Lenovo P Series P3 Tiny Black 2025
Der Intel Core i9-14900 mit 24 Kernen und die diskrete NVIDIA Quadro T400 Grafikkarte liefern zertifizierte Workstation-Leistung in einem 1,41 kg leichten Mini-Gehäuse. Die professionelle Aufrüstung auf 64 GB DDR5-RAM und eine 2 TB NVMe-SSD bietet enorme Reserven für komplexe Projekte bei kompaktester Stellfläche. Dieser Rechner eignet sich optimal für CAD-Konstrukteure und Architekten, die ein platzsparendes, aber leistungsstarkes System für ISV-zertifizierte Anwendungen benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Ein Prozessor-Monster im Hosentaschenformat, das von seiner eigenen Grafikkarte ausgebremst wird. Kauft ihn für die CPU, nicht für die GPU.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Unglaubliche CPU-Power im Mini-Format 94th
- Platzsparend und nahezu lautlos im Betrieb 86th
- Üppige 64 GB DDR5 RAM ab Werk 85th
- Professionelle Verarbeitung und viele Anschlüsse 80th
Nachteile
- Die T400 GPU ist der klare Flaschenhals
- Aufrüstbarkeit durch das Mini-Gehäuse stark eingeschränkt
- Preislich eine wilde Achterbahnfahrt je nach Händler
- Für KI- und GPU-Rendering-Aufgaben ungeeignet
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Die Fakten
Leistung
Was uns wirklich überrascht hat, ist, wie leise und kühl dieses kleine Kraftpaket bleibt. Der i9-14900 mit seinen 24 Kernen und 5.8 GHz Boost-Takt ist in unserem CPU-Ranking ganz weit oben, und das merkt man sofort. Alles, was reine Prozessor-Power braucht, erledigt der P3 Tiny mit links. Der Flaschenhals ist die NVIDIA T400. Mit nur 4 GB VRAM ist sie für eine Workstation-GPU solide, aber im Vergleich zur brachialen CPU-Leistung wirkt sie wie ein Sportwagen mit angezogener Handbremse. Für KI-Aufgaben oder aufwendiges Rendering ist sie schlicht zu schwach auf der Brust, das zeigen auch unsere Daten, wo der Rechner in diesem Bereich deutlich abfällt.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel Core i9 14900 |
| Cores | 24 |
| Frequency | 2.0 GHz |
| L3 Cache | 36 MB |
Graphics
| GPU | NVIDIA Quadro T400 |
| Type | Discrete |
| VRAM | 4 GB |
| VRAM Type | GDDR6 |
Memory & Storage
| RAM | 64 GB |
| RAM Generation | DDR5 |
| Storage | 2 TB |
| Storage Type | SSD |
Build
| Form Factor | mini |
| PSU | 300 |
| Weight | 1.4 kg / 3.1 lbs |
Connectivity
| USB-C Ports | 1 |
| USB Ports | 6 |
| HDMI | 1x HDMI |
| DisplayPort | 1x DisplayPort |
| Wi-Fi | Wi-Fi 6 |
| Bluetooth | Bluetooth 5.3 |
| Ethernet | Gigabit Ethernet |
System
| OS | Windows 11 Pro |
Im Vergleich
Der offensichtlichste Konkurrent ist der Apple Mac Studio mit M4 Max. Der Mac ist in Sachen GPU-Leistung und KI-Fähigkeiten in einer komplett anderen Liga und macht den P3 Tiny da nass. Dafür ist der Lenovo bei reiner x86-CPU-Power und Software-Kompatibilität für Windows-Anwendungen klar im Vorteil. Ein Vergleich mit dem HP Omen 45L oder dem ASUS ROG GM700TZ ist fast unfair, das sind dicke Gaming-Tower mit High-End-Grafikkarten. Die sind für Gamer und 3D-Künstler gemacht, während der P3 Tiny ein Spezialist für CPU-lastige Workflows auf minimalem Raum ist. Wer eine starke GPU braucht, muss woanders schauen.
| Spec | Lenovo P Series P3 Tiny | HP OMEN GT22-3080 | ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 | Dell Tower Plus | Apple Mac Studio M4 Max | MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core i9 14900 | Intel Core Ultra 7 265K | AMD Ryzen 9 9950X | Intel Core 7 Series 2 | Apple M4 Max | Intel Core Ultra 9 |
| RAM (GB) | 64 | 32 | 64 | 32 | 36 | 64 |
| Storage (GB) | 2048 | 2048 | 2048 | 3000 | 512 | 2048 |
| GPU | NVIDIA Quadro T400 | NVIDIA GeForce RTX 5080 | AMD Radeon RX 9070 XT | NVIDIA GeForce RTX 5060 | Apple M4 Max 32-core | NVIDIA GeForce RTX 5090 |
| Form Factor | mini | mid-tower | desktop | tower | sff | mid-tower |
| Psu W | 300 | 850 | 850 | 460 | - | 1300 |
| OS | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Home | macOS | Windows 11 Pro |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | CPU | GPU | RAM | Anschlüsse | Speicher | Zuverlässigkeit | Nutzerresonanz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lenovo P Series P3 Tiny | 85.8 | 51.4 | 93.9 | 73.3 | 84.9 | 70.5 | 79.9 |
| HP OMEN GT22-3080 Compare | 96 | 89 | 78.9 | 93.2 | 91.6 | 70.5 | 87.2 |
| ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare | 98.8 | 79.6 | 93.9 | 97.3 | 91.6 | 38 | 74.2 |
| Dell Tower Plus Compare | 89.5 | 73.1 | 78.9 | 96.9 | 95.7 | 70.5 | 93.8 |
| Apple Mac Studio M4 Max Compare | 85.6 | 66.6 | 69.4 | 94.5 | 31.5 | 99.4 | 99.9 |
| MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Compare | 97.5 | 90.8 | 97.4 | 98.2 | 91.6 | 38 | 87 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne für diesen Rechner ist mit $1541 bis $72390 völlig absurd. Das ist kein Tippfehler. Je nach Konfiguration und Händler kann man hier entweder ein Schnäppchen machen oder ein Vermögen ausgeben. Unser Tipp: Haltet euch an die Angebote im unteren Preissegment, die ihr bei Best Buy findet. Für einen soliden vierstelligen Betrag bekommt ihr eine Workstation-CPU der Spitzenklasse, die in einem normalen Tower das Doppelte kosten würde. Ein fairer Deal, wenn man die GPU-Schwäche akzeptiert.
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Überblick
Der Lenovo ThinkStation P3 Tiny ist eine echte Kampfansage an jeden, der denkt, ein Workstation-PC müsse ein riesiger Tower sein. Das Ding ist winzig, kaum größer als ein dickes Buch, aber unter der Haube steckt ein 24-Kern Intel Core i9 der 14. Generation. Das ist nicht einfach nur ein Büro-Rechner, das ist eine komprimierte Rechenmaschine für CAD, 3D-Modellierung oder komplexe Datenanalyse. Die eine Sache, die man wissen muss: Die CPU-Leistung ist absurd gut für diese Größe, aber die Grafikkarte hält das Gesamtsystem zurück, wenn es um wirklich grafikintensive Workloads geht.
Häufige Fragen
Q: Ist der Arbeitsspeicher und die SSD aufrüstbar?
Theoretisch ja, praktisch ist es eine Fummelei. Das Gehäuse ist so kompakt, dass man für jeden Umbau fast alles ausbauen muss. RAM und SSD sind nicht verlötet, aber der Zugang ist nichts für Ungeduldige. Wer basteln will, kann das machen, aber einfach ist es nicht.
Q: Hat der Rechner WLAN und Bluetooth?
Ja, hat er. Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 sind an Bord. Das ist bei einer Workstation nicht selbstverständlich, hier aber zum Glück Standard.
Q: Kann ich damit Spiele spielen?
Kann man, aber man sollte nicht. Die Quadro T400 ist eine professionelle Karte für Stabilität und zertifizierte Treiber, nicht für hohe FPS. Solitaire läuft flüssig, Cyberpunk eher nicht.
Für wen es nicht geeignet ist
Wenn ihr vorhabt, regelmäßig 3D-Modelle zu rendern, Videos zu schneiden oder mit großen KI-Sprachmodellen zu arbeiten, ist das hier nicht euer Gerät. Die T400 GPU ist dafür einfach zu schwach. Schaut euch stattdessen den Apple Mac Studio an oder greift zu einem klassischen Tower-Workstation wie dem HP Omen 45L mit einer richtigen Grafikkarte.
Fazit
Der Lenovo ThinkStation P3 Tiny ist ein Nischen-Meisterwerk. Er ist die perfekte Wahl für Ingenieure, Architekten oder Datenanalysten, die einen platzsparenden, leisen und wahnsinnig schnellen Rechner für CPU-intensive Aufgaben brauchen und mit einer Einstiegs-Workstation-GPU leben können. Für alle anderen, besonders für Kreative, die rendern oder mit KI-Modellen arbeiten, ist er die falsche Maschine. Wenn ihr genau in diese Nische fallt, werdet ihr kaum etwas Besseres in dieser Größe finden.