Sony ZV-E10 II White 2024

★★★★★ 4.7 (433)

Der 26MP APS-C Exmor R CMOS Sensor und die UHD 4K60-Videoaufnahme mit 10-Bit-Farbtiefe heben die Bildqualität auf ein Niveau, das mit der FX30 und a6700 vergleichbar ist. Mit nur 292g und einem voll beweglichen 3-Zoll-Touchscreen, der vertikale Aufnahmen unterstützt, ist sie extrem portabel und flexibel für spontane Drehs. Diese Kamera ist am besten für Vlogger und YouTuber geeignet, die ein leichtes Setup mit starkem Autofokus und langer Akkulaufzeit von 610 Schüssen benötigen.

Type mirrorless
Sensor 26MP aps-c
AF Points 759 pts
Burst 11 fps
Video 4K @60fps
Weight 292 g
Sony ZV-E10 II White 2024 camera
73 Gesamtbewertung
Preis 0 MX$
Keine Angebote verfügbar
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Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Die Sony ZV-E10 II ist eine auf Video getrimmte APS-C-Kamera, die mit 4K60, 10-Bit und einem erstklassigen Autofokus punktet. Sie verzichtet bewusst auf einen Sucher und Stabilisierung, um Gewicht und Preis zu drücken. Für reine Content Creator ist sie in dieser Preisklasse kaum zu schlagen. Wer aber viel fotografiert oder ohne Gimbal filmt, sollte zur a6700 oder einer stabilisierten Alternative greifen.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Hervorragender 759-Punkt-Autofokus mit zuverlässiger Augen- und Gesichtserkennung 98th
  • Leichtes 292g-Gehäuse, ideal für Gimbal- und Selfie-Stick-Einsatz den ganzen Tag 97th
  • 4K60p Video ohne Crop und 10-Bit 4:2:2 für flexible Nachbearbeitung 96th
  • Akku mit 610 Schuss (CIPA), einer der ausdauerndsten in dieser Klasse 95th
  • Klares, lautes 3-Kapsel-Mikrofon macht ein externes Mic für viele Szenen überflüssig

Nachteile

  • Keine interne Bildstabilisierung (IBIS), Freihand-Video stark verwacklungsanfällig
  • Kein elektronischer Sucher, was das Fotografieren bei hellem Sonnenlicht erschwert
  • Kein mechanischer Verschluss, kann bei Kunstlicht zu Rolling-Shutter-Problemen führen
  • Wetterschutz fehlt komplett, Einsätze bei Regen oder Staub sind riskant
  • Nur ein einzelner UHS-II SD-Kartenslot, kein Backup für Profi-Einsätze

Was Besitzer sagen

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Die Fakten

Leistung

Unter der Haube steckt der bekannte 26MP Exmor R CMOS Sensor, gepaart mit dem BIONZ XR Prozessor und einer dedizierten AI-Einheit. Das Ergebnis sind 759 Phasen-AF-Punkte, die in unserer Datenbank zu den absoluten Spitzenreitern gehören. Der Autofokus klebt förmlich an Gesichtern und Augen, selbst wenn sich das Motiv schnell bewegt oder kurz aus dem Bild verschwindet. Für Solo-Creator ist das Gold wert, denn man kann sich darauf verlassen, dass der Fokus sitzt, ohne ständig auf den Bildschirm schielen zu müssen. Die Serienbildrate von 11 Bildern pro Sekunde ist solide, auch wenn sie im Vergleich zu reinen Sportkameras eher im Mittelfeld liegt.

Beim Video liefert die ZV-E10 II endlich das, was sich viele vom Vorgänger gewünscht haben: 4K mit 60 Bildern pro Sekunde ohne Crop und 10-Bit 4:2:2 Farbtiefe. Das Material hat genug Reserven für ordentliches Color Grading, und mit XAVC S-I steht ein All-Intra-Codec zur Verfügung, der selbst bei schnellen Bewegungen sauber bleibt. Die fehlende interne Stabilisierung ist allerdings ein echter Wermutstropfen. Ohne optisch stabilisiertes Objektiv oder Gimbal sehen Freihandaufnahmen schnell wackelig aus, was in dieser Preisklasse und für eine Vlogging-Kamera etwas schade ist. Immerhin gibt es einen elektronischen Stabilisierungsmodus, der aber mit einem spürbaren Crop erkauft wird.

Leistungsperzentile

AF 96.3
EVF 38.1
Build 11
Burst 78.7
Video 84.4
Sensor 95.1
Battery 96.8
Display 98.4
Connectivity 94.3
Nutzerresonanz 93.1
Stabilization 34.2

Technische Daten

Alle technischen Daten

Sensor

Type Exmor R CMOS
Size aps-c
Megapixels 26 MP
ISO Range 100
Processor BIONZ XR

Autofocus

AF Points 759
AF Type Contrast Detection, Phase Detection: 759
Eye AF Yes
Animal AF Yes
Subject Detection Yes

Shooting

Burst (Mechanical) 11
Burst (Electronic) 11
Max Shutter 1/8000
Electronic Shutter Yes

Video

Max Resolution 4K
4K FPS 60
1080p FPS 120
10-bit Yes
Log Profile Yes
RAW Video Yes
Codec XAVC HS, XAVC S-I

Display & EVF

Screen Size 3"
Touchscreen Yes
Articulating Yes

Build

Weather Sealed No
Weight 0.3 kg / 0.6 lbs
Battery Life 610

Connectivity

Wi-Fi Yes
Bluetooth Yes
USB USB-C
HDMI Micro-HDMI
Hot Shoe Yes

Im Vergleich

Im direkten Vergleich mit der Fujifilm X-M5 zeigt sich, dass Sony beim reinen Videofeature-Set die Nase vorn hat. Die X-M5 bietet zwar Filmsimulationen, die direkt aus der Kamera fantastisch aussehen, aber sie beschneidet 4K60 und verzichtet auf 10-Bit-Aufnahmen. Für Leute, die viel Wert auf unkomplizierte, sofort teilbare Looks legen, ist Fuji trotzdem eine Überlegung wert. Die ZV-E10 II verlangt dagegen etwas mehr Nachbearbeitung, belohnt das aber mit flexiblerem Material. Ein weiterer starker Konkurrent ist die Canon EOS R50, die mit einem eingebauten Sucher und einem noch kompakteren Gehäuse punktet, aber beim Akku und den professionellen Videoformaten klar das Nachsehen hat.

Wer bereit ist, mehr Geld in die Hand zu nehmen, sollte einen Blick auf die Sony a6700 werfen. Sie teilt sich den Sensor und die AI-Autofokus-Technik mit der ZV-E10 II, packt aber einen Sucher, IBIS und einen mechanischen Verschluss obendrauf. Für Hybrid-Shooter, die ernsthaft fotografieren und filmen wollen, ist die a6700 die rundere Kamera. Die ZV-E10 II bleibt dagegen die konsequentere Wahl für alle, deren Fokus zu 90 Prozent auf Video liegt und die jeden Euro sparen wollen, der nicht in bessere Lichter oder Audio-Equipment fließt.

Spec Sony ZV-E10 II Fujifilm X-H2S Panasonic LUMIX GH7 OM System OM-1 Nikon Z Z8 Olympus OM-D E-M1 Mark III
Type mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless
Sensor 26MP aps-c 26.2MP aps-c 25.2MP micro-four-thirds 20.4MP micro-four-thirds 45.7MP full-frame 20.4MP micro-four-thirds
AF Points 759 425 315 1053 493 121
Burst FPS 11 40 75 10 120 15
Video 4K @60fps 6K @120fps 6K @120fps 4K @60fps 8K @120fps 4K @30fps
IBIS false true true true true true
Weather Sealed false true true true true true
Weight (g) 292 579 721 511 907 580
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt AFEVFBuildBurstVideoSensorBatteryDisplayConnectivityNutzerresonanzStabilization
Sony ZV-E10 II 96.338.11178.784.495.196.898.494.393.134.2
Fujifilm X-H2S Compare 89.496.193.792.697.496.998.398.894.393.194.7
Panasonic LUMIX GH7 Compare 86.788.996.794.697.161.690.485.494.375.696.5
OM System OM-1 Compare 95.397.583.893.984.446.89585.486.482.386.8
Nikon Z Z8 Compare 91.393.686.999.898.669.990.185.494.360.692.6
Olympus OM-D E-M1 Mark III Compare 81.384.793.790.468.746.892.885.494.399.996.5

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Preisgestaltung der ZV-E10 II ist ein zweischneidiges Schwert. Der reine Body ist mit rund 1.000 Euro UVP fair bepreist für das gebotene Sensor- und Video-Paket. Was den Markt aber aktuell unübersichtlich macht, ist die enorme Spanne bei den Bundle-Angeboten. In unserer Recherche reichen die Preise von 858 Dollar für abgespeckte Import-Sets bis hin zu über 3.500 Dollar für vollgepackte Creator-Kits mit Mikrofon, Stativ, Speicherkarten und Taschen. Wer genau hinschaut und nur das kauft, was er wirklich braucht, bekommt hier eine Menge Kamera fürs Geld. Die teuren Bundles sind dagegen oft mit Zubehör vollgestopft, das man nach dem ersten Dreh in der Ecke liegen lässt.

Verglichen mit der direkten Konkurrenz positioniert sich Sony geschickt. Die Fujifilm X-M5 ist günstiger, bietet aber weniger Video-Features. Die Canon EOS R50 hat einen Sucher, hinkt bei den Video-Codecs aber hinterher. Für reine Video-Creator, die auf 10-Bit und gute Autofokus-Performance angewiesen sind, führt an der ZV-E10 II in dieser Preisregion kaum ein Weg vorbei. Wer allerdings schon ein gutes Smartphone der Oberklasse besitzt, sollte sich fragen, ob der Sprung zu APS-C für den eigenen Content wirklich nötig ist.

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Überblick

Die Sony ZV-E10 II ist im Grunde das, was passiert, wenn Sony seinen Content-Creator-Kameras endlich die Technik spendiert, die sie verdienen. Der Vorgänger war schon ein Hit für Vlogger, aber der Sprung zum 26MP APS-C Sensor aus der a6700 und FX30 macht dieses kleine Kraftpaket zu einer ernstzunehmenden Hybrid-Kamera. Sie richtet sich klar an Leute, die viel für YouTube, TikTok oder Instagram produzieren und dabei nicht mit einem riesigen Rig hantieren wollen. Mit nur 292g ist sie ein echtes Leichtgewicht, das man problemlos den ganzen Tag am Gimbal oder Selfie-Stick führen kann.

Was sofort auffällt, ist der Fokus auf eine reibungslose Bedienung im Videomodus. Der 3-Zoll-Touchscreen klappt jetzt zur Seite und unterstützt vertikale Menüs, was für Shorts und Reels ein echter Segen ist. Dazu kommt das eingebaute 3-Kapsel-Mikrofon mit Richtcharakteristik, das für schnelle Aufnahmen ohne externes Mikro erstaunlich gut klingt. Sony hat auch den Tally-Licht-Rahmen und die großen Aufnahmetasten beibehalten, damit man immer weiß, ob die Kamera gerade läuft. Es sind diese kleinen, durchdachten Details, die den Workflow spürbar beschleunigen.

Aber die ZV-E10 II ist kein Alleskönner. Der fehlende Sucher und der Verzicht auf einen mechanischen Verschluss zeigen, dass Sony hier klare Prioritäten gesetzt hat. Wer durch einen EVF fotografieren oder bei Kunstlicht mit schnellen Verschlusszeiten arbeiten will, wird schnell an Grenzen stoßen. Für die anvisierte Zielgruppe der Creator, die primär filmen und sich dabei selbst im Blick behalten wollen, sind das aber verschmerzbare Abstriche. Es ist eine Kamera, die genau weiß, was sie sein will, und das macht sie verdammt gut.

Häufige Fragen

Q: Kann ich die ZV-E10 II auch für ernsthafte Fotografie nutzen?

Das kommt stark auf die Art der Fotografie an. Für Produktfotos, Porträts mit verfügbarem Licht und Streetfotografie liefert der 26MP Sensor hervorragende Ergebnisse. Der fehlende Sucher und der rein elektronische Verschluss machen sie aber für Sport, Wildlife oder Studioarbeit mit Blitz eher ungeeignet. Wenn du regelmäßig durch einen Sucher schauen oder mit sehr kurzen Verschlusszeiten arbeiten willst, ist die Sony a6700 die bessere Wahl.

Q: Wie schlimm ist der Rolling-Shutter-Effekt bei dieser Kamera?

Da die ZV-E10 II keinen mechanischen Verschluss hat, ist der Rolling Shutter bei schnellen Schwenks oder sich schnell bewegenden Motiven sichtbar. In 4K60 ist er etwas besser kontrolliert als in 4K30, aber für hektische Action-Aufnahmen ist die Kamera nicht ideal. Für die typischen Vlogging-Szenarien mit moderaten Bewegungen ist der Effekt in der Praxis aber gut beherrschbar.

Q: Brauche ich zwingend ein externes Mikrofon?

Für den Einstieg nicht unbedingt. Das eingebaute 3-Kapsel-Mikrofon mit Richtcharakteristik ist für Innenaufnahmen und moderat laute Umgebungen überraschend klar und trennt Stimmen gut vom Hintergrund. Sobald du aber bei Wind draußen drehst oder einen professionelleren Klang willst, führt kein Weg an einem externen Richtmikrofon oder einem Lavalier vorbei. Einen Windschutz für das interne Mic solltest du auf jeden Fall einplanen.

Q: Welche Objektive passen am besten zur ZV-E10 II für Vlogging?

Das Kit-Objektiv 16-50mm f/3.5-5.6 OSS II ist dank seiner optischen Stabilisierung und des kompakten Designs ein guter Startpunkt. Für den typischen Selfie-Abstand ist das Sony 11mm f/1.8 eine fantastische Ergänzung, weil es mehr von der Umgebung zeigt und durch die Lichtstärke auch bei schlechtem Licht sauber bleibt. Wenn du mehr Freistellung willst, ist das Sigma 16mm f/1.4 eine beliebte und preiswerte Alternative.

Für wen es nicht geeignet ist

Diese Kamera ist nichts für dich, wenn du hauptsächlich fotografierst und dabei nicht auf einen Sucher verzichten willst. Bei hellem Tageslicht ist das Display allein oft schwer ablesbar, und das Fehlen eines mechanischen Verschlusses schränkt dich bei Kunstlicht oder mit Blitz spürbar ein. Greif in dem Fall lieber zur Sony a6700 oder einer gebrauchten Vollformat-Alpha, die beide einen EVF und einen mechanischen Verschluss bieten.

Auch Sport- und Wildlife-Fotografen sollten einen großen Bogen machen. Die 11 Bilder pro Sekunde sind zwar nicht langsam, aber der Rolling Shutter und der auf Video optimierte Body machen die Handhabung mit langen Teleobjektiven unpraktisch. Für diesen Einsatzzweck ist eine Canon EOS R7 mit ihrem tieferen Griff, dem besseren Sucher und dem schnelleren mechanischen Verschluss die deutlich passendere Wahl.

Fazit

Für den reinen Vlogger und Solo-Content-Creator ist die ZV-E10 II aktuell eine der besten Entscheidungen, die man treffen kann. Der Autofokus ist eine echte Arbeitserleichterung, die Bildqualität in 4K60 ist top, und das geringe Gewicht macht sie zum perfekten Begleiter für lange Drehtage. Wenn dein Kanal von Talking-Head-Videos, Unboxings und B-Roll mit dem Gimbal lebt, wirst du den Sprung von einem Smartphone oder einer älteren Kamera sofort spüren. Das eingebaute Mikrofon ist gut genug für den Anfang, und der große Akku hält auch längere Sessions durch.

Fotografen und Hybrid-Shooter sollten dagegen zweimal überlegen. Der fehlende Sucher macht das Fotografieren im Freien zur Geduldsprobe, und ohne mechanischen Verschluss sind schnelle Bewegungen oder Blitzlichteinsätze eine fummelige Angelegenheit. Für diesen Einsatzzweck ist die etwas teurere a6700 oder eine gebrauchte a7 III der bessere Deal. Auch wer viel aus der Hand filmt und keine Lust auf einen Gimbal hat, wird mit der fehlenden Stabilisierung nicht glücklich. In dem Fall liefert eine Olympus OM-5 oder eine Panasonic G9 II mit ihrem überragenden IBIS deutlich ruhigere Aufnahmen direkt aus der Kamera.

Bewertung nach Einsatzbereich

Gesamt (73)Video (76.4)Travel (58.2)Youtube (88.3)Beginner (81.7)Vlogging (84.8)Streaming (83.5)Photography (72.7)Wedding Events (63.7)Sports Wildlife (61.2)Product Photography (84.7)

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