RED KOMODO KOMODO-X Black
The 19.9MP Super35 global shutter sensor eliminates rolling shutter distortion while capturing 6K 80p and 4K 120p REDCODE RAW footage. Its compact, 1190g body with a locking Canon RF mount offers a streamlined build for gimbal or handheld work without sacrificing professional I/O. This camera is best for cinematographers and commercial directors who need a lightweight, network-ready A-cam for high-speed, multicamera productions.
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die RED KOMODO-X ist eine kompakte 6K-Kinokamera mit einem fantastischen Global Shutter, der Rolling-Shutter komplett eliminiert. Sie liefert interne RAW-Aufnahmen mit bis zu 80 fps in 6K und 120 fps in 4K und bietet damit eine Bildqualität und Flexibilität, die in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht. Der Einstiegspreis von unter 7.000 Dollar ist verlockend, aber man muss die Kosten für teure CFexpress-Karten und sinnvolles Zubehör wie einen externen Monitor und eine bessere Stromversorgung einkalkulieren. Klare Kaufempfehlung für Profis, die die beste Bildqualität unter 10.000 Dollar suchen, aber nichts für Run-and-Gun-Filmer, die auf Autofokus und Stabilisierung angewiesen sind.
Vor- und Nachteile
Pros
- Global Shutter eliminiert Rolling-Shutter-Verzerrungen komplett, ein Gamechanger für Handaufnahmen. 96th
- 6K80p und 4K120p interne RAW-Aufnahme bieten enorme Flexibilität in der Postproduktion. 95th
- Kompaktes, robustes Gehäuse mit 1190g, ideal für Gimbals und Reisen. 76th
- Locking Canon RF Mount mit riesiger nativer und adaptierbarer Objektivauswahl. 75th
- Integriertes Wi-Fi und USB-C für moderne IP-Workflows und einfache Kamerakontrolle.
Cons
- Keine interne Stabilisierung (IBIS), ein Stativ oder Gimbal ist bei vielen Setups Pflicht.
- Autofokus ist unzuverlässig und für kritische Arbeit kaum zu gebrauchen.
- Langsame Startzeit von über 10 Sekunden kann in hektischen Momenten nerven.
- Keine Unterstützung für externe SSD-Aufnahme, man ist auf teure CFexpress-Karten angewiesen.
- Das RED-Menüsystem hat eine steile Lernkurve und ist für Einsteiger wenig intuitiv.
What owners think
Was Nutzer sagen
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The proof
Leistung
Kommen wir zum Herzstück: dem neuen 19,9-Megapixel Super35 Global Shutter CMOS. Der globale Verschluss ist hier der Star der Show. Jedes einzelne Pixel wird gleichzeitig ausgelesen, was bedeutet, dass vertikale Linien auch bei schnellen Schwenks oder Action-Szenen kerzengerade bleiben. In unserer Datenbank landet die Videoqualität im 96. Perzentil, und das ist kein Wunder. Die 6K-RAW-Dateien sind unglaublich formbar in der Postproduktion, mit satten Farben und einem Dynamikumfang, der einem bei schwierigen Lichtverhältnissen den Hintern rettet. Die Serienbildrate von 80 fps bei voller Auflösung ist ein absolutes Spitzenfeld, das in dieser Preisklasse kaum ein anderer Hersteller bietet.
Aber es gibt ein paar Dinge, die man im Hinterkopf behalten muss. Der Sensor hat einen Crop-Faktor von 1,42x, was bei Super35 normal ist, aber bedeutet, dass eure Vollformat-Objektive einen engeren Bildwinkel liefern. Das ist kein Beinbruch, aber man muss es beim Objektivkauf einplanen. Die reine Rechenleistung für 6K80p und 4K120p ist beeindruckend, aber sie fordert auch ihren Tribut. Die Startzeit ist ein wiederkehrender Kritikpunkt in Nutzerrezensionen, und das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, was hier alles hochgefahren wird. Auch die Hitzeentwicklung ist spürbar, der kleine Lüfter läuft hörbar, was bei leisen Szenen am Set schon mal stören kann. Für die reine Bildgewalt ist das aber ein fairer Preis.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | aps-c |
| Megapixels | 19.9 MP |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 80 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 6K |
| 4K FPS | 120 |
| 1080p FPS | 240 |
| 10-bit | Yes |
| RAW Video | Yes |
| Codec | REDCODE RAW, ProRes 422, ProRes 422 HQ, ProRes 422LT, ProRes 4444, ProRes 4444XQ |
Display & EVF
| Screen Size | 2.9" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | No |
Build
| Weight | 1.2 kg / 2.6 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | No |
| USB | USB-C |
| HDMI | BNC (12G-SDI) |
Im Vergleich
Die direkten Konkurrenten in unserer Datenbank sind eine bunte Mischung, und jeder hat seine eigenen Stärken. Die Nikon Z9 ist ein Biest mit 8K60p intern und einem phänomenalen Autofokus, aber sie ist eine spiegellose Hybridkamera und kein dediziertes Cinema-Tool. Sie wiegt mehr und hat keinen globalen Verschluss. Die Sony a7 V, die noch auf dem Markt kommen wird, wird sicher mit Autofokus und Stabilisierung punkten, aber an die RAW-Flexibilität und den Workflow einer RED wird sie kaum herankommen. Die Fujifilm X-H2 bietet 8K in einem noch kleineren Gehäuse für viel weniger Geld, aber ihr fehlt der Global Shutter und die interne RAW-Aufnahme auf RED-Niveau.
Die vielleicht interessanteste Alternative ist die Canon EOS R6 Mark III. Sie ist eine Vollformat-Hybride, die für einen Bruchteil des Preises exzellentes Video liefert, mit bestem Autofokus und IBIS. Aber sie ist kein Cinema-Workhorse. Sie überhitzt bei langen Aufnahmen, hat keinen Global Shutter und die Video-Assistenten und Timecode-Funktionen einer RED sucht man vergebens. Die KOMODO-X spielt in einer anderen Liga, wenn es um Set-Integration und professionelle Postproduktion geht. Wer eine Kamera sucht, die sowohl für Run-and-Gun als auch für den kontrollierten Dreh taugt, findet in der Panasonic LUMIX GH7 vielleicht einen günstigeren Kompromiss, aber der MFT-Sensor und das Fehlen von internem ProRes RAW sind klare Abstriche.
| Spec | RED KOMODO KOMODO-X | Sony a1 a1 II | Canon EOS R6 Mark III R6 Mark III | Fujifilm X-H2 X-H2 | Nikon Z Z9 | Panasonic LUMIX GH7 GH7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | cinema | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 19.9MP aps-c | 50.1MP full-frame | 32.5MP full-frame | 40.2MP aps-c | 45.7MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds |
| AF Points | - | 759 | 1053 | 425 | 493 | 315 |
| Burst FPS | 80 | 30 | 40 | 20 | 30 | 75 |
| Video | 6K @120fps | 8K @120fps | 6K @120fps | 8K @60fps | 8K @120fps | 5K @120fps |
| IBIS | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 1190 | 658 | 609 | 579 | 1160 | 721 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Evf | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| RED KOMODO KOMODO-X | 33.3 | 36.2 | 73.1 | 95.5 | 95.3 | 76.2 | 44.9 | 56.1 | 75.2 | 62.6 | 33 |
| Sony a1 a1 II Compare | 95.7 | 98.5 | 96.7 | 90.6 | 99 | 67.9 | 92 | 99.4 | 93.4 | 96.8 | 99.5 |
| Canon EOS R6 Mark III R6 Mark III Compare | 98.5 | 87.8 | 94.7 | 92.8 | 89.3 | 58.5 | 96.5 | 98.9 | 93.4 | 89.6 | 99.5 |
| Fujifilm X-H2 X-H2 Compare | 88.1 | 95.6 | 89.4 | 85.1 | 95.3 | 97.4 | 96.9 | 83.6 | 93.4 | 92.4 | 93.6 |
| Nikon Z Z9 Compare | 90.6 | 89.4 | 99.6 | 96 | 99 | 64.5 | 97.3 | 83.6 | 93.4 | 92.4 | 84.7 |
| Panasonic LUMIX GH7 GH7 Compare | 84.5 | 87.8 | 97.6 | 95.1 | 97.3 | 56.1 | 89.3 | 83.6 | 93.4 | 77.6 | 96.1 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Preislich bewegt sich die KOMODO-X in einem spannenden Bereich. Der reine Body-Preis liegt laut unserer Datenbank zwischen 6.995 und 9.618 Dollar, je nach Händler. Das ist eine enorme Spanne von über 2.600 Dollar, also Augen auf beim Kauf. Der niedrigste Preis ist ein absoluter Volltreffer für das, was geboten wird. Für unter 7.000 Dollar bekommt man eine echte, professionelle Kinokamera mit Global Shutter und internem RAW, die bis vor kurzem noch das Drei- oder Vierfache gekostet hätte. Im Vergleich zu einer voll ausgestatteten Sony FX6 oder Canon C300 Mark III, die oft teurer sind und keinen globalen Verschluss bieten, ist das ein verlockendes Angebot.
Man muss aber das Gesamtsystem betrachten. Der Body ist nur der Anfang. Dazu kommen CFexpress-Speicher, der nicht billig ist, ein externer Monitor, denn das 2,9-Zoll-Display ist eher für Menüs als zur Bildbeurteilung gedacht, und je nach Rig auch eine externe Stromversorgung über V-Mount oder Gold Mount. Die Akkulaufzeit des internen Akkus ist mit einem Score im 45. Perzentil eher schwach. Wer das volle Potenzial ausschöpfen will, investiert schnell nochmal ein paar Tausend in Zubehör. Aber der Einstiegspreis für den Body ist für die gebotene Bildqualität schlichtweg exzellent.
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Überblick
Die RED KOMODO-X ist so ziemlich das Spannendste, was im Moment im digitalen Kino unter 10.000 Dollar passiert. Sie nimmt alles, was wir am ursprünglichen KOMODO geliebt haben, das kompakte Gehäuse, den globalen Verschluss, den wahnsinnig flexiblen REDCODE RAW-Workflow, und dreht die Bildraten einfach mal richtig auf. Jetzt sind 6K mit 80 Bildern pro Sekunde und 4K mit 120p drin, und das in einem Body, der mit 1190 Gramm immer noch leichter ist als die meisten spiegellosen Vollformat-Flaggschiffe mit einem ordentlichen Objektiv. Das ist eine Ansage.
Für wen ist dieses Biest gedacht? Ganz klar für Profis und ernsthafte Enthusiasten, die eine echte A-Cam für Werbung, Musikvideos oder Independent-Filme suchen, aber kein 20-Kilo-Monster durch die Gegend schleppen wollen. Der Super35-Sensor mit Global Shutter ist ein Traum für Handaufnahmen und schnelle Bewegungen, weil es einfach kein Rolling-Shutter-Wackeln mehr gibt. Aber seien wir ehrlich: Das ist keine Kamera für den nächsten Familienausflug. Unser Score für Vlogging liegt bei mageren 32,5 von 100, und das aus gutem Grund. Es gibt keinen Autofokus, auf den man sich verlassen kann, keine Stabilisierung im Gehäuse und die Audiosektion ist, sagen wir mal, eine Einladung, extern aufzunehmen.
Was die KOMODO-X so interessant macht, ist die Mischung aus roher, kompromissloser Bildqualität und einem Formfaktor, der einen fast vergessen lässt, dass man eine Kinokamera in der Hand hält. Der Locking Canon RF Mount öffnet die Tür zu einer riesigen Objektivauswahl, und die integrierte IP-basierte Workflow-Unterstützung mit Wi-Fi und USB-C macht sie fit für moderne Multicam-Setups und Live-Streaming. Es ist eine Kamera, die sich nicht zwischen Studio und Drehort entscheiden muss, und genau das macht sie so verdammt attraktiv.
Häufige Fragen
Q: Kann ich mein vorhandenes Zubehör vom originalen RED KOMODO weiterverwenden?
In den meisten Fällen ja, aber mit einigen Einschränkungen. Grundlegende Teile wie 15mm-Rods von Bright Tangerine oder der Kippertie Revolva RF/PL-Adapter sollten problemlos passen. Bei Kamera-Cages ist es jedoch besser, auf ein Modell zu setzen, das speziell für die KOMODO-X entwickelt wurde, da sich die Gehäuseform leicht geändert hat und die Anschlüsse anders positioniert sind.
Q: Kann ich direkt auf eine externe SSD wie die Crucial X9 Pro aufnehmen?
Nein, das ist leider nicht möglich. RED-Kameras, einschließlich der KOMODO-X, unterstützen keine direkte Aufnahme auf externe SSDs. Sie sind auf die internen CFexpress-Kartenslots angewiesen. Das ist ein klarer Nachteil gegenüber Konkurrenten wie Blackmagic, die günstige USB-C-SSDs erlauben, und ein Punkt, den man bei der Kalkulation der Gesamtkosten für Speichermedien bedenken sollte.
Q: Habe ich bei 6K-Aufnahmen einen Crop-Faktor?
Ja, der Sensor der KOMODO-X ist ein Super35-Sensor, der kleiner als Vollformat ist. Bei Aufnahmen in voller 6K-Auflösung ergibt sich ein Crop-Faktor von 1,42x im Vergleich zu einem Vollformat-Sensor. Das ist kein Fehler, sondern eine Eigenschaft des Sensorformats und völlig normal für eine Kamera dieser Klasse. Ein 50mm-Objektiv liefert also einen Bildwinkel, der ungefähr einem 71mm-Objektiv an einer Vollformat-Kamera entspricht.
Q: Ist die Kamera auch für Anfänger im Filmbereich geeignet?
Das kommt ganz auf die Definition von 'Anfänger' an. Unser Score für Einsteiger liegt bei soliden 53,2 von 100. Die Kamera liefert sofort ein fantastisches Bild, aber das RED-Menü und der professionelle Workflow sind nicht gerade einsteigerfreundlich. Wer bereit ist, Zeit in das Lernen des Systems und in Konzepte wie Color Grading und manuelles Fokussieren zu investieren, wird belohnt. Wer jedoch eine Point-and-Shoot-Lösung für Videos erwartet, ist hier falsch und sollte sich eher eine spiegellose Hybridkamera ansehen.
Für wen es nicht geeignet ist
Die KOMODO-X ist nichts für dich, wenn du eine schnelle, autarke Kamera für Dokumentationen oder Events brauchst. Der fehlende verlässliche Autofokus und die nicht vorhandene interne Stabilisierung machen sie zu einer schlechten Wahl für Situationen, in denen du schnell reagieren musst und kein Rig aufbauen kannst. Auch für Vlogger ist sie mit einem Score von 32,5 von 100 eine absolute Fehlentscheidung. Der Formfaktor ist ohne externes Zubehör unergonomisch, das interne Mikrofon ist nur für Referenztonspuren zu gebrauchen und der fehlende Klappbildschirm macht Selfie-Aufnahmen zur Qual.
Ebenso solltest du die Finger davon lassen, wenn du ein begrenztes Budget für das Gesamtsystem hast. Der Body-Preis ist nur der Eintrittspreis. Du wirst zwingend in teure CFexpress-Karten, einen externen Monitor und sehr wahrscheinlich in eine V-Mount- oder Gold-Mount-Stromlösung investieren müssen, um die magere Akkulaufzeit in den Griff zu bekommen. Wenn du eine All-in-One-Lösung suchst, die direkt aus der Tasche perfekt funktioniert, ist eine Canon C300 Mark III oder eine Sony FX6 die wirtschaftlich sinnvollere und praktischere Wahl.
Fazit
Die RED KOMODO-X ist eine klare Empfehlung für alle, die ihren Lebensunterhalt mit Bildern verdienen und eine Kamera suchen, die sie nicht limitiert. Für Werbefilmer, Musikvideo-Regisseure und DPs von Independent-Filmen ist sie aktuell eine der besten Entscheidungen, die man treffen kann. Die Kombination aus Global Shutter, hohen Bildraten und dem REDCODE-RAW-Workflow ist in dieser Preisklasse ungeschlagen. Man bekommt ein Bild, das einfach nach großem Kino aussieht, und das in einem Paket, das man problemlos auf einen Gimbal schnallen oder im Handgepäck mitnehmen kann. Die anfängliche Einarbeitung in das Menüsystem und die langsamen Startzeiten sind kleine Ärgernisse, die man für das Endergebnis gerne in Kauf nimmt.
Für den Solo-Shooter, der schnell und ohne großes Rig arbeiten muss, ist die KOMODO-X dagegen eine Herausforderung. Ohne verlässlichen Autofokus und interne Stabilisierung ist man entweder auf einen guten Fokuszieher oder einen durchdachten Gimbal-Aufbau angewiesen. Das ist kein Werkzeug für schnelle, unvorbereitete Schnappschüsse. Wer hauptsächlich dokumentarisch oder im Run-and-Gun-Stil arbeitet und auf Autofokus angewiesen ist, sollte sich eher die Canon C300 Mark III oder eine Sony FX6 ansehen. Aber wenn man bereit ist, sich auf die Arbeitsweise einer echten Kinokamera einzulassen, wird man mit Bildern belohnt, die einfach süchtig machen.