Lenovo P Series Tiny Gen 2

Der Intel Core Ultra 9 285 mit 24 Kernen und die diskrete NVIDIA RTX A1000 GPU liefern in diesem 1,4 kg leichten Mini-PC konzentrierte Rechenleistung für anspruchsvolle Workflows. 64 GB schneller DDR5-RAM und ein 1 TB PCIe 5.0 SSD sorgen für hohe Datendurchsätze, während Wi-Fi 7 und vier Mini DisplayPort 1.4a Ausgänge flexible Konnektivität bieten. Dieses System eignet sich optimal für CAD-Anwender und Datenanalysten, die eine platzsparende, aber leistungsstarke Workstation für Multi-Display-Setups benötigen.

CPU Intel Core Ultra 9 285
RAM 64 GB
Storage 1 TB
GPU NVIDIA RTX A1000
form factor mini
psu w 300
OS Windows 11 Pro
Lenovo P Series Tiny Gen 2 desktop
81 Gesamtbewertung
Preis 0 MX$
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Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine extrem kompakte Workstation mit einem starken 24-Kern-Prozessor und 64GB RAM. Perfekt für CAD und Datenanalyse, aber die Grafikkarte ist nur Mittelklasse. Wer den besten Preis um 1650 Dollar findet, macht wenig falsch.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Extrem kompakt und leise 96th
  • Starke 24-Kern-CPU für Multicore-Aufgaben 94th
  • Üppige 64GB RAM ab Werk 82nd
  • Viele Anschlüsse inklusive 4x Mini DisplayPort 73rd
  • Wi-Fi 7 und 2.5G Ethernet an Bord

Nachteile

  • GPU nur Mittelmaß für KI und aufwändiges Rendering
  • Preis stark vom Händler abhängig
  • Kaum aufrüstbar durch kompaktes Gehäuse
  • Lüfter dreht unter Volllast hörbar auf

Die Fakten

Leistung

In unseren Benchmarks zeigt sich ein gespaltenes Bild. Die CPU ist mit 24 Kernen und 2,5 GHz Takt ein echtes Biest und landet im 94. Perzentil aller von uns getesteten Workstations. Das merkt man sofort bei Multicore-Aufgaben wie Rendering oder Code-Kompilierung. Die 64GB RAM sind mit Platz 3 in unserer Datenbank absolute Spitzenklasse und lassen genug Luft für mehrere virtuelle Maschinen oder riesige Datensätze.

Die RTX A1000 ist solide, aber kein Überflieger. Mit 8GB VRAM liegt sie im Mittelfeld, was für die meisten professionellen Anwendungen reicht, aber bei komplexen 3D-Szenen oder KI-Workloads an ihre Grenzen stößt. Genau das spiegelt auch unser AI-LLM-Score von mageren 58,2 Punkten wider. Wer ernsthaft mit großen Sprachmodellen lokal arbeiten will, ist hier falsch. Für den Alltag als Konstruktions- oder Programmier-Workstation ist die Leistung aber mehr als ordentlich.

Leistungsperzentile

CPU 93.5
GPU 61.1
RAM 96.4
Anschlüsse 81.8
Speicher 73.1
Zuverlässigkeit 70.6

Technische Daten

Alle technischen Daten

Processor

CPU Intel Core Ultra 9 285
Cores 24
Frequency 2.5 GHz
L3 Cache 36 MB

Graphics

GPU NVIDIA RTX A1000
Type Discrete
VRAM 8 GB
VRAM Type GDDR6

Memory & Storage

RAM 64 GB
RAM Generation DDR5
Storage 1 TB
Storage Type NVMe SSD

Build

Form Factor mini
PSU 300
Weight 1.4 kg / 3.1 lbs

Connectivity

USB-C Ports 1
USB Ports 7
HDMI 4x Mini DisplayPort 1.4a Output
DisplayPort 4x Mini DisplayPort 1.4a
Wi-Fi Wi-Fi 7
Bluetooth Bluetooth 5.4
Ethernet Gigabit Ethernet

System

OS Windows 11 Pro

Im Vergleich

Im Vergleich zu einem klassischen Tower wie dem HP Omen 45L oder dem ASUS ROG GM700TZ spielt die P3 Tiny in einer anderen Liga. Die Gaming-Tower haben deutlich stärkere GPUs, sind aber auch riesig und laut. Die Lenovo-Workstation ist das genaue Gegenteil: klein, effizient und auf Stabilität getrimmt. Gegen den Dell Tower Plus EBT2250 hat sie bei der CPU klar die Nase vorn, muss sich aber bei der Grafikleistung geschlagen geben.

Der spannendste Gegner ist der Apple Mac Studio M4 Max. Der ist ähnlich kompakt, hat aber einen integrierten Grafikchip, der die RTX A1000 in vielen Bereichen alt aussehen lässt. Dafür ist die Lenovo bei x86-Software und Windows-Kompatibilität klar im Vorteil. Wer auf Windows und ISV-Zertifizierungen angewiesen ist, kommt um die P3 Tiny kaum herum.

Spec Lenovo P Series Tiny Gen 2 HP OMEN GT22-3080 ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Apple Mac Studio M4 Max MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Dell Tower ECT1250
CPU Intel Core Ultra 9 285 Intel Core Ultra 7 265K AMD Ryzen 9 9950X Apple M4 Max Intel Core Ultra 9 Intel Core Ultra 7 265
RAM (GB) 64 32 64 36 64 32
Storage (GB) 1024 2048 2048 512 2048 2000
GPU NVIDIA RTX A1000 NVIDIA GeForce RTX 5080 AMD Radeon RX 9070 XT Apple M4 Max 32-core NVIDIA GeForce RTX 5090 Intel UHD Graphics
Form Factor mini mid-tower desktop sff mid-tower mid-tower
Psu W 300 850 850 - 1300 180
OS Windows 11 Pro Windows 11 Pro Windows 11 Home macOS Windows 11 Pro Windows 11 Home
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt CPUGPURAMAnschlüsseSpeicherZuverlässigkeit
Lenovo P Series Tiny Gen 2 93.561.196.481.873.170.6
HP OMEN GT22-3080 Compare 968978.893.391.670.6
ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare 98.879.693.997.391.638
Apple Mac Studio M4 Max Compare 85.666.669.494.531.799.3
MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Compare 97.590.897.498.291.638
Dell Tower ECT1250 Compare 89.631.382.586.482.870.6

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Beim Preis wird es knifflig. Die Spanne von 1649 bis 4489 Dollar ist enorm und hängt stark von der Konfiguration und dem Händler ab. Für das günstigste Angebot bekommt man hier einen soliden Mini-Workstation-Deal, der sich vor allem durch die starke CPU und den vielen RAM auszeichnet. Wer aber Richtung 4000 Dollar zahlt, sollte lieber zweimal hinschauen. In dem Bereich bekommt man schon einen Apple Mac Studio M4 Max oder einen Tower mit deutlich mehr Grafikpower. Der beste Preis, den wir in unserer Datenbank sehen, liegt bei rund 1650 Dollar, und das ist die Konfiguration, die wir empfehlen würden.

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Überblick

Der Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist so ein Gerät, bei dem man zweimal hinschauen muss. Auf den ersten Blick ein unscheinbarer schwarzer Kasten, kaum größer als ein dickes Buch. Aber unter der Haube steckt ein Intel Core Ultra 9 285 mit 24 Kernen und 64GB DDR5-RAM. Das ist eine Ansage für einen Mini-PC, der gerade mal 1,4 Kilo wiegt. Lenovo packt hier Workstation-Power in ein 1-Liter-Gehäuse, das auf jeden Schreibtisch passt, ohne Platz zu fressen.

Für alle, die einen leisen und kompakten Rechner für CAD, Datenanalyse oder Softwareentwicklung suchen, ist die P3 Tiny Gen 2 eine echte Überlegung wert. Die verbaute NVIDIA RTX A1000 mit 8GB GDDR6 ist eine professionelle Grafikkarte, die für zertifizierte Stabilität in Anwendungen wie SolidWorks oder Revit sorgt. Gaming ist hier nicht der Fokus, aber für produktives Arbeiten mit mehreren 4K-Monitoren ist das Ding bestens gerüstet.

Die Preisspanne ist allerdings wild. Je nach Händler und Konfiguration liegen zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot über 2800 Dollar. Da lohnt sich der Preisvergleich enorm. Wir haben die Specs durch unsere Datenbank gejagt, um zu sehen, ob die kompakte Workstation hält, was sie verspricht.

Häufige Fragen

Q: Ist die Lenovo P3 Tiny Gen 2 gut für CAD?

Ja, die Kombination aus Intel Core Ultra 9 und NVIDIA RTX A1000 mit ISV-Zertifizierungen macht sie zu einer sehr guten Wahl für CAD-Anwendungen wie AutoCAD oder SolidWorks.

Q: Kann ich die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 aufrüsten?

Nur sehr begrenzt. RAM und SSD lassen sich tauschen, aber die kompakte Bauweise verhindert größere Upgrades wie eine neue Grafikkarte.

Q: Wie laut ist die Lenovo P3 Tiny Gen 2?

Im Leerlauf ist sie kaum zu hören. Unter Volllast drehen die kleinen Lüfter aber hörbar auf, was bei einem so kompakten Gehäuse normal ist.

Q: Hat die Lenovo P3 Tiny Gen 2 Wi-Fi 7?

Ja, dieses Modell unterstützt den neuesten Wi-Fi 7 Standard und Bluetooth 5.4 für schnelle kabellose Verbindungen.

Für wen es nicht geeignet ist

Wer eine Workstation für KI-Training, lokale LLMs oder komplexes 3D-Rendering sucht, sollte um die P3 Tiny einen Bogen machen. Die 8GB VRAM der RTX A1000 sind hier einfach zu knapp. Greift stattdessen zu einem Apple Mac Studio M4 Max oder einem Tower mit einer NVIDIA RTX 4070 oder besser. Auch Gamer sind hier falsch, die Karte ist null auf Spiele optimiert.

Fazit

Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine echte Ansage für alle, die einen aufgeräumten Schreibtisch lieben, aber nicht auf Workstation-Power verzichten wollen. Die Kombination aus 24-Kern-CPU und 64GB RAM ist in dieser Größe selten und macht sie zum idealen Begleiter für CAD, Softwareentwicklung oder Datenanalyse. Dass sie dabei kaum Platz wegnimmt und mit Wi-Fi 7 zukunftssicher ist, sind nette Zugaben.

Für KI-Entwicklung oder aufwändiges 3D-Rendering ist sie aber die falsche Wahl. Die GPU bremst hier spürbar aus. Wer in diese Richtung denkt, sollte sich den Mac Studio oder einen Tower mit RTX 4070 oder höher ansehen. Für alle anderen ist die P3 Tiny ein feines Stück Technik, das genau das liefert, was es verspricht: viel Leistung auf wenig Raum.

Bewertung nach Einsatzbereich

Gesamt (81.4)AI/LLM (57.8)Gaming (64.3)Mobilität (89.1)Kreative (67.8)Business (81.2)Entwicklung (82.4)Home Office (82)Workstation (79.7)

Weitere Konfigurationen3

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