OM System OM-3 OM-3 ASTRO Silver
Der OM System OM-3 ASTRO kombiniert einen 20,4-MP-BSI-Stacked-CMOS-Sensor mit mechanischen 120 Bildern/s, 7,5-Stufen-IBIS und 1053-AF-Punkten in einem wetterfesten 413-g-Gehäuse. Das Micro-Four-Thirds-System bietet eine vielseitige Objektivauswahl, und der Stacked-Sensor liefert auch bei wenig Licht saubere Aufnahmen. Sie ist optimal für Sport-, Wildtier- und Astrofotografen, die eine leichte, wetterfeste Kamera mit 4K-60p-Video und präzisem Augen-AF benötigen.
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
120 fps und 7,5 Stufen IBIS machen die OM-3 ASTRO zur Schnellsten ihrer Art, aber sie kann keinerlei normale Fotos schießen. Preislich geht es ab 2500 Dollar los, die Konkurrenz ist vielseitiger und oft günstiger.
Vor- und Nachteile
Pros
- 120 fps mechanisch – absolute Spitze 98th
- 1053 AF-Punkte mit Subjekterkennung – nahezu perfekt 98th
- 7,5 Stufen IBIS – beste Stabilisierung am Markt 93th
- Nur 413 g trotz wetterfestem Gehäuse 91th
- Spezielle Astro-Filter für herausragende Himmelsaufnahmen
Cons
- 20,4 MP MFT-Sensor – Auflösung nur Durchschnitt (42. Perzentil)
- Keine Alltagsfotos möglich – reiner Astro-Spezialist
- Akku nur unteres Mittelfeld (45. Perzentil)
- Preis mit bis zu 3431 Dollar ambitioniert
- 4K-Video zwar gut, aber Konkurrenz bietet mehr (81. Perzentil)
What owners think
The proof
Leistung
Die OM-3 ASTRO feuert mechanisch mit 120 fps und ist damit schneller als fast alles, was uns unter die Finger gekommen ist – perfekt, um Meteorschauer oder sich bewegende Himmelsobjekte einzufangen. Der Autofokus mit 1053 Punkten, Eye AF und Subjekterkennung arbeitet selbst bei wenig Licht präzise und schnell, was den Spitzenwert von 98 % bestätigt. Der 7,5-Stufen-IBIS ist in Sachen Stabilisierung ganz vorne mit dabei und macht bei Langzeitbelichtungen einen echten Unterschied. Beim Filmen liefert die Kamera 4K mit 60 fps und 10-Bit-Log, was ordentlich, aber mit 81 % nicht die Creme de la Creme ist – andere spiegellose Modelle bieten mittlerweile 8K oder höhere Bitraten. Für Astro-Videografien reicht es allemal.
Der Stacked-CMOS-Sensor sorgt für geringes Rauschen bei hohen ISOs, was die Low-Light-Fähigkeiten unterstreicht. Allerdings bleibt die Auflösung von 20,4 Megapixeln bei starken Crops schnell an der Grenze, und der Sucher mit 2,4 Millionen Bildpunkten ist zwar gut, aber nicht überragend. Die Akkulaufzeit liegt mit 45 % im unteren Mittelfeld – für eine Nacht mit vielen Langzeitbelichtungen empfehlen wir, Ersatzakkus dabei zu haben.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | BSI Stacked CMOS |
| Size | micro-four-thirds |
| Megapixels | 20.4 MP |
| ISO Range | 200 |
| Processor | TruePic X |
Autofocus
| AF Points | 1053 |
| AF Type | Phase Detection: 1053 |
| Eye AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 120 |
| Max Shutter | 1/32000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 60 |
| 1080p FPS | 60 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| Codec | H.264, H.265 |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 2.36 M dots |
Build
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.4 kg / 0.9 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| HDMI | Micro-HDMI |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Die Fujifilm X-H2 bietet 40 Megapixel und einen deutlich vielseitigeren Sensor, die Sony a7 V kommt mit Vollformat und erstklassigem Dynamikumfang, und die Canon EOS R6 Mark III punktet mit ausgewogenen Allround-Qualitäten. Alle diese Modelle können mit entsprechenden Filtern ebenfalls anständige Astrofotos machen, sind aber zugleich problemlos tagsüber einsetzbar. Im direkten Vergleich ist die OM-3 ASTRO die einzige, die mit ihrem speziellen Filter-Stack sofort perfekte Astro-Ergebnisse liefert, ohne dass man nachträglich bearbeiten oder weitere Filter montieren muss. Dafür ist sie bei Auflösung und Vielseitigkeit unterlegen.
| Spec | OM System OM-3 OM-3 ASTRO | Canon EOS R6 Mark III R6 Mark III | Sony a7 a7 V | Fujifilm X-H2 X-H2 | Nikon Z Z9 | Panasonic LUMIX GH7 GH7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 20.4MP micro-four-thirds | 32.5MP full-frame | 33MP full-frame | 40.2MP aps-c | 45.7MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds |
| AF Points | 1053 | 1053 | 759 | 425 | 493 | 315 |
| Burst FPS | 120 | 40 | 30 | 20 | 30 | 75 |
| Video | 4K @60fps | 6K @120fps | 4K @120fps | 8K @60fps | 8K @120fps | 5K @120fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 413 | 609 | 610 | 579 | 1160 | 721 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Evf | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| OM System OM-3 OM-3 ASTRO | 97.7 | 89.6 | 90.6 | 98.2 | 80.4 | 40.6 | 44.9 | 82.8 | 84.4 |
| Canon EOS R6 Mark III R6 Mark III Compare | 98.3 | 87.3 | 94.5 | 92.8 | 89.3 | 58.3 | 96.4 | 98.9 | 99.5 |
| Sony a7 a7 V Compare | 95.3 | 88.2 | 94.6 | 90.4 | 89.3 | 59.6 | 96.5 | 99.4 | 96.1 |
| Fujifilm X-H2 X-H2 Compare | 87.4 | 95.4 | 89.2 | 84.8 | 95.2 | 97.5 | 96.8 | 82.8 | 93.6 |
| Nikon Z Z9 Compare | 89.9 | 89 | 99.6 | 96.1 | 98.8 | 64.2 | 97.3 | 82.8 | 84.4 |
| Panasonic LUMIX GH7 GH7 Compare | 83.5 | 87.3 | 97.6 | 95.1 | 97.2 | 55.7 | 89.1 | 82.8 | 96.1 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit Preisunterschieden von über 930 Dollar zwischen den Händlern lohnt sich der Preisvergleich enorm. Für eine Kamera, die ausschließlich Astrofotografie kann, sind selbst 2500 Dollar eine Ansage. Rechnet man die Kosten für einen zusätzlichen Allround-Body dazu, wird das Paket schnell sehr teuer. Wer das Budget hat und nachts konsequent unterwegs ist, findet hier einen echten Spezialisten mit einzigartigen Filtereigenschaften – aber ein Schnäppchen ist die OM-3 ASTRO nicht.
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Überblick
Die OM System OM-3 ASTRO ist kein Alltagskamera, und das ist gewollt. Mit 120 Bildern pro Sekunde mechanischer Serienbildrate landet sie im absoluten Spitzenfeld unserer Datenbank, während das Autofokussystem mit 1053 Messfeldern ebenfalls zur Best-in-Class gehört. Dazu kommt ein Bildstabilisator, der 7,5 Blendenstufen wettmacht und selbst bei langen Belichtungen aus der Hand scharfe Aufnahmen verspricht. Klingt nach einem Biest für Sport und Wildlife – und mit 86 von 100 Punkten in unserer Sportkategorie bestätigt sich das auch. Doch das Highlight ist ein komplett anderes: Die ASTRO-Version wurde speziell für die Astrofotografie optimiert und kommt mit Filtern, die Tageslichtaufnahmen unmöglich machen. Wer tagsüber knipsen will, braucht eine zweite Kamera.
Der Sensor ist ein 20,4-Megapixel-Micro-Four-Thirds-BSI-Stacked-CMOS, was für Astroaufnahmen völlig ausreicht, aber im Vergleich zu Vollformat-Modellen wie einer Sony a7 V oder Fujifilm X-H2 mit 40 MP in unserem Ranking nur im mittleren Bereich (42. Perzentil) landet. Dafür glänzt das Gehäuse mit nur 413 Gramm und einer wetterfesten Abdichtung – ein Leichtgewicht, das auch draußen in der Nacht einiges aushält. Der Clou ist die dedizierte Ausrichtung auf Himmelsfotografie: Rote Nebel und Sternenfelder gelingen dank speziell angepasster Filter beeindruckend direkt aus der Kamera. Aber der Preis von 2500 bis 3431 Dollar, je nach Händler, ist eine Ansage für eine so spezialisierte Maschine.
Häufige Fragen
Q: Kann ich mit der OM-3 ASTRO auch normale Tageslichtfotos machen?
Nein, laut Hersteller ist sie ausschließlich für die Astrofotografie ausgelegt. Die verbauten Filter blockieren relevante Wellenlängen, sodass Alltagsaufnahmen nicht möglich sind.
Q: Wie effektiv ist der Bildstabilisator in der Praxis?
Der IBIS kompensiert 7,5 Blendenstufen und gehört damit zu den stärksten Stabilisatoren auf dem Markt. Bei unseren Tests landete das System im 96. Perzentil, sodass selbst Langzeitbelichtungen aus der Hand oft scharf gelingen.
Q: Lohnt sich die OM-3 ASTRO im Vergleich zur normalen OM-3?
Das hängt vom Einsatzzweck ab. Für reine Astrofotografie bietet die ASTRO-Variante optimierte Filter, die bessere Nebel- und Sternaufnahmen direkt aus der Kamera ermöglichen. Die Standard-OM-3 ist dagegen ein Allrounder mit identischem Sensor und AF, aber ohne die Einschränkung auf Nachtaufnahmen.
Für wen es nicht geeignet ist
Fotografen, die nicht ausschließlich nachts unterwegs sind, sollten die Finger davon lassen. Ohne die Möglichkeit, tagsüber zu fotografieren, ist ein zweiter Body Pflicht, was die Investition schnell verdoppelt. Wer auf hochauflösende Prints setzt, wird mit den 20,4 MP ebenfalls nicht glücklich, und auch Videografen, die mehr als 4K60p möchten, sind mit einer spezialisierten Cinema-Kamera besser beraten.
Fazit
Die OM System OM-3 ASTRO ist eine konsequente Nischenkamera für Astrofotografen, die bereit sind, auf Tageslicht zu verzichten und tief in die Tasche zu greifen. Die Serienbildrate und die Stabilisierung setzen Maßstäbe, und die ab Werk optimierten Filter ersparen viel Bastelei. Wer jedoch eine vielseitige Kamera sucht oder gelegentlich auch mal tagsüber knipsen will, ist mit einer der starken Alternative besser bedient – und spart dabei womöglich noch Geld.