DZOFILM Arles T1.4 Prime Cine 75mm

Die T1.4-Blendenöffnung und die 16-Lamellen-Blende erzeugen eine außergewöhnlich geringe Schärfentiefe mit weichem Bokeh und sanften Fokusübergängen, ideal für kontrollierte Lichtstimmungen. Die mehrschichtige Nano-Vergütung mit spezieller Blaukalibrierung unterdrückt Streulicht effektiv und liefert selbst bei Gegenlicht saubere, kontrastreiche Bilder mit einer konstanten Farbtemperatur um 5000K. Dieses 75-mm-Objektiv ist die erste Wahl für Porträt- und Narrative-Filmemacher, die mit Vista-Vision-Sensoren arbeiten und eine präzise Kontrolle über Vordergrund-Hintergrund-Trennung benötigen.

Focal length 75mm
Aperture f/1.4
Mount ARRI PL
stabilization Ja
lens type prime
DZOFILM Arles T1.4 Prime Cine 75mm lens
67 Gesamtbewertung
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Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Das DZOFILM Arles T1.4 Prime Cine 75mm ist ein manuelles Kino-Objektiv mit einem einzigartigen, weichen Vintage-Look und atemberaubendem Bokeh. Es ist ein Spezialist für narrative Filmer und Porträt-Künstler, die Charakter über technische Perfektion stellen. Für alle, die Autofokus, Wetterschutz oder Vielseitigkeit brauchen, ist es die falsche Wahl.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Atemberaubendes, charaktervolles Bokeh mit leichtem Swirl 99th
  • Extrem nahe Fokusgrenze von 14mm für Makro-ähnliche Aufnahmen 99th
  • Lichtstarke T1.4 Blende für Low-Light und flache Schärfentiefe 97th
  • Einheitlicher Workflow durch gleiche Zahnkränze und Filtergewinde in der Serie 83rd
  • Wechselbares Mount-System (PL/EF) für breite Kamera-Kompatibilität

Nachteile

  • Kein Wetterschutz, bei Außendrehs ist Vorsicht geboten
  • Optische Leistung ist bewusst weich, nichts für Perfektionisten
  • Kein Autofokus, für Gimbal- oder Solo-Betrieb weniger geeignet
  • Stark eingeschränkte Vielseitigkeit, für Reisen oder Reportage unbrauchbar
  • Preisgestaltung am Markt extrem undurchsichtig und schwankend

Die Fakten

Leistung

Die optische Leistung ist eine Geschichte von zwei Seiten. Bei Offenblende T1.4 ist das Bild bewusst weich und kontrastarm, was für narrative Projekte und Träumsequenzen ein wunderbares Stilmittel sein kann. Abgeblendet wird es knackiger, aber die wahre Stärke liegt im Bokeh. Hier spielt das Arles in der absoluten Spitzenklasse, unsere Datenbank zeigt es im 99. Perzentil. Die 16-Lamellen-Blende erzeugt kreisrunde, seidige Unschärfekreise, und der leichte Swirl-Effekt am Rand gibt dem Bild eine organische, fast anamorphe Anmutung ohne den typischen Quetschfaktor.

Die Naheinstellgrenze von 14mm ist für ein 75mm-Objektiv beeindruckend und katapultiert es im Makro-Bereich ebenfalls ins 99. Perzentil. Das ist ein klarer Pluspunkt für Detailaufnahmen. Die Farbtemperatur bleibt mit rund 5000K schön neutral und konsistent über die Serie hinweg, was die Arbeit in der Postproduktion erleichtert. Chromatische Aberrationen sind exzellent kontrolliert. Ein Schwachpunkt ist die optische Gesamtleistung, die nur im 34. Perzentil liegt. Das liegt aber nicht an Fehlern, sondern an der bewussten Designentscheidung für einen Vintage-inspirierten Look mit Fokus auf Charakter statt auf technische Perfektion.

Leistungsperzentile

AF 54.6
Bokeh 99.3
Build 31.2
Macro 99.2
Optical 40.2
Aperture 96.8
Versatility 33.6
Nutzerresonanz 32.2
Stabilization 83.2

Technische Daten

Alle technischen Daten

Optics

Type Prime
Focal Length Min 75
Focal Length Max 75
Coating multi-layer nano-coating technology, featuring a specially calibrated blue coating

Aperture

Max Aperture f/1.4
Min Aperture f/1.4
Constant Yes
Diaphragm Blades 16

Build

Mount ARRI PL
Format full-frame

AF & Stabilization

Stabilization Yes

Focus

Min Focus Distance 14

Im Vergleich

Im direkten Vergleich zu den genannten Konkurrenten wird die Spezialisierung des Arles deutlich. Ein Sony G Master SEL70200GM2 oder ein Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM sind Zoom-Objektive mit Autofokus und Bildstabilisierung, die auf Vielseitigkeit und Schärfe getrimmt sind. Sie sind die bessere Wahl für Fotografen und Videografen, die schnell reagieren müssen. Das Arles hingegen ist eine manuelle Festbrennweite ohne Autofokus, die in Sachen Geschwindigkeit und Flexibilität klar das Nachsehen hat.

Das Tamron 18-300mm und das Sigma 16-300mm sind Superzoom-Objektive, die für Reise und Reportage gemacht sind. Das Arles liegt in der Vielseitigkeitswertung nur im 34. Perzentil und ist für diese Einsatzzwecke schlicht ungeeignet. Seine Stärke, das Bokeh im 99. Perzentil, ist eine Liga für sich. Keiner der genannten Konkurrenten kommt auch nur annähernd an die organische Unschärfe und den Charakter des Arles heran. Es ist ein Vergleich zwischen einem Schweizer Taschenmesser und einem handgeschmiedeten Kochmesser, beide sind gut, aber für völlig verschiedene Aufgaben.

Spec DZOFILM Arles T1.4 Prime Cine 75mm Nikon NIKKOR Z DX 18-140mm f/3.5-6.3 VR Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 Sigma Contemporary 10-18mm f/2.8 DC DN Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM
Focal Length 75mm 18-140mm 28-75mm 10-18mm 12-60mm 28-70mm
Max Aperture f/1.4 f/3.5 f/2.8 f/2.8 f/2.8 f/22
Mount ARRI PL Nikon Z Sony E Sony E Micro Four Thirds Canon RF
Stabilization true true false false true true
Weather Sealed false true true true true true
Weight (g) - 315 540 260 320 495
AF Type - stepping motor VXD Autofocus linear motor STM
Lens Type prime zoom zoom zoom zoom zoom
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt AFBokehBuildMacroOpticalApertureVersatilityNutzerresonanzStabilization
DZOFILM Arles T1.4 Prime Cine 75mm 54.699.331.299.240.296.833.632.283.2
Nikon NIKKOR Z DX 18-140mm f/3.5-6.3 VR Compare 86.977.783.882.688.579.796.232.296.6
Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 Compare 54.68867.287.387.885.678.283.337.9
Sigma Contemporary 10-18mm f/2.8 DC DN Compare 54.683.487.193.381.585.66969.237.9
Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 Compare 98888350.290.285.693.163.983.2
Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM Compare 86.925.970.280.38522.677.18898.5

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist schwer zu fassen, da die Preisspanne von 1.799 Dollar bis zu absurden 451.643 Dollar reicht. Das günstigste Angebot bei Amazon ist der einzig realistische Anhaltspunkt. Für rund 1.800 Dollar bekommt man ein Kino-Objektiv mit einem sehr speziellen Look, der sonst oft teuren Vintage-Gläsern oder aufwändiger Postproduktion vorbehalten ist. Verglichen mit einem klinisch perfekten Objektiv wie einem Sigma Contemporary oder einem Sony G Master, die für ähnliches Geld eine technisch sauberere Abbildung liefern, ist das Arles eine bewusste Stilentscheidung. Wer diesen Look will, findet hier ein faires Angebot. Wer ein Allround-Objektiv sucht, sollte sein Geld woanders anlegen.

Wir verfolgen die Preise für dieses Produkt seit dem 15. Juni 2026. Das Diagramm erscheint, sobald mehr Daten vorliegen.

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Überblick

Das DZOFILM Arles T1.4 Prime Cine 75mm ist kein Allrounder, sondern ein Spezialwerkzeug für Filmemacher, die eine ganz bestimmte Bildästhetik suchen. Inspiriert vom Licht der französischen Stadt Arles, liefert dieses Objektiv bei Offenblende T1.4 einen weichen, fast verträumten Look mit geringem Kontrast und einem Hauch von wirbelndem Bokeh an den Rändern. Wer auf der Suche nach einer klinisch perfekten Abbildung ist, wird hier vielleicht enttäuscht, aber genau dieser Charakter macht den Reiz aus. Es deckt dank PL-Mount und der Option auf einen EF-Mount-Wechsel große Vollformat-Sensoren ab, inklusive Vista Vision, und ist damit für moderne Cinema-Kameras bestens gerüstet.

Die Verarbeitung ist auf professionelle Workflows ausgelegt. Alle Objektive der Arles-Serie haben den gleichen Zahnkranzabstand und die gleiche Fokusdrehrichtung, was den Wechsel am Set enorm beschleunigt. Ein einheitliches Filtergewinde für M86-Filter ist ebenfalls an Bord, die 14mm-Brennweite der Serie ist davon allerdings ausgenommen. Die 16-Lamellen-Blende sorgt für butterweiche Unschärfekreise, und die spezielle Nano-Vergütung mit kalibrierter Blauschicht hält Reflexionen und Streulicht auch bei Gegenlichtaufnahmen gut im Zaum.

Mit einem Preis, der je nach Händler zwischen rund 1.800 und über 450.000 Dollar schwankt, ist die Marktlage etwas undurchsichtig. Unser Test bezieht sich auf das Standard-Set, das im Bereich um 1.800 Dollar angesiedelt ist. Für diesen Preis bekommt man ein charakterstarkes Kino-Objektiv, das sich vor allem an Porträt- und Makro-Filmer richtet, die Wert auf ein außergewöhnliches Bokeh legen.

Häufige Fragen

Q: Ist das DZOFILM Arles 75mm T1.4 gut für Porträts?

Ja, absolut. Mit seiner T1.4 Blende, dem weichen Bokeh und der geringen Naheinstellgrenze ist es ein Traum für filmische Porträts mit Charakter.

Q: Hat das DZOFILM Arles Prime Cine Objektiv einen Autofokus?

Nein, es ist ein rein manuelles Kino-Objektiv. Für den Einsatz an einem Gimbal oder für schnelle Reportagen ist es daher weniger geeignet.

Q: Kann ich das DZOFILM Arles an einer Canon oder Sony Kamera verwenden?

Ja, das ist möglich. Das Objektiv hat standardmäßig einen ARRI PL-Mount, aber es gibt einen separat erhältlichen EF-Mount, mit dem es an vielen Canon Cinema-Kameras und per Adapter auch an spiegellosen Systemen wie Sony E-Mount genutzt werden kann.

Q: Was bedeutet der T1.4 Wert beim DZOFILM Arles Objektiv?

T1.4 ist die Lichtstärke des Objektivs, gemessen als T-Stop. Es lässt sehr viel Licht auf den Sensor, ideal für Low-Light-Situationen und für eine extrem flache Schärfentiefe mit viel Bokeh.

Für wen es nicht geeignet ist

Wer ein Objektiv für Reisen, Reportagen oder Events sucht, sollte einen großen Bogen um das Arles machen. Der fehlende Autofokus und Wetterschutz sowie die Festbrennweite machen es für dynamische Situationen unbrauchbar. Auch Perfektionisten, die Wert auf maximale Schärfe und Kontrast bei Offenblende legen, werden mit dem bewusst weichen Look nicht glücklich. Greift in diesen Fällen lieber zu einem modernen Zoom wie dem Canon RF 28-70mm f/2.8 oder dem Sony G Master 70-200mm, die technisch sauberer und vielseitiger sind.

Fazit

Das DZOFILM Arles T1.4 Prime Cine 75mm ist eine klare Kaufempfehlung für eine ganz bestimmte Zielgruppe: Filmemacher und Cinematographer, die einen ausgeprägten Vintage-Look mit traumhaftem Bokeh suchen und bereit sind, dafür auf Autofokus, Wetterschutz und technische Perfektion zu verzichten. Für narrative Projekte, Musikvideos oder künstlerische Porträts ist dieses Objektiv eine Wucht. Die Lichtstärke von T1.4 und die extreme Naheinstellgrenze eröffnen kreative Möglichkeiten, die in dieser Preisklasse selten sind.

Für alle anderen ist es die falsche Wahl. Wer ein scharfes, vielseitiges Objektiv für Run-and-Gun-Drehs, Events oder Reisen braucht, sollte zu einem modernen Zoom greifen. Das Arles ist ein Spezialist, und das ist auch gut so. Es macht keine Kompromisse, um es allen recht zu machen, und genau das wird seine Fans begeistern.

Bewertung nach Einsatzbereich

Macro (75.4)Gesamt (66.5)Budget (56.8)Street (58.2)Travel (33.5)Portrait (79.1)Landscape (36.3)Professional (59.6)Video Cinema (73.2)Wildlife Sports (46.4)

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