Panasonic Lumix S DC-S1MK Black 2021

★★★★★ 4.5 (26)

Der 24,2-MP-Vollformat-Sensor und der Venus Engine liefern 4K60p-Video mit 10-Bit-Farbtiefe und unbegrenzter Aufnahmezeit, ergänzt durch einen 5,76-Mio.-Punkt-OLED-Sucher. Das wetterfeste Gehäuse und der 5,5-Stufen-IBIS sorgen für zuverlässige Stabilität bei Außenaufnahmen, während das dreiachsig neigbare Display flexible Perspektiven ermöglicht. Diese Kamera eignet sich am besten für Hybrid-Shooter, die eine robuste Workstation für hochwertige Fotos und professionelle Videoproduktion benötigen.

Type mirrorless
Sensor 24.2MP full-frame
AF Points 225 pts
Burst 9 fps
Video 4K @60fps
IBIS Ja
Weather Sealed Ja
Weight 1021 g
Panasonic Lumix S DC-S1MK Black 2021 camera
76 Gesamtbewertung
Auch erhältlich in:

Snapshot

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Die Panasonic Lumix S1 ist eine unterschätzte Vollformat-Mirrorless mit einem der besten Sucher auf dem Markt und einer Verarbeitung, die fast schon übertrieben gut ist. Nach dem Firmware-Update auf V2.0 wird sie zur ernsthaften Video-Maschine mit V-Log und 4K60p, auch wenn der Kontrast-AF bei Video manchmal zickt. Preislich ist sie mit unter 2.000 Dollar im Kit ein echter Schnapper, besonders wenn du den Deal bei Newegg findest. Klare Empfehlung für Hybrid-Shooter, die Robustheit und Bildqualität über perfekten Autofokus stellen.

Vor- und Nachteile

Pros

  • Herausragende Verarbeitung und Wetterfestigkeit, die in unserer Datenbank fast unerreicht ist 100th
  • Brillanter 5,76-Mio-Punkt OLED-Sucher, der zu den besten auf dem Markt gehört 97th
  • Sehr effektive 5,5-Stufen-Bildstabilisierung für scharfe Freihandaufnahmen 91th
  • Starke Videofunktionen nach Firmware-Update, inklusive V-Log und 10-Bit 4K60p 90th
  • Überdurchschnittliche Akkulaufzeit von 380 Schüssen, die im Alltag oft länger hält

Cons

  • Kontrast-AF mit Pumpneigung bei Video, besonders bei schlechtem Licht
  • Kein voll beweglicher Klappbildschirm, nur neigbar, was Vlogging erschwert
  • Mit über einem Kilogramm Gewicht eine der schwersten spiegellosen Kameras
  • Serienbildrate von 9 fps mechanisch ist für Sport und Action nur Mittelmaß
  • Kein integriertes GPS und kein digitaler Zoom-Crop wie bei MFT-Modellen

What owners think

Was Nutzer sagen

4.5/5 (26 reviews)
👍 Die Bildqualität wird immer wieder als herausragend beschrieben, viele Besitzer sind von den Details und dem Dynamikumfang begeistert.
👍 Das Firmware-Update auf Version 2.0 wird als Wendepunkt gesehen, der die Kamera mit V-Log und verbessertem Autofokus erst richtig komplett macht.
🤔 Die Videofunktionen sind stark, aber der fehlende ausklappbare Bildschirm und das AF-Pumpen bei Videoaufnahmen sind wiederkehrende Kritikpunkte.
👍 Die solide Verarbeitung und das wertige Gefühl in der Hand werden oft gelobt, auch wenn das höhere Gewicht gelegentlich als Nachteil genannt wird.

Wie sich die Meinung der Besitzer im Lauf der Zeit verändert hat

Exklusiv

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Basierend auf 8 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.

The proof

Leistung

In der Praxis liefert die S1 eine Bildqualität, die weit über das hinausgeht, was der 49. Sensor-Perzentil-Rang vermuten lässt. Die 24,2 Megapixel reichen für die meisten Anwendungen völlig aus, und der Dynamikumfang von mindestens 12 Blendenstufen sorgt dafür, dass du selbst in kontrastreichen Szenen noch Details aus den Schatten kratzen kannst. Die Serienbildrate von 9 Bildern pro Sekunde mit mechanischem Verschluss ist solide, aber nichts, womit du Sportfotografen vom Hocker reißt. Für Wildlife und Action liegt sie im oberen Mittelfeld, aber eine Sony A9 wird sie nicht jagen.

Der eigentliche Star ist der Sucher. Mit 5,76 Millionen Bildpunkten und einer 0,78-fachen Vergrößerung ist das OLED-Panel eines der besten, die wir je gesehen haben. Es ist groß, hell und gestochen scharf, was das manuelle Fokussieren zu einem echten Vergnügen macht. Die Bildstabilisierung leistet ganze Arbeit und gibt dir diese 5,5 Stufen Spielraum, was bei schlechtem Licht oder langen Brennweiten den Unterschied zwischen einem scharfen Bild und Wackelpudding ausmacht. Der Akku hält mit 380 Schüssen nach CIPA-Standard erstaunlich lange durch und liegt damit weit über dem Durchschnitt.

Leistungsperzentile

AF 76.7
EVF 97.1
Build 99.6
Burst 60.6
Video 63.3
Sensor 48.4
Battery 90.5
Display 82.8
Connectivity 62.6
Social Proof 62.3
Stabilization 90.1

Technische Daten

Alle technischen Daten

Sensor

Type MOS
Size full-frame
Megapixels 24.2 MP
ISO Range 100
Processor Venus Engine

Autofocus

AF Points 225
AF Type Auto/Manual
Eye AF No
Animal AF No
Subject Detection No

Shooting

Burst (Mechanical) 9
Electronic Shutter No

Video

Max Resolution 4K
4K FPS 60
1080p FPS 60
10-bit Yes
Log Profile Yes
RAW Video Yes
Codec H.264, H.265

Display & EVF

Screen Size 3.2"
Touchscreen Yes
Articulating Yes
EVF Resolution 5.76 M dots

Build

Weather Sealed Yes
Weight 1.0 kg / 2.3 lbs
Battery Life 380

Connectivity

Wi-Fi No
Bluetooth No
USB USB Type-C
HDMI Yes
Hot Shoe Yes

Im Vergleich

Im direkten Vergleich zur Canon EOS R6 Mark III wird der Unterschied in der Autofokus-Philosophie deutlich. Canon setzt auf Dual Pixel AF, der bei Video butterweich und treffsicher ist, während Panasonics DFD-System bei schnellen Bewegungen oder wenig Licht gelegentlich ins Schwimmen gerät. Dafür bietet die S1 den besseren Sucher und eine robustere Bauweise. Die Fujifilm X-H2 spielt in einer anderen Liga, was die Auflösung angeht, mit ihrem 40-Megapixel-APS-C-Sensor, verzichtet aber auf den Vollformat-Look und die damit verbundene Freistellungsmöglichkeit.

Die Sony a7 V ist der Allround-König mit einem ausgereifteren Autofokus und einer größeren Objektivauswahl, kostet aber auch deutlich mehr. Die Nikon Z9 ist ein völlig anderes Tier, ein Profi-Flaggschiff mit 45 Megapixeln und 8K-Video, das preislich in einer anderen Galaxie spielt. Und die OM System OM-1 Mark II ist mit ihrem Micro-Four-Thirds-Sensor kompakter und schneller, aber bei schlechtem Licht klar im Nachteil. Die S1 sitzt in einer interessanten Nische: Sie bietet das Vollformat-Erlebnis mit einem Hauch von Panasonic-MFT-DNA, was die Videofunktionen und die Verarbeitung angeht.

Spec Panasonic Lumix S DC-S1MK Sony a7 a7 V Nikon Z Z8 Canon EOS R6 Mark II R6 Mark II Fujifilm X-T X-T5 OM System OM-1 Mark II OM-1 Mark II
Type mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless
Sensor 24.2MP full-frame 33MP full-frame 45.7MP full-frame 24.2MP full-frame 40.2MP aps-c 20.4MP micro-four-thirds
AF Points 225 759 493 1053 425 1053
Burst FPS 9 30 30 12 15 120
Video 4K @60fps 4K @120fps 8K @120fps 4K @60fps 6K @60fps 4K @60fps
IBIS true true true true true true
Weather Sealed true true true true true true
Weight (g) 1021 610 820 590 476 511
Compare Compare Compare Compare Compare
Product AfEvfBuildBurstVideoSensorBatteryDisplayConnectivitySocial ProofStabilization
Panasonic Lumix S DC-S1MK 76.797.199.660.663.348.490.582.862.662.390.1
Sony a7 a7 V Compare 95.388.294.690.489.359.696.599.493.196.796.1
Nikon Z Z8 Compare 89.98998.496.199.464.288.882.893.199.284.4
Canon EOS R6 Mark II R6 Mark II Compare 98.387.394.187.783.248.498.682.893.19298.1
Fujifilm X-T X-T5 Compare 87.49391.580.187.897.595.682.893.196.793.6
OM System OM-1 Mark II OM-1 Mark II Compare 98.389.788.799.884.340.694.282.893.175.699.5

Price

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis der S1 ist eine wilde Geschichte. In unserer Datenbank sehen wir Spannen von lächerlichen 1.650 Dollar bis hin zu völlig absurden 1.069.885 Dollar bei irgendeinem Händler, der wohl denkt, er verkauft einen Mondstein. Realistisch bekommst du die Kamera mit dem 24-105mm f/4 Kit-Objektiv für deutlich unter 2.000 Dollar, und das ist ein verdammt guter Deal. Du kriegst einen Body, der sich anfühlt wie eine 5.000-Dollar-Kamera, mit einem Objektiv, das allein schon 1.000 Dollar wert ist.

Verglichen mit einer Sony a7 IV oder Canon EOS R6 Mark III sparst du mehrere Hundert Euro, musst aber beim Autofokus und bei der Serienbildgeschwindigkeit Abstriche machen. Wenn du bereit bist, das Firmware-Update selbst durchzuführen und mit den kleinen Macken zu leben, ist die S1 preislich eine der attraktivsten Vollformat-Optionen auf dem Gebrauchtmarkt. Der beste Preis in unserer Datenbank kommt von Newegg, also halte dort die Augen offen.

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Überblick

Die Panasonic Lumix S1 ist so etwas wie der stille Riese im Vollformat-Mirrorless-Segment. Während alle über Sony und Canon reden, hat Panasonic hier eine Kamera gebaut, die sich anfühlt wie ein Panzer, aber Bilder liefert wie ein Maler. Mit ihrem 24,2-Megapixel-Sensor und dem Venus-Engine-Prozessor zielt sie direkt auf Hybrid-Shooter, die sowohl bei Foto als auch bei Video keine Kompromisse eingehen wollen. Und ja, sie ist mit 1021 Gramm ein ordentlicher Brocken, aber das liegt am wetterfesten Magnesiumgehäuse, das laut unserer Datenbank zur absoluten Spitzenklasse gehört.

Für wen ist dieses Biest gedacht? In erster Linie für Leute, die eine Kamera suchen, die alles kann, ohne gleich ein Vermögen zu kosten. Der Sensor rangiert zwar nur im Mittelfeld, aber die Kombination aus einem der besten elektronischen Sucher auf dem Markt, einer starken 5,5-Stufen-Bildstabilisierung und einer überraschend guten Akkulaufzeit macht sie zu einem echten Arbeitsgerät. Besonders spannend: Nach einem Firmware-Update auf Version 2.0 erwacht die S1 erst richtig zum Leben und schaltet V-Log sowie verbesserte Videofunktionen frei.

Aber die S1 ist nicht perfekt. Das Kontrast-AF-System mit DFD-Technologie ist schnell, aber bei Videoaufnahmen gibt es immer wieder Berichte über Pumpen und Unsicherheiten. Und der Bildschirm lässt sich zwar neigen, aber nicht vollständig ausklappen, was Vlogger und Selbstfilmer nerven dürfte. Trotzdem: Wenn du eine Kamera suchst, die sich nach etwas anfühlt und nicht nach einem Plastikspielzeug, bist du hier genau richtig.

Häufige Fragen

Q: Wie gut ist der Dynamikumfang der S1 in der Praxis?

Die S1 liefert mindestens 12 Blendenstufen Dynamikumfang, was für eine Vollformat-Kamera dieser Klasse sehr respektabel ist. In der Praxis bedeutet das, dass du selbst in kontrastreichen Szenen, wie Gegenlichtaufnahmen oder Landschaften mit tiefen Schatten, noch jede Menge Details aus den RAW-Dateien herausholen kannst. Für Videografen ist das besonders nützlich, weil du mit V-Log noch mehr Spielraum beim Grading hast.

Q: Hat die Kamera einen digitalen Zoom oder Crop-Modus wie die MFT-Modelle von Panasonic?

Nein, die S1 hat keinen digitalen Zoom oder Crop-Modus wie die Lumix MFT-Kameras. Du bekommst das volle 24,2-Megapixel-Vollformatbild ohne Beschnitt. Wenn du einen Crop brauchst, musst du das später in der Nachbearbeitung machen oder ein Objektiv mit längerer Brennweite verwenden.

Q: Ist eine zweite Batterie im Lieferumfang enthalten?

Im Standard-Lieferumfang ist nur eine einzige DMW-BLJ31 Lithium-Ionen-Batterie enthalten. Angesichts der guten Akkulaufzeit von 380 Schüssen nach CIPA-Standard kommst du damit im Fotoalltag meist gut über den Tag, aber für intensive Videoarbeiten oder lange Shootings ist eine zweite Batterie definitiv empfehlenswert.

Q: Wie schlägt sich der Autofokus bei Videoaufnahmen?

Der Kontrast-AF mit DFD-Technologie ist bei Fotos schnell und präzise, aber bei Videoaufnahmen zeigt er gelegentlich Schwächen. Besonders bei schlechtem Licht oder schnellen Bewegungen kann es zu Pumpen und kurzzeitigem Fokusverlust kommen. Viele Nutzer berichten, dass das Firmware-Update auf V2.0 die Performance verbessert hat, aber für professionelle Videoarbeiten mit kontinuierlichem Autofokus ist eine Canon oder Sony die sicherere Bank.

Für wen es nicht geeignet ist

Wenn du hauptsächlich Sport, Wildlife oder schnelle Action fotografierst, ist die S1 mit 9 fps und dem kontrastbasierten AF nicht die beste Wahl. Die Trefferquote bei schnellen Serien und unvorhersehbaren Bewegungen liegt spürbar hinter dem, was eine Sony a7 V oder Canon R6 Mark III mit Phasen-AF liefern. Auch Vlogger und Solo-Creator, die sich selbst filmen und dabei den Bildschirm sehen müssen, sollten sich den fehlenden voll beweglichen Klappbildschirm genau überlegen. In diesen Fällen ist eine Sony a7C oder die Canon EOS R6 die deutlich praktischere Lösung.

Für reine Videografen, die auf perfekten, unauffälligen Autofokus angewiesen sind, etwa bei Hochzeiten oder Dokumentationen, ist die S1 ebenfalls nur bedingt geeignet. Das AF-Pumpen kann in ruhigen Momenten störend sein und erfordert oft manuelles Eingreifen. Hier wäre eine Kamera mit Phasen-AF oder gleich ein Cinema-Body die bessere Investition.

Fazit

Wenn du ein Hybrid-Shooter bist, der Wert auf Haptik und Bildqualität legt und bereit ist, ein paar AF-Eigenheiten zu akzeptieren, ist die S1 ein Geheimtipp. Sie ist perfekt für Landschafts- und Porträtfotografen, die bei jedem Wetter draußen sind und einen Sucher wollen, der auch bei Sonnenlicht brillant bleibt. Die Videofunktionen nach dem Update sind ernstzunehmend, und mit V-Log bekommst du Footage, das sich hervorragend graden lässt.

Für reine Sport- oder Wildlife-Fotografen ist sie dagegen nur bedingt geeignet. Die 9 fps sind okay, aber nicht berauschend, und der Autofokus kann bei schnellen Bewegungen frustrieren. Auch Vlogger und Solo-Creator, die sich selbst filmen, werden den fehlenden ausklappbaren Bildschirm schnell vermissen. In diesen Fällen wäre eine Sony a7-Serie oder die Canon R6 die bessere Wahl. Aber für alle anderen ist die S1 eine Kamera, die sich nach mehr anfühlt, als sie kostet, und die auch nach Jahren noch Freude macht.

Bewertung nach Einsatzbereich

Overall (75.9)Video (74.4)Travel (69.1)Youtube (71)Beginner (74.9)Vlogging (62.8)Streaming (56)Photography (76.3)Wedding Events (76.5)Sports Wildlife (73.6)Product Photography (69)

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