Brightin Star 12mm f/2 III 12mm
{"review": "Die Kombination aus zwei asphärischen und zwei Low-Dispersion-Elementen sorgt für verzeichnungsarme Bilder, während die f/2-Blende auch bei wenig Licht scharfe Weitwinkelaufnahmen ermöglicht. Die 10-Lamellen-Blende erzeugt an Lichtquellen markante 10-strahlige Sternchen und die Naheinstellgrenze von nur 18 cm (7.1\") ermöglicht dramatische Nahaufnahmen mit weitläufigem Hintergrund. Dieses Objektiv ist ideal für Porträt- und Street-Fotografen, die mit extremen Weitwinkeleffekten und manueller Fokussierung arbeiten."}
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Brightin Star 12mm f/2 III ist ein günstiges, rein manuelles Ultraweitwinkel-Objektiv für APS-C und MFT. Es überzeugt mit guter Schärfe, einer extrem kurzen Naheinstellgrenze und schönen Sonnensternen. Wer auf Autofokus und Stabilisierung verzichten kann, bekommt für rund 144 Dollar ein kreatives Werkzeug mit viel Charakter.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Extrem kompakt und leicht (268g) 98th
- Gute Schärfe im Zentrum, besonders abgeblendet 97th
- Kreative Naheinstellgrenze von 18 cm 85th
- Schöne 10-strahlige Sonnensterne 75th
- Sehr günstiger Einstieg in die Ultraweitwinkel-Fotografie
Nachteile
- Rein manueller Fokus, kein AF
- Randschärfe bei f/2 nur mäßig
- Keine Bildstabilisierung
- Starke Vignettierung bei Offenblende
- Unruhiges Bokeh
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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Basierend auf 8 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.
Die Fakten
Leistung
In unseren Tests liefert das Brightin Star 12mm f/2 III eine solide optische Leistung ab, die im 65. Perzentil landet. Das ist für ein Budget-Objektiv dieser extremen Brennweite respektabel. Die Schärfe im Zentrum ist bei Offenblende f/2 bereits gut und wird beim Abblenden auf f/4 und f/5.6 richtig knackig. Die Ränder ziehen bei f/2 etwas an Schärfe ab, das ist bei einem Ultraweitwinkel dieser Preisklasse aber zu erwarten. Die zwei ED-Elemente machen einen guten Job, chromatische Aberrationen sind kaum ein Thema.
Die eigentliche Stärke liegt in der Makro-Fähigkeit, die im 86. Perzentil liegt. Mit der kurzen Naheinstellgrenze von 18 cm kann man Motive fast schon an die Frontlinse halten und bekommt eine völlig neue Perspektive. Das Bokeh ist mit einem Wert im 38. Perzentil allerdings eher rau und unruhig, was bei so einem Weitwinkel aber selten im Vordergrund steht. Die Vignettierung ist bei f/2 deutlich sichtbar, lässt sich aber in der Nachbearbeitung leicht korrigieren. Insgesamt ist die Bildqualität für den Preis mehr als ordentlich, solange man die Grenzen kennt.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Prime |
| Focal Length Min | 12 |
| Focal Length Max | 12 |
| Elements | 12 |
| Groups | 9 |
| Aspherical Elements | 2 |
| ED Elements | 2 |
Aperture
| Max Aperture | f/22 |
| Min Aperture | f/2 |
| Constant | No |
| Diaphragm Blades | 10 |
Build
| Mount | Micro Four Thirds |
| Format | APS-C |
| Weight | 0.3 kg / 0.6 lbs |
| Filter Thread | 62 |
AF & Stabilization
| AF Type | Manual Focus |
| Stabilization | No |
Focus
| Min Focus Distance | 180 |
Im Vergleich
Im direkten Vergleich zu einem Standardzoom wie dem Panasonic LUMIX G Vario 12-60mm fällt sofort der Größen- und Gewichtsunterschied auf. Das Brightin Star ist winzig. Dafür verzichtet man auf den gesamten Zoombereich, Autofokus und Stabilisierung. Das Panasonic ist das universellere Werkzeug, das Brightin Star der kreative Spezialist. Gegen ein anderes manuelles Objektiv wie das Meike 50mm F1.8 spielt das Brightin Star in einer völlig anderen Liga, was den Bildwinkel angeht. Das Meike ist ein Porträt-Objektiv, das Brightin Star saugt ganze Landschaften ein. Wer bereits ein Standardzoom besitzt, findet im Brightin Star eine perfekte, günstige Ergänzung für dramatische Weitwinkel-Perspektiven und Astroaufnahmen, ohne das Budget zu sprengen.
| Spec | Brightin Star 12mm f/2 III 12mm | Sigma Contemporary 16-300mm f/3.5-6.7 DC OS | Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM | Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD | Panasonic LUMIX S S-R28200 | Nikon NIKKOR AF-S DX NIKKOR 16-85mm f/3.5-5.6G ED VR |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 12mm | 16-300mm | 28-70mm | 18-300mm | 28-200mm | 16-85mm |
| Max Aperture | f/22 | f/3.5 | f/2.8 | f/3.5 | f/4 | f/3.5 |
| Mount | Micro Four Thirds | Sony E | Canon RF | Fujifilm X | L-Mount | Nikon F |
| Stabilization | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | false | true | false |
| Weight (g) | 268 | 615 | 495 | 92 | 413 | 59 |
| AF Type | Manual Focus | HLA | STM | VXD linear motor | Autofocus | AF-S |
| Lens Type | prime | zoom | zoom | zoom | macro | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brightin Star 12mm f/2 III 12mm | 15.3 | 37.7 | 75.4 | 85.4 | 65.3 | 24.1 | 97.3 | 34 | 98.2 | 35.6 |
| Sigma Contemporary 16-300mm f/3.5-6.7 DC OS Compare | 54.8 | 84.3 | 57.8 | 86.5 | 98.8 | 76.9 | 0 | 99.6 | 83 | 99.1 |
| Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM Compare | 85.5 | 86.2 | 67.1 | 77.4 | 84.4 | 83.8 | 0 | 77.4 | 87.9 | 98.2 |
| Tamron Di III 18-300mm f/3.5-6.3 Di III-A VC VXD Compare | 98.1 | 74.9 | 96.3 | 88.4 | 73.5 | 76.9 | 34.8 | 99.2 | 83 | 80.5 |
| Panasonic LUMIX S S-R28200 Compare | 54.8 | 77.8 | 73.8 | 89.5 | 90.9 | 71.4 | 0 | 95.7 | 75.3 | 99.4 |
| Nikon NIKKOR AF-S DX NIKKOR 16-85mm f/3.5-5.6G ED VR Compare | 54.8 | 74.9 | 98.4 | 59.8 | 64.1 | 76.9 | 83.3 | 94.3 | 87.9 | 92.2 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Für rund 144 Dollar ist das Brightin Star 12mm f/2 III ein absolutes Schnäppchen. Klar, es gibt Zoom-Alternativen wie das Panasonic LUMIX G Vario 12-60mm, die vielseitiger sind und Autofokus bieten. Aber die kosten auch ein Vielfaches und sind lichtschwächer. Wenn man die f/2 Blende für Astroaufnahmen oder Freistellungseffekte im Nahbereich nutzen will, führt an diesem kleinen Objektiv kaum ein Weg vorbei. Der Gegenwert ist enorm, vorausgesetzt, man kann mit dem manuellen Fokus leben. Für reine Landschaftsfotografen, die sowieso auf f/8 abblenden und manuell fokussieren, ist es fast ein No-Brainer.
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Überblick
Das Brightin Star 12mm f/2 III ist so ein Objektiv, bei dem man zweimal hinschauen muss. Für rund 144 Dollar bekommt man eine extrem kompakte 12mm Festbrennweite, die an APS-C-Kameras einem Vollformat-Äquivalent von 18mm entspricht. Das ist ein echtes Ultraweitwinkel-Paket, das vor allem Landschafts- und Architekturfotografen ansprechen dürfte. Die Lichtstärke von f/2 macht es zudem zu einer interessanten Option für Astrofotografie, auch wenn man dafür manuell fokussieren muss. Mit nur 268 Gramm ist es ein echtes Leichtgewicht, das man bedenkenlos in jede Kameratasche stecken kann.
Die optische Konstruktion mit 12 Elementen in 9 Gruppen, inklusive zweier asphärischer und zweier ED-Linsen, verspricht eine gute Kontrolle von Verzerrungen. Das ist bei einem so weiten Blickwinkel entscheidend. Die Naheinstellgrenze von 18 cm erlaubt zudem dramatische Nahaufnahmen mit einem riesigen, definierten Hintergrund. Ein nettes Extra ist die 10-Lamellen-Blende, die punktförmige Lichtquellen in hübsche 10-strahlige Sterne verwandelt. Aber ist das Brightin Star 12mm f/2 III gut genug für den täglichen Einsatz oder nur ein Spielzeug für Spezialeffekte?
Was man sofort wissen muss: Das ist ein rein manuelles Objektiv. Es gibt keinen Autofokus, keine Bildstabilisierung und keine elektronische Kommunikation mit der Kamera. Das ist Fluch und Segen zugleich. Für Videoaufnahmen oder schnelle Streetfotografie ist es damit eher ungeeignet, was unsere Datenbank auch bestätigt. Wer aber die volle kreative Kontrolle schätzt und sich Zeit für die Komposition nimmt, wird mit einem sehr charakterstarken Bild belohnt. Die Verarbeitung liegt im soliden Mittelfeld, und die Nutzerbewertungen sind für diese Nische außergewöhnlich positiv.
Häufige Fragen
Q: Ist das Brightin Star 12mm f/2 III gut für Astrofotografie?
Ja, die Kombination aus 12mm Ultraweitwinkel und f/2 Lichtstärke macht es zu einer sehr guten Wahl für Astroaufnahmen. Der manuelle Fokus ist dabei sogar von Vorteil, da man präzise auf unendlich einstellen kann.
Q: Hat das Brightin Star 12mm f/2 III einen Autofokus?
Nein, das Brightin Star 12mm f/2 III ist ein rein manuelles Objektiv ohne Autofokus. Es überträgt auch keine elektronischen Daten an die Kamera.
Q: Welches Filtergewinde hat das Brightin Star 12mm f/2 III?
Das Objektiv hat ein 62mm Filtergewinde. Das ist praktisch, da man so problemlos Schraubfilter wie ND- oder Polfilter verwenden kann.
Q: Wie nah kann man mit dem Brightin Star 12mm f/2 III fokussieren?
Die minimale Fokusdistanz beträgt nur 18 cm. Damit sind extreme Nahaufnahmen mit einem weitläufigen, unscharfen Hintergrund möglich.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer hauptsächlich Videos dreht oder schnelle Action fotografiert, sollte einen großen Bogen um das Brightin Star 12mm f/2 III machen. Der fehlende Autofokus und die nicht vorhandene Stabilisierung machen es für diese Zwecke unbrauchbar. Auch für Streetfotografen, die aus der Hüfte schießen, ist es zu langsam. Greif in diesen Fällen lieber zu einem nativen Zoom mit AF, wie dem Panasonic 12-60mm. Wenn du Wert auf ein perfekt geschliffenes, klinisch scharfes Bild bis in die Ecken legst, wirst du mit einem teureren Objektiv von Laowa oder dem Samyang 12mm f/2 AF glücklicher, die aber auch ein Vielfaches kosten.
Fazit
Das Brightin Star 12mm f/2 III ist ein kleiner, feiner Exot, der genau das liefert, was er verspricht, und das zu einem unschlagbaren Preis. Es ist kein Allrounder und wird Videofilmer oder Action-Fotografen gnadenlos enttäuschen. Aber für Landschafts-, Architektur- und Astrofotografen, die bewusst und langsam arbeiten, ist es eine echte Bereicherung. Die Kombination aus Ultraweitwinkel, Lichtstärke und geringer Naheinstellgrenze eröffnet kreative Möglichkeiten, die man mit einem Kit-Zoom einfach nicht hat.
Sollte man es kaufen? Wenn du ein schmales Budget hast, eine Kamera mit APS-C-Sensor oder Micro Four Thirds besitzt und keine Angst vor manuellem Fokus hast, dann ja, auf jeden Fall. Die Bildqualität ist für den Preis beeindruckend und die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck. Es ist das perfekte Objektiv, um in die Ultraweitwinkel-Fotografie einzusteigen oder um die eigene Kreativität mit neuen Perspektiven herauszufordern.