Canon L 70-200mm f/4L USM 70-200mm
Die konstante f/4-Blende und der optische 5-Stufen-Bildstabilisator ermöglichen gestochen scharfe Teleaufnahmen aus der Hand, selbst bei schwachem Licht. Mit nur 780g und einer wetterfesten Abdichtung kombiniert dieses Objektiv professionelle L-Series-Bildqualität mit außergewöhnlicher Portabilität für unterwegs. Es ist die beste Wahl für Reise- und Landschaftsfotografen, die ein robustes, flexibles Telezoom suchen, ohne das Gewicht eines f/2.8-Objektivs tragen zu müssen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Canon EF 70-200mm f/4 L IS II USM ist ein Telezoom der Spitzenklasse, das mit atemberaubender Schärfe und einem erstklassigen 5-Stufen-Bildstabilisator punktet. Es ist mit 780g angenehm leicht und wetterfest, was es zum idealen Begleiter für Reisen und Outdoor-Shootings macht. Die konstante f/4 Blende ist der größte Kompromiss gegenüber der teureren f/2.8 Version, aber für die meisten Fotografen ist das den gesparten Preis und das geringere Gewicht absolut wert. Wenn du im EF-System unterwegs bist, ist dies einer der klügsten Käufe, die du tätigen kannst.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Herausragende Schärfe schon bei Offenblende, die auch aktuelle Konkurrenten alt aussehen lässt. 98th
- Bildstabilisator der Spitzenklasse mit 5 Stufen, perfekt für Freihandaufnahmen bei wenig Licht. 97th
- Angenehm leicht und kompakt mit 780g, ideal für lange Touren und Reisen. 95th
- Wetterfeste Konstruktion, die auch bei Staub und Regen zuverlässig funktioniert. 94th
- Überraschend gute Nahgrenze von 84 cm für kreative Detailaufnahmen.
Nachteile
- Konstante f/4 Blende limitiert die Freistellungsmöglichkeiten und Low-Light-Performance im Vergleich zu f/2.8.
- Autofokus ist solide, aber nicht auf dem Niveau der schnellsten modernen Sport-Objektive.
- Das externe Zoomdesign kann auf Dauer Staub ins Innere ziehen, ein bekannter Schwachpunkt.
- Die Verarbeitungsqualität liegt nur im Mittelfeld, einige Konkurrenten fühlen sich wertiger an.
- Der Preis ist selbst gebraucht hoch, was den Einstieg für Hobbyfotografen erschwert.
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Die optische Leistung ist der Star der Show. Die Schärfe ist selbst bei Offenblende f/4 über das gesamte Bildfeld exzellent und zieht in den Ecken nur minimal an. Das ist eine der besten Leistungen auf dem Markt und der Hauptgrund, warum Besitzer so begeistert sind. Chromatische Aberrationen sind dank der ED-Elemente praktisch nicht existent, und die Super Spectra Vergütung hält Geisterbilder und Flares selbst bei Gegenlicht gut im Zaum. Das Bokeh ist mit 9 Blendenlamellen für ein f/4 Objektiv angenehm weich, auch wenn es nicht den cremigen Look einer f/2.8 Optik erreicht. Es ist solide, aber nicht das, wofür man dieses Objektiv kauft.
Der optische Bildstabilisator ist mit seinen 5 Stufen ein echtes Highlight und katapultiert das Objektiv in die absolute Spitzenklasse. In der Praxis bedeutet das gestochen scharfe Freihandaufnahmen bei Verschlusszeiten, bei denen man normalerweise längst ein Stativ ausgepackt hätte. Der Autofokus ist schnell und präzise, liegt aber im Vergleich zu moderneren STM- oder Nano-USM-Motoren eher im soliden Mittelfeld. Für Action ist er brauchbar, aber bei schnellen, unvorhersehbaren Bewegungen merkt man, dass er nicht mehr der neueste Schrei ist. Die Naheinstellgrenze von 84 cm ist ein unterschätztes Feature, das in Kombination mit dem Telebereich fast makro-ähnliche Aufnahmen erlaubt und die Vielseitigkeit enorm steigert.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Zoom |
| Focal Length Min | 70 |
| Focal Length Max | 200 |
| Elements | 20 |
| Groups | 15 |
| Aspherical Elements | 0 |
| ED Elements | 2 |
| Coating | Super Spectra Coating |
Aperture
| Max Aperture | f/32 |
| Min Aperture | f/4 |
| Constant | Yes |
| Diaphragm Blades | 9 |
Build
| Mount | Canon EF |
| Format | full-frame |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.8 kg / 1.7 lbs |
| Filter Thread | 77 |
AF & Stabilization
| AF Type | USM |
| Stabilization | Yes |
| Stabilization Stops | 5 |
Focus
| Min Focus Distance | 1000 |
| Max Magnification | 0.28x |
Im Vergleich
Der offensichtlichste Konkurrent ist das Canon EF 70-200mm f/2.8 L IS II USM. Das f/2.8 ist die ungeschlagene Low-Light-Waffe und der König der Hintergrundunschärfe, aber es ist auch ein massiver Klotz, der über 1,5 kg wiegt und dein Konto deutlich stärker belastet. Wenn du Hochzeiten oder Hallensport fotografierst, führt kein Weg an f/2.8 vorbei. Für alles andere ist das f/4 die intelligentere, weil alltagstauglichere Wahl. Das Sony G Master SEL70200G ist ein modernerer, spiegelloser Konkurrent mit ähnlicher Lichtstärke, der bei der Schärfe und beim Autofokus vielleicht eine Nasenlänge voraus ist, aber das Canon schlägt sich dank seines Preises und der Kompatibilität mit dem riesigen EF-Ökosystem extrem wacker.
Ein interessanter Außenseiter ist das Sigma Contemporary 16-300mm F3.5-6.7 DC OS. Es bietet eine wahnsinnige Brennweitenspanne und ist ein echtes All-in-One-Tool, aber der Kompromiss liegt klar in der variablen, langsameren Blende und der geringeren optischen Qualität. Das Canon spielt in einer völlig anderen Liga, was Abbildungsleistung und Robustheit angeht. Die anderen genannten Konkurrenten wie das Viltrox AF 56mm f/1.7 oder das Meike Neo sind Festbrennweiten oder Spezialisten, die den flexiblen Zoombereich des 70-200mm nicht ersetzen können. Das Canon ist der klare Favorit, wenn du ein professionelles, lichtstarkes Telezoom mit konstanter Blende suchst, das nicht das Budget sprengt.
| Spec | Canon L 70-200mm f/4L USM 70-200mm | Nikon NIKKOR Z 17-28mm f/2.8 | Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 | Sigma Contemporary 10-18mm f/2.8 DC DN | Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 | Sony G SELP28135G.SYX |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 70-200mm | 17-28mm | 28-75mm | 10-18mm | 12-60mm | 28-135mm |
| Max Aperture | f/32 | f/2.8 | f/2.8 | f/2.8 | f/2.8 | f/4 |
| Mount | Canon EF | Nikon Z | Sony E | Sony E | Micro Four Thirds | Sony E |
| Stabilization | true | false | false | false | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 780 | 450 | 540 | 260 | 320 | 420 |
| AF Type | USM | Stepping Motor | VXD | Autofocus | linear motor | SSM |
| Lens Type | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Canon L 70-200mm f/4L USM 70-200mm | 94.2 | 7.7 | 50.7 | 28.6 | 89.1 | 4.9 | 98.1 | 79.1 | 94.9 | 96.6 |
| Nikon NIKKOR Z 17-28mm f/2.8 Compare | 87 | 88.1 | 73.6 | 86.3 | 87 | 85.8 | 90.8 | 68.1 | 64.6 | 38 |
| Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 Compare | 54.6 | 88.1 | 67.2 | 87.3 | 87.8 | 85.8 | 80.4 | 78.2 | 83.1 | 38 |
| Sigma Contemporary 10-18mm f/2.8 DC DN Compare | 54.6 | 83.5 | 87.3 | 93.3 | 81.6 | 85.8 | 80.4 | 69.1 | 68.8 | 38 |
| Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 Compare | 98 | 88.1 | 83.1 | 50.4 | 90.2 | 85.8 | 44.2 | 93.1 | 63.5 | 83.2 |
| Sony G SELP28135G.SYX Compare | 94.2 | 80.2 | 75.5 | 31.2 | 87 | 69.9 | 63.3 | 92.4 | 50.2 | 92.8 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist eine der großen Stärken dieses Objektivs, besonders wenn man es mit der f/2.8 Version vergleicht. Du bekommst rund 90% der optischen Leistung und eine bessere Stabilisierung für deutlich weniger Geld und Gewicht. Die Preisspanne zwischen den Händlern ist mit $770 bis $2272 allerdings enorm, also lohnt sich der Vergleich. Ein genauer Blick auf die Angebote kann dir hunderte von Dollar sparen. In unserer Datenbank schneidet es in der Budget-Kategorie mit starken 85.2 von 100 Punkten ab, was es zu einem der klügsten Käufe in diesem Brennweitenbereich macht.
Für den Gegenwert bekommst du ein Objektiv, das in den Kernbereichen Schärfe und Stabilisierung absolute Spitze ist und nur bei der Lichtstärke einen bewussten Kompromiss eingeht. Wenn du nicht regelmäßig in dunklen Kirchen oder bei Nacht-Sportevents fotografierst, wirst du die fehlende Blendenstufe kaum vermissen, aber den niedrigeren Preis und das geringere Gewicht jeden Tag spüren. Es ist ein Premium-Objektiv zu einem Preis, der im Vergleich zur gebotenen Bildqualität fast schon ein Schnäppchen ist.
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Überblick
Canons 70-200mm f/4 ist so etwas wie der Schweizer Taschenmesser unter den Telezooms, und diese L IS II USM Version für EF-Mount ist immer noch ein absoluter Hammer. Klar, die Welt redet über den neueren RF-Bruder, aber für alle mit einer Canon DSLR oder die per Adapter an spiegellosen R-Kameras arbeiten, ist dieses weiße Rohr eine ernsthafte Ansage. Es kombiniert die legendäre L-Serien Schärfe mit einer effektiven Bildstabilisierung und einem Gewicht, das dich nicht gleich zum Chiropraktiker schickt. In unserer Datenbank landet die Stabilisierung auf einem Niveau, das nur von den Allerbesten erreicht wird, und die Makro-Fähigkeiten sind ein unerwarteter Bonus, der das Objektiv weit über ein reines Sport- oder Wildlife-Tool hinaushebt.
Für wen ist das Ding also? In erster Linie für Fotografen, die ein flexibles Tele wollen, ohne ein Vermögen oder ihren Rücken zu opfern. Die konstante f/4 Blende ist der Schlüssel: Sie macht das Objektiv deutlich leichter und günstiger als die f/2.8 Variante, und für Landschaften, Porträts im Freien oder Reisen ist das der perfekte Kompromiss. Die Naheinstellgrenze von 84 cm und der maximale Abbildungsmaßstab von 1:3,57 machen es zu einem Geheimtipp für Detailaufnahmen, wo es besser abschneidet als viele seiner direkten Konkurrenten. Es ist ein Arbeitstier, das sich nicht in den Vordergrund drängt, aber immer liefert.
Was dieses Objektiv so interessant macht, ist die Diskrepanz zwischen seinem Alter und seiner Leistung. Es ist kein neues Design, aber die optische Formel mit 16 Elementen in 11 Gruppen, inklusive zweier ED-Linsen und der Super Spectra Vergütung, hält immer noch verdammt gut mit. Die Verarbeitung ist wetterfest versiegelt, und der Autofokus ist ein flüsterleiser USM-Antrieb, der schnell genug für die meisten Situationen ist, auch wenn er nicht mehr ganz an der Spitze der Charts steht. Es ist ein Objektiv, das sich auf dem Papier vielleicht nicht spektakulär anhört, aber in der Hand und am Auge einfach überzeugt.
Häufige Fragen
Q: Ist die f/4 Blende für Sportaufnahmen in der Halle ausreichend?
Für gut beleuchtete Hallen kann es mit höheren ISO-Werten funktionieren, aber in dunkleren Umgebungen stößt f/4 schnell an seine Grenzen. Der Autofokus liegt zudem nur im soliden Mittelfeld und ist nicht der schnellste für hektische Action. Wenn Hallensport dein Hauptfokus ist, solltest du eher zur f/2.8 Version greifen, die dir eine Blendenstufe mehr Licht und oft einen schnelleren AF bietet.
Q: Funktioniert dieses EF-Objektiv auch an spiegellosen Canon R Kameras?
Ja, und zwar einwandfrei. Du benötigst lediglich einen Canon EF-EOS R Adapter, der die volle Kommunikation zwischen Objektiv und Kamera sicherstellt. Autofokus und Bildstabilisator arbeiten damit genauso gut oder sogar besser als an nativen DSLRs, und du verlierst keine optische Qualität.
Q: Wie schlägt sich das Objektiv im direkten Vergleich zum neueren RF 70-200mm f/4?
Optisch liefern sich beide ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit exzellenter Schärfe. Das neuere RF-Objektiv ist jedoch noch kompakter, da es beim Zoomen nicht extern ausfährt, und der Autofokus ist einen Hauch schneller und leiser. Der größte Vorteil des EF-Modells ist der Preis auf dem Gebrauchtmarkt und die Flexibilität, es sowohl an DSLRs als auch per Adapter an R-Kameras nutzen zu können.
Q: Ist das Objektiv wirklich wetterfest genug für Regen und Staub?
Canon hat es mit einer Tight-Seal-Struktur versehen, die es zuverlässig gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit schützt. Für den Einsatz bei leichtem Regen oder in staubiger Umgebung ist es bestens gerüstet. Für einen dauerhaften Einsatz unter extremen Bedingungen, wie in einem Sandsturm oder bei starkem Dauerregen, solltest du aber dennoch eine zusätzliche Schutzhülle in Betracht ziehen.
Für wen es nicht geeignet ist
Dieses Objektiv ist nichts für dich, wenn du regelmäßig in sehr dunklen Umgebungen ohne Blitz arbeitest, wie etwa in Kirchen bei Hochzeiten oder in schlecht beleuchteten Konzerthallen. Die f/4 Blende wird dich hier zu oft zwingen, den ISO-Wert in Bereiche zu treiben, die dir das Bild verrauschen. In diesem Fall ist das Canon EF 70-200mm f/2.8 L IS II USM die klar bessere, wenn auch schwerere und teurere Wahl. Es gibt dir die entscheidende Blendenstufe mehr, die für saubere Bilder in diesen Situationen unerlässlich ist.
Auch wenn du ein reiner Street-Fotograf bist, der ein unauffälliges Objektiv sucht, bist du hier falsch. Mit seiner weißen Farbe und der Länge ist es so unauffällig wie ein Leuchtturm. Unsere Daten zeigen, dass es in der Kategorie Street mit nur 65.6 von 100 Punkten eine echte Schwäche hat. Für diesen Zweck wäre eine kompakte Festbrennweite wie ein 85mm f/1.8 oder ein kleines 70-200mm f/4 im RF-Mount die bessere, weil diskretere Option.
Fazit
Wenn du eine Canon DSLR oder eine spiegellose R-Kamera mit EF-Adapter nutzt und ein Telezoom suchst, das dich nie im Stich lässt, kauf dieses Objektiv. Es ist die perfekte Balance aus Leistung, Gewicht und Preis. Für Landschafts-, Reise- und Porträtfotografen, die viel draußen unterwegs sind, ist die f/4 Blende mehr als ausreichend, und die Stabilisierung rettet dir bei schlechterem Licht den Tag. Die Bildqualität ist so gut, dass du nie das Gefühl haben wirst, einen Kompromiss eingegangen zu sein. Es ist ein Objektiv, das du kaufst und dann für ein Jahrzehnt behältst.
Für ambitionierte Sport- und Eventfotografen, die regelmäßig in dunklen Hallen arbeiten, ist das f/2.8 jedoch die bessere, wenn auch teurere und schwerere Investition. Die fehlende Blendenstufe kann in diesen Situationen den entscheidenden Unterschied zwischen einem sauberen und einem verrauschten Bild machen. Und wenn du bereits vollständig auf das RF-System umgestiegen bist und keinen Adapter verwenden möchtest, ist das native Canon RF 70-200mm f/4 L IS USM die logischere, modernere Wahl mit einem noch kompakteren Design. Aber für alle anderen ist dieses EF-Objektiv ein absoluter Volltreffer.