Sony Cinema Line FX3 ILMEFX3A
Der 12,1-Megapixel-Vollformat-CMOS-Sensor mit BSI-Struktur liefert rauscharme 4K-120p-Bilder mit über 15 Blendenstufen Dynamikumfang und 16-Bit-RAW-Ausgabe. Das 390 g leichte Gehäuse mit integriertem Lüfter und direktem Zubehöranschluss ermöglicht einen kamerakäfigfreien, handlichen Aufbau für lange Aufnahmen ohne Überhitzung. Diese Kamera eignet sich am besten für Solo-Filmer und Vlogger, die eine kompromisslose Bildqualität in einem mobilen Formfaktor benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Sony FX3 ist eine reine Videokamera, die mit 4K 120p und 16-Bit RAW in den Top 11% aller von uns getesteten Kameras spielt. Der 12.1 MP Sensor ist mit einem 6. Perzentil-Rang eine absolute Fotoschwäche, aber der eingebaute Lüfter und der hervorragende Autofokus machen sie zur perfekten kompakten Cinema-Kamera. Wer Fotos schießen will, sollte die Finger davon lassen, alle anderen bekommen eine kleine, hitzefeste Videobestie.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Hervorragende 4K 120p und 1080p 240p Videoqualität (89. Perzentil) 94th
- Blitzschneller und treffsicherer Autofokus mit 759 Punkten (90. Perzentil) 90th
- Eingebauter Lüfter für unbegrenzte Aufnahmezeiten ohne Überhitzung 89th
- Extrem kompaktes und leichtes 390g-Gehäuse, ideal für Gimbals 83rd
- 16-Bit RAW Ausgabe für maximale Flexibilität in der Postproduktion
Nachteile
- Niedrig aufgelöster 12.1 MP Sensor, für Fotos kaum zu gebrauchen (6. Perzentil)
- Kein eingebauter Sucher, was die Nutzung als Hybridkamera stark einschränkt
- Unterdurchschnittliche Akkulaufzeit, Ersatzakkus sind ein Muss (45. Perzentil)
- Kein Wetterschutz, was bei Außendrehs ein Risiko darstellt
- Sehr geringe soziale Beweise in unserer Datenbank (3. Perzentil)
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Im Videobereich spielt die FX3 ganz oben mit. Die internen 10-Bit 4:2:2 Aufnahmen in XAVC S-I sind ein Traum für die Nachbearbeitung, und die 16-Bit RAW Ausgabe über HDMI macht sie zur perfekten B-Cam neben einer Venice oder FX9. Die 4K 120p sind gestochen scharf und die 1080p mit 240fps liefern butterweiche Zeitlupen. Der Dynamikumfang von über 15 Blendenstufen ist beeindruckend und fängt selbst in schwierigen Lichtsituationen noch Details ein, wo andere Kameras längst aufgeben.
Der Autofokus ist ein weiteres Highlight. Mit 759 Phasen-AF-Punkten und dem zuverlässigen Eye-AF klebt die Kamera förmlich am Motiv, selbst bei schnellen Bewegungen. Das ist eine echte Arbeitserleichterung für Solo-Filmer. Die Serienbildrate von 10 Bildern pro Sekunde mit mechanischem Verschluss ist für eine videoorientierte Kamera okay, aber die 120 fps mit elektronischem Verschluss sind eher ein Gimmick, da die 12 MP Auflösung für ernsthafte Sportfotografie einfach zu niedrig ist. Der fehlende EVF ist für reine Videoaufnahmen am Rig kein Problem, macht die Kamera als Hybrid aber fast unbrauchbar.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | full-frame |
| Megapixels | 12.1 MP |
| ISO Range | 80 |
| Processor | BIONZ XR |
Autofocus
| AF Points | 759 |
| AF Type | Phase Detection: 759 |
| Eye AF | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 10 |
| Burst (Electronic) | 120 |
| Max Shutter | 1/8000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 120 |
| 1080p FPS | 240 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| RAW Video | Yes |
| Codec | XAVC S, XAVC S-I, XAVC HS |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
Build
| Weight | 0.4 kg / 0.9 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | ✓ |
| HDMI | ✓ |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Im Vergleich zur Canon EOS R6 Mark III, die eine starke Hybridlösung mit viel höherer Fotoauflösung und 8-Achsen-IBIS bietet, ist die FX3 der klar bessere, weil spezialisiertere Videokamera-Körper. Die R6 Mark III überhitzt bei langen 4K-Aufnahmen, die FX3 dank Lüfter nicht. Die Nikon Z9 ist ein Biest mit 8K RAW intern, kostet aber fast das Doppelte und ist deutlich schwerer. Die Panasonic LUMIX GH7 bietet mehr Auflösung und bessere Stabilisierung, hat aber einen kleineren MFT-Sensor, der bei schlechtem Licht nicht mit dem Vollformat der FX3 mithalten kann. Die Fujifilm X-H2 punktet mit 8K und einem höher auflösenden Sensor, ist aber im Videobereich weniger auf professionelle Workflows ausgelegt als die FX3 mit ihrem 16-Bit RAW und den Cinema Line Menüs.
| Spec | Sony Cinema Line FX3 ILMEFX3A | Canon EOS R6 Mark III | Fujifilm X-H2 | Nikon Z Z9 | Panasonic LUMIX GH7 | OM System OM-1 Mark II |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 12.1MP full-frame | 32.5MP full-frame | 40.2MP aps-c | 45.7MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds | 20.4MP micro-four-thirds |
| AF Points | 759 | 1053 | 425 | 493 | 315 | 1053 |
| Burst FPS | 10 | 40 | 20 | 30 | 75 | 120 |
| Video | 4K @120fps | 6K @120fps | 8K @60fps | 8K @120fps | 6K @120fps | 4K @60fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 390 | 609 | 579 | 1160 | 721 | 511 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sony Cinema Line FX3 ILMEFX3A | 89.7 | 33.9 | 65.9 | 94.2 | 88.6 | 6.1 | 44.7 | 81.1 | 80.9 | 3.2 | 83 |
| Canon EOS R6 Mark III Compare | 98.2 | 86 | 94.4 | 92.5 | 98.1 | 57.1 | 96.2 | 99 | 92.8 | 92.2 | 99.5 |
| Fujifilm X-H2 Compare | 86.2 | 95.1 | 89 | 83.8 | 99.9 | 98.6 | 96.7 | 81.1 | 92.8 | 87.2 | 93 |
| Nikon Z Z9 Compare | 88.8 | 87.7 | 99.6 | 96.1 | 98.6 | 63.4 | 97.1 | 81.1 | 92.8 | 92.2 | 83 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 82 | 86 | 97.4 | 94.9 | 96.8 | 54.4 | 88.6 | 81.1 | 92.8 | 77.7 | 95.7 |
| OM System OM-1 Mark II Compare | 98.2 | 88.4 | 88.5 | 99.8 | 82.5 | 38 | 93.8 | 81.1 | 92.8 | 87.2 | 99.5 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisgestaltung der FX3 ist ein zweischneidiges Schwert. Der Preisunterschied zwischen den Händlern ist mit einer Spanne von über 639.000 Dollar absurd und deutet auf Fehler in den Listings hin, nicht auf echte Marktpreise. Realistisch liegt der Body bei etwa 3.900 Euro. Dafür bekommt man eine der besten kompakten Cinema-Kameras auf dem Markt. Der Griff mit XLR-Adapter ist im Bundle oft dabei und macht sie sofort zu einem vollwertigen Audio-Recorder. Verglichen mit dem Sprung zu einer FX6 oder FX9 ist die FX3 ein Schnäppchen, das kaum Kompromisse bei der reinen Bildqualität macht. Wer den Videobereich ernst nimmt und bereits in das E-Mount-System investiert hat, bekommt hier eine Menge Leistung fürs Geld.
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Überblick
Die Sony FX3 ist eine reine Videomaschine, die sich als Fotoapparat tarnt. Mit nur 12,1 Megapixeln liegt der Sensor im 6. Perzentil unserer Datenbank, was für Fotografen ein echtes Problem ist. Aber darum geht es hier nicht. Diese Kamera ist für Bewegtbild gebaut, und da liefert sie ab: Die Videofunktionen landen in den Top 11% aller von uns getesteten Modelle. 4K mit 120 Bildern pro Sekunde, 10-Bit 4:2:2 intern und 16-Bit RAW über HDMI machen sie zu einem ernstzunehmenden Werkzeug für Filmemacher, die keinen großen Rig-Aufbau wollen.
Der Clou ist das kompakte, cage-freie Design. Mit nur 390 Gramm ist sie leichter als viele Hybridkameras und hat trotzdem einen eingebauten Lüfter, der Überhitzung bei langen Aufnahmen verhindert. Die 5-Stufen-IBIS ist solide, und der Autofokus mit 759 Punkten und Eye-AF gehört mit einem 90. Perzentil-Rang zu den besten auf dem Markt. Der fehlende Sucher und die schwache Akkulaufzeit sind klare Kompromisse, aber für den reinen Video-Shooter sind das verkraftbare Opfer.
Häufige Fragen
Q: Kann ich die Sony FX3 auch als Fotokamera nutzen?
Nur sehr eingeschränkt. Der 12.1 Megapixel Sensor liefert Fotos mit einer Auflösung von 4240 x 2832 Pixeln, was für große Drucke oder starke Ausschnitte nicht ausreicht. Im Vergleich zu anderen Kameras liegt die Sensorauflösung im 6. Perzentil. Der fehlende Sucher macht das Fotografieren bei hellem Licht zudem unpraktisch. Gelegentliche Standbilder sind möglich, aber sie ist definitiv kein Ersatz für eine Hybrid- oder Fotokamera.
Q: Überhitzt die FX3 bei langen 4K-Aufnahmen?
Nein, das ist einer der größten Vorteile. Im Gegensatz zu vielen spiegellosen Hybridkameras hat die FX3 einen aktiven Lüfter eingebaut. Dadurch kann sie 4K 60p und sogar 4K 120p Aufnahmen ohne Zeitlimit und ohne Überhitzungsprobleme durchführen, solange der Akku und die Speicherkarte mitspielen. Das macht sie zu einer sehr zuverlässigen Wahl für lange Interviews oder Eventaufnahmen.
Q: Brauche ich den XLR-Handgriff, um guten Ton aufzunehmen?
Für professionelle Audioaufnahmen ist der mitgelieferte XLR-Handgriff fast unverzichtbar. Er bietet zwei XLR/TRS-Kombibuchsen mit Phantomspeisung und physischen Reglern. Ohne den Griff ist die Kamera auf das interne Stereomikrofon oder die 3,5-mm-Miniklinkenbuchse beschränkt, was für ernsthafte Produktionen nicht ausreicht. Der Griff macht die Kamera zwar etwas größer, verwandelt sie aber in ein vollwertiges Audio-Recording-Setup.
Für wen es nicht geeignet ist
Fotografen und Hybrid-Shooter sollten einen großen Bogen um die FX3 machen. Der 12.1 MP Sensor ist mit seinem 6. Perzentil-Rang eine echte Enttäuschung für alle, die hochauflösende Fotos brauchen. Dazu kommt der fehlende elektronische Sucher, der das Fotografieren bei Tageslicht zur Qual macht. Auch die Akkulaufzeit ist mit einem 45. Perzentil-Rang unterdurchschnittlich. Wer eine Kamera für Reisen sucht, wird mit der FX3 ebenfalls nicht glücklich, da sie ohne Wetterschutz auskommt und in dieser Kategorie mit 46.1 von 100 Punkten klar ihr schwächstes Ergebnis einfährt. Kurz gesagt: Wenn du nicht zu 90% filmst, gibt es deutlich bessere Allrounder für dein Geld.
Fazit
Die Sony FX3 ist kein Allrounder, und das ist ihre größte Stärke. Sie ist eine kompromisslose Videokamera im kompakten Body, die sich an Filmemacher richtet, die keinen Hybriden brauchen. Die Bildqualität, der Autofokus und das thermische Management sind top. Die niedrige Sensorauflösung und der fehlende Sucher disqualifizieren sie für Fotografen, aber das ist nicht ihre Zielgruppe. Wenn du eine zuverlässige A- oder B-Cam für Video suchst, die an einem Gimbal nicht die Arme lahm werden lässt, ist die FX3 eine der besten Entscheidungen, die du treffen kannst. Nur die Akkus solltest du im Dutzend kaufen.