Sigma Contemporary 28-70mm f/2.8 DG DN 28-70mm
Mit nur 470g und einer konstanten f/2.8-Blende kombiniert es optische Leistung auf Art-Niveau mit außergewöhnlicher Portabilität, unterstützt durch 3 asphärische und 4 ED-Elemente. Die wetterfeste Abdichtung und der schnelle, leise Schrittmotor-Autofokus machen es zu einem zuverlässigen Begleiter für dynamische Aufnahmesituationen. Dieses Objektiv ist ideal für spiegellose Sony-E-Fotografen, die ein leichtes Standardzoom für Reportagen oder Reisen suchen, ohne auf Lichtstärke zu verzichten.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Sigma 28-70mm f/2.8 DG DN ist ein federleichtes Standardzoom mit optischer Spitzenleistung, das für unter 1000 Dollar eine echte Kampfansage an die Konkurrenz darstellt. Die konstante f/2.8 und die geniale Naheinstellgrenze machen es extrem vielseitig. Einziger großer Wermutstropfen ist der fehlende Bildstabilisator, was an einer Kamera ohne IBIS zum Problem werden kann. Wer ein kompromisslos kompaktes und lichtstarkes Immerdrauf sucht, kommt an diesem Sigma kaum vorbei.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Federleichtes 470g-Gehäuse, ideal für lange Einsätze ohne Ermüdung. 97th
- Optische Spitzenleistung, die selbst bei f/2.8 knackscharfe Ergebnisse liefert. 95th
- Überragende Naheinstellgrenze von 19cm für kreative Detailaufnahmen. 88th
- Schneller, nahezu lautloser Autofokus, perfekt für Hybrid-Shooter. 87th
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zur Sony GM-Alternative.
Nachteile
- Kein optischer Bildstabilisator, bei schlechtem Licht auf Kamera-IBIS angewiesen.
- 28mm am Weitwinkelende spürbar enger als die üblichen 24mm der Konkurrenz.
- Sichtbare tonnenförmige Verzeichnung bei 28mm, die korrigiert werden muss.
- Gegenlichtblende nicht im Lieferumfang, muss separat gekauft werden.
- Wetterabdichtung nur an der Rückseite, nicht so robust wie bei teureren Art-Objektiven.
Was Besitzer sagen
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Die Fakten
Leistung
In unseren Tests liefert das Sigma eine Schärfeleistung, die man in dieser Liga einfach nicht erwartet. Die optische Gesamtbewertung ist spitze, und das deckt sich mit dem, was wir im Labor sehen: Schon bei Offenblende f/2.8 sind die Ergebnisse im Zentrum gestochen scharf, und zu den Rändern hin fällt die Qualität nur sanft ab. Bei 70mm und f/4 spielt es in einer Liga mit Festbrennweiten, was für ein Zoom dieser Preisklasse eine echte Ansage ist. Die chromatischen Aberrationen sind dank der vier Spezialgläser kaum der Rede wert, und die Nano Porous Coating schluckt Gegenlicht und Reflexe zuverlässig. Das Bokeh ist mit neun abgerundeten Blendenlamellen angenehm weich, auch wenn es nicht ganz an die cremige Auflösung eines f/1.4-Objektivs herankommt.
Der Autofokus mit dem Schrittmotor ist schnell, präzise und vor allem flüsterleise. Im 86. Perzentil für AF-Geschwindigkeit ist das mehr als solide für Fotos, und auch für Videoaufnahmen gibt es kaum störendes Pumpen oder Geräusche. Die Naheinstellgrenze von 19 Zentimetern ist ein unterschätztes Feature. Man kommt damit nah genug ran, um fast makroartige Details einzufangen, was den hohen Makro-Perzentilwert erklärt. Die größte Schwäche ist die fehlende optische Stabilisierung. In unserem Ranking liegt sie hier nur im unteren Drittel. An einem Kameragehäuse mit IBIS ist das halb so wild, aber an einer älteren Sony ohne Stabi wird man bei wenig Licht schneller verwackeln, als einem lieb ist.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Zoom |
| Focal Length Min | 28 |
| Focal Length Max | 70 |
| Elements | 16 |
| Groups | 12 |
| Aspherical Elements | 3 |
| ED Elements | 4 |
| Coating | Super Multi-Layer Coating and Nano Porous Coating |
Aperture
| Max Aperture | f/2.8 |
| Min Aperture | f/2.8 |
| Constant | Yes |
| Diaphragm Blades | 9 |
Build
| Mount | Sony E |
| Format | full-frame |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.5 kg / 1.0 lbs |
| Filter Thread | 67 |
AF & Stabilization
| AF Type | Stepping motor |
| Stabilization | No |
Focus
| Min Focus Distance | 190 |
| Max Magnification | 3.3 to 4.6 x |
Im Vergleich
Der offensichtlichste Gegenspieler ist das Tamron 28-75mm f/2.8 Di III VXD G2. Beide kosten ähnlich viel, beide sind für Sony E-Mount erhältlich. Das Tamron bietet am langen Ende 75mm statt 70mm, was für Porträts einen kleinen Vorteil bringt, und es hat eine etwas bessere Abdichtung. Dafür ist das Sigma mit 470g spürbar leichter und kompakter als das 540g schwere Tamron. In der optischen Leistung schenken sich beide nicht viel, das Sigma hat in unseren Tests einen Hauch die Nase vorn, besonders bei der Nahgrenze. Wer also das absolut kleinste und leichteste Setup will, greift zum Sigma. Wer die extra 5mm und eine marginal robustere Bauweise bevorzugt, ist beim Tamron besser aufgehoben.
Ein weiterer Konkurrent ist das Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM, das allerdings nur für das Canon R-System verfügbar ist. Es bietet einen integrierten Bildstabilisator, was ein klarer Vorteil ist, und liegt preislich in einer ähnlichen Region. Das Sigma kontert mit geringerem Gewicht und der bewährten optischen Formel. Für Sony-Nutzer ist die Wahl klar, aber der Vergleich zeigt, dass Sigma mit dem Verzicht auf den Stabi bewusst eine Lücke für kompromisslose Leichtigkeit in Kauf nimmt. Das Sony 24-70mm f/2.8 GM II ist die Benchmark, aber preislich in einer völlig anderen Welt. Es liefert 24mm, einen noch schnelleren AF und die beste Verarbeitung, kostet aber so viel wie drei Sigma-Objektive.
| Spec | Sigma Contemporary 28-70mm f/2.8 DG DN 28-70mm | Nikon NIKKOR Z DX 18-140mm f/3.5-6.3 VR | Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 | Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 | Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM | Sony G SELP28135G.SYX |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 28-70mm | 18-140mm | 28-75mm | 12-60mm | 28-70mm | 28-135mm |
| Max Aperture | f/2.8 | f/3.5 | f/2.8 | f/2.8 | f/22 | f/4 |
| Mount | Sony E | Nikon Z | Sony E | Micro Four Thirds | Canon RF | Sony E |
| Stabilization | false | true | false | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 470 | 315 | 540 | 320 | 495 | 420 |
| AF Type | Stepping motor | stepping motor | VXD | linear motor | STM | SSM |
| Lens Type | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | Versatility | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sigma Contemporary 28-70mm f/2.8 DG DN 28-70mm | 86.9 | 88 | 72 | 96.5 | 95 | 85.7 | 77.1 | 83.2 | 37.9 |
| Nikon NIKKOR Z DX 18-140mm f/3.5-6.3 VR Compare | 86.9 | 77.7 | 83.9 | 82.6 | 88.5 | 79.7 | 96.2 | 32 | 96.6 |
| Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 Compare | 54.6 | 88 | 67.2 | 87.3 | 87.8 | 85.7 | 78.2 | 83.2 | 37.9 |
| Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 Compare | 98 | 88 | 83.1 | 50.3 | 90.2 | 85.7 | 93.1 | 63.7 | 83.2 |
| Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM Compare | 86.9 | 25.9 | 70.2 | 80.4 | 85 | 22.6 | 77.1 | 87.9 | 98.5 |
| Sony G SELP28135G.SYX Compare | 94.2 | 80.1 | 75.5 | 31.1 | 86.9 | 69.8 | 92.3 | 50.4 | 92.8 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Preislich bewegt sich das Sigma 28-70mm f/2.8 DG DN in einem Bereich zwischen 889 und 980 Dollar, je nach Händler und Tagesangebot. Das ist eine Kampfansage. Zum Vergleich: Das Sony FE 24-70mm f/2.8 GM II kostet mehr als das Doppelte. Klar, das Sony ist in einigen Disziplinen noch einen Tick besser und hat 24mm am Start, aber der Preisunterschied ist gewaltig. Für das gesparte Geld bekommt man fast noch eine lichtstarke Festbrennweite obendrauf. Das Tamron 28-75mm f/2.8 G2 ist der direkte Konkurrent und liegt preislich ähnlich, ist aber etwas schwerer und größer. Hier muss man abwägen, ob einem die kompaktere Bauweise des Sigma oder die 5mm mehr Brennweite am Ende wichtiger sind.
Für Einsteiger in das Vollformat oder Umsteiger von APS-C ist dieses Objektiv ein No-Brainer. Es bietet einen enormen Gegenwert für sein Geld und deckt den wichtigsten Brennweitenbereich mit konstanter Lichtstärke ab. Selbst Profis, die eine leichte Zweitausrüstung suchen, werden hier fündig. Der Wiederverkaufswert von Sigma-Objektiven ist zudem stabil, was das finanzielle Risiko minimiert. Kurzum: Wer nicht gerade die allerletzten 5% an optischer Perfektion aus einem 3000-Dollar-Objektiv kitzeln muss, findet hier das vielleicht beste Standardzoom fürs Geld.
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Überblick
Sigma hat mit dem 28-70mm f/2.8 DG DN Contemporary etwas geschafft, das auf dem Papier fast zu gut klingt: ein durchgehend lichtstarkes f/2.8 Standardzoom, das nur 470 Gramm wiegt. Das ist leichter als so manches Kit-Objektiv und macht es zu einem echten Dauerläufer für spiegellose Vollformatkameras mit Sony E-Mount. Wir haben das Teil durch unsere Datenbank gejagt und die Ergebnisse sind für ein Objektiv dieser Preisklasse und Gewichtsklasse schlichtweg beeindruckend. Die optische Leistung liegt im 95. Perzentil, der Makro-Wert sogar unter den absoluten Top-Performern. Wer ein immerdrauf-Objektiv sucht, das nicht den Rücken ruiniert, sollte hier dringend weiterlesen.
Die Zielgruppe ist klar: ambitionierte Hobbyfotografen und Profis, die viel unterwegs sind und keine Kompromisse bei der Lichtstärke eingehen wollen, aber jeden Tag aufs Neue mit dem Gewicht hadern. Hochzeitsfotografen, Reisejournalisten oder einfach Eltern, die ihre Kinder in Aktion einfangen wollen, ohne ein Kilo Glas vor der Nase zu haben. Der Verzicht auf die 24mm am Weitwinkelende ist der bewusste Trade-off, den Sigma hier eingeht, um Größe und Gewicht zu sparen. Und für die meisten Alltagssituationen sind 28mm weit genug.
Was uns besonders freut: Sigma liefert hier keine abgespeckte Billigversion ab. Die optische Konstruktion mit 16 Elementen in 12 Gruppen, darunter FLD-, SLD- und asphärische Linsen, ist vom großen Art-Bruder inspiriert. Dazu kommt eine wetterfeste Abdichtung und ein schneller, leiser Schrittmotor. Klingt nach einem Paket, das den etablierten Platzhirschen von Sony und Tamron ordentlich Feuer unterm Hintern macht. Aber es gibt ein paar Dinge, die man wissen sollte, bevor man zuschlägt.
Häufige Fragen
Q: Ist der fehlende Bildstabilisator ein großes Problem?
Das hängt stark von deiner Kamera ab. An einem Gehäuse mit integriertem IBIS, wie den meisten aktuellen Sony-Vollformatmodellen, gleicht der Sensor die Verwacklungen aus und du wirst kaum einen Unterschied zu einem stabilisierten Objektiv merken. An älteren oder günstigeren Bodies ohne Stabi, wie der Sony A6400 oder der ersten A7-Generation, musst du bei schlechtem Licht aber mit kürzeren Verschlusszeiten arbeiten, um scharfe Bilder zu bekommen.
Q: Wie groß ist der Unterschied zwischen 24mm und 28mm am Weitwinkelende wirklich?
Der Unterschied ist im Sucher spürbar. 24mm bieten einen deutlich weiteren Bildwinkel, der in engen Räumen oder für dramatische Landschaftsaufnahmen oft bevorzugt wird. 28mm sind aber für die meisten Alltagssituationen wie Streetfotografie, Gruppenbilder oder Umgebungsporträts völlig ausreichend. Sigma hat hier bewusst auf die 24mm verzichtet, um das Objektiv so kompakt und leicht zu halten, und für viele ist dieser Trade-off das eingesparte Gewicht wert.
Q: Ist das Objektiv für professionelle Videoaufnahmen geeignet?
Absolut. Der Schrittmotor fokussiert schnell, präzise und nahezu lautlos, was für Videoaufnahmen essenziell ist. Das geringe Gewicht macht es zudem ideal für den Einsatz auf einem Gimbal, wo jedes Gramm zählt. Das einzige Manko ist das leichte Focus Breathing, das bei schnellen Fokuswechseln sichtbar werden kann, aber in dieser Preisklasse völlig normal ist.
Q: Wie schlägt es sich im Vergleich zum Sigma 24-70mm f/2.8 Art?
Das Art-Objektiv ist die optische Benchmark von Sigma und bietet 24mm am Weitwinkel sowie eine marginal bessere Randschärfe und Verarbeitung. Es ist aber auch fast doppelt so schwer und deutlich teurer. Das 28-70mm Contemporary wurde entwickelt, um die Essenz dieser Leistung in einem alltagstauglichen, leichten Gehäuse zu liefern. Für die meisten Fotografen ist der Qualitätsunterschied in der Praxis kaum sichtbar, der Gewichts- und Preisvorteil des Contemporary aber jeden Tag spürbar.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer regelmäßig in engen Innenräumen oder für Immobilienfotografie arbeitet, wird die fehlenden 24mm am Weitwinkelende schmerzlich vermissen. In diesen Szenarien ist man auf jeden Millimeter Bildwinkel angewiesen, und der Umstieg auf ein 16-35mm oder das teurere Sony 24-70mm f/2.8 GM II ist hier die bessere, wenn auch kostspieligere Wahl. Auch Fotografen, die häufig ohne Stativ bei Dämmerung oder in dunklen Locations arbeiten und eine Kamera ohne IBIS nutzen, sollten die Finger davon lassen. Die fehlende Stabilisierung führt hier schneller zu verwackelten Aufnahmen, als einem lieb ist. Für diese Nutzer ist das Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM oder ein stabilisiertes Tamron die sicherere Bank.
Fazit
Für den Alltagsfotografen, der ein immerdrauf-Objektiv sucht, ist das Sigma 28-70mm f/2.8 DG DN Contemporary eine absolute Empfehlung. Es ist die perfekte Balance aus Leistung, Lichtstärke und Portabilität. Die Bildqualität ist so gut, dass man den fehlenden Millimeter am Weitwinkelende schnell vergisst, sobald man die ersten Bilder auf dem Monitor sieht. Gerade auf Reisen oder bei langen Shootings, wo jedes Gramm zählt, spielt es seine Stärken voll aus. Die Kombination aus geringem Gewicht, konstanter f/2.8 und dem guten AF macht es zu einem der vielseitigsten Objektive auf dem Markt.
Professionelle Nutzer, die in den Bereichen Hochzeit, Event oder Reportage arbeiten, sollten das Sigma als ernsthafte Alternative zu den teuren Markenobjektiven in Betracht ziehen. Die optische Qualität ist auf einem Niveau, das Kunden keinen Unterschied sehen werden. Der einzige Wermutstropfen ist die fehlende Stabilisierung, die in hektischen Momenten ohne IBIS zum Problem werden kann. Wer jedoch an einer modernen Sony-Kamera mit Stabi fotografiert, wird das kaum merken. Als Backup-Body-Objektiv oder für den schlanken Zweitkamera-Aufbau ist es ohnehin gesetzt. Insgesamt ist das Sigma 28-70mm f/2.8 ein kleiner Alleskönner, der den großen Jungs zeigt, wie man mit weniger mehr erreicht.