Canon EOS R6 Mark II R6 Mark II Black 2022
Der 24,2-Megapixel-Vollformat-CMOS mit 40 B/s elektronischer Serienaufnahme und 8-Stufen-IBIS liefert gestochen scharfe Fotos, während 4K-60fps-10-Bit-Video intern mit Canon Log 3 professionelle Bearbeitungsmöglichkeiten eröffnet. Das wetterfeste, nur 590 g leichte Gehäuse kombiniert einen hochauflösenden 3,7-Mio.-Bildpunkt-EVF mit einem erweiterbaren ISO-Bereich bis 204.801 für rauscharme Aufnahmen bei wenig Licht. Die Kamera eignet sich besonders für Einsteiger und Sport-/Wildtierfotografen, die vom präzisen 1.000-Punkt-Autofokus mit Tiererkennung und der Flexibilität der RF-Objektivpalette profitieren.
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die R6 Mark II brilliert mit einem der besten Autofokus-Systeme und einer Akkulaufzeit, die ihresgleichen sucht. Sie schießt mit 40 fps und stabilisiert wie eine kleine Zauberei. Wer keine riesigen Prints braucht, bekommt eine unglaublich ausgewogene Kamera, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem in den unteren Preisregionen überzeugt.
Vor- und Nachteile
Pros
- Akkulaufzeit ist absolute Spitzenklasse – die Kamera hält ewig durch. 99th
- Autofokus sitzt wie festgeklebt, auch bei schwachem Licht. 99th
- IBIS mit 8 Blenden kompensiert fast jeden Wackler. 98th
- 40 fps im elektronischen Verschluss sind ein echtes Argument für Sport und Action. 98th
Cons
- 24 Megapixel sind nur Mittelmaß – für große Prints und starke Crops fehlt Auflösung.
- Videoqualität ist gut, aber nicht auf dem Niveau eines GH7 oder Z9.
- Das Kit-Objektiv ist nur Durchschnitt, direkt in eine bessere Linse investieren.
- Geräte kommen gelegentlich in bereits geöffneter Verpackung an – ärgerlich.
What owners think
Was Nutzer sagen
Wie sich die Meinung der Besitzer im Lauf der Zeit verändert hat
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Basierend auf 213 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.
The proof
Leistung
Der Autofokus ist eine der großen Stärken: 1000 Messfelder, Eye-AF für Menschen und Tiere – und das Tempo, mit dem das System selbst bei wenig Licht sitzt, gehört zum absolut Besten, was es gerade gibt. Die 40 Bilder pro Sekunde mit elektronischem Verschluss sind ein Spaß für Sport und Wildlife, auch wenn der Rolling-Shutter bei schnellen Bewegungen manchmal verzieht. Die Bildstabilisierung holt lächerliche acht Blendenstufen rein und macht Freihand-Langzeitbelichtungen zu einer Disziplin, bei der man kaum noch ein Stativ braucht. Beim Video liefert die Kamera 4K mit 60p und 10-Bit intern – ordentlich, aber nicht bahnbrechend; unser Datenbankplatz 78 von 100 spiegelt das wider. Die Akkulaufzeit von 760 Schuss ist dagegen ein echtes Highlight und stellt viele Konkurrenten in den Schatten.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | full-frame |
| Megapixels | 24.2 MP |
| ISO Range | 100 |
| Processor | DIGIC X |
Autofocus
| AF Points | 1000 |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 12 |
| Burst (Electronic) | 40 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 60 |
| 1080p FPS | 180 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| RAW Video | Yes |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 3.69 M dots |
Build
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.6 kg / 1.3 lbs |
| Battery Life | 760 |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| HDMI | Micro HDMI Type D |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Gegen die Sony a7 V spielt die Canon ihre überlegene Akkulaufzeit und den besseren Sucher aus, während Sony beim Sensor und bei der Videocodec-Auswahl leicht vorne liegt. Die Panasonic GH7 ist eine Videomaschine mit mehr Auflösung und offenem Gate, bleibt aber im Fotobereich hinter der R6 II zurück – und hat einen kleineren MFT-Sensor. Die Nikon Z9 ist ein anderes Kaliber: teurer, schwerer, aber mit 45 Megapixeln und 8K-Raw für Profis, die das Budget haben. Wer auf APS-C setzt, findet mit der Fujifilm X-H2S eine ähnlich schnelle Alternative mit einem genialen Film-Simulationen, und die OM-1 Mark II punktet mit extrem kompaktem Wetter-Schutz und Rechenpower für Naturfotografen. Die R6 II ist der beste Allrounder für alle, die Video und Foto in einer Kamera suchen, ohne gleich ein Flaggschiff zu kaufen.
| Spec | Canon EOS R6 Mark II R6 Mark II | Sony a7 a7 V | Fujifilm X-H2 X-H2 | Nikon Z Z9 | Panasonic LUMIX GH7 GH7 | OM System OM-1 Mark II OM-1 Mark II |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 24.2MP full-frame | 33MP full-frame | 40.2MP aps-c | 45.7MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds | 20.4MP micro-four-thirds |
| AF Points | 1000 | 759 | 425 | 493 | 315 | 1053 |
| Burst FPS | 12 | 30 | 20 | 30 | 75 | 120 |
| Video | 4K @60fps | 4K @120fps | 8K @60fps | 8K @120fps | 5K @120fps | 4K @60fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 590 | 610 | 579 | 1160 | 721 | 511 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Af | Evf | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Social Proof | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Canon EOS R6 Mark II R6 Mark II | 97.7 | 87.3 | 82.7 | 87.7 | 83.2 | 48.4 | 98.6 | 82.8 | 99.2 | 98.1 |
| Sony a7 a7 V Compare | 95.3 | 88.2 | 94.6 | 90.4 | 89.3 | 59.6 | 96.5 | 99.4 | 96.8 | 96.1 |
| Fujifilm X-H2 X-H2 Compare | 87.4 | 95.4 | 89.2 | 84.8 | 95.2 | 97.5 | 96.8 | 82.8 | 92 | 93.6 |
| Nikon Z Z9 Compare | 89.9 | 89 | 99.6 | 96.1 | 98.8 | 64.2 | 97.3 | 82.8 | 92 | 84.4 |
| Panasonic LUMIX GH7 GH7 Compare | 83.5 | 87.3 | 97.6 | 95.1 | 97.2 | 55.7 | 89.1 | 82.8 | 77.2 | 96.1 |
| OM System OM-1 Mark II OM-1 Mark II Compare | 98.3 | 89.7 | 88.7 | 99.8 | 84.3 | 40.6 | 94.2 | 82.8 | 75.6 | 99.5 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die R6 Mark II ist preislich ein Chamäleon: Je nach Händler liegen die Preise zwischen 1800 und über 3000 Dollar. Das ist eine enorme Spanne, und genau deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf die Angebote zu vergleichen – bei manchen Shops bekommt man das Gehäuse mit dem 24-105mm-Kit für das, was andere für den Body allein verlangen. Angesichts der gebotenen Leistung – erstklassiger AF, Top-Akku, flotte Serie und eine durchdachte Bedienung – ist der untere Preiskorridor ein echter Hammer. Nur wenn man die Kit-Linse direkt gegen etwas Besseres tauscht, wird das Paket richtig rund.
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Überblick
Die Canon EOS R6 Mark II ist eine der rundesten Vollformat-Kameras, die wir je getestet haben. Sie liefert einen Autofokus, der fast schon klebrig an Augen und Motiven haftet, eine Serienbildrate von 40 Bildern pro Sekunde und eine Akkulaufzeit, die den ganzen Drehtag durchhält. Wer von einer älteren DSLR kommt, wird den Sprung spüren – und wer schon im spiegellosen Lager ist, bekommt hier ein Arbeitstier, das einfach klaglos funktioniert.
Das 24,2-Megapixel-Sensor klingt auf dem Papier nach Mittelmaß, und das ist es auch – unser Sensor-Ranking platziert ihn im soliden Mittelfeld. Aber die R6 Mark II kompensiert das mit einem der besten Stabilisierungen am Markt, einem fantastischen Sucher und einem durchdachten Gehäuse, das auch nach Stunden noch gut in der Hand liegt. Nur wer hochauflösende Produktfotos oder riesige Prints braucht, wird an dieser Stelle stutzen.
Häufige Fragen
Q: Reichen 24 Megapixel für professionelle Arbeiten?
Für die meisten Aufträge – Hochzeit, Event, Reportage – absolut. Nur bei sehr großen Drucken oder starkem Zuschnitt merkt man den Unterschied zu höherauflösenden Sensoren.
Q: Wie schlägt sich der Autofokus im Vergleich zu Sony?
Die R6 Mark II sitzt in den obersten 2 Prozent aller Kameras und klebt ähnlich zuverlässig am Auge. Sonys neueste Modelle sind auf Augenhöhe, Canon punktet aber mit intuitiverer Touch-Bedienung.
Q: Ist die Kamera gut für Video?
Ja, 4K mit 60p und 10-Bit intern sind solide. Ihr fehlen aber 8K oder ProRes-Unterstützung, die man bei einer GH7 oder Z9 bekommt – für reine Filmer gibt es passendere Optionen.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer regelmäßig Produktfotografie oder großformatige Fine-Art-Prints macht, kommt mit der R6 Mark II an Grenzen – 24 Megapixel sind hier einfach nicht die richtige Auflösung. Auch reine Videografen, die 6K oder interne ProRes-Ströme brauchen, sollten lieber zur Panasonic GH7 oder einer Z9 greifen. Anfänger mit schmalem Budget sollten zudem bedenken, dass die Kit-Linse schnell nach einer teuren Aufrüstung ruft.
Fazit
Die Canon EOS R6 Mark II ist die Kamera für Leute, die einfach loslegen wollen: Sport, Hochzeit, Reise oder der Familienhund, der nie still sitzt – der Autofokus zieht mit, die Akkulaufzeit bremst nicht, und das Gehäuse fühlt sich richtig an. Einsteiger werden sich vielleicht von der Funktionsfülle erschlagen fühlen, aber wer bereit ist, ein paar YouTube-Tutorials zu schauen, wird hier extrem glücklich. Nur wenn hochauflösende Produktfotografie oder Kinoproduktionen im Fokus stehen, sollte man sich anderswo umschauen.