Kinefinity MAVO mark2

Der 25MP APS-C CMOS-Sensor liefert interne 6K ProRes 4444 XQ Aufzeichnung mit 12 Bit und hohe Bildraten von 112fps in 1080p, was eine flexible Kinoproduktion ohne externen Recorder ermöglicht. Das modulare KineMOUNT-System mit aktivem Sony E-Mount-Adapter und der mitgelieferte 1TB KineMAG Nano SSD bieten eine kosteneffiziente Anpassung an bestehende Objektivsammlungen und Workflows. Diese Kamera eignet sich am besten für Regisseure und Kameraleute im Independent-Filmbereich, die interne 6K-RAW-Workflows mit hoher Datenrate benötigen.

Type cinema
Sensor 25MP aps-c
Burst 96 fps
Video 6K @75fps
Weight 1350 g
Kinefinity MAVO mark2 camera
62 Gesamtbewertung
Preis 0 ¥
Keine Angebote verfügbar

Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Eine kompromisslose 6K Cinema-Kamera, die bei der Bildqualität ganz oben mitspielt und dafür alles an Komfort über Bord wirft. Wer Autofokus und Stabilisierung braucht, ist hier falsch, alle anderen bekommen ein irres Preis-Leistungs-Paket.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Fantastische 6K ProRes 4444 XQ Bildqualität direkt auf SSD 99th
  • Flexibles KineMOUNT System mit aktivem E-Mount Adapter 94th
  • Top Serienbildrate von 112 fps in 1080p 94th
  • Umfangreiches Kit mit Monitor, Speicher und Akkus ab Werk 83rd

Nachteile

  • Kein brauchbarer Autofokus für Run-and-Gun
  • Keinerlei interne Bildstabilisierung
  • Akkulaufzeit ist mit 45. Perzentil nur Mittelmaß
  • Mit 1350g ein echter Brocken ohne Cage

Die Fakten

Leistung

Was uns wirklich überrascht hat, ist die schiere Datenrate, die hier möglich ist. Interne ProRes 4444 XQ Aufzeichnung in 6K auf die mitgelieferte 1TB SSD ist kein Pappenstiel und gehört zum Besten, was wir in dieser Preisklasse gesehen haben. Die 112 fps in 1080p sind eine nette Dreingabe für Zeitlupen, aber der Star ist das 6K-Material. Der 25MP APS-C Sensor liefert eine Detailfülle und einen Dynamikumfang, der sich vor den Großen nicht verstecken muss. Dass die Kamera dabei komplett auf einen mechanischen Verschluss setzt und 96 fps schafft, ist fast schon ironisch, denn für Stills ist sie eigentlich nicht gemacht.

Leistungsperzentile

AF 35.4
EVF 80.7
Build 75.3
Burst 99.4
Video 93.5
Sensor 93.8
Battery 46
Display 60.3
Connectivity 82.7
Stabilization 34.2

Technische Daten

Alle technischen Daten

Sensor

Type CMOS
Size aps-c
Megapixels 25 MP
ISO Range 800

Shooting

Burst (Mechanical) 96
Burst (Electronic) 112
Electronic Shutter Yes

Video

Max Resolution 6K
4K FPS 75
1080p FPS 112
10-bit Yes
Log Profile Yes
Codec ProRes 422/ProRes 422 HQ/ProRes 422 Proxy/ProRes 422LT/ProRes 4444/ProRes 4444XQ 10/12-Bit

Display & EVF

Screen Size 5"
Touchscreen Yes
EVF Resolution 1.92 M dots

Build

Weather Sealed No
Weight 1.4 kg / 3.0 lbs

Connectivity

Wi-Fi Yes
Bluetooth No
USB USB-C
HDMI BNC (3G-SDI)
Hot Shoe No

Im Vergleich

Im Vergleich zu einer Canon EOS R6 Mark III oder Sony a1 II wird der Unterschied glasklar. Die Canon und Sony sind fotografische Alleskönner mit Weltklasse-Autofokus und Stabilisierung, die auch mal ein Familienvideo mitnehmen. Die MAVO mark2 ignoriert das alles und konzentriert sich mit voller Kraft auf das cineastische Bild. Gegen eine Nikon Z9, die mit internem 8K RAW protzt, hält die Kinefinity mit ihrem effizienteren ProRes-Workflow und dem günstigeren Preis dagegen. Eine Fujifilm X-H2 ist ein spannender Hybrid, aber für reine Cine-Arbeiten ist die MAVO das spezialisiertere und in der Video-Perzentile klar überlegene Werkzeug.

Spec Kinefinity MAVO mark2 Fujifilm X-H2S Sony a7R V Panasonic LUMIX GH7 OM System OM-1 Nikon Z Z8
Type cinema mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless mirrorless
Sensor 25MP aps-c 26.2MP aps-c 61MP full-frame 25.2MP micro-four-thirds 20.4MP micro-four-thirds 45.7MP full-frame
AF Points - 425 693 315 1053 493
Burst FPS 96 40 10 75 10 120
Video 6K @75fps 6K @120fps 8K @60fps 6K @120fps 4K @60fps 8K @120fps
IBIS false true true true true true
Weather Sealed false true true true true true
Weight (g) 1350 579 723 721 511 907
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt AFEVFBuildBurstVideoSensorBatteryDisplayConnectivityStabilization
Kinefinity MAVO mark2 35.480.775.399.493.593.84660.382.734.2
Fujifilm X-H2S Compare 89.496.193.692.697.496.998.398.894.394.7
Sony a7R V Compare 94.899.196.476.49577.693.385.494.398.4
Panasonic LUMIX GH7 Compare 86.788.996.394.697.161.690.485.494.396.5
OM System OM-1 Compare 95.397.583.793.984.446.89585.486.486.8
Nikon Z Z8 Compare 91.393.686.899.898.669.990.185.494.392.6

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preisvergleich ist hier ein wilder Ritt. Die Spanne von $4,198 bis $10,898 zeigt, dass du genau hinschauen musst, welches Kit du kaufst. Das Agile Pack mit Monitor, 1TB SSD und zwei Akkus für unter $5,000 ist ein verdammt guter Deal, wenn du den günstigsten Anbieter findest. Dafür bekommst du eine Bildqualität, die sonst schnell das Doppelte kostet. Klar, du verzichtest auf AF und IBIS, aber wenn du die nicht brauchst, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis eine Kampfansage.

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Überblick

Die Kinefinity MAVO mark2 ist eine echte Ansage im Cinema-Bereich, vor allem wenn du bereit bist, ein bisschen abseits der ausgetretenen Canon- und Sony-Pfade zu wandern. Das Ding ist eine 6K S35 Kamera, die dir eine Bildqualität liefert, die in unserer Datenbank ganz oben mitspielt, und das zu einem Einstiegspreis, der die etablierte Konkurrenz ganz schön alt aussehen lässt. Das Wichtigste zuerst: Das ist kein Hybrid-Camcorder für den nächsten Urlaub. Das ist ein spezialisiertes Werkzeug für Filmschaffende, das bei der reinen Videoqualität brilliert, aber bei Komfort-Features wie Autofokus und Stabilisierung eiskalt aussortiert.

Häufige Fragen

Q: Kann ich meine Sony E-Mount Objektive mit vollem Funktionsumfang nutzen?

Ja, mit dem mitgelieferten aktiven Adapter hast du volle elektronische Kontrolle über Blende und Fokus. Aber erwarte keine Wunder beim kontinuierlichen Autofokus, der ist eher für die Schärfekontrolle vor der Aufnahme gedacht.

Q: Brauche ich wirklich ein externes Rig, um loszulegen?

Zwingend. Die Kamera hat null Stabilisierung und ist ein schwerer Klotz. Ohne Schulterstütze oder zumindest einen guten Griff mit externem Monitor wirst du nicht glücklich. Das Agile Pack ist ein guter Start, aber ein Cage ist fast Pflicht.

Q: Wie schlägt sie sich im Vergleich zu einer Blackmagic Pocket 6K Pro?

Die MAVO ist das flexiblere System durch den wechselbaren Mount und die höherwertigen ProRes-Codecs. Die Blackmagic hat den Vorteil des eingebauten ND-Filters und des besseren Displays, aber die reine Bildqualität und der Workflow der Kinefinity sind eine Klasse für sich.

Für wen es nicht geeignet ist

Wenn du auch nur im Entferntesten vorhast, aus der Hand zu filmen oder auf einen zuverlässigen Autofokus angewiesen bist, lass die Finger davon. Das ist kein Run-and-Gun-Tool. Für Doku, Event oder Vlogging greif lieber zu einer Sony a1 II oder Canon EOS R6 Mark III. Die sind zwar teurer, aber du bekommst eine Kamera, die dich nicht bei jeder Bewegung im Stich lässt.

Fazit

Kauf sie, wenn dein Fokus zu 100% auf inszenierten Filmprojekten liegt und du eine Kamera suchst, die ohne Schnickschnack ein Top-Bild liefert. Die MAVO mark2 ist eine Investition in Bildqualität und Workflow, nicht in Bequemlichkeit. Wenn du bereit bist, dein Rig mit Follow-Focus und externer Stromversorgung aufzubauen, wirst du mit Bildern belohnt, die weit über ihrer Preisklasse liegen. Für alle anderen ist sie die falsche Kamera.

Bewertung nach Einsatzbereich

Gesamt (62.2)Video (65.5)Travel (44.8)Youtube (49.9)Beginner (59.1)Vlogging (34.7)Streaming (52.5)Photography (62.2)Wedding Events (54.6)Sports Wildlife (54.7)Product Photography (69.7)

Weitere Konfigurationen3

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