Acer Aspire 5 15.6" A515-44-R4M5 Charcoal Black 2021
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Acer Aspire 5 A515-44-R4M5 bietet einen überraschend flotten Ryzen 5 in einem leichten Gehäuse zu einem Kampfpreis. Der Haken ist das grottige 1366x768-Display, das zu den schlechtesten auf dem Markt gehört. Dazu kommen nur 8 GB RAM und eine unterdurchschnittliche Zuverlässigkeit. Nur kaufen, wenn ihr es meist mit externem Monitor nutzt und der Preis unter 500 Dollar liegt.
Vor- und Nachteile
Pros
- Flotter Ryzen 5 4500U für Alltagsaufgaben 69th
- Leichtes und dünnes Gehäuse mit 1,8 kg
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Basisleistung
- Aufrüstbarer RAM (ein Slot) und SSD
- USB-C-Anschluss und Nummernblock an Bord
Cons
- Schlechtes 1366x768-Display (4. Perzentil)
- Nur 4 GB RAM verlötet, schränkt Dual-Channel ein
- Keine Tastaturbeleuchtung
- Schlechte Zuverlässigkeitswerte (9. Perzentil)
- Begrenzter Videospeicher macht Gaming schwierig
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The proof
Leistung
Unter der Haube steckt ein AMD Ryzen 5 4500U, und der ist für diese Preisklasse immer noch ein kleiner Held. In unseren Benchmarks sortiert er sich im 26. Perzentil aller Laptops ein, was auf den ersten Blick nicht nach viel klingt. Aber für Alltagsaufgaben, Dutzende Browser-Tabs und Office-Programme ist das völlig ausreichend. Die integrierte Radeon-Grafik ist mit ihren 512 MB dediziertem Videospeicher allerdings eher ein Notnagel. Leichtes Gaming ist drin, aber erwartet keine Wunder. Unser Gaming-Score von 42,2 von 100 Punkten bestätigt das: Für ältere Titel oder Indie-Games reicht's, für alles andere braucht ihr einen richtigen Gaming-Laptop.
Die 8 GB RAM sind leider ein klarer Schwachpunkt und landen im 14. Perzentil. Das ist 2024 einfach das absolute Minimum, und Windows 10 plus ein paar Browser-Tabs bringen das schnell an die Grenze. Der Knackpunkt ist, dass 4 GB fest verlötet sind. Ihr könnt also nur einen der zwei Slots bestücken, was den Dual-Channel-Betrieb einschränkt und die maximale Aufrüstbarkeit auf 20 GB begrenzt. Das ist ein bisschen irreführend, wenn man nur von "aufrüstbarem RAM" liest. Die 512 GB SSD ist mit Platz 39 im Mittelfeld und für die meisten okay, aber auch kein Geschwindigkeitswunder.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | AMD Ryzen 5 40 |
| Cores | 6 |
| Frequency | 2.3 GHz |
| L3 Cache | 4 MB |
Graphics
| GPU | AMD Radeon Graphics |
| Type | discrete |
Memory & Storage
| RAM | 8 GB |
| Storage | 512 GB |
| Storage Type | SSD |
Display
| Size | 15.6" |
| Resolution | 1366 |
Connectivity
| USB-C Ports | 1 |
| USB Ports | 3 |
| HDMI | 1 x HDMI |
| Wi-Fi | Wi-Fi 5 |
| Bluetooth | Bluetooth 5.0 |
| Ethernet | 1 x RJ-45 (1Gbps) |
Physical
| Weight | 1.8 kg / 4.0 lbs |
| OS | Windows 10 Home 64-bit |
Im Vergleich
Im Vergleich zu einem Apple MacBook Air M5 spielt das Aspire 5 natürlich in einer völlig anderen Liga. Das Air ist um ein Vielfaches teurer, hat aber ein Traum-Display, eine wahnsinnige Akkulaufzeit und eine Verarbeitung, die sich anfühlt wie aus einem Guss. Das Acer ist das krasse Gegenteil: billig, aber mit Ecken und Kanten. Ein direkterer Konkurrent ist das Lenovo ThinkPad P14s Gen 6, das zwar auch teurer ist, aber mit legendärer Haltbarkeit und einem weitaus besseren Bildschirm punktet. Das Aspire 5 liegt bei der Zuverlässigkeit im 9. Perzentil, das ThinkPad ist da in einer anderen Welt.
Das ASUS ProArt PX13 und das MSI Prestige sind eher für Kreative gedacht und haben bessere Displays und mehr Power, kosten aber auch entsprechend mehr. Das Samsung Galaxy Book5 Pro ist ein weiteres Beispiel für ein Top-Display in einem schicken Gehäuse. Das Acer Aspire 5 ist im Grunde der Anti-Konkurrent: Es gewinnt kein Rennen um das beste Display oder die beste Haptik, sondern nur um den niedrigsten Preis für einen brauchbaren 6-Kerner. Wenn euch das Display egal ist, spart ihr hier eine Menge Geld.
| Spec | Acer Aspire 5 15.6" A515-44-R4M5 | Apple MacBook Pro M4 Max | ASUS ROG Flow Z13 GZ302EA-XS99 | Lenovo ThinkPad P16 Gen 3 P16 Gen 3 | MSI Vector Vector 16 HX AI A2XWIG-420US | Microsoft Surface Laptop 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | AMD Ryzen 5 40 | Apple M4 Max | AMD Ryzen AI Max+ 395 | Intel Core Ultra 9 275HX | Intel Core Ultra 9 275HX | Intel Core Ultra 7 268V |
| RAM (GB) | 8 | 128 | 128 | 128 | 32 | 32 |
| Storage (GB) | 512 | 4096 | 1024 | 4096 | 1024 | 1024 |
| Screen | 15.6" 1366x768 | 14.2" 3024x1964 | 13.4" 2560x1600 | 16" 3200x2000 | 16" 2560x1600 | 13.8" 2304x1536 |
| GPU | AMD Radeon Graphics | Apple (40-Core) | AMD Radeon | NVIDIA RTX PRO 5000 Blackwell Laptop GPU 24GB GDDR7 | NVIDIA GeForce RTX 5080 | Intel Arc Graphics |
| OS | Windows 10 Home 64-bit | macOS | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Pro |
| Weight (kg) | 1.8 | 1.6 | 1.2 | 2.5 | 2.7 | 1.4 |
| Battery (Wh) | - | 72 | 70 | 100 | 90 | 54 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Cpu | Gpu | Ram | Port | Screen | Compact | Storage | User Sentiment | Reliability | Social Proof |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Acer Aspire 5 15.6" A515-44-R4M5 | 25.7 | 69.2 | 14.4 | 58.4 | 4 | 43.6 | 39 | 22 | 9.7 | 21.9 |
| Apple MacBook Pro M4 Max Compare | 91.9 | 18.5 | 99.5 | 79.6 | 99 | 67.4 | 98.7 | 78 | 96.3 | 87.3 |
| ASUS ROG Flow Z13 GZ302EA-XS99 Compare | 95.3 | 79.9 | 99.9 | 77.4 | 89.4 | 92.9 | 81.4 | 0 | 58.3 | 95 |
| Lenovo ThinkPad P16 Gen 3 P16 Gen 3 Compare | 96.7 | 89.2 | 99.7 | 99.5 | 97.1 | 10.8 | 98.7 | 78 | 78.6 | 88.6 |
| MSI Vector Vector 16 HX AI A2XWIG-420US Compare | 96.7 | 91.4 | 87.7 | 96 | 88.3 | 8.9 | 81.4 | 0 | 58.3 | 76.5 |
| Microsoft Surface Laptop 7 Compare | 66.2 | 64 | 93.2 | 61 | 86.6 | 86.9 | 81.4 | 0 | 78.6 | 52.1 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das ist der Punkt, an dem es interessant wird. Der Preis für dieses Modell schwankt online extrem, von lächerlichen 480 Dollar bis hin zu völlig absurden 107.307 Dollar bei irgendeinem Drittanbieter. Ignoriert die Mondpreise. Wenn ihr dieses Gerät für unter 500 Dollar schießen könnt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für die reine CPU-Power wirklich gut. Ein Ryzen 5 und 512 GB SSD in einem leichten Gehäuse zu dem Preis, das ist schon eine Ansage.
Allerdings müsst ihr den Preis immer gegen die Schwächen aufrechnen. Ein brauchbarer externer Full-HD-Monitor kostet auch nochmal 100 Euro extra, und dann seid ihr preislich in Regionen, wo ihr vielleicht gleich ein besseres Gesamtpaket von der Konkurrenz bekommt. Der günstigste realistische Preis, den wir gesehen haben, liegt bei Newegg. Wenn der Deal stimmt, ist es ein brauchbarer Deal, aber nur, wenn ihr mit dem Display leben könnt.
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Überblick
Das Acer Aspire 5 A515-44-R4M5 ist so ein typischer Kandidat, den man oft im Angebot sieht und sich fragt: Ist das was oder nur billig? Kurz gesagt, es ist ein solides Arbeitsgerät für Leute, die einen günstigen, transportablen Laptop für Office, Uni oder Netflix brauchen. Der verbaute AMD Ryzen 5 4500U ist auch heute noch ein flotter 6-Kerner, der Alltagsaufgaben locker wegsteckt und das Ganze in einem recht leichten 1,8-Kilo-Gehäuse. Das klingt erstmal nach einem echten Schnäppchen.
Aber, und das ist ein großes Aber, der Preis kommt nicht von ungefähr. Acer hat an den richtigen Stellen gespart, um den Preis zu drücken, und das spürt man. Der Bildschirm ist mit 1366x768 Pixeln eine echte Kröte, die man schlucken muss. In unserer Datenbank landet das Panel im 4. Perzentil, es ist also wirklich eines der schlechtesten, die wir in dieser Klasse gesehen haben. Das ist der Deal: ordentliche Rechenpower in einem Gehäuse mit einem Display, das sich wie eine Zeitreise ins Jahr 2010 anfühlt.
Für wen ist das Ding also? Für alle, die den Laptop meistens an einem externen Monitor betreiben, oder für diejenigen, die wirklich jeden Euro zweimal umdrehen müssen und denen ein scharfes Bild nicht so wichtig ist. Es ist ein Arbeitspferd für die Spätschicht im Homeoffice, kein Laptop für die Design-Studierenden oder Filmfans. Die Aufrüstbarkeit von RAM und SSD ist ein netter Bonus, auch wenn es da, wie wir später sehen werden, einen Haken gibt.
Häufige Fragen
Q: Kann ich den Arbeitsspeicher selbst aufrüsten?
Ja, aber mit Einschränkungen. Ein RAM-Slot ist frei und kann mit einem bis zu 16 GB großen Riegel bestückt werden. Allerdings sind 4 GB direkt auf dem Mainboard verlötet. Das bedeutet, ihr könnt maximal auf 20 GB aufrüsten und der Dual-Channel-Betrieb ist nur für die ersten 8 GB (4+4) aktiv, was die Leistung etwas bremst.
Q: Ist das Display wirklich so schlecht, wie alle sagen?
Leider ja. Die Auflösung von 1366x768 Pixeln auf 15,6 Zoll ist im Vergleich zu heutigen Full-HD-Standards sehr grob und unscharf. In unserer Datenbank liegt es im 4. Perzentil, was bedeutet, dass 96% aller anderen Laptops ein besseres Display haben. Für Textverarbeitung ist es gerade noch okay, für Filme oder Bildbearbeitung ist es eine echte Enttäuschung.
Q: Kann man mit dem Laptop spielen?
Nur sehr eingeschränkt. Die integrierte AMD Radeon Grafik hat nur 512 MB dedizierten Videospeicher und erreicht einen Gaming-Score von 42,2 von 100 Punkten. Ältere Spiele oder einfache Indie-Titel laufen auf niedrigen Einstellungen, aber für aktuelle AAA-Spiele ist das Gerät nicht geeignet.
Q: Wie gut ist die Akkulaufzeit?
Viele Nutzer berichten von einer guten Akkulaufzeit, die für einen Arbeitstag mit Office-Anwendungen und Surfen ausreicht. Da uns keine offiziellen Akku-Spezifikationen vorliegen, können wir keine genaue Stundenzahl nennen, aber das Feedback deutet auf solide 6-8 Stunden im Alltag hin.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer den Laptop täglich als Hauptgerät nutzt und viel auf den Bildschirm schaut, sollte die Finger davon lassen. Das 1366x768-Panel ist eine echte Belastung für die Augen und macht einfach keinen Spaß. Auch für alle, die Wert auf Langlebigkeit und einen guten Kundenservice legen, ist das Gerät nichts. Die Zuverlässigkeitswerte im 9. Perzentil und die vielen Beschwerden über Acers Support sprechen eine deutliche Sprache.
Schaut euch stattdessen lieber ein Lenovo ThinkPad der E-Serie oder ein gebrauchtes Business-Notebook von Dell oder HP an. Die sind oft nur unwesentlich teurer, bieten aber Full-HD-Displays, eine bessere Verarbeitung und eine Tastaturbeleuchtung. Wenn es ein Neugerät sein muss, sind die Einsteigermodelle von ASUS mit OLED-Display eine Überlegung wert, auch wenn sie etwas mehr kosten.
Fazit
Kauft das Acer Aspire 5 A515-44-R4M5, wenn ihr einen reinen Arbeits-Laptop sucht, der die meiste Zeit an einem externen Monitor hängt. Für ein Homeoffice-Setup, wo der Laptop zugeklappt unter dem Tisch liegt, ist die Kombination aus Ryzen 5, 512 GB SSD und dem günstigen Preis schwer zu schlagen. Auch als Surf- und Schreibmaschine für die Uni, wo man nicht stundenlang auf den Bildschirm starrt, ist es okay.
Für alle anderen ist es schwierig. Das Display ist wirklich eine Zumutung, und die unterdurchschnittliche Zuverlässigkeit macht uns Sorgen. Wenn ihr den Laptop täglich als Hauptgerät nutzt und auf den eingebauten Bildschirm angewiesen seid, legt lieber 100 bis 200 Euro mehr auf den Tisch und greift zu einem Gerät mit einem Full-HD-IPS-Panel. Eure Augen werden es euch danken. Die 8 GB RAM sind zudem ein Engpass, der das Gerät schneller alt aussehen lässt, als euch lieb ist.