-Funktionen gedacht ist. Das ist noch nicht die ganz große KI-Revolution, aber es zeigt, wohin die Reise geht. HP packt hier aktuelle Technik in ein 1,2 kg leichtes Gehäuse, das man mit einem einzigen Kabel über USB-C mit Strom und Bild versorgen kann. Das ist aufgeräumt und praktisch.
Für wen ist das Ding also? In erster Linie für Unternehmen und Home-Office-Nutzer, die einen zuverlässigen, leisen und platzsparenden Desktop brauchen. Unser Datensatz zeigt die Stärken klar bei kompakten Setups und klassischen Büroaufgaben. Wer einen Gaming-PC sucht, ist hier komplett falsch. Aber für Produktivität, Datenverarbeitung und als kleiner Server für zuhause ist die Kiste ein echter Kandidat.
Häufige Fragen
Q: Kann ich den Arbeitsspeicher selbst aufrüsten oder austauschen?
In der Regel sind die RAM-Module bei diesen kompakten HP-Systemen verlötet oder nur sehr umständlich erreichbar. Mit 64 GB ab Werk bist du aber bereits am oberen Ende dessen, was für diese Plattform sinnvoll ist. Ein späteres Aufrüsten ist daher weder nötig noch in den meisten Fällen praktikabel.
Q: Unterstützt der Rechner drei oder mehr Monitore?
Ja, das sollte klappen. Mit den vorhandenen DisplayPort-, HDMI 2.1- und USB-C-Ausgängen (die auch DisplayPort-Signale übertragen können) sind mindestens drei Bildschirme gleichzeitig möglich. Die integrierte Intel-Grafik ist für Desktop-Anwendungen auf mehreren Monitoren problemlos stark genug.
Q: Ist das Gerät für KI-Anwendungen wie lokales Copilot oder Bildgenerierung geeignet?
Die eingebaute NPU mit 13 TOPS ist für leichte KI-Aufgaben wie Hintergrundeffekte in Videoanrufen oder kleinere lokale Copilot-Funktionen in Windows 11 ausgelegt. Für aufwändige KI-Bildgenerierung oder das Trainieren von Modellen ist sie aber viel zu schwach. Dafür braucht man eine dedizierte GPU mit viel VRAM.
Q: Kann ich den Speicher mit einer zweiten SSD erweitern?
Ja, das ist ein klarer Pluspunkt. Neben der verbauten 1 TB NVMe-SSD gibt es einen weiteren freien M.2 2280-Slot. Du kannst also einfach eine zweite SSD einbauen, um den Speicherplatz zu verdoppeln, ohne das Betriebssystem neu aufsetzen zu müssen.
Für wen es nicht geeignet ist
Gamer und Kreative, die mit Videoschnitt oder 3D-Rendering arbeiten, sollten um diesen Rechner einen großen Bogen machen. Die integrierte Intel Graphics ist mit dem 46. Perzentil einfach nicht für diese Aufgaben gemacht. Selbst ältere Spiele laufen nur in niedrigen Auflösungen und mit miesen Frameraten. Für diesen Einsatzzweck ist ein System mit dedizierter GPU wie der ASUS ROG GM700TZ oder ein Apple Mac Studio die deutlich bessere, wenn auch teurere Wahl.
Auch wer nur einfache Büroarbeiten erledigt und keine 64 GB RAM braucht, sollte sich den Aufpreis sparen. Eine günstigere Konfiguration mit 16 oder 32 GB RAM kostet deutlich weniger und fühlt sich im Alltag genauso schnell an. Der riesige Arbeitsspeicher ist das Hauptverkaufsargument, und wenn man ihn nicht nutzt, zahlt man nur für ungenutztes Potenzial.
Fazit
Für den klassischen Office-Alltag und als leiser Dauerläufer im Home-Office ist der HP ProDesk 4 Mini G1i eine sehr gute Wahl. Die Kombination aus kompaktem Gehäuse, üppigem Arbeitsspeicher und einem soliden, stromsparenden Prozessor macht ihn zu einem zuverlässigen Partner für die nächsten Jahre. Besonders wenn man mit speicherhungrigen Anwendungen wie großen Datenbanken, virtuellen Maschinen oder komplexen Excel-Modellen arbeitet, spielt er seine Stärken voll aus. Die NPU ist ein nettes Extra für die Zukunft, auch wenn sie heute noch kein Kaufgrund ist.
Wer dagegen auch nur gelegentlich spielen oder Videos rendern will, sollte die Finger davon lassen. Die integrierte Grafik ist eine Vollbremsung für alles, was über 2D hinausgeht. In dem Fall ist man mit einem der Gaming-Konkurrenten oder einem Mac Studio besser bedient. Auch wer den Rechner nur für E-Mails und Browsing nutzt, braucht die 64 GB RAM nicht und kann mit einer günstigeren Konfiguration oder einem älteren Modell viel Geld sparen. Der ProDesk ist ein Spezialist für RAM-intensive Büroarbeit, und in dieser Nische ist er schwer zu schlagen.