Rokinon AF 12mm f/2.0 AF 12mm
Die f/2.0-Blende und der lineare STM-Autofokus machen dieses 213g leichte Objektiv zur ersten Wahl für Astrofotografie und Aufnahmen bei wenig Licht mit Fujifilm-X-Kameras. Die wetterfeste Konstruktion und die fortschrittliche Optik mit asphärischen Elementen liefern bei einem erschwinglichen Preis eine durchgehend scharfe Abbildung. Dieses Objektiv ist am besten für Fujifilm-Fotografen geeignet, die ein kompaktes, ultra-weitwinkliges Autofokus-Objektiv für Reisen und nächtliche Landschaftsaufnahmen suchen.
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Rokinon AF 12mm f/2.0 ist das einzige AF-Ultraweitwinkel für Fuji-X und macht verdammt viel richtig. Randschärfe, Verzerrung und Verarbeitung sind top, der Autofokus leise und präzise. Für rund 500 Dollar bekommt man ein wetterfestes Leichtgewicht, das sich für Landschaft, Astro und Reise gleichermaßen eignet. Wer ein kompaktes Weitwinkel für Fuji sucht, sollte hier zugreifen, bevor die Verfügbarkeit wieder einbricht.
Vor- und Nachteile
Pros
- Exzellente Randschärfe und minimale Verzerrung, ideal für Architektur und Landschaft 89th
- Kompakt und federleicht mit 213g, perfekt für Reisen und lange Touren 86th
- Lichtstarke f/2.0 Blende für Astrofotografie und Low-Light-Szenen 84th
- Wetterfestes Gehäuse für sorgenfreien Einsatz bei Wind und Wetter 80th
- Präziser, flüsterleiser STM-Autofokus, auch für Videoaufnahmen geeignet
Cons
- Autofokus kann bei schwachem Licht gelegentlich pumpen
- Keine optische Stabilisierung, bei Video aus der Hand spürbar
- Abbildungsmaßstab von 1:11,11 für echte Nahaufnahmen ungeeignet
- Nur 7 Blendenlamellen, Sonnensterne nicht so klar wie bei 9 Lamellen
- Preisspanne zwischen Händlern ist absurd, Verfügbarkeit schwankend
What owners think
Was Nutzer sagen
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The proof
Leistung
Die optische Konstruktion mit 12 Elementen in 10 Gruppen, darunter asphärische und XD-Linsen, liefert eine Schärfe, die sich sehen lassen kann. In unseren Daten landet die Randschärfe immer wieder als großes Plus, und auch die Verzerrung ist minimal. Das ist bei 12mm an APS-C keine Selbstverständlichkeit. Die UMC-Mehrschichtvergütung hält Reflexionen und Geisterbilder gut im Zaum, selbst wenn die Sonne im Bild steht. Für Astro-Aufnahmen bedeutet das: Sterne bleiben punktförmig bis fast an den Rand, und chromatische Aberrationen sind kaum ein Thema.
Der Autofokus ist präzise und leise, landet aber mit 53% nur im Mittelfeld unseres Rankings. Das liegt weniger an der Geschwindigkeit als an der Tatsache, dass er bei wenig Licht gelegentlich pumpen kann. Für ein Ultraweitwinkel ist das aber halb so wild, die Schärfentiefe ist riesig und kleine Fokusfehler fallen kaum auf. Die 7-Lamellen-Blende erzeugt bei f/2.0 einen angenehmen Bokeh-Look, der mit 82% überraschend gut bewertet wird, auch wenn man bei 12mm nicht wirklich von Freistellung sprechen kann. Die fehlende Stabilisierung ist bei dieser Brennweite verschmerzbar, solange man die 1/Brennweite-Regel beachtet.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | prime |
| Focal Length Min | 12 |
| Focal Length Max | 12 |
| Elements | 12 |
| Groups | 10 |
| Aspherical Elements | 2 |
| ED Elements | 3 |
| Coating | UMC |
Aperture
| Max Aperture | 22 |
| Min Aperture | f/22 |
| Constant | No |
| Diaphragm Blades | 7 |
Build
| Mount | Fujifilm X |
| Format | APS-C |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.2 kg / 0.5 lbs |
| Filter Thread | 62 |
AF & Stabilization
| AF Type | Autofocus |
| Stabilization | No |
Focus
| Min Focus Distance | 190 |
| Max Magnification | 1:11.11 |
Im Vergleich
Im direkten Vergleich zum manuellen Rokinon 12mm f/2.0 ist der AF-Bruder ein klares Upgrade für alle, die nicht nur auf dem Stativ arbeiten. Der alte MF-Klassiker ist optisch fast identisch, aber der Autofokus macht das neue Modell alltagstauglicher für Street, Reise und spontane Schnappschüsse. Der Aufpreis ist überschaubar, und die Wetterabdichtung gibt's obendrauf. Wer bereits das MF-Modell besitzt und nur auf dem Stativ arbeitet, kann aber getrost beim alten bleiben.
Gegen das Sigma 16mm f/1.4 für Fuji-X verliert das Rokinon beim Bokeh und der Lichtstärke, gewinnt aber deutlich beim Bildwinkel. 12mm versus 16mm sind Welten, wenn man enge Gassen oder weite Landschaften einfangen will. Das Viltrox AF 13mm f/1.4 ist der härteste Konkurrent: noch lichtstärker, ähnlich scharf, aber etwas größer und schwerer. Das Rokinon punktet mit kompakteren Abmessungen und dem günstigeren Einstiegspreis. Für reine Astrofotografen könnte das Viltrox die bessere Wahl sein, für Reise und Alltag das Rokinon.
| Spec | Rokinon AF 12mm f/2.0 AF 12mm | Sigma Contemporary 16-300mm f/3.5-6.7 DC OS | Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD | Nikon NIKKOR Z 28-400mm f/4-8 VR | Panasonic LUMIX G Leica DG Vario-Elmarit H-ES50200 | Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 12mm | 16-300mm | 18-300mm | 28-400mm | 50-200mm | 18-135mm |
| Max Aperture | 22 | f/3.5 | f/3.5 | f/4 | f/2.8 | f/3.5 |
| Mount | Fujifilm X | Sony E | Fuji X | Nikon Z | Micro Four Thirds | Canon EF-S |
| Stabilization | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | false | true | true | false |
| Weight (g) | 213 | 615 | 92 | 726 | 655 | 515 |
| AF Type | Autofocus | HLA | VXD linear motor | STM | linear motor | STM |
| Lens Type | prime | zoom | zoom | zoom | telephoto | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rokinon AF 12mm f/2.0 AF 12mm | 55 | 16 | 89.4 | 84.2 | 79.5 | 25 | 86 | 34 | 7.3 | 35.8 |
| Sigma Contemporary 16-300mm f/3.5-6.7 DC OS Compare | 55 | 85.6 | 57.6 | 86.4 | 98.9 | 78.8 | 0 | 99.6 | 77.9 | 99 |
| Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Compare | 98.2 | 76.8 | 96.3 | 88.3 | 73.9 | 78.8 | 30.1 | 99.2 | 83 | 80.8 |
| Nikon NIKKOR Z 28-400mm f/4-8 VR Compare | 86.2 | 79.7 | 50.1 | 81.6 | 97 | 73.3 | 0 | 98.9 | 83 | 98.2 |
| Panasonic LUMIX G Leica DG Vario-Elmarit H-ES50200 Compare | 98.2 | 87.2 | 53.9 | 22.4 | 95.9 | 85.1 | 91.6 | 88.3 | 65.9 | 96.3 |
| Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM Compare | 86.2 | 76.8 | 45.9 | 32.9 | 79.5 | 78.8 | 0 | 96 | 77.9 | 92.3 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist eigentlich der Knaller, wenn man den richtigen Händler erwischt. Die Preisspanne reicht von lächerlichen 499 Dollar bis zu völlig irren 115.130 Dollar. Ja, richtig gelesen. Irgendein Händler hat wohl den Finger auf der Tastatur eingeschlafen. Im Ernst: Für rund 500 Dollar bekommt man hier ein wetterfestes, optisch starkes AF-Weitwinkel, das die meisten Fuji-eigenen Alternativen alt aussehen lässt. Fujis XF 14mm f/2.8 ist langsamer, teurer und nicht wetterfest. Das XF 8-16mm f/2.8 ist eine Klasse für sich, kostet aber auch das Dreifache.
Für Fuji-X-Schützen, die ein lichtstarkes Ultraweitwinkel mit Autofokus suchen, ist das Rokinon aktuell die einzig sinnvolle Wahl unter 1.000 Euro. Die Verarbeitung ist top, die optische Leistung mehr als solide, und der AF macht den entscheidenden Unterschied zum manuellen Vorgänger. Wer den besten Deal sucht, sollte die Preise genau vergleichen und bei seriösen Händlern kaufen, die das Objektiv tatsächlich auf Lager haben.
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Überblick
Das Rokinon AF 12mm f/2.0 ist so ziemlich die einzige Autofokus-Option, die Fuji-X-Nutzer im Ultraweitwinkel-Bereich haben, und das allein macht es schon spannend. Rokinon hat jahrelang einen manuellen 12mm f/2.0 gebaut, der unter Astrofotografen Kultstatus genießt. Jetzt haben sie einen modernen AF-Motor und ein wetterfestes Gehäuse draufgepackt, ohne den Charakter zu verlieren. Mit 213g ist das Ding ein echtes Leichtgewicht, das man einfach immer dabei hat.
Für wen ist es? In erster Linie für Fuji-Shooter, die Landschaften, Architektur oder den Sternenhimmel lieben und keine Lust mehr auf manuelles Fummeln im Dunkeln haben. Die f/2.0 Blende sammelt ordentlich Licht, und der lineare STM-Motor ist schnell und flüsterleise, was auch Videografen freuen wird. Die Naheinstellgrenze von 19cm erlaubt zudem kreative Perspektiven mit viel Vordergrund, auch wenn der Abbildungsmaßstab mit 1:11,11 eher bescheiden bleibt.
Was uns in unserer Datenbank auffällt: Die Nutzerstimmung ist mit 90/100 richtig gut, auch wenn die Datenbasis noch dünn ist. Die optische Leistung liegt mit 59% im soliden Mittelfeld, aber die Verarbeitung gehört mit 89% zu den Besten. Das ist ein Objektiv, das sich hochwertiger anfühlt, als der Preis vermuten lässt. Und der Preis ist ein Kapitel für sich, dazu später mehr.
Häufige Fragen
Q: Ist das Rokinon 12mm f/2.0 AF mit meiner Fuji-X-Kamera kompatibel?
Ja, das Objektiv ist speziell für das Fujifilm X-Bajonett entwickelt und deckt den APS-C-Sensor vollständig ab. Es funktioniert mit allen Fuji-X-Kameras, von der X-T5 über die X-S20 bis zur X-Pro3. Der Autofokus wird voll unterstützt, und auch die Übertragung von EXIF-Daten funktioniert einwandfrei.
Q: Kann ich das Objektiv für Astrofotografie nutzen?
Absolut, das ist sogar eine seiner Stärken. Die f/2.0 Blende sammelt genug Licht für klare Milchstraßen-Aufnahmen, und die optische Konstruktion hält Koma und Astigmatismus gut in Schach. Der Autofokus ist bei völliger Dunkelheit weniger nützlich, aber auf unendlich fokussiert liefert das Objektiv zuverlässig scharfe Sterne. Ein Stativ ist natürlich Pflicht.
Q: Wie schlägt es sich im Vergleich zum manuellen Rokinon 12mm f/2.0?
Optisch sind beide sehr ähnlich, mit vergleichbarer Schärfe und Verzeichnung. Der große Unterschied ist der Autofokus, der das neue Modell vielseitiger für Street, Reise und spontane Aufnahmen macht. Dazu kommt die Wetterabdichtung, die dem manuellen Vorgänger fehlt. Wenn du oft vom Stativ arbeitest und den Fokus manuell einstellst, reicht das alte Modell. Für alles andere ist der AF die bessere Wahl.
Q: Ist das Objektiv wetterfest und kann ich es bei Regen nutzen?
Ja, das Gehäuse ist wetterfest abgedichtet und hält leichten Regen, Staub und Spritzwasser problemlos aus. Für den vollen Wetterschutz brauchst du aber auch eine abgedichtete Kamera, wie die Fuji X-T5 oder X-H2. Bei starkem Dauerregen oder Unterwasseraufnahmen solltest du trotzdem vorsichtig sein, aber für die meisten Outdoor-Situationen ist es bestens gerüstet.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer bereits das manuelle Rokinon 12mm f/2.0 besitzt und ausschließlich auf dem Stativ arbeitet, kann sich den Umstieg sparen. Der optische Gewinn ist marginal, und der Autofokus bringt bei Landschaft und Astro vom Stativ kaum Vorteile. Auch für reine Astrofotografen, die jedes Quäntchen Licht mitnehmen wollen, ist das Viltrox 13mm f/1.4 die bessere Wahl, weil es eine halbe Blende mehr Licht einfängt und in den äußersten Ecken etwas sauberer abbildet.
Fotografen, die häufig aus der Hand filmen und auf Stabilisierung angewiesen sind, sollten ebenfalls weiter schauen. Das Rokinon hat keinen optischen Bildstabilisator, und selbst mit IBIS im Kamerabody sind 12mm ohne Stabilisierung bei Videoaufnahmen spürbar wacklig. Hier wäre ein Zoom wie das Fuji XF 10-24mm f/4 OIS die bessere Wahl, auch wenn es lichtschwächer ist. Und wer hauptsächlich Porträts oder Details fotografiert, ist mit einem 56mm oder 90mm schlicht besser bedient, das 12mm ist dafür einfach zu weit.
Fazit
Für Fuji-X-Fotografen, die ein kompaktes, lichtstarkes Ultraweitwinkel mit Autofokus suchen, führt kaum ein Weg am Rokinon 12mm f/2.0 AF vorbei. Es ist die logische Wahl für Landschaft, Architektur und Astro, ohne den Geldbeutel zu sprengen. Die Kombination aus geringem Gewicht, Wetterabdichtung und dem leisen AF macht es auch zu einem starken Reisebegleiter, den man bedenkenlos einstecken kann. Die optische Leistung ist nicht perfekt, aber für den Preis mehr als respektabel.
Wer hauptsächlich Astrofotografie betreibt und jedes Quäntchen Licht braucht, sollte einen Blick auf das Viltrox 13mm f/1.4 werfen. Das ist nochmal eine halbe Blende schneller und liefert etwas sauberere Sterne in den äußersten Ecken. Für alle anderen ist das Rokinon der Sweet Spot: günstig, gut und immer dabei. Die größte Hürde ist aktuell die Verfügbarkeit, also am besten bei einem Händler mit realistischen Preisen und Lagerbestand zuschlagen.