Sony FX2 ILMEFX2B Gray
Der 33MP Vollformat-CMOS-Sensor und die 4K60-Videoaufnahme mit 10-Bit 4:2:2 XAVC S-I machen diese Kamera zu einem kompakten Kraftpaket für Kinoproduktionen. Die KI-gestützte Autofokus- und Bildausschnittsteuerung mit 759 AF-Punkten sorgt für eine präzise Motivverfolgung, die bei diesem Formfaktor selten ist. Sie eignet sich am besten für Solo-Content-Creator und YouTuber, die hochwertiges Cinema-Footage ohne großes Rig produzieren wollen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Sony FX2 glänzt mit einem neigbaren Sucher, der zu den besten auf dem Markt gehört, und einem Autofokus in den Top 5% aller Kameras. Der 4K/60fps-Crop und die unterdurchschnittliche Akkulaufzeit sind die größten Schwächen. Für hybride Shooter, die einen kühlen Kopf bewahren müssen, ist sie eine klare Empfehlung, aber der Preis ist happig.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Neigbarer 3,7-Mio.-Punkt-Sucher ist eine absolute Seltenheit und ein Gamechanger für Filmer. 96th
- KI-Autofokus gehört mit 759 Punkten zur absoluten Spitzenklasse. 96th
- Eingebauter Lüfter verhindert zuverlässig Überhitzung bei langen Videoaufnahmen. 92nd
- Hervorragende hybride Fähigkeiten mit 33MP Fotos und starken Videocodecs. 87th
- Kompaktes, wetterfestes Gehäuse mit nur 594g.
Nachteile
- Störender Crop bei 4K/60fps-Aufnahmen.
- Keine NP-FZ100 Batterie im Lieferumfang, was bei dem Preis ärgerlich ist.
- Rolling Shutter kann bei extrem schnellen Bewegungen sichtbar werden.
- Serienbildrate von 10fps ist für den Preis nur unteres Mittelfeld.
- Akku-Laufzeit liegt mit 45. Perzentil-Ranking klar unter dem Durchschnitt.
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Wie sich die Meinung der Besitzer im Lauf der Zeit verändert hat
ExklusivBasierend darauf, wann Kunden ihre Bewertungen tatsächlich geschrieben haben - so sehen Sie, ob das anfängliche Lob anhielt.
- Q2 202683/100
Buyers praised image quality, versatility, and build; one disappointed by a missing battery in the box.
- Great image quality, color reproduction, and hybrid video/still performance.
- Solid build, no overheating, customizable buttons, good with a gimbal.
- One unit shipped without the battery, preventing immediate use.
- Dark performance not as strong as FX3 but still decent.
- Q1 202672/100
Buyers praised its hybrid video/photo performance, AI autofocus, and EVF. Some noted missing external control and 60fps crop.
- Excellent hybrid camera, video quality rivals FX6, AI autofocus great.
- EVF appreciated for casual shots, menu usability improved.
- No external control via monitor, a missing feature from FX3/FX30.
- 60fps crop noted; some accept it, others see it as a flaw for 2026.
- Q4 202565/100
Customers praise the tilting EVF and video features, but note high price, missing accessories, and the frustration of a newer model's announcement soon after purchase.
- Excellent tilting EVF praised for stabilization and usability.
- Missing charger and camera strap; perceived as cheapness or return resale.
- Great video camera, but not the latest sensor; A7V announcement caused buyer's remorse.
- Priced too high for the feature set; should cost less.
Basierend auf 18 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.
Die Fakten
Leistung
Das Herzstück ist der 33MP Exmor R Sensor, der gestochen scharfe 4K-Bilder mit bis zu 60fps liefert, plus 1080p mit 120fps für Zeitlupen. In Sachen reiner Bildqualität ist das stark, aber nicht rekordverdächtig. Die interne Aufzeichnung in 10-Bit 4:2:2 mit XAVC S-I oder dem effizienteren XAVC HS gibt dir viel Spielraum in der Postproduktion, und der 16-Bit RAW-Ausgang über HDMI macht die Kamera zu einem echten Kraftpaket für externe Recorder. Der Dynamikumfang von über 15 Blendenstufen in S-Log3 ist beeindruckend und sorgt für butterweiche Übergänge in den Highlights.
Wo die FX2 wirklich glänzt, ist die Bedienung. Der Autofokus mit 759 Punkten und KI-Subjekterkennung klebt förmlich an Gesichtern und Augen, selbst bei schlechtem Licht. Die 5-Stufen-IBIS ist überdurchschnittlich gut und macht Handheld-Aufnahmen deutlich ruhiger. Der eingebaute Lüfter ist ein Lebensretter bei langen Drehs, ein Feature, das man bei vielen Hybridkameras schmerzlich vermisst. Die Serienbildrate von 10 Bildern pro Sekunde ist allerdings nur Mittelmaß und für reine Sportfotografen eher ein Gähnen.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | full-frame |
| Megapixels | 33 MP |
| ISO Range | 800 |
| Processor | BIONZ XR |
Autofocus
| AF Points | 759 |
| AF Type | PhotoPhase Detection: 759VideoPhase Detection: 627 |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 10 |
| Max Shutter | 1/8000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 60 |
| 1080p FPS | 120 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| RAW Video | Yes |
| Codec | H.264, H.265, XAVC S-I, XAVC HS |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 3.68 M dots |
Build
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.7 kg / 1.5 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | ✓ |
| HDMI | ✓ |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Im Vergleich zur Canon EOS R6 Mark III ist die FX2 die spezialisiertere Cinema-Kamera mit besserem Sucher und Lüfter, während die Canon die schnellere Serienbildrate und wohl die bessere reine Foto-Ergonomie bietet. Die Nikon Z9 spielt in einer ganz anderen Liga, ist aber auch ein massiver Klotz und kostet ein Vielfaches. Die Fujifilm X-H2 mit ihrem 40MP APS-C Sensor ist ein interessanter Hybrid-Konkurrent, der bei Fotos mehr Auflösung bietet, aber bei Video und Autofokus nicht ganz mithalten kann. Die Panasonic LUMIX GH7 ist der König der Video-Features zum kleineren Preis, hat aber einen kleineren MFT-Sensor, der bei schwachem Licht schwächelt. Die FX2 positioniert sich als die Kamera für den Filmer, der nicht auf einen guten Sucher und kompakte Maße verzichten will.
| Spec | Sony FX2 ILMEFX2B | Fujifilm X-H2S | Panasonic LUMIX GH7 | OM System OM-1 | Nikon Z Z8 | Olympus OM-D E-M1 Mark III |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | cinema | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 33MP full-frame | 26.2MP aps-c | 25.2MP micro-four-thirds | 20.4MP micro-four-thirds | 45.7MP full-frame | 20.4MP micro-four-thirds |
| AF Points | 759 | 425 | 315 | 1053 | 493 | 121 |
| Burst FPS | 10 | 40 | 75 | 10 | 120 | 15 |
| Video | 4K @60fps | 6K @120fps | 6K @120fps | 4K @60fps | 8K @120fps | 4K @30fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 680 | 579 | 721 | 511 | 907 | 580 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | User Sentiment | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sony FX2 ILMEFX2B | 96.3 | 91.6 | 95.9 | 69.8 | 84.4 | 65.4 | 46 | 85.4 | 30 | 85 | 67.9 | 86.8 |
| Fujifilm X-H2S Compare | 89.4 | 96.1 | 93.4 | 92.6 | 97.4 | 96.9 | 98.3 | 98.8 | 62.6 | 94.3 | 93.3 | 94.7 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 86.6 | 88.9 | 96.3 | 94.6 | 97.1 | 61.5 | 90.4 | 85.4 | 92 | 94.3 | 75.9 | 96.5 |
| OM System OM-1 Compare | 95.3 | 97.5 | 83.7 | 93.9 | 84.4 | 46.8 | 95 | 85.4 | 92 | 86.4 | 82.6 | 86.8 |
| Nikon Z Z8 Compare | 91.3 | 93.6 | 86.8 | 99.8 | 98.6 | 69.9 | 90.1 | 85.4 | 0 | 94.3 | 60.9 | 92.6 |
| Olympus OM-D E-M1 Mark III Compare | 81.3 | 84.7 | 93.5 | 90.4 | 68.7 | 46.8 | 92.8 | 85.4 | 62.6 | 94.3 | 99.9 | 96.5 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preisschild ist eine wilde Geschichte. Die Preisspanne zwischen den Händlern reicht von $2.439 bis zu absurden $556.788, was wohl an irrwitzigen Bundle-Angeboten liegt. Der Body-only-Preis um die $2.439 ist für eine Cinema-Kamera mit diesen Specs konkurrenzfähig, aber nicht günstig. Der fehlende Akku im Karton fühlt sich bei diesem Preis wie ein schlechter Scherz an. Für das Geld bekommst du eine Menge Technik, aber die Konkurrenz schläft nicht. Der Wert hängt stark davon ab, ob du den einzigartigen Sucher und die Cinema-Features wirklich brauchst. Wenn nicht, gibt es günstigere Wege zu ähnlicher Bildqualität.
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Überblick
Die Sony FX2 ist ein seltsames, aber faszinierendes Biest. Sie stopft einen 33MP Vollformat-Sensor und die Video-Fähigkeiten der FX3 in ein Gehäuse, das sich eher wie eine spiegellose Fotokamera anfühlt. Der Clou ist der neigbare 3,7-Mio.-Punkt-Sucher, der in unserem Datenbank-Ranking ganz oben mitspielt und den viele Filmer schmerzlich vermissen. Mit 759 AF-Punkten und KI-gestützter Motiverkennung liegt der Autofokus in den Top 5% aller von uns getesteten Kameras, ein absolutes Spitzenfeature.
Allerdings ist sie nicht ohne Kompromisse. Der 60fps-Beschnitt in 4K ist ein echter Wermutstropfen, den man in dieser Preisklasse nicht erwartet. Und während die reine Videoqualität stark ist, landet sie mit ihrem 84. Perzentil-Ranking eher im soliden oberen Mittelfeld, nicht an der absoluten Spitze. Für hybride Shooter, die genauso viel Wert auf Fotos wie auf Video legen, ist das Paket aber verdammt verlockend, besonders mit dem eingebauten Lüfter, der Überhitzungsprobleme im Keim erstickt.
Häufige Fragen
Q: Kann ich die Kamera über USB-C mit Strom versorgen?
Ja, die Sony FX2 hat einen USB-C-Anschluss, der die interne NP-FZ100 Batterie laden kann, während die Kamera läuft. Es ist aber keine direkte Stromversorgung ohne Batterie. Für lange Studio-Sessions ist das okay, aber einen vollen Tag Dreh überstehst du damit nicht ohne zusätzliche Akkus, denn die Laufzeit ist mit einem 45. Perzentil-Ranking eher schwach.
Q: Wie schlägt sie sich im Vergleich zur Sony FX3?
Die FX2 ist quasi eine FX3 in einem anderen Gehäuse mit dem großen Plus des neigbaren Suchers. Die reine Bildqualität und die Codecs sind fast identisch. Die FX3 hat jedoch einen Vorteil bei extremer Schwachlichtleistung und weniger Rolling Shutter. Dafür bekommst du bei der FX2 den Sucher und ein etwas leichteres, kompakteres Gehäuse für hybride Arbeiten.
Q: Ist der 4K/60fps-Crop ein großes Problem?
Das kommt auf deinen Workflow an. Der Crop ist spürbar und schränkt den Weitwinkel-Look ein. Wenn du oft mit 60fps filmst, wirst du das merken und brauchst eventuell extremere Weitwinkelobjektive. Für die meisten Shootings mit 24 oder 30fps ist es aber irrelevant, da der Sensor dort ohne Crop ausliest.
Für wen es nicht geeignet ist
Reine Sport- und Actionfotografen sollten einen großen Bogen machen. Die Serienbildrate von 10fps ist mit einem 61. Perzentil-Ranking einfach nicht konkurrenzfähig, und der Rolling Shutter bei schnellen Bewegungen im Videomodus kann stören. Auch wer primär auf Reisen filmt und fotografiert, wird mit der unterdurchschnittlichen Akkulaufzeit hadern. Wenn du nicht zwingend den neigbaren Sucher und die Cinema-Features brauchst, bekommst du bei der Konkurrenz mehr Foto-Performance fürs gleiche Geld.
Fazit
Die Sony FX2 ist eine Nischen-Kamera, die ihre Nische perfekt ausfüllt. Sie ist nicht die beste Videokamera auf dem Markt, und sie ist nicht die beste Fotokamera. Aber für den hybriden Creator, der einen erstklassigen Sucher, einen zuverlässigen Autofokus und einen kühlen Kopf bei langen Drehs braucht, ist sie eine Wucht. Die Kritikpunkte wie der 60fps-Crop und die magere Akkulaufzeit sind ärgerlich, aber kein Dealbreaker, wenn du die Stärken zu schätzen weißt. Die Besitzer sind größtenteils zufrieden, und das spiegelt unsere Erfahrung wider: Wer sie kauft, liebt sie.