Acer Nitro 60 N60-640-UR22 Black 2025
Der Intel Core i7-14700F mit 20 Kernen und die NVIDIA GeForce RTX 5060 mit 8 GB GDDR7 bieten genug Leistung für aktuelle Spiele in hohen Einstellungen. Das Gehäuse setzt mit anpassbarer aRGB-Beleuchtung und mehreren freien PCIe- sowie M.2-Steckplätzen auf optische Individualität und gute Aufrüstbarkeit. Dieser Mid-Tower eignet sich am besten für Gamer, die einen soliden Einstieg ins 1440p-Gaming suchen und ihren PC langfristig erweitern wollen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Der Acer Nitro 60 kombiniert einen starken i7-14700F mit der neuen RTX 5060 und ist ein solider 1080p/1440p-Gaming-PC. Die 16 GB RAM sind zu knapp und sollten direkt aufgerüstet werden. Der Preis ist entscheidend: Unter 1.500 Dollar ist es ein guter Deal, die absurden Hochpreis-Angebote sind pure Abzocke. Insgesamt ein guter Prebuilt mit ein paar vermeidbaren Schwächen.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Starker i7-14700F Prozessor, der zu den besten im Desktop-Bereich gehört 84th
- Zukunftssichere RTX 5060 mit GDDR7-Speicher und DLSS 4 Support 82nd
- Gute Anschlussvielfalt mit USB-C, Wi-Fi 6 und 7x USB-A 73rd
- Schnelle 1 TB PCIe 4.0 NVMe SSD für kurze Ladezeiten 73rd
- Aufgeräumtes Design mit dezentem aRGB und guter Aufrüstbarkeit
Nachteile
- Nur 16 GB RAM in dieser Preis- und Leistungsklasse sind zu knapp bemessen
- Die Preisspanne der Händler ist absurd und reicht bis in völlig überteuerte Regionen
- Nur 1 TB Speicherplatz ist für eine Gaming-Bibliothek schnell voll
- Das 650W-Netzteil lässt für zukünftige GPU-Upgrades wenig Spielraum
- Die Zuverlässigkeitswertung liegt mit 31 % im unteren Drittel unserer Datenbank
Die Fakten
Leistung
Der i7-14700F ist der heimliche Star dieser Konfiguration. Mit einem Basis-Takt von 2,1 GHz und einem Boost auf bis zu 5,4 GHz liegt er in unserem Datenbank-Ranking im oberen Viertel aller getesteten CPUs. Das merkt man im Alltag sofort. Egal ob du dutzende Chrome-Tabs offen hast, ein Spiel im Hintergrund läuft und du noch schnell ein Video renderst, der Prozessor steckt das weg, ohne ins Schwitzen zu geraten. Für reine Gaming-Builds ist er fast schon Overkill, aber für kreative Workloads eine echte Bank.
Die RTX 5060 ist der neue Einstieg in Nvidias 50er-Serie und platziert sich im soliden Mittelfeld unserer GPU-Charts. Mit 8 GB GDDR7-VRAM ist sie bestens für 1080p-Gaming mit hohen bis ultra Details geeignet und packt auch 1440p, wenn man bei den Settings etwas zurücksteckt. In synthetischen Benchmarks liegt sie etwa auf dem Niveau einer RTX 4060 Ti, profitiert aber von neueren Features wie DLSS 4. Der 1 TB NVMe-SSD ist mit PCIe 4.0 flott unterwegs und liegt im guten Durchschnitt, auch wenn 1 TB für eine moderne Spielebibliothek schnell knapp werden. Der RAM ist mit 16 GB DDR5 der größte Kompromiss. Das ist heute das absolute Minimum und liegt in unserer Wertung nur im Mittelfeld. Für einen Rechner dieser CPU-Klasse hätten wir uns 32 GB gewünscht.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel Core i7 14700F |
| Cores | 20 |
| Frequency | 2.1 GHz |
| L3 Cache | 33 MB |
Graphics
| GPU | NVIDIA GeForce RTX 5060 |
| Type | Discrete |
| VRAM | 8 GB |
| VRAM Type | GDDR7 |
Memory & Storage
| RAM | 16 GB |
| RAM Generation | DDR5 |
| Storage | 1 TB |
| Storage Type | NVMe SSD |
Build
| Form Factor | mid-tower |
| PSU | 650 |
| Weight | 6.2 kg / 13.6 lbs |
Connectivity
| USB-C Ports | 1 |
| USB Ports | 7 |
| HDMI | 1x HDMI 2.1 |
| DisplayPort | 3x DisplayPort 2.1 |
| Wi-Fi | Wi-Fi 6 (802.11ax) |
| Bluetooth | Bluetooth 5.3 |
| Ethernet | Gigabit Ethernet |
System
| OS | Windows 11 Home |
Im Vergleich
Im Vergleich zum Lenovo Legion Tower 5i, der oft mit ähnlichen Specs daherkommt, hat der Acer den Vorteil der neueren RTX 5060. Der Legion setzt häufig noch auf RTX 4060 oder 4060 Ti Karten, die bei neuen Features wie DLSS 4 das Nachsehen haben. Dafür ist Lenovos Verarbeitungsqualität und Kühlung oft eine Spur hochwertiger und die Zuverlässigkeitswerte sind besser. Der HP Omen 45L ist ein ganz anderes Kaliber. Er ist teurer, bietet aber ein durchdachtes Kühlkonzept und oft mehr RAM ab Werk. Wenn dir Lautstärke und Temperaturen wichtig sind, ist der Omen die bessere, wenn auch kostspieligere Wahl.
Der ASUS ROG GM700TZ ist eher ein High-End-Konkurrent und preislich meist weit über dem angesiedelt, was der Nitro 60 kosten sollte. Er rechtfertigt das mit einer besseren Ausstattung und mehr Bling-Bling. Der Apple Mac Studio M4 Max spielt in einer komplett anderen Liga und ist für Windows-Gamer irrelevant, aber für kreative Profis ein faszinierender Vergleich. Der Mac Studio pulverisiert den i7 in vielen Workloads, kostet aber auch ein Vielfaches und kann keine dedizierte NVIDIA-GPU für Spiele oder CUDA-Anwendungen bieten. Der MSI EdgeXpert ist ein direkterer Konkurrent, der sich preislich und von der Ausstattung her oft ähnlich positioniert, aber in puncto Netzteil und RAM-Konfiguration manchmal die Nase vorn hat.
| Spec | Acer Nitro 60 N60-640-UR22 | HP OMEN GT22-3080 | Lenovo Legion 90Y6003JUS | ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 | MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 | Dell Tower ECT1250 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core i7 14700F | Intel Core Ultra 7 265K | Intel Core Ultra 9 | AMD Ryzen 9 9950X | Intel Core Ultra 9 | Intel Core Ultra 7 265 |
| RAM (GB) | 16 | 32 | 64 | 64 | 64 | 32 |
| Storage (GB) | 1024 | 2048 | 3072 | 2048 | 2048 | 2000 |
| GPU | NVIDIA GeForce RTX 5060 | NVIDIA GeForce RTX 5080 | NVIDIA GeForce RTX 5080 | AMD Radeon RX 9070 XT | NVIDIA GeForce RTX 5090 | Intel UHD Graphics |
| Form Factor | mid-tower | mid-tower | mid-tower | desktop | mid-tower | mid-tower |
| Psu W | 650 | 850 | 1200 | 850 | 1300 | 180 |
| OS | Windows 11 Home | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Pro | Windows 11 Home |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | CPU | GPU | RAM | Anschlüsse | Speicher | Zuverlässigkeit | Nutzerresonanz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Acer Nitro 60 N60-640-UR22 | 83.8 | 73 | 45.7 | 81.6 | 72.8 | 32.5 | 44.1 |
| HP OMEN GT22-3080 Compare | 96 | 88.9 | 78.7 | 93.2 | 91.6 | 70.5 | 87.3 |
| Lenovo Legion 90Y6003JUS Compare | 97.5 | 88.9 | 96.4 | 91.7 | 96.4 | 70.5 | 84.2 |
| ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare | 98.8 | 79.4 | 93.9 | 97.2 | 91.6 | 37.8 | 74.2 |
| MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Compare | 97.5 | 90.7 | 97.4 | 98.2 | 91.6 | 37.8 | 87 |
| Dell Tower ECT1250 Compare | 89.5 | 30.9 | 82.4 | 86.3 | 82.7 | 70.5 | 99.1 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Rechner eine wilde Achterbahnfahrt. Wenn du ihn für um die 1.400 Dollar bei einem Händler wie Newegg oder Memory Express findest, ist das ein fairer Deal. Du bekommst eine starke CPU, eine aktuelle GPU und eine solide Basis, die nur ein RAM-Upgrade braucht, um richtig rund zu laufen. In dieser Region spielt er in einer Liga mit selbstgebauten PCs und bietet den Vorteil einer Garantie aus einer Hand.
Sobald der Preis aber in Richtung 2.000 Dollar oder gar höher klettert, wird es lächerlich. Die Preisspanne von über 41.000 Dollar zwischen dem günstigsten und teuersten Listing ist ein Datenfehler oder Scalping vom Feinsten. Lass dich davon nicht blenden. Unser Rat: Vergleiche die Preise genau und greif nur zu, wenn der Nitro 60 deutlich unter der 1.500-Dollar-Marke liegt. Alles andere ist rausgeschmissenes Geld, für das du locker einen stärkeren Rechner mit 32 GB RAM und einer RTX 5070 bekommst.
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Price History
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Überblick
Der Acer Nitro 60 N60-640-UR22 ist so ein typischer Prebuilt, bei dem man auf den ersten Blick denkt: "Hey, das ist doch ein ziemlich guter Deal." Und für viele Leute stimmt das auch. Der 14th Gen Intel Core i7-14700F mit seinen 20 Kernen ist ein echtes Arbeitstier, das in unserem CPU-Ranking zu den stärkeren Modellen gehört. Dazu eine brandneue NVIDIA RTX 5060 mit 8 GB GDDR7 und 16 GB DDR5-RAM. Klingt nach einem soliden 1080p- und Einstiegs-1440p-Gaming-Rechner, der auch für Videobearbeitung oder Streaming genug Dampf hat.
Das Design ist klassisches Nitro: eine schwarze Mid-Tower-Kiste mit drei aRGB-Lüftern vorne, die nicht zu aufdringlich wirkt. Mit 6,18 kg ist es kein Leichtgewicht, aber hey, es ist ein Desktop, der unter dem Tisch steht. Die Anschlussvielfalt ist mit 7 USB-A-Ports, einem USB-C, HDMI 2.1 und DisplayPort 2.1 absolut alltagstauglich. Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 sind auch an Bord, was bei Fertig-PCs in dieser Preisklasse nicht immer selbstverständlich ist.
Aber hier ist der Haken, und der ist ziemlich groß: Der Preis. Wir sehen Listings von rund 1.400 Dollar bis hin zu völlig absurden 42.550 Dollar. Bei dem unteren Ende ist das eine ernstzunehmende Maschine. Bei dem oberen Ende kauft man sich besser gleich einen Kleinwagen. Für wen ist das Ding also? Für Gamer, die einen soliden, ausbaufähigen Prebuilt ohne Schnickschnack wollen und ihn zu einem vernünftigen Preis ergattern können.
Häufige Fragen
Q: Kann ich den Arbeitsspeicher selbst aufrüsten und wie viel RAM wird maximal unterstützt?
Ja, der Arbeitsspeicher lässt sich problemlos aufrüsten. Das System nutzt DDR5-RAM und hat in der Regel vier Steckplätze, von denen ab Werk zwei mit je 8 GB belegt sind. Du kannst also einfach ein zweites, identisches 16-GB-Kit kaufen und hast dann 32 GB im schnellen Dual-Channel-Betrieb. Das Mainboard unterstützt in der Regel bis zu 128 GB, was für Gaming aber völlig überdimensioniert wäre. 32 GB sind der Sweet Spot für diesen Rechner.
Fazit
Für den reinen 1080p-Gamer, der vielleicht auch mal streamt oder Videos schneidet, ist der Acer Nitro 60 eine grundsolide Wahl, vorausgesetzt, der Preis stimmt. Die Kombination aus i7-14700F und RTX 5060 wird aktuelle Titel problemlos mit hohen Framerates darstellen, und durch DLSS 4 bleibt die Karte auch in ein paar Jahren noch relevant. Plane aber direkt 50 bis 100 Dollar für ein zweites 16-GB-RAM-Kit ein, um den Dual-Channel-Betrieb zu nutzen und das System auszubalancieren. Danach hast du einen richtig flotten Rechner.
Wenn du aber vorhast, in 4K zu spielen oder Wert auf ein absolut leises System legst, bist du hier falsch. Die RTX 5060 ist keine 4K-Karte, und das 650W-Netzteil limitiert dich bei zukünftigen GPU-Upgrades. Für Enthusiasten, die gerne basteln und jedes Detail kontrollieren wollen, ist der Selbstbau nach wie vor die bessere Option. Da bekommst du fürs gleiche Geld ein hochwertigeres Netzteil, ein besseres Mainboard und 32 GB RAM, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.