Nikon NIKKOR AF-S NIKKOR 16-35mm f/4G ED VR
{ "review": "Drei asphärische Linsen und zwei ED-Gläser korrigieren Verzerrungen und Farbsäume, und die VR-II-Stabilisierung erlaubt Freihandaufnahmen mit bis zu vier Blendenstufen längerer Verschlusszeit. Trotz fehlender Abdichtung punktet es mit einem 77-mm-Filtergewinde und dem leisen Silent-Wave-Motor für unauffälliges Fokussieren. Empfehlenswert für Landschafts- und Architekturfotografen, die ein konsistent lichtstarkes, kompaktes Ultraweitwinkel-Zoom für Vollformat nutzen wollen." }
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Nikon AF-S NIKKOR 16-35mm f/4G ED VR ist ein optisch hervorragendes Ultraweitwinkel-Zoom für F-Mount-DSLRs mit praktischem Filtergewinde und Bildstabilisator. Es ist nicht wetterfest und der Autofokus ist nur Mittelmaß, aber für Landschafts- und Architekturfotografen ist es eine der besten und alltagstauglichsten Optionen. Wer ein Nikon-DSLR-System hat und kein f/2.8 braucht, bekommt hier viel Glas fürs Geld.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Hervorragende optische Leistung, besonders bei f/5.6-f/8 93rd
- Konstantes f/4 mit brauchbarem Bildstabilisator 76th
- 77mm Filtergewinde, keine teuren Spezialfilter nötig 75th
- Nano Crystal Coat reduziert Flares effektiv 74th
- Angenehmes Gewicht und gute Balance auf DSLRs
Nachteile
- Keine Wetterabdichtung, ein echtes Manko für Outdoor-Fotografen
- Autofokus hörbar und nicht auf Z-Niveau
- Randschärfe bei 16mm und Offenblende nur okay
- Verzeichnung am Weitwinkelende deutlich sichtbar
- Preisspanne bei Händlern teilweise absurd
Was Besitzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Optisch spielt das 16-35mm f/4 in der obersten Liga. In unserer Datenbank liegt es im 93. Perzentil für optische Leistung, und das merkt man. Die Schärfe ist schon bei Offenblende im Zentrum hervorragend und wird bei f/5.6 bis f/8 messerscharf. Die Ränder ziehen bei 16mm etwas nach, aber das ist bei einem Ultraweitwinkel normal und ab 20mm ist das Feld weitgehend eben. Verzeichnung ist sichtbar, aber nicht hässlich, und lässt sich in Lightroom mit einem Klick korrigieren. Chromatische Aberrationen sind dank der ED-Gläser praktisch kein Thema.
Der Bildstabilisator bringt laut Nikon 2,5 Blendenstufen. In der Praxis bedeutet das: Aus der Hand bei 1/8 Sekunde am langen Ende ist machbar, wenn du dich nicht wie ein Presslufthammer bewegst. Das ist nicht der beste VR auf dem Markt, aber für ein Weitwinkel, wo Bewegungsunschärfe ohnehin weniger dramatisch ausfällt, völlig ausreichend. Der Autofokus liegt mit dem 54. Perzentil im soliden Mittelfeld. Er ist nicht lautlos und nicht blitzschnell, aber treffsicher und zuverlässig. Für Action oder Sport ist das nicht die erste Wahl, aber für Landschaft und Architektur völlig okay. Das Bokeh ist mit neun abgerundeten Blendenlamellen angenehm weich, auch wenn man bei f/4 und 16mm keine Wunder erwarten darf.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Zoom |
| Focal Length Min | 16 |
| Focal Length Max | 35 |
| Elements | 17 |
| Groups | 12 |
| Aspherical Elements | 3 |
| ED Elements | 2 |
| Coating | Nano Crystal Coat |
Aperture
| Max Aperture | f/4 |
| Min Aperture | f/4 |
| Constant | Yes |
| Diaphragm Blades | 9 |
Build
| Mount | Nikon F |
| Format | full-frame |
| Weight | 0.7 kg / 1.5 lbs |
| Filter Thread | 77 |
AF & Stabilization
| AF Type | Silent Wave Motor |
| Stabilization | Yes |
| Stabilization Stops | 2.5 |
Focus
| Min Focus Distance | 290 |
| Max Magnification | 1:4 |
Im Vergleich
Im Vergleich zum Nikon 14-24mm f/2.8, dem Platzhirsch, verliert das 16-35mm f/4 eine Blende Lichtstärke, gewinnt aber massiv an Alltagstauglichkeit. Das 14-24mm hat eine gewölbte Frontlinse, die Filter zu einem teuren und fummeligen Abenteuer macht. Das 16-35mm nimmt einfach 77mm Schraubfilter, und der VR gibt dir zwei Blendenstufen zurück, die das f/2.8 beim Halten aus der Hand fast egalisieren. Gegenüber dem Sigma Contemporary 18-50mm f/2.8 DC DN, das für APS-C gerechnet ist, spielt das Nikon in einer anderen Liga, was den Bildkreis und die optische Qualität angeht. Das Tamron Di III 17-70mm f/2.8 ist ein reines Spiegellos-Objektiv und für DSLR-Nutzer irrelevant. Wenn du ein Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM in Betracht ziehst, bist du ohnehin im falschen System. Für F-Mount-User ist das 16-35mm f/4 die vernünftigste Ultraweitwinkel-Lösung, die nicht den Geldbeutel sprengt.
| Spec | Nikon NIKKOR AF-S NIKKOR 16-35mm f/4G ED VR | Sigma Contemporary 18-50mm f/2.8 DC DN | Tamron Di III 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD | Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12035 | Sony E PZ 16-50mm f/3.5-5.6 OSS | Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 16-35mm | 18-50mm | 17-70mm | 12-35mm | 16-50mm | 28-70mm |
| Max Aperture | f/4 | f/2.8 | f/2.8 | f/2.8 | f/3.5 | f/22 |
| Mount | Nikon F | Sony E | Sony E | Micro Four Thirds | Sony E | Canon RF |
| Stabilization | true | false | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 680 | 290 | 544 | 306 | 107 | 495 |
| AF Type | Silent Wave Motor | stepping motor | RXD | Autofocus | Autofocus | STM |
| Lens Type | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | Versatility | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nikon NIKKOR AF-S NIKKOR 16-35mm f/4G ED VR | 53.7 | 76.4 | 43.9 | 72.9 | 92.9 | 64.6 | 75 | 73.9 | 73.4 |
| Sigma Contemporary 18-50mm f/2.8 DC DN Compare | 87.6 | 80.4 | 86.5 | 90.8 | 82.5 | 82.8 | 78.5 | 90.1 | 36.7 |
| Tamron Di III 17-70mm f/2.8 Di III-A VC RXD Compare | 53.7 | 85.7 | 69.8 | 84.9 | 91 | 82.8 | 89.4 | 86 | 82.4 |
| Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12035 Compare | 53.7 | 80.4 | 85.8 | 50.2 | 86.7 | 82.8 | 80.4 | 86 | 97 |
| Sony E PZ 16-50mm f/3.5-5.6 OSS Compare | 53.7 | 73.7 | 98.6 | 43.2 | 69 | 75.9 | 83.1 | 82 | 93.5 |
| Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM Compare | 87.6 | 23 | 72.9 | 78.9 | 86.7 | 20.1 | 77.3 | 90.1 | 98.6 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Preis für dieses Objektiv ist eine Achterbahnfahrt. Wir haben Listings von 730 Dollar bis hin zu völlig unrealistischen 77.000 Dollar gesehen, was wohl an fehlerhaften Bundle-Angeboten liegt. Die echten Deals findest du bei Newegg, wo das Objektiv oft mit sinnvollen Kits wie Speicherkarten und Filter-Sets für unter 800 Dollar zu haben ist. Dafür bekommst du ein Vollformat-Ultraweitwinkel mit konstantem f/4, Bildstabilisator und optischer Spitzenleistung. Klar, ein gebrauchtes 14-24mm f/2.8 ist die lichtstärkere Alternative, aber das Filtergewinde und der VR machen das 16-35mm für viele praktischer. Wenn du ein Nikon-DSLR-System hast und nicht auf spiegellos wechseln willst, ist das Glas jeden Cent wert.
Wir verfolgen die Preise für dieses Produkt seit dem 31. Mai 2026. Das Diagramm erscheint, sobald mehr Daten vorliegen.
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Überblick
Das Nikon AF-S NIKKOR 16-35mm f/4G ED VR ist so etwas wie der unterschätzte Dauerläufer im F-Bajonett-Sortiment. Während alle über das legendäre 14-24mm f/2.8 reden, schleicht sich dieses Objektiv mit einem konstanten f/4, einem soliden Bildstabilisator und einem 77mm-Filtergewinde an und macht einfach seinen Job. Für Landschafts-, Architektur- und Innenraumfotografen, die mit Nikon DSLRs arbeiten, ist es eine der praktischsten Ultraweitwinkel-Optionen, die man kaufen kann. Kein Wackelkontakt mit klobigen Filterhaltern, kein permanentes Gefühl, das Objektiv müsse in einem Wattebausch transportiert werden. Einfach aufsetzen, Schraubfilter drauf und loslegen.
Mit 680 Gramm ist es kein Leichtgewicht, aber auf einer D750 oder D850 liegt es satt und ausgewogen in der Hand. Der Silent Wave Motor ist schnell genug für die meisten Situationen, auch wenn er nicht mit den neuesten Z-Mount-Motoren mithalten kann. Die optische Konstruktion mit 17 Elementen in 12 Gruppen, darunter drei asphärische Linsen und zwei ED-Gläser, zeigt, dass Nikon hier nicht gekleckert hat. Dazu kommt die Nano Crystal Coat, die Geisterbilder und Flares im Zaum hält. Wenn du dich fragst, ob das 16-35mm f/4 für Reisen taugt, musst du wissen, dass es nicht wetterfest ist. Das ist ein klarer Schwachpunkt für ein Objektiv, das oft draußen im Dreck steht.
Die Preise sind ein wilder Ritt. Wir haben Angebote von rund 730 Dollar bis hin zu absurden 77.000 Dollar gesehen, was vermutlich an irgendwelchen Bundle-Spinnereien liegt. Die besten Deals findest du bei Newegg, wo das Objektiv oft mit sinnvollen Kits wie Speicherkarten und Filter-Sets kommt. Für ein Vollformat-Ultraweitwinkel mit Bildstabilisator und durchgehend f/4 ist das ein fairer Deal, vor allem wenn man es gebraucht in gutem Zustand schießt.
Häufige Fragen
Q: Ist das Nikon 16-35mm f/4 wetterfest?
Nein, das Nikon AF-S NIKKOR 16-35mm f/4G ED VR hat keine Wetterabdichtung. Du solltest es bei Regen oder in staubiger Umgebung vorsichtig einsetzen.
Q: Kann ich normale Schraubfilter mit dem Nikon 16-35mm f/4 verwenden?
Ja, das ist einer der größten Vorteile. Das Objektiv hat ein 77mm Filtergewinde, du kannst also ganz normale Schraubfilter nutzen, ohne teure Spezialhalterungen.
Q: Wie gut ist der Bildstabilisator beim Nikon 16-35mm f/4?
Der VR bringt etwa 2,5 Blendenstufen. Aus der Hand sind Aufnahmen mit 1/8 Sekunde am langen Ende machbar, was für ein Weitwinkel völlig ausreicht.
Q: Ist das Nikon 16-35mm f/4 für Reisen geeignet?
Es ist mit 680 Gramm kein Leichtgewicht, aber für ein Vollformat-Ultraweitwinkel noch tragbar. Der fehlende Wetterschutz ist auf Reisen allerdings ein Nachteil.
Für wen es nicht geeignet ist
Dieses Objektiv ist nichts für dich, wenn du oft bei schlechtem Wetter fotografierst und auf eine Abdichtung angewiesen bist. Auch Sport- oder Action-Fotografen, die einen blitzschnellen, lautlosen Autofokus brauchen, werden mit dem hörbaren SWM nicht glücklich. Wenn du bereits auf das Nikon Z-System umgestiegen bist, hol dir lieber das native Z 14-30mm f/4 S, das kompakter und schärfer ist. Und wer mit f/4 im Ultraweitwinkel einfach nicht genug Licht einfängt, sollte zum gebrauchten 14-24mm f/2.8 greifen und mit dem Filterthema leben.
Fazit
Solltest du das Nikon 16-35mm f/4G ED VR kaufen? Wenn du eine Nikon DSLR mit F-Bajonett besitzt und ein Ultraweitwinkel suchst, das einfach funktioniert, dann ja. Es ist scharf, hat einen brauchbaren Stabilisator und das Filtergewinde macht es zum perfekten Begleiter für Landschaft und Architektur. Der fehlende Wetterschutz ist ein echter Wermutstropfen, und der Autofokus ist kein Rennpferd. Aber für die typischen Einsatzgebiete dieses Objektivs sind das verschmerzbare Schwächen.
Für Reisen ist es mit 680 Gramm okay, aber nicht ideal. Wenn du ein leichteres Setup willst, schau dir Festbrennweiten an. Wer auf Spiegellos umgestiegen ist, hat mit dem FTZ-Adapter eine Option, aber die nativen Z-Objektive sind einfach besser integriert. Bleibst du bei der DSLR, ist das 16-35mm f/4 ein No-Brainer. Es ist eines dieser Objektive, die man kauft und dann jahrelang benutzt, ohne groß darüber nachzudenken. Und genau das ist das größte Kompliment.