Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 2025

★★★★★ 4.5 (4)

{ "review": "Der Intel Core Ultra 7 265 mit 20 Kernen und die dedizierte NVIDIA RTX A400 GPU liefern KI-beschleunigte Leistung in einem extrem kompakten 1,4-kg-Gehäuse. Der ultraschnelle PCIe 5.0 SSD und Wi-Fi 7 sorgen für minimale Ladezeiten und moderne Konnektivität auf kleinstem Raum. Dieses System eignet sich optimal für Datenanalysten und CAD-Anwender, die eine platzsparende, aber leistungsstarke Workstation für anspruchsvolle Büroanwendungen benötigen." }

CPU Intel Core Ultra 7 265
RAM 32 GB
Storage 1 TB
GPU NVIDIA RTX A400
form factor mini
psu w 330
OS Windows 11 Pro
Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 2025 desktop
78 Gesamtbewertung
Preis 0 ₹
Keine Angebote verfügbar
Auch erhältlich in:

Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine winzige CPU-Workstation mit einem erstklassigen 20-Kern Intel Core Ultra 7 und 32 GB RAM. Die RTX A400 Grafikkarte mit nur 4 GB VRAM ist jedoch ein klarer Flaschenhals für GPU-Rendering und KI-Aufgaben. Mit Preisen ab 2989 Dollar ist sie kein Schnäppchen, aber für CAD-Profis mit Platzmangel und Multi-Monitor-Setups eine sehr gute Wahl. Wer GPU-Power braucht, sollte sich woanders umsehen.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Extrem kompakt und leicht (1,4 kg), ideal für platzsparende Setups. 91st
  • Starke 20-Kern CPU (90. Perzentil) für anspruchsvolle CPU-Workloads. 90th
  • 32 GB schneller DDR5-RAM (91. Perzentil) ab Werk. 73rd
  • Vier Mini DisplayPorts für Multi-Monitor-Betrieb ohne Dock. 73rd
  • Zukunftssicher mit Wi-Fi 7 und PCIe 5.0 SSD.

Nachteile

  • RTX A400 mit nur 4 GB VRAM limitiert GPU-Rendering und KI-Aufgaben stark.
  • Kein gewöhnlicher PCIe-Slot für spätere GPU-Upgrades.
  • Unter Volllast werden die kleinen Lüfter deutlich hörbar.
  • Preislich mit fast 3000 Dollar Einstieg kein Schnäppchen.
  • Arbeitsspeicher ist verlötet, spätere Aufrüstung nicht möglich.

Die Fakten

Leistung

Der Core Ultra 7 265 ist ein echtes Biest für so eine kleine Kiste. In unserer Datenbank landet die CPU im 90. Perzentil, das ist absolute Spitzenklasse. 20 Kerne und 2,4 GHz Basis-Takt sorgen dafür, dass Multitasking und parallele Berechnungen butterweich laufen. Ob du jetzt kompilierst, große Excel-Tabellen quälst oder in SolidWorks hantierst, der Prozessor langweilt sich dabei fast. Die 32 GB DDR5-RAM mit 6400 MT/s unterstützen das flotte Tempo perfekt und liegen ebenfalls weit vorne im Feld, nämlich im 91. Perzentil.

Die RTX A400 ist der Punkt, an dem die Party etwas leiser wird. Sie liegt mit ihrem 56. Perzentil nur im soliden Mittelfeld. Für zertifizierte Profi-Anwendungen wie AutoCAD oder Revit ist sie gemacht und stabil, aber sobald es um GPU-Rendering oder gar Machine Learning geht, stößt sie mit ihren 4 GB VRAM schnell an Grenzen. Der Speicherdurchsatz der PCIe 5.0 SSD ist dagegen wieder ein echtes Highlight und sorgt dafür, dass das System insgesamt sehr reaktionsschnell wirkt. Für einen reinen CPU-Knecht ist die Performance also top, die GPU ist eher ein solider Kompromiss als ein Highlight.

Leistungsperzentile

CPU 89.5
GPU 56.7
RAM 90.7
Anschlüsse 73.1
Speicher 72.8
Zuverlässigkeit 70.5
Nutzerresonanz 49.1

Technische Daten

Alle technischen Daten

Processor

CPU Intel Core Ultra 7 265
Cores 20
Frequency 2.4 GHz
L3 Cache 30 MB

Graphics

GPU NVIDIA RTX A400
Type Discrete
VRAM 4 GB
VRAM Type GDDR6

Memory & Storage

RAM 32 GB
RAM Generation DDR5
Storage 1 TB
Storage Type NVMe SSD

Build

Form Factor mini
PSU 330
Weight 1.4 kg / 3.1 lbs

Connectivity

USB-C Ports 1
USB Ports 6
HDMI 4x Mini DisplayPort 1.4a
DisplayPort 4x Mini DisplayPort 1.4a
Wi-Fi Wi-Fi 7
Bluetooth Bluetooth 5.4
Ethernet Gigabit Ethernet

System

OS Windows 11 Pro

Im Vergleich

Im Vergleich zu einem klassischen Tower wie dem HP Omen 45L oder dem ASUS ROG GM700TZ-BS978 spielt die P3 Tiny in einer völlig anderen Liga. Die Tower-Kollegen bieten natürlich viel mehr Platz für dicke Gaming-GPUs und sind bei reiner Grafikleistung meilenweit voraus. Dafür passen sie aber auch nicht hinter einen Monitor. Die P3 Tiny ist eher eine Antwort auf den Apple Mac Studio M4 Max. Beide sind kompakt, leise und leistungsstark, aber der Mac Studio hat bei GPU-Workloads und vor allem beim vereinheitlichten Speicher für KI-Anwendungen die Nase klar vorn. Dafür ist die Lenovo mit Windows flexibler bei Legacy-Software und bietet mehr direkte Monitoranschlüsse.

Ein weiterer Konkurrent ist der MSI MEG Vision X AI, der mit starker KI-Hardware wirbt. Genau da verliert die P3 Tiny aber, wie unser Score zeigt. Für KI-Entwicklung ist sie schlicht die falsche Wahl. Der CLX SET schließlich ist ein typischer Gaming-PC, der mit roher GPU-Power protzt, aber nicht auf 24/7-Stabilität und ISV-Zertifizierungen ausgelegt ist. Die Lenovo ist also ein Spezialist für CPU-lastige Profi-Arbeit auf kleinstem Raum, kein Allrounder.

Spec Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 HP OMEN GT22-3080 ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Dell Tower ECT1250 CLX SET TGMSETRTU5204BM
CPU Intel Core Ultra 7 265 Intel Core Ultra 7 265K AMD Ryzen 9 9950X Intel Core Ultra 9 Intel Core Ultra 7 265 Intel Core i9 14900KF
RAM (GB) 32 32 64 64 32 64
Storage (GB) 1024 2048 2048 2048 2000 8000
GPU NVIDIA RTX A400 NVIDIA GeForce RTX 5080 AMD Radeon RX 9070 XT NVIDIA GeForce RTX 5090 Intel UHD Graphics NVIDIA GeForce RTX 5070
Form Factor mini mid-tower desktop mid-tower mid-tower mid-tower
Psu W 330 850 850 1300 180 850
OS Windows 11 Pro Windows 11 Pro Windows 11 Home Windows 11 Pro Windows 11 Home Windows 11 Home
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt CPUGPURAMAnschlüsseSpeicherZuverlässigkeitNutzerresonanz
Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 89.556.790.773.172.870.549.1
HP OMEN GT22-3080 Compare 9688.978.793.291.670.587.3
ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare 98.879.493.997.291.637.974.2
MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Compare 97.590.797.498.291.637.987
Dell Tower ECT1250 Compare 89.530.982.486.382.770.599.1
CLX SET TGMSETRTU5204BM Compare 94.282.496.486.399.211.695.5

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Beim Preis wird es interessant. Die Spanne zwischen den Händlern ist mit 1730 Dollar enorm. Das günstigste Angebot liegt bei 2989 Dollar, das teuerste bei 4719 Dollar. Da lohnt sich der Preisvergleich definitiv. Für knapp 3000 Dollar bekommst du eine Menge CPU-Power in einem einzigartig kleinen Format, das ist der Hauptwert dieses Systems. Die verbaute Profi-GPU und die Windows 11 Pro Lizenz rechtfertigen einen Teil des Aufpreises gegenüber einem Consumer-Mini-PC.

Trotzdem, fast 3000 Dollar für eine Workstation, bei der man bei der Grafikkarte so starke Abstriche machen muss, fühlt sich etwas unrund an. Wenn du die GPU-Leistung nicht brauchst, bist du mit einem günstigeren Mini-PC mit ähnlicher CPU, aber ohne dedizierte Grafikkarte vielleicht besser bedient. Der Mehrwert liegt klar im Gesamtpaket aus zertifizierten Treibern, der extrem kompakten Bauweise und der Enterprise-tauglichen Ausstattung wie vPro.

Mehr erfahren

Überblick

Lenovo hat mit der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 wieder einen dieser winzigen Workstation-Würfel gebaut, die auf dem Schreibtisch fast verschwinden, aber ordentlich Dampf unter der Haube haben. Mit einem 20-Kern Intel Core Ultra 7 265, 32 GB DDR5-RAM und einer dedizierten NVIDIA RTX A400 steckt hier mehr Power drin, als man dem 1,4-Kilo-Leichtgewicht zutrauen würde. Das Ding ist für Leute gedacht, die ernsthaft arbeiten wollen, aber keinen Tower unterm Tisch dulden. CAD-Konstrukteure, Entwickler, Datenanalysten und alle, die viele Monitore lieben, finden hier einen spannenden Begleiter.

Was sofort auffällt: die Anschlussvielfalt. Sechs USB-A-Ports, ein USB-C, Gigabit-Ethernet und sage und schreibe vier Mini DisplayPort 1.4a Ausgänge. Damit kannst du dir ohne Dock einen ganzen Monitor-Zoo aufbauen. Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 sind auch an Bord, also funktechnisch auf dem neuesten Stand. Der verbaute 1 TB NVMe-SSD mit PCIe 5.0 ist ein weiteres Highlight, das für flotte Ladezeiten und schnelle Datenübertragungen sorgt.

Aber, und das ist ein wichtiges Aber: Die Grafikkarte ist eine RTX A400 mit nur 4 GB GDDR6. Das ist eine professionelle Karte, klar, zertifizierte Treiber für CAD und so. Aber 4 GB VRAM im Jahr 2025 sind einfach knapp. Für KI-Workloads oder ernsthaftes Rendering ist das ein klarer Flaschenhals. Unser "ai_llm" Score von mageren 43,9 von 100 spricht da eine deutliche Sprache. Wer hier also eine kleine KI-Trainingsmaschine erwartet, wird enttäuscht. Für den klassischen Office- und Konstruktionsalltag reicht es aber dicke.

Häufige Fragen

Q: Kann ich die Grafikkarte in der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 später aufrüsten?

Nein, das ist leider nicht möglich. Die NVIDIA RTX A400 ist eine mobile Workstation-GPU, die fest auf dem Mainboard verlötet ist. Es gibt keinen freien PCIe-Slot im Inneren des winzigen Gehäuses. Du musst dich also schon beim Kauf mit der gebotenen Grafikleistung anfreunden. Für zukünftige Anforderungen, die mehr GPU-Power brauchen, wäre ein externes GPU-Gehäuse über Thunderbolt theoretisch eine Option, aber das konterkariert den kompakten Formfaktor.

Q: Ist die P3 Tiny Gen 2 leise genug für ein ruhiges Büro?

Im Leerlauf und bei einfachen Aufgaben ist sie flüsterleise und wird im Büroalltag nicht stören. Unter Volllast, wenn CPU und GPU gleichzeitig gefordert werden, müssen die kleinen Lüfter aber ordentlich arbeiten und werden dann deutlich hörbar. Für konzentriertes Arbeiten in einer ruhigen Umgebung kann das auf Dauer störend sein. Mit Kopfhörern ist das natürlich kein Problem, aber ein geräuschloses System ist es unter Last nicht.

Q: Kann ich an die vier Mini DisplayPorts auch normale Monitore anschließen?

Ja, das ist problemlos möglich. Du benötigst lediglich entsprechende Adapterkabel von Mini DisplayPort auf DisplayPort oder HDMI, die günstig erhältlich sind. Die vier Ausgänge unterstützen alle den DisplayPort 1.4a Standard, sodass du auch hochauflösende Monitore mit 4K und 60 Hz oder sogar 8K mit 30 Hz betreiben kannst. Für ein Multi-Monitor-Setup ohne zusätzliche Dockingstation ist die P3 Tiny damit bestens gerüstet.

Q: Für welche Software sind die Treiber der RTX A400 zertifiziert?

Die NVIDIA RTX A400 nutzt die professionellen Enterprise-Treiber von NVIDIA, die für eine breite Palette an CAD- und Design-Software zertifiziert sind. Dazu gehören in der Regel Anwendungen wie AutoCAD, Revit, SolidWorks, CATIA und Siemens NX. Diese Zertifizierungen garantieren eine höhere Stabilität und weniger Darstellungsfehler als mit Consumer-Grafikkarten. Für Software, die nicht auf der Zertifizierungsliste steht, läuft die Karte trotzdem, aber ohne die formale Garantie der Hersteller.

Für wen es nicht geeignet ist

Wer auch nur im Entferntesten mit KI-Modellen, Machine Learning oder GPU-basiertem Rendering zu tun hat, sollte einen großen Bogen um dieses System machen. Die 4 GB VRAM der RTX A400 sind für diese Aufgaben schlicht unzureichend und werden schnell zu einem frustrierenden Erlebnis führen. Unser Score von 43,9 im Bereich KI/LLM ist da eine klare Warnung. Für diese Workflows ist ein System mit einer NVIDIA RTX 4000 Ada oder besser die Mindestvoraussetzung.

Auch Gamer sind hier völlig falsch. Die A400 ist keine Spielekarte und wird selbst bei älteren Titeln in moderaten Auflösungen ins Schwitzen kommen. Wenn du einen kompakten Rechner fürs Spielen suchst, schau dir lieber Mini-ITX-Builds mit einer richtigen Gaming-GPU an. Und schließlich: Wenn du gerne an deiner Hardware schraubst und Komponenten aufrüstest, wirst du mit der verlöteten Grafikkarte und dem verlöteten RAM nicht glücklich. Die P3 Tiny ist ein Werkzeug, das man so kauft und nutzt, wie es ist, kein Bastelprojekt.

Fazit

Wenn du einen CAD-Arbeitsplatz suchst, der auf oder unter deinem Schreibtisch verschwinden soll, und du mit mehreren Monitoren arbeitest, ist die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 eine fantastische Wahl. Die CPU-Leistung ist spitze, die Anschlüsse sind perfekt für dein Setup und die zertifizierten Treiber geben dir die Stabilität, die du für deine Profi-Software brauchst. Du wirst die gewonnene Schreibtischfläche lieben und die Performance im Alltag kaum vermissen.

Für alle anderen, die auch nur gelegentlich rendern, mit KI-Modellen experimentieren oder spielen wollen, ist die Kiste aber nichts. Die 4 GB VRAM der A400 sind ein K.O.-Kriterium. In dem Fall solltest du entweder zu einem kompakten Gaming-PC greifen oder, wenn das Budget es hergibt, den Mac Studio M4 Max in Betracht ziehen. Der bietet in einem ähnlich kleinen Gehäuse eine deutlich rundere Performance für moderne, grafikintensive Workflows.

Bewertung nach Einsatzbereich

Gesamt (78)AI/LLM (44)Gaming (60.7)Mobilität (85.1)Kreative (64.7)Business (78.5)Entwicklung (78.5)Home Office (79.1)Workstation (75.9)

Weitere Konfigurationen6

Ähnliche Produkte