Dell Pro XP4K3 Black 2025

★★★★★ 4.8 (9)

Der Intel Core Ultra 5 235 mit 14 Kernen und integrierter NPU für KI-Workloads macht diesen Mini-PC trotz kompaktem 1,43-kg-Gehäuse leistungsfähig für anspruchsvolle Büroaufgaben. Die umfangreiche Konnektivität mit sechs USB-A- und zwei USB-C-Ports sowie die solide Verarbeitungsqualität heben ihn in seiner Klasse hervor. Dieses System eignet sich am besten für Geschäftsanwender, die einen platzsparenden, zuverlässigen Desktop für Multitasking und KI-gestützte Produktivitätsanwendungen benötigen.

CPU Intel Core Ultra 5
RAM 16 GB
Storage 256 GB
GPU Intel Graphics
form factor mini
psu w 180
OS Windows 11 Pro
Dell Pro XP4K3 Black 2025 desktop
72 Gesamtbewertung
Preis 0 MX$
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Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Der Dell Pro XP4K3 ist ein blitzschneller Business-Mini-PC mit Intels neuem Core Ultra 5 235, der in Sachen CPU-Leistung und Konnektivität glänzt. Die 256 GB SSD ist jedoch ein Armutszeugnis und der Preis schwankt wild zwischen 1.440 und 2.251 Dollar. Für reine Büroarbeit und Unternehmen mit vPro-Bedarf eine gute Wahl, sofern man den günstigsten Preis findet. Für alles, was Grafikleistung braucht, ist er schlicht ungeeignet.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Starke CPU-Leistung für Business und KI-Workloads (77. Perzentil) 83rd
  • Exzellente Konnektivität mit 6x USB-A und 2x USB-C (80. Perzentil) 80th
  • Extrem kompakt und leicht (1,43 kg), ideal für aufgeräumte Schreibtische 77th
  • Windows 11 Pro und vPro für einfache Unternehmensverwaltung 71st
  • Gute soziale Beweise mit einer Kundenbewertung von 4,9/5

Nachteile

  • Winzige 256 GB SSD ist ein Witz für den Preis (19. Perzentil)
  • Integrierte Grafik macht Gaming praktisch unmöglich (13,8/100)
  • Preis schwankt massiv zwischen 1.440 und 2.251 Dollar
  • RAM ist verlötet oder schwer aufrüstbar, 16 GB sind das Maximum
  • Kein HDMI-Anschluss, nur DisplayPort, was ältere Monitore ausschließt

Die Fakten

Leistung

Der Core Ultra 5 235 ist das Herzstück und der Star der Show. Mit 14 Kernen und einem Turbotakt von bis zu 5 GHz pflügt er durch alltägliche Büroaufgaben, als gäbe es kein Morgen. In unseren CPU-Benchmarks landet er im 77. Perzentil, was für einen Mini-PC dieser Klasse stark ist. Das bedeutet, er lässt viele größere Desktop-Rechner mit älteren i5- oder Ryzen-5-Chips hinter sich. Multitasking mit Dutzenden Browser-Tabs, großen Excel-Dateien und einer laufenden Videokonferenz ist für diese Maschine ein Spaziergang. Die integrierte Intel-Grafik ist dagegen eher solides Mittelmaß und liegt im 46. Perzentil. Für flüssige 4K-Videowiedergabe und leichte Bildbearbeitung reicht es locker, aber versuchen Sie nicht, Cyberpunk 2077 darauf zu starten. Das wäre ein Diavortrag.

Der Schwachpunkt, und das ist ein echter, ist der Speicher. 256 GB NVMe-SSD sind im Jahr 2025 einfach zu wenig und landen im 19. Perzentil, was zu den schlechtesten Werten in unserer Datenbank gehört. Klar, das System bootet schnell und Apps laden flott, aber der Platz ist schneller voll, als man "Windows-Update" sagen kann. Die 16 GB DDR5-RAM mit 5600 MT/s sind solide und liegen im Mittelfeld. Für die meisten Business-Anwender reicht das dicke, aber Power-User, die virtuelle Maschinen betreiben, werden schnell an die Grenze stoßen. Unter Volllast bleibt der kleine Lüfter hörbar, aber nie aufdringlich. Das 180W-Netzteil ist für diese Hardware mehr als ausreichend dimensioniert.

Leistungsperzentile

CPU 77.3
GPU 47
RAM 54
Anschlüsse 79.6
Speicher 20
Zuverlässigkeit 70.5
Nutzerresonanz 82.8

Technische Daten

Alle technischen Daten

Processor

CPU Intel Core Ultra 5
Cores 14
Frequency 3.4 GHz
L3 Cache 24 MB

Graphics

GPU Intel Graphics
Type Integrated
VRAM Type DDR5 SDRAM

Memory & Storage

RAM 16 GB
RAM Generation DDR5
Storage 256 GB
Storage Type NVMe SSD

Build

Form Factor mini
PSU 180
Weight 1.4 kg / 3.2 lbs

Connectivity

USB-C Ports 2
USB Ports 6
HDMI 0
DisplayPort 3x DisplayPort 1.4a
Wi-Fi Wi-Fi 6
Bluetooth Yes
Ethernet Gigabit Ethernet

System

OS Windows 11 Pro

Im Vergleich

Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz wird die Positionierung des Dell klarer. Ein Apple Mac Studio M4 Max ist zwar teurer, spielt aber leistungstechnisch in einer komplett anderen Liga, besonders bei kreativen Workloads und Grafik. Der Dell punktet hier nur mit seiner x86-Kompatibilität und den vielen USB-A-Ports, die im Mac-Universum Mangelware sind. Der HP Omen 45L und der ASUS Republic of Gamers GM700TZ sind klassische Gaming-Tower. Sie sind riesig, laut und stromhungrig, aber für Gaming und GPU-Rendering dem Dell haushoch überlegen. Dafür können sie nicht mit der Kompaktheit und den Business-Features des Dell mithalten.

Der interessanteste Vergleich ist vielleicht der Lenovo Legion 34IAS10. Auch ein kompakter Rechner, aber mit einer dedizierten Grafikkarte, was ihn für kreative Profis und Gamer attraktiver macht. Der Dell kontert mit der neueren CPU-Architektur und der besseren Energieeffizienz. Für reine Büroarbeit und KI-Aufgaben, die von der NPU des Core Ultra 5 profitieren, ist der Dell die modernere Wahl. Brauchen Sie aber auch nur ansatzweise Grafikleistung, führt am Lenovo oder einem ähnlichen Gerät mit dedizierter GPU kaum ein Weg vorbei. Der MSI EdgeXpert ist ein weiterer Mini-PC, der oft mit mehr Speicher und RAM zum gleichen Preis kommt, was den Dell in der Value-Frage alt aussehen lässt.

Spec Dell Pro XP4K3 HP OMEN GT22-3080 Lenovo Legion 90Y6003JUS ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 CLX SET TGMSETRTU5204BM
CPU Intel Core Ultra 5 Intel Core Ultra 7 265K Intel Core Ultra 9 AMD Ryzen 9 9950X Intel Core Ultra 9 Intel Core i9 14900KF
RAM (GB) 16 32 64 64 64 64
Storage (GB) 256 2048 3072 2048 2048 8000
GPU Intel Graphics NVIDIA GeForce RTX 5080 NVIDIA GeForce RTX 5080 AMD Radeon RX 9070 XT NVIDIA GeForce RTX 5090 NVIDIA GeForce RTX 5070
Form Factor mini mid-tower mid-tower desktop mid-tower mid-tower
Psu W 180 850 1200 850 1300 850
OS Windows 11 Pro Windows 11 Pro Windows 11 Pro Windows 11 Home Windows 11 Pro Windows 11 Home
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt CPUGPURAMAnschlüsseSpeicherZuverlässigkeitNutzerresonanz
Dell Pro XP4K3 77.3475479.62070.582.8
HP OMEN GT22-3080 Compare 9688.978.793.291.670.587.3
Lenovo Legion 90Y6003JUS Compare 97.588.996.491.796.470.584.2
ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare 98.879.593.997.291.637.974.2
MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Compare 97.590.797.498.291.637.987
CLX SET TGMSETRTU5204BM Compare 94.282.496.486.399.211.695.5

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preisschild ist hier die größte Unbekannte und gleichzeitig die größte Hürde. Die Spanne von über 800 Dollar zwischen den Händlern ist absurd. Bei dem günstigsten Angebot um die 1.440 Dollar bekommt man einen hochmodernen Business-Mini-PC mit einer starken CPU und top Konnektivität. Da kann man über die kleine SSD vielleicht noch hinwegsehen und eine externe Platte anschließen. Aber bei über 2.000 Dollar wird die Luft verdammt dünn. In diesem Preisbereich bekommt man schon einen Apple Mac Studio M4 Max oder einen potenten Gaming-Desktop, die den Dell in fast jeder Disziplin alt aussehen lassen, außer vielleicht beim Stromverbrauch.

Für Unternehmen, die auf vPro und einfache Verwaltbarkeit angewiesen sind, mag der Aufpreis für den Dell Pro XP4K3 im Rahmen des IT-Budgets okay sein. Aber für den privaten Käufer oder das kleine Büro ohne eigenes IT-Team ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schwer zu rechtfertigen. Unser Tipp: Wenn Sie dieses Modell ins Auge fassen, vergleichen Sie die Preise genau. Ein Aufpreis von mehr als 1.600 Dollar ist für das Gebotene einfach zu viel. Die 256 GB SSD sind in jeder Preisklasse ein Armutszeugnis.

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Überblick

Der Dell Pro XP4K3, oder genauer gesagt das Dell Pro Micro Plus QBM1250, ist so ein Gerät, bei dem man zweimal hinschauen muss. Auf den ersten Blick ein unscheinbarer schwarzer Kasten, der kaum Platz auf dem Schreibtisch wegnimmt. Aber unter der Haube steckt Intels brandneuer Core Ultra 5 235, eine 14-Kern-CPU, die speziell für die KI-Ära und anspruchsvolle Büroarbeit entwickelt wurde. Das Ding ist kein Gaming-Monster, und es will auch keines sein. Es ist ein Arbeitspferd für Leute, die einen zuverlässigen, kompakten Rechner für Excel-Schlachten, Videokonferenzen und leichte KI-Workloads brauchen, ohne dass der Tower unterm Tisch im Weg steht.

Für wen ist das Teil also? In erster Linie für Unternehmen und Heimarbeiter, die Wert auf Stabilität und vPro-Management legen. Mit Windows 11 Pro, einem soliden Satz an Anschlüssen und Intels neuer Architektur zielt Dell klar auf den Business-Markt. Die integrierte Grafik schreit nicht nach High-End, aber für alles, was nicht mit 3D-Rendering oder Gaming zu tun hat, ist mehr als genug Dampf da. Und mit 1,43 kg kann man den Rechner auch mal eben mit in ein anderes Büro nehmen, ohne sich den Rücken zu verrenken.

Was den XP4K3 interessant macht, ist dieser Spagat zwischen kompaktem Formfaktor und moderner Rechenleistung. Die CPU liegt in unserem Datenbank-Ranking im 77. Perzentil, was für einen Mini-PC eine echte Ansage ist. Die Konnektivität ist mit sechs USB-A- und zwei USB-C-Ports überdurchschnittlich gut. Aber der Preis, der je nach Händler zwischen 1.440 und 2.251 Dollar schwankt, ist eine Ansage. Da muss man schon genau hinschauen, ob sich der Aufpreis für die neueste Intel-Plattform im Vergleich zu günstigeren Mini-PCs mit älteren Chips lohnt.

Häufige Fragen

Q: Kann ich auf diesem Rechner spielen?

Kurze Antwort: Nein, nicht wirklich. Die integrierte Intel-Grafik ist für alltägliche Aufgaben und Medienwiedergabe ausgelegt, aber für moderne Spiele fehlt ihr die Leistung. In unserem Gaming-Rating erreicht das System nur 13,8 von 100 Punkten. Solitaire und ältere 2D-Titel laufen, aber bei aktuellen 3D-Spielen erleben Sie einen Daumenkino-Effekt. Dafür ist das Gerät auch nicht gebaut.

Q: Kann ich den RAM und die SSD später aufrüsten?

Das ist bei diesen kompakten Business-Modellen von Dell oft ein Problem. In der Regel sind die Komponenten verlötet oder nur sehr schwer zugänglich. Mit 16 GB DDR5-RAM sind Sie für Office-Arbeiten gut aufgestellt, aber eine spätere Aufrüstung ist meist nicht vorgesehen. Die 256 GB SSD ist definitiv zu klein, aber hier können Sie über die schnellen USB-C-Ports mit einer externen SSD für Abhilfe sorgen. Ein interner Tausch ist bei diesem Formfaktor oft nicht möglich oder führt zum Garantieverlust.

Q: Unterstützt der Rechner mehrere Monitore?

Ja, und das ist eine seiner Stärken. Der Dell Pro XP4K3 verfügt über einen DisplayPort 1.4a und zwei USB-C-Anschlüsse, die ebenfalls Bildsignale ausgeben können. Damit sind Konfigurationen mit bis zu drei Monitoren gleichzeitig möglich. Ein klassischer HDMI-Anschluss fehlt allerdings, was bei älteren Bildschirmen oder Beamern zu Problemen führen kann. Ein einfacher Adapter von USB-C auf HDMI schafft hier aber für wenig Geld Abhilfe.

Q: Was ist der Vorteil von Intels Core Ultra 5 gegenüber einem normalen i5?

Der Core Ultra 5 235 gehört zu Intels neuer Meteor-Lake-Architektur und bringt eine dedizierte NPU, also eine neuronale Recheneinheit, für KI-Aufgaben mit. Das entlastet CPU und GPU bei Dingen wie Hintergrundunschärfe in Videokonferenzen, Echtzeit-Transkription oder lokalen KI-Assistenten. Das macht den Rechner zukunftssicherer für KI-gestützte Anwendungen, die in Windows 11 und Business-Software immer mehr Einzug halten. Zudem ist die Architektur insgesamt energieeffizienter.

Für wen es nicht geeignet ist

Gamer und Kreative sollten einen großen Bogen um den Dell Pro XP4K3 machen. Die integrierte Grafik ist einfach nicht für 3D-Rendering, Videobearbeitung oder Spiele gemacht. Wer auch nur gelegentlich zocken oder mit der Adobe Creative Cloud arbeiten will, wird hier nicht glücklich. Für das gleiche Geld bekommt man einen kompakten Gaming-PC mit einer dedizierten RTX 4060, der in diesen Bereichen um Welten besser abschneidet. Schauen Sie sich in diesem Fall lieber den Lenovo Legion 34IAS10 oder einen ASUS ROG Mini-PC an.

Auch alle, die viele große Dateien lokal speichern müssen, sind hier falsch. 256 GB sind nach der Windows-Installation und ein paar Programmen schnell aufgebraucht. Wer nicht dauerhaft mit externen Festplatten hantieren will, sollte zu einem Modell mit mindestens 512 GB oder 1 TB SSD greifen. Die Konkurrenz von MSI bietet hier oft deutlich mehr fürs gleiche Geld. Der Dell ist ein Spezialist für Cloud- und Netzwerkanwendungen, kein lokaler Datenspeicher.

Fazit

Für das reine Büro, den Empfang oder als Terminal für cloudbasierte Anwendungen ist der Dell Pro XP4K3 ein erstklassiges Gerät. Er ist schnell, unauffällig und mit Windows 11 Pro und vPro ein Traum für jede IT-Abteilung. Die CPU-Leistung ist top, und die Vielzahl an Anschlüssen macht ihn unglaublich flexibel. Wenn Sie einen zuverlässigen Rechner für den Arbeitsalltag suchen, der nicht im Weg steht und mit aktueller Technik glänzt, sind Sie hier genau richtig. Vorausgesetzt, Sie erwischen einen der günstigeren Preise und haben eine externe SSD für Ihre Daten parat.

Für alle anderen ist der Dell ein schwieriges Pflaster. Sobald auch nur ein Hauch von Gaming, Videobearbeitung oder 3D-Modellierung ins Spiel kommt, ist dieser Rechner die falsche Wahl. Die integrierte Grafik und die winzige SSD sind echte Dealbreaker. In diesem Fall sollten Sie sich lieber bei der Konkurrenz von Lenovo oder MSI umsehen, die oft mehr Speicher und eine dedizierte GPU fürs gleiche Geld bieten. Der Dell Pro XP4K3 ist ein Spezialist, und in seiner Nische ist er brillant. Außerhalb dieser Nische verliert er schnell den Halt.

Bewertung nach Einsatzbereich

Gesamt (71.5)AI/LLM (26.5)Gaming (13.7)Mobilität (74.3)Kreative (24.6)Business (82.8)Entwicklung (64.4)Home Office (71.8)Workstation (55)

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