Ricoh GR GR IV Black
A 25.7MP APS-C sensor paired with the GR Engine 7 and an 18.3mm F2.8 lens delivers edge-to-edge sharpness in a 228g magnesium alloy body. The 5-axis IBIS provides 6 stops of compensation and a 0.6-second startup ensures you never miss a decisive moment. This camera is best for street and travel photographers who demand uncompromising image quality in a pocketable form factor.
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Ricoh GR IV packt einen der besten APS-C-Sensoren auf dem Markt und eine Stabilisierung der Spitzenklasse in ein 228g leichtes Gehäuse. Die Bildqualität ist phänomenal, die Startzeit mit 0,6 Sekunden rekordverdächtig. Dafür verzichtet sie komplett auf einen Sucher und liefert nur mittelmäßiges 1080p-Video, was sie zu einem reinen Werkzeug für kompromisslose Fotografie macht.
Vor- und Nachteile
Pros
- Bildstabilisierung gehört mit 6 Stufen zur absoluten Spitzenklasse (91. Perzentil). 91th
- APS-C-Sensor liefert eine Bildqualität, die zu den besten 10 Prozent kompakter Kameras zählt. 91th
- Extrem leicht und kompakt mit nur 228g, ideal für unterwegs. 71th
- Rasiermesserscharfes 18,3mm F2.8 Objektiv mit gleichmäßiger Schärfe bis zum Rand. 67th
- Blitzschnelle Startzeit von 0,6 Sekunden für spontane Aufnahmen.
Cons
- Kein eingebauter Sucher, was bei hellem Licht die Bildkontrolle erschwert.
- Video auf 1080p limitiert und damit nur Mittelmaß (47. Perzentil).
- Serienbildrate ist mit einer Platzierung in den unteren 30 Prozent eine klare Schwäche.
- Kein Wetterschutz, was bei einer Kamera für draußen ein Risiko ist.
- Akku hält nicht mit den Besten mit und liegt nur im unteren Mittelfeld.
What owners think
Was Nutzer sagen
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The proof
Leistung
Das Herzstück ist der 25,7-Megapixel-APS-C-Sensor, der in Kombination mit dem GR Engine 7 Prozessor eine Detailwiedergabe liefert, die in dieser Gewichtsklasse ihresgleichen sucht. Die Schärfe des 18,3mm-Objektivs ist legendär und reicht bis in die Ecken, was die GR IV zu einem Biest für Architektur- und Landschaftsaufnahmen macht. Der Autofokus ist mit einer Platzierung im oberen Drittel solide und in der Praxis schnell genug für den entscheidenden Moment, auch wenn er bei schlechtem Licht gelegentlich etwas suchen kann. Die Serienbildrate ist mit einer Platzierung in den unteren 30 Prozent allerdings eine klare Schwäche. Was wirklich beeindruckt, ist die 5-Achsen-Bildstabilisierung mit 6 Blendenstufen Kompensation. In Kombination mit dem hohen ISO-Bereich bis 204.800 kannst du nachts praktisch aus der Hand malen, ohne dass die Bilder verwackeln. Die Startzeit von 0,6 Sekunden ist ein oft unterschätztes, aber enorm wichtiges Detail, das den Unterschied zwischen einem verpassten und einem perfekten Schnappschuss ausmacht.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | aps-c |
| Megapixels | 25.74 MP |
| ISO Range | 100 |
| Processor | GR Engine 7 |
Autofocus
| AF Type | Auto-area AF, Zone AF, Select AF, Pinpoint AF, Tracking AF, Cont |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | No |
| Subject Detection | No |
Shooting
| Max Shutter | 1/4000 |
| Electronic Shutter | No |
Video
| Max Resolution | 1080p |
| 1080p FPS | 60 |
| 10-bit | No |
| Log Profile | No |
| RAW Video | No |
| Codec | H.264/MPEG-4 AVC |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | No |
Build
| Weather Sealed | No |
| Weight | 0.2 kg / 0.5 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Im Vergleich zu den genannten Schwergewichten wie der Sony a7 V oder Nikon Z9 spielt die GR IV in einer völlig anderen Liga, was Größe und Gewicht angeht. Sie ist die Kamera, die du tatsächlich immer dabei hast, während die anderen im Schrank liegen. Gegenüber einer Fujifilm X-H2, die ebenfalls einen hochauflösenden APS-C-Sensor hat, bietet die GR IV eine bessere Stabilisierung und ein kompromisslos scharfes Pancake-Objektiv in einem Paket, das in die Hosentasche passt. Dafür verzichtest du auf Wechselobjektive, einen Sucher und ernsthafte Videofunktionen. Die Canon EOS R6 Mark III ist bei Autofokus und Serienbild um Welten überlegen, aber auch dreimal so schwer. Die GR IV ist kein direkter Konkurrent zu diesen Kameras, sondern eine hochspezialisierte Ergänzung für Fotografen, die bereits ein großes System besitzen oder absolute Diskretion und Portabilität über alles stellen.
| Spec | Ricoh GR GR IV | Sony a7 a7 V | Fujifilm X-H2 X-H2 | Canon EOS R6 Mark III R6 Mark III | Nikon Z Z9 | Panasonic LUMIX GH7 GH7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | compact | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 25.7MP aps-c | 33MP full-frame | 40.2MP aps-c | 32.5MP full-frame | 45.7MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds |
| AF Points | - | 759 | 425 | 1053 | 493 | 315 |
| Burst FPS | - | 30 | 20 | 40 | 30 | 75 |
| Video | 1080p | 4K @120fps | 8K @60fps | 6K @120fps | 8K @120fps | 5K @120fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 228 | 610 | 579 | 609 | 1160 | 721 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Evf | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ricoh GR GR IV | 67 | 36.2 | 65.7 | 28.9 | 46.9 | 90.6 | 44.9 | 56.1 | 71.1 | 54.6 | 90.8 |
| Sony a7 a7 V Compare | 95.7 | 88.6 | 94.8 | 90.6 | 89.3 | 59.8 | 96.6 | 99.4 | 93.4 | 96.8 | 96.1 |
| Fujifilm X-H2 X-H2 Compare | 88.1 | 95.6 | 89.4 | 85.1 | 95.3 | 97.4 | 96.9 | 83.6 | 93.4 | 92.4 | 93.6 |
| Canon EOS R6 Mark III R6 Mark III Compare | 98.5 | 87.8 | 94.7 | 92.8 | 89.3 | 58.5 | 96.5 | 98.9 | 93.4 | 89.6 | 99.5 |
| Nikon Z Z9 Compare | 90.6 | 89.4 | 99.6 | 96 | 99 | 64.5 | 97.3 | 83.6 | 93.4 | 92.4 | 84.7 |
| Panasonic LUMIX GH7 GH7 Compare | 84.5 | 87.8 | 97.6 | 95.1 | 97.3 | 56.1 | 89.3 | 83.6 | 93.4 | 77.6 | 96.1 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne ist mit über 460 Dollar Unterschied zwischen den Händlern enorm, also lohnt sich ein genauer Blick. Amazon bietet die Kamera derzeit am günstigsten an, was sie deutlich attraktiver macht als zum Höchstpreis. Für das Geld bekommst du eine Bildqualität und Stabilisierung, die du sonst nur in deutlich teureren und größeren Systemen findest. Der Gegenwert liegt klar im Sensor und Objektiv. Wenn du die Video- und Serienbildschwächen ignorieren kannst, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für reine Fotografen, besonders zum niedrigeren Preis, ausgezeichnet. Zahlst du den vollen Preis, schrumpft der Vorteil und die fehlenden Features wie ein Sucher schmerzen mehr.
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Überblick
Die Ricoh GR IV ist eine Nischen-Legende, die in ein paar Bereichen absolut glänzt und in anderen bewusst verzichtet. Mit einem Sensor, der zu den besten 10 Prozent in unserer Datenbank gehört, und einer Bildstabilisierung, die im 91. Perzentil liegt, liefert sie eine Bildqualität, die für eine Kamera, die in eine Jackentasche passt, fast schon frech gut ist. Die 25,7 Megapixel und das messerscharfe 18,3mm F2.8 Objektiv sorgen für Details, an denen sich viele größere Systemkameras die Zähne ausbeißen. Aber das ist kein Allrounder. Die Videofunktion ist mit 1080p und einer Platzierung im Mittelfeld eher ein Pflichtprogramm, und einen Sucher sucht man vergebens. Das ist eine Kamera für einen einzigen, heiligen Zweck: kompromisslose Street- und Reisefotografie.
Häufige Fragen
Q: Ist die Ricoh GR IV auch bei schlechtem Wetter nutzbar?
Nein, die GR IV ist nicht wetterfest versiegelt. Das ist ein bewusster Kompromiss für das geringe Gewicht und die kompakte Bauweise. Bei Regen oder Staub solltest du sie also besser geschützt lassen oder eine passende Tasche verwenden.
Q: Kann ich mit der GR IV auch gute Videos aufnehmen?
Nur bedingt. Die Videoauflösung ist auf 1080p bei 60fps limitiert, was sie im Vergleich zu anderen Kameras dieser Preisklasse ins Mittelfeld (47. Perzentil) zurückwirft. Für gelegentliche Clips reicht es, aber für ernsthafte Videoproduktionen ist sie nicht das richtige Werkzeug.
Q: Wie schlägt sich der Autofokus bei wenig Licht?
Der Hybrid-Autofokus ist für die meisten Situationen schnell und zuverlässig, aber bei sehr wenig Licht kann er an seine Grenzen stoßen. Die Kombination aus der effektiven Stabilisierung und der hohen ISO-Leistung bis 204.800 hilft aber, auch bei Dunkelheit noch scharfe Aufnahmen aus der Hand zu bekommen.
Für wen es nicht geeignet ist
Diese Kamera ist nichts für dich, wenn du einen Sucher brauchst oder viel filmst. Der fehlende EVF macht das Komponieren bei hellem Sonnenlicht zur Geduldsprobe, und die Videofunktion ist mit 1080p und einer Platzierung im unteren Mittelfeld eher ein nachträglicher Einfall. Auch Sport- oder Actionfotografen sollten einen Bogen machen, denn die Serienbildrate ist mit ihrer Platzierung in den unteren 30 Prozent einfach zu langsam. Wenn du eine All-in-One-Lösung suchst, die alles gleichermaßen gut kann, wirst du mit der GR IV nicht glücklich.
Fazit
Die Ricoh GR IV ist eine kompromisslose Bildqualitäts-Maschine im Taschenformat. Wenn deine oberste Priorität ein erstklassiger Sensor und ein scharfes Objektiv in einem extrem portablen Gehäuse sind, führt an ihr kaum ein Weg vorbei. Die Kombination aus dem hervorragenden APS-C-Sensor und der effektiven Stabilisierung macht sie zu einem der besten Werkzeuge für Street- und Reisefotografie, die wir je gesehen haben. Du musst dich nur damit abfinden, dass du auf einen Sucher, schnelle Serien und brauchbares Video verzichtest. Sie ist ein Spezialist, kein Generalist, und in ihrem Spezialgebiet ist sie fast unschlagbar.