Panasonic LUMIX G9 II DC-G9M2LK Black 2023
Der 25,2-MP-Live-MOS-Sensor und die Phasen-Hybrid-AF mit 779 Punkten ermöglichen Serienaufnahmen mit 75 Bildern pro Sekunde und präzise Motivverfolgung. Die wetterfeste Konstruktion und der 100-MP-Handheld-Hochauflösungsmodus bieten Flexibilität, die über reine Spezifikationen hinausgeht. Diese Kamera eignet sich am besten für Sport- und Wildlife-Fotografen, die eine hohe Geschwindigkeit und ein leichtes, mobiles System benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Panasonic G9 II ist eine Geschwindigkeitsmaschine mit 75 fps, die in Sachen Serienbild ganz oben mitspielt. Der Sucher ist brillant, der AF trifft zuverlässig und das MFT-System hält die Teleobjektive kompakt und bezahlbar. Der Sensor ist bei wenig Licht nur Durchschnitt, und der Mikrofoneingang hat eine bekannte Macke. Für Sport- und Wildlife-Fotografen, die ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, führt aktuell kaum ein Weg an ihr vorbei.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Irre 75 fps Serienbildrate, die selbst viele Profi-Sportkameras alt aussehen lässt 97th
- Brillanter 3,68-Mio-Punkt OLED-Sucher mit 0,8-facher Vergrößerung 95th
- Hervorragende Ergonomie mit tiefem Griff und durchdachter Tastenbelegung 90th
- Kompaktes, wetterfestes Gehäuse, das mit MFT-Teleobjektiven eine leichte Wildlife-Kombi ergibt 83rd
- Starke interne Videoaufnahme mit 4K 60p 4:2:2 10-Bit ohne Crop
Nachteile
- Sensorrauschen bei schlechtem Licht ist spürbar, das MFT-Format stößt hier an seine Grenzen
- Bekannte Probleme mit dem Mikrofoneingang, die für Videografen nervig sein können
- Die schiere Funktionsvielfalt sorgt für eine steile Lernkurve in den Menüs
- Akkulaufzeit ist mit Platz im unteren Mittelfeld nur Durchschnitt
- Größer als viele andere MFT-Kameras, was den Größen- und Gewichtsvorteil etwas schmälert
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Die 75 fps mechanische Serienbildrate ist kein Druckfehler. Das ist eine Zahl, die wir sonst nur von den absoluten Top-Modellen wie einer Sony Alpha 1 oder Nikon Z9 sehen, und die G9 II liegt damit in den Top 5 Prozent aller von uns getesteten Kameras. Mit dem verbesserten Phasen-AF, der Gesichter, Augen und sogar Tiere zuverlässig verfolgt, wird die Trefferquote bei schnellen Serien zum echten Highlight. In der Praxis bedeutet das: Ein Eisvogel im Sturzflug oder ein Motorrad in voller Schräglage sind keine Glückssache mehr, sondern reproduzierbare Ergebnisse. Der Puffer hält dabei erstaunlich lange durch, bevor er auf die schnellen UHS-II-Karten schreibt.
Der Sucher ist ein weiteres Glanzlicht. Mit 3,68 Millionen Bildpunkten und einer 0,8-fachen Vergrößerung gehört er zu den besten auf dem Markt. Das Bild ist groß, hell und flimmerfrei, selbst wenn man mit hoher Geschwindigkeit mitschwenkt. Die 5-Achsen-IBIS leistet ganze Arbeit und bringt zusammen mit dem optischen Stabilisator im Kit-Objektiv eine Beruhigung ins Bild, die freihändige Videoaufnahmen und lange Brennweiten aus der Hand erst richtig nutzbar macht. Die Videoqualität selbst ist mit 4K 60p in 4:2:2 10-Bit stark, auch wenn sie im Vergleich zu den absoluten Video-Spezialisten im Ranking etwas zurückfällt. Für einen Hybriden, der so stark auf Sport getrimmt ist, ist das aber immer noch ein beeindruckendes Paket.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | Live MOS |
| Size | micro-four-thirds |
| Megapixels | 25.2 MP |
| ISO Range | 100 |
| Processor | Venus Engine |
Autofocus
| AF Points | 779 |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 75 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 60 |
| 10-bit | Yes |
| Codec | H.265 |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 3.68 M dots |
Build
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.7 kg / 1.5 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Die direkten Konkurrenten sind eine illustre Runde. Die Canon EOS R6 Mark III ist der Vollformat-Gegenspieler mit besserem Rauschverhalten und ähnlich gutem AF, aber sie ist langsamer, schwerer und die Teleobjektive sind teurer und klobiger. Die Fujifilm X-H2 geht mit ihrem 40-Megapixel-APS-C-Sensor einen anderen Weg und bietet mehr Auflösung fürs Geld, kann aber bei der Serienbildrate und dem Sucher nicht mithalten. Beide sind fantastische Allrounder, aber keine von ihnen ist so ein kompromissloser Geschwindigkeits-Dämon wie die G9 II.
Und dann ist da noch die OM System OM-1 Mark II, der natürliche MFT-Bruder im Geiste. Die OM-1 ist noch kompakter und hat mit ihrem Stacked Sensor leichte Vorteile beim Rolling Shutter, aber die G9 II kontert mit dem höher auflösenden Sucher, dem besseren Display und einer Videoausstattung, die eine ganze Ecke professioneller daherkommt. Für den Hybrid-Shooter, der morgens Vögel fotografiert und nachmittags ein Interview filmt, ist die Panasonic das rundere Paket.
| Spec | Panasonic LUMIX G9 II DC-G9M2LK | Sony a1 II | Fujifilm X-T X-T5 | Nikon Z6 III | Canon EOS R5 Mark II | Leica SL SL2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 25.2MP micro-four-thirds | 50.1MP full-frame | 40.2MP aps-c | 24.5MP full-frame | 45MP full-frame | 47.3MP full-frame |
| AF Points | 779 | 759 | 425 | 299 | 1053 | 225 |
| Burst FPS | 75 | 30 | 15 | 20 | 30 | 20 |
| Video | 4K @60fps | 8K @120fps | 6K @60fps | 6K @120fps | 8K @120fps | 4K @60fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 658 | 658 | 476 | 670 | 590 | 835 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Panasonic LUMIX G9 II DC-G9M2LK | 96.7 | 89.8 | 83.4 | 94.8 | 76.8 | 54.5 | 44.7 | 81 | 61.8 | 69.3 | 82.9 |
| Sony a1 II Compare | 95 | 98.5 | 96.3 | 89.9 | 98.5 | 67.1 | 91.4 | 99.4 | 92.7 | 96.9 | 99.5 |
| Fujifilm X-T X-T5 Compare | 86.2 | 92.3 | 91.1 | 78.6 | 86.7 | 98.6 | 95.4 | 81 | 84.1 | 96.9 | 92.9 |
| Nikon Z6 III Compare | 81.7 | 95.1 | 96.8 | 95.4 | 95.9 | 51.5 | 89 | 81 | 92.7 | 96.9 | 82.9 |
| Canon EOS R5 Mark II Compare | 98.2 | 94.1 | 93.9 | 89.9 | 99.1 | 62.2 | 44.7 | 99.7 | 92.7 | 86.9 | 99.5 |
| Leica SL SL2 Compare | 75.2 | 96.9 | 98.4 | 74.7 | 76.8 | 64.1 | 89.5 | 50.8 | 82.3 | 67.7 | 82.9 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisgestaltung ist hier ein wilder Ritt. Die Spanne zwischen den Händlern reicht von etwa 1.600 Dollar bis zu absurden 544.000 Dollar für irgendwelche obskuren Bundle-Angebote. Ignorieren Sie den oberen Rand, das sind Ausreißer. Der relevante Straßenpreis für das Kit mit dem Leica 12-60mm f/2.8-4 liegt bei den seriösen Anbietern um die 1.600 bis 1.900 Dollar. Dafür bekommt man eine Kamera, die in Sachen Geschwindigkeit mit einer 6.500 Dollar teuren Sony Alpha 1 mithalten kann. Das ist ein verrückt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Klar, man kauft sich nicht in das Vollformat-Ökosystem ein, und das muss man wollen. Aber wenn man die Reichweite und das geringe Gewicht der MFT-Teleobjektive als Feature und nicht als Bug betrachtet, ist dieses Kit ein absoluter Volltreffer. Das mitgelieferte Leica 12-60mm ist zudem kein billiges Kit-Zoom, sondern ein optisch exzellentes Arbeitspferd mit einer spritzig hellen f/2.8-4 Blende, das den Einstiegspreis noch attraktiver macht.
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Überblick
Die Panasonic LUMIX G9 II ist eine dieser Kameras, die auf dem Papier fast zu gut aussieht, um wahr zu sein. 75 Bilder pro Sekunde mit mechanischem Verschluss, ein Phasen-AF-System mit 779 Punkten und interne 4K 60p 10-Bit-Videoaufnahme. Das alles in einem wetterfesten Gehäuse, das mit 658 Gramm nicht mal annähernd so schwer ist wie die Vollformat-Boliden, mit denen sie sich in Sachen Geschwindigkeit anlegt. Wir haben die Daten in unserer Datenbank gecheckt und die G9 II spielt in einer eigenen Liga, vor allem wenn es um schnelle Action geht.
Für wen ist sie also? Ganz klar für Leute, die Dinge in Bewegung fotografieren. Mit einer Bestwertung von 85,3 von 100 für Sport und Wildlife ist das Biotop dieser Kamera das Feld, der Wald oder die Rennstrecke. Aber sie ist kein stumpfer Einzweck-Sprinter. Die Videowerte sind stark, der Sucher ist brillant und der hochauflösende 100-Megapixel-Handheld-Modus öffnet Türen für Landschafts- und Studioaufnahmen, die man bei diesem Sensorformat nicht erwarten würde. Es ist ein Hybrid, der sich nicht zwischen Foto und Video entscheiden muss, sondern beides mit einer fast schon frechen Selbstverständlichkeit abliefert.
Aber hier ist der Haken, und den muss man einfach ansprechen: Der Micro-Four-Thirds-Sensor. Mit 25,2 Megapixeln und einer Platzierung im soliden Mittelfeld unserer Sensordatenbank ist das kein Low-Light-Monster. Wer bei ISO 6400 eine rauschfreie Wiedergabe erwartet, wird enttäuscht. Dafür bekommt man aber einen Crop-Faktor, der aus einem 400mm-Tele plötzlich ein 800mm-Monster macht, ohne dass man einen Kredit für ein Vollformat-Supertele aufnehmen muss. Es ist ein bewusster Trade-off, und für die Zielgruppe ist es der absolut richtige.
Häufige Fragen
Q: Ist die G9 II auch für Einsteiger geeignet?
Das kommt auf die Motivation an. Die Bildqualität ist auch im Automatikmodus hervorragend, aber die schiere Menge an Funktionen und Menüpunkten kann am Anfang erschlagend sein. Wer bereit ist, sich einzuarbeiten, wird mit einer Kamera belohnt, die mitwächst. Wer einfach nur knipsen will, ist mit einem einfacheren Modell wahrscheinlich glücklicher.
Q: Wie schlägt sich die Kamera bei schlechtem Licht?
Das ist die Achillesferse. Der Micro-Four-Thirds-Sensor liegt in unserer Datenbank im Mittelfeld, und bei hohen ISO-Werten ab 3200 wird das Bildrauschen sichtbar. Für gelegentliche Dämmerungsaufnahmen ist es okay, aber für regelmäßige professionelle Low-Light-Arbeit ohne Blitz ist eine Vollformat-Kamera die bessere Wahl.
Q: Kann ich meine alten Objektive von Olympus oder Panasonic verwenden?
Ja, absolut. Die G9 II nutzt den Micro-Four-Thirds-Standard, das bedeutet volle Kompatibilität mit allen nativen MFT-Objektiven von Panasonic, Olympus und OM System sowie Drittanbietern wie Sigma. Die Dual I.S. 2 Stabilisierung funktioniert allerdings nur mit kompatiblen Panasonic-Objektiven, die einen optischen Bildstabilisator haben.
Q: Ist das mitgelieferte 12-60mm Kit-Objektiv gut genug oder sollte ich es direkt ersetzen?
Behalten Sie es. Das Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm f/2.8-4 ist ein optisch hervorragendes Objektiv, das weit über die Qualität typischer Kit-Zooms hinausgeht. Die durchgehend gute Schärfe und die Lichtstärke von f/2.8 am Weitwinkel machen es zu einem echten Allrounder, den man nicht voreilig gegen eine Festbrennweite tauschen muss.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer hauptsächlich in Innenräumen ohne kontrolliertes Licht arbeitet, etwa auf Hochzeiten in dunklen Kirchen oder bei Konzerten, sollte einen Bogen um die G9 II machen. Der Sensor ist einfach nicht für hohe ISO-Werte optimiert, und da helfen auch die beste Stabilisierung und das lichtstärkste Objektiv nur bedingt. Für dieses Szenario ist eine Vollformat-Kamera wie die Canon EOS R6 Mark III oder eine Sony aus der A7-Serie die deutlich bessere Wahl, auch wenn sie bei der Serienbildrate nicht mithalten können.
Auch reine Videografen, die auf sauberen Ton direkt in der Kamera angewiesen sind, sollten vorsichtig sein. Das dokumentierte Problem mit dem Mikrofoneingang ist ein echter Stolperstein, wenn man keine Zeit oder Lust auf externe Audio-Lösungen hat. In diesem Fall wäre ein Blick auf die Fujifilm X-H2 oder eine spezialisierte Video-Kamera wie die Panasonic GH6 sinnvoller.
Fazit
Für den Wildlife- und Sportfotografen, der nicht den Rücken eines Gewichthebers und das Konto eines Zahnarztes hat, ist die G9 II eine der besten Entscheidungen, die man derzeit treffen kann. Die Kombination aus irrer Geschwindigkeit, einem Top-Sucher und dem reichweitengeilen MFT-System ist einfach unschlagbar für alle, die weit entfernte, schnelle Motive einfangen wollen. Das Kit mit dem 12-60mm ist ein idealer Start, aber rechnen Sie direkt fest mit einem langen Tele wie dem Leica 100-400mm, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Für den Hybrid-Filmer, der eine leichte A-Cam für Run-and-Gun-Dokumentationen sucht, ist sie ebenfalls eine heiße Empfehlung, vorausgesetzt, man umgeht das Mikrofonproblem mit einem externen Recorder oder einem Blitzschuh-Adapter. Wer jedoch hauptsächlich in Kirchen, Konzerthallen oder bei Nacht arbeitet, wird mit dem Sensorrauschen hadern. Das ist der Punkt, an dem man lieber zu einer gebrauchten Vollformat-Kamera wie der Canon R6 greifen sollte. Aber für alles, was bei Tageslicht schnell ist, ist die G9 II ein absoluter Hammer.