Lenovo ThinkPad X1 14" Gen 9 Grey 2024

★★★★★ 4.8 (6)

Der Intel Core Ultra 7 155U mit dedizierter KI-Engine beschleunigt Workflows, während das 1,35 kg leichte 360°-Convertible mit 400 Nits hellem Touchscreen und mitgeliefertem Slim Pen überzeugt. Die typische ThinkPad-Bauqualität mit Fingerabdruckleser und Webcam-Shutter wird durch umfassende Anschlüsse wie Thunderbolt 4 und HDMI 2.1 ergänzt. Dieses Notebook eignet sich am besten für Geschäftsreisende, die ein robustes 2-in-1 für Präsentationen und KI-gestützte Büroarbeit benötigen.

CPU Intel Core Ultra 7 155U
RAM 16 GB
Storage 512 GB
Screen 14" 1920x1200
GPU Intel Graphics
OS Windows 11 Pro
Weight 1.4 kg
Battery 57 Wh
Lenovo ThinkPad X1 14" Gen 9 Grey 2024 laptop
67 Gesamtbewertung
Auch erhältlich in:

Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Das Lenovo ThinkPad X1 Gen 9 ist ein federleichtes Business-Convertible mit tollem Display, Stift und einer Anschlussvielfalt, die fast schon aus der Zeit gefallen wirkt. Die Leistung des Core Ultra 7 ist solide für Office und KI-Aufgaben, die integrierte Grafik ist aber eine klare Schwäche. Mit Preisen zwischen 1492 und 3063 Dollar ist es ein Schnäppchen, wenn man es am unteren Ende der Spanne findet. Eine klare Empfehlung für alle, die ein flexibles und extrem mobiles Arbeitsgerät suchen und auf Gaming verzichten können.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Extrem leicht und kompakt mit nur 1,35 kg, perfekt für unterwegs. 91st
  • Hervorragende Anschlussvielfalt inklusive Thunderbolt und HDMI 2.1, ein Spitzenwert. 84th
  • Helles und farbtreues 400-Nits-Touchdisplay mit 100% sRGB, ideal für Präsentationen. 80th
  • Integrierter Slim Pen mit Lade- und Aufbewahrungsslot, kein loses Zubehör. 76th
  • Typische ThinkPad-Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit, die lange hält.

Nachteile

  • Integrierte Grafik macht es für Gaming oder kreative Arbeit unbrauchbar.
  • Arbeitsspeicher ist verlötet und kann nicht erweitert werden.
  • 512 GB SSD ist nur Mittelmaß, mehr Speicher wäre wünschenswert.
  • Die CPU-Leistung ist solide, aber nicht auf dem Niveau von H-Serie-Chips.
  • Der Lüfter kann unter Last hörbar werden, was in stillen Umgebungen stört.

Was Besitzer sagen

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Die Fakten

Leistung

Der Core Ultra 7 155U ist ein interessanter Prozessor. Mit seinen 12 Kernen und einem Basistakt von 1,7 GHz ist er nicht auf rohe Rechenleistung getrimmt, sondern auf Effizienz. In unseren CPU-Rankings landet er im soliden Mittelfeld, was für die angepeilte Zielgruppe völlig ausreicht. Tabellenkalkulationen, dutzende Browser-Tabs und Videokonferenzen sind für ihn kein Problem. Die KI-Beschleunigungseinheit hilft spürbar bei Aufgaben wie Hintergrundunschärfe in Video-Calls oder schnellen Transkriptionen, ohne den Akku übermäßig zu belasten.

Die integrierte Intel-Grafik ist der Flaschenhals, sobald es über den Desktop hinausgeht. Sie liegt ebenfalls im Mittelfeld und ist perfekt für das flüssige Scrollen durch Webseiten oder das Abspielen von 4K-Videos. Anspruchsvolle Bildbearbeitung oder gar 3D-Rendering sind nicht ihr Ding. Die 16 GB LPDDR5X-RAM sind schnell angebunden, aber leider verlötet. Ein späteres Aufrüsten ist also nicht möglich. Die 512 GB SSD ist mit PCIe 4.0 flott, liegt von der Größe her aber nur im Durchschnitt. Für die meisten Business-Anwender reicht das, wer aber viele große Projekte lokal speichert, sollte das bedenken.

Leistungsperzentile

CPU 50.7
GPU 52.7
RAM 64.3
Anschlüsse 90.8
Display 74.3
Mobilität 84.3
Speicher 52
Zuverlässigkeit 80.4
Nutzerresonanz 75.8

Technische Daten

Alle technischen Daten

Processor

CPU Intel Core Ultra 7 155U
Cores 12
Frequency 1.7 GHz
L3 Cache 12 MB

Graphics

GPU Intel Graphics
Type Integrated

Memory & Storage

RAM 16 GB
RAM Generation LPDDR5X
Storage 512 GB
Storage Type NVMe SSD

Display

Size 14"
Resolution 1920x1200 (Full HD)
Panel IPS
Refresh Rate 60 Hz
Brightness 400 nits
Color Gamut 100% sRGB

Connectivity

USB-C Ports 2
USB Ports 2
Thunderbolt Thunderbolt 4
HDMI HDMI 2.1
Wi-Fi Wi-Fi 6E
Bluetooth Bluetooth 5.3
Ethernet No Onboard Ethernet

Physical

Weight 1.4 kg / 3.0 lbs
Battery 57 Wh
OS Windows 11 Pro

Im Vergleich

Im Vergleich zu einem Apple MacBook Pro M4 Pro wird der Unterschied in der Rechenleistung und vor allem bei der Grafik deutlich. Das MacBook spielt in einer komplett anderen Liga, was rohe Performance angeht, kostet aber auch entsprechend mehr und bietet kein Convertible-Design. Das Microsoft Surface Laptop ZGQ-00001 ist ein direkterer Konkurrent mit einem ähnlichen Fokus auf Mobilität und hochwertige Verarbeitung, hat aber weniger Anschlüsse und keinen integrierten Stift-Slot. Das ThinkPad ist hier die flexiblere und besser ausgestattete Wahl für den Business-Alltag.

Das ASUS ROG Zephyrus G14 oder das HP OMEN Transcend 14 sind eine ganz andere Art von Tier. Beide sind Gaming-Maschinen mit dedizierten Grafikkarten, die das ThinkPad in Sachen 3D-Leistung alt aussehen lassen. Sie sind aber auch schwerer, haben eine deutlich kürzere Akkulaufzeit und sind weniger robust. Das MSI Prestige PRE13EVOA2088 zielt wiederum auf Kreative ab und bietet oft bessere Displays, aber nicht die legendäre Tastatur und Verarbeitung eines ThinkPads. Die Wahl hängt also stark davon ab, ob Flexibilität und Mobilität oder pure Leistung im Vordergrund stehen.

Spec Lenovo ThinkPad X1 14" Gen 9 Apple MacBook Pro M4 Max ASUS ROG Zephyrus G14 GA403WW-G14.R95080 HP OMEN Transcend Samsung Galaxy Book5 Pro NP940XHA-KG3US MSI Prestige PRE13EVOA2088
CPU Intel Core Ultra 7 155U Apple M4 Max AMD Ryzen AI 9 HX 370 Intel Core Ultra 9 285H Intel Core Ultra 7 256V Intel Core Ultra 7 258V
RAM (GB) 16 64 32 32 32 32
Storage (GB) 512 4096 2000 1024 1024 1000
Screen 14" 1920x1200 14.2" 3024x1964 14" 2880x1800 14" 2880x1800 14" 2880x1800 13.3" 2880x1800
GPU Intel Graphics Apple (40-Core) NVIDIA GeForce RTX 5080 NVIDIA GeForce RTX 5070 Intel Arc Graphics Intel Arc Graphics
OS Windows 11 Pro macOS Windows 11 Home Windows 11 Home Windows 11 Home Windows 11 Home
Weight (kg) 1.4 1.6 1.6 1.6 1.2 1
Battery (Wh) 57 72 - 71 15 -
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt CPUGPURAMAnschlüsseDisplayMobilitätSpeicherZuverlässigkeitNutzerresonanz
Lenovo ThinkPad X1 14" Gen 9 50.752.764.390.874.384.35280.475.8
Apple MacBook Pro M4 Max Compare 92.383.796.276.999.26998.697.288.1
ASUS ROG Zephyrus G14 GA403WW-G14.R95080 Compare 88.790.391.990.896.274.289.359.698.2
HP OMEN Transcend Compare 8891.990.890.896.272.967.532.797.2
Samsung Galaxy Book5 Pro NP940XHA-KG3US Compare 66.863.280.963.695.787.180.480.497.2
MSI Prestige PRE13EVOA2088 Compare 63.663.280.980.691.296.172.459.685.9

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Da der Preis je nach Händler zwischen 1492 und 3063 Dollar schwankt, ist die Spanne gewaltig. Das günstigste Angebot kommt von Newegg, und zu diesem Preis ist das X1 Gen 9 ein sehr faires Angebot für ein Business-Convertible dieser Klasse. Man bekommt die legendäre ThinkPad-Haltbarkeit, einen sehr guten Bildschirm und den Stift direkt dazu. Für über 3000 Dollar würde ich allerdings die Finger davon lassen. In dieser Preisregion bekommt man bereits leistungsstärkere Workstations oder edlere Gehäuse.

Die Preis-Leistung hängt also extrem davon ab, wo man kauft. Wer das Gerät für unter 1600 Dollar schießen kann, macht wenig falsch. Darüber hinaus sollte man genau prüfen, ob man die Flexibilität des Convertibles wirklich braucht oder ob ein klassisches ThinkPad X1 Carbon ohne Touch und 360-Grad-Scharnier nicht die bessere Wahl ist. Der Aufpreis für den Formfaktor muss es einem wert sein.

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Price History

1.400 € 1.600 € 1.800 € 2.000 € 2.200 € 2.400 € 2.600 € 4. Mai5. Juli 1.644 €

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Überblick

Das Lenovo ThinkPad X1 Gen 9 ist so etwas wie der Business-Anzug unter den Convertibles. Es schreit nicht nach Aufmerksamkeit, sitzt aber perfekt und hält ewig. Mit dem neuen Intel Core Ultra 7 155U zielt Lenovo klar auf Leute, die viel unterwegs sind und Wert auf KI-Beschleunigung für typische Office-Aufgaben legen, nicht auf Gamer. Das matte Grau und die typischen ThinkPad-Linien sind vielleicht nicht aufregend, aber sie strahlen eine Seriosität aus, die in einem Konferenzraum einfach passt.

Was dieses Gerät wirklich interessant macht, ist die Kombination aus einem vollwertigen 360-Grad-Scharnier und einem Gewicht von nur 1,35 kg. Man bekommt also ein Tablet, ein Zelt für Präsentationen und ein klassisches Notebook in einem Paket, das leichter ist als die meisten Ultrabooks. Der mitgelieferte Lenovo Slim Pen steckt direkt im Gehäuse, lädt dort und geht nicht verloren. Das ist durchdacht und zeigt, dass hier nicht einfach nur ein Touchscreen auf ein normales ThinkPad geschraubt wurde.

Für wen ist es also? In unserer Datenbank schneidet es in der Kategorie 'compact' mit 80,1 von 100 Punkten stark ab und ist damit eine echte Empfehlung für alle, die viel reisen. Auch Studenten (75,2) und Business-Nutzer (74,2) werden glücklich. Wer aber auch nur im Entferntesten an Gaming denkt, sollte sofort weiterblättern. Die integrierte Grafik erreicht hier magere 19,5 Punkte. Das ist ein Arbeitsgerät durch und durch.

Häufige Fragen

Q: Kann ich den Arbeitsspeicher oder die SSD selbst aufrüsten?

Der 16 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher ist leider fest auf dem Mainboard verlötet und kann nicht erweitert oder ausgetauscht werden. Die 512 GB NVMe SSD ist dagegen ein standardisiertes M.2-Modul und kann mit etwas Geschick selbst gegen ein größeres Modell getauscht werden. Man sollte aber vorher prüfen, ob dabei die Garantie beeinträchtigt wird.

Q: Ist der mitgelieferte Stift für künstlerisches Zeichnen geeignet?

Der Lenovo Slim Pen ist perfekt für Notizen, Skizzen und das Kommentieren von Dokumenten. Für professionelles digitales Zeichnen ist er aber eher nicht geeignet, da ihm die fein abgestufte Druckempfindlichkeit und der Neigungssensor von Grafiktablett-Stiften fehlen. Das 60Hz-Display kann zudem beim schnellen Zeichnen zu leichten Verzögerungen führen.

Q: Wie gut ist die Akkulaufzeit im Alltag?

Der 57-Wh-Akku ist in Kombination mit dem effizienten Core Ultra 7 155U und dem 1200p-Display auf eine solide Laufzeit ausgelegt. Bei typischer Büroarbeit mit Surfen, E-Mails und Textverarbeitung sind 8 bis 10 Stunden realistisch. Bei Videokonferenzen oder unter hoher Last schrumpft diese Zeit aber spürbar. Ein Netzteil sollte man für lange Tage trotzdem einpacken.

Q: Kann ich an diesem Laptop zwei externe Monitore betreiben?

Ja, das ist problemlos möglich. Dank des Thunderbolt-4-Anschlusses und des HDMI-2.1-Ports können Sie direkt zwei externe Bildschirme anschließen, ohne einen speziellen Dock zu benötigen. Über Thunderbolt sind sogar hochauflösende Monitore oder Daisychaining mehrerer Geräte möglich.

Für wen es nicht geeignet ist

Wer auch nur gelegentlich spielen oder grafikintensive Programme wie CAD-Software nutzen möchte, sollte um dieses Gerät einen großen Bogen machen. Die integrierte Grafik ist mit 19,5 von 100 Punkten in unserer Datenbank schlichtweg eine der schlechtesten Optionen für diesen Einsatzzweck. Hier wäre ein ASUS ROG Zephyrus G14 oder ein HP OMEN Transcend 14 die ungleich bessere, wenn auch schwerere und teurere Wahl.

Auch Kreativprofis, die auf Farbgenauigkeit jenseits von sRGB angewiesen sind, etwa für Videobearbeitung oder Druckvorstufe, werden mit dem Display nicht glücklich. Es ist gut, aber nicht herausragend. Ein MSI Prestige oder ein MacBook Pro mit seinen P3-Displays wäre hier die passendere Investition. Und wer einfach nur ein günstiges Notebook für zu Hause sucht, zahlt mit dem ThinkPad X1 einen hohen Aufpreis für die Mobilität und Robustheit, die er vielleicht gar nicht braucht.

Fazit

Für den klassischen Business-Nomaden, der von Meeting zu Meeting hetzt und dabei ein Gerät braucht, das alles mitmacht, ist das ThinkPad X1 Gen 9 eine hervorragende Wahl. Es ist leicht, robust, hat eine fantastische Tastatur und mit dem Convertible-Design plus Stift eine Flexibilität, die man schnell nicht mehr missen möchte. Die Anschlussvielfalt ist ein echter Segen, denn man lässt den Dongle-Dschungel einfach zu Hause. Wer ein zuverlässiges Arbeitspferd sucht, das notfalls auch mal einen Sturz aus der Tasche verzeiht, wird hier glücklich.

Studenten, die viel mitschreiben und skizzieren, werden den Stift und den Touchscreen lieben. Allerdings sollten sie sich im Klaren sein, dass die integrierte Grafik für aufwendigere Studienprojekte in Bereichen wie Architektur oder Data Science schnell an ihre Grenzen stößt. Für Geisteswissenschaftler oder BWL-Studenten ist die Leistung aber mehr als ausreichend. Wer das Gerät zu einem guten Preis findet, bekommt einen langjährigen Begleiter, der einfach funktioniert.

Bewertung nach Einsatzbereich

Gesamt (66.7)AI/LLM (25.6)Gaming (19.5)Mobilität (80.2)Kreative (31.2)Studium (74.8)Business (73.8)Entwicklung (66.9)Entertainment (68.2)

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