HP Z6 G5 A Tower

Der 32-Kern AMD Ryzen Threadripper PRO 9975WX mit 6400 MHz DDR5 ECC-RAM bietet enorme Rechenleistung für parallele Workloads, während das System ohne vorinstallierte GPU maximale Flexibilität für eigene Multi-GPU-Konfigurationen lässt. Die robuste Workstation-Architektur mit 1125W-Netzteil und 10 USB-A-Ports ist auf dauerhafte Zuverlässigkeit und umfangreiche Konnektivität ausgelegt. Dieses System eignet sich am besten für technische Anwender und KI-Entwickler, die eine hochskalierbare Plattform für rechenintensives Rendering oder Simulationen benötigen und ihre eigene GPU-Beschleunigung integrieren.

CPU AMD Ryzen Threadripper 9975WX
RAM 32 GB
Storage 1 TB
form factor workstation
psu w 1125
OS Windows 11 Pro for Workstations
HP Z6 G5 A Tower desktop
66 Gesamtbewertung
Preis 0 €
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Überblick

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Der HP Z6 G5 A ist eine Workstation-Grundplatte mit einer der schnellsten CPUs auf dem Markt, dem 32-Kern Threadripper PRO 9975WX. Der Haken: Es ist keine Grafikkarte verbaut, du musst selbst eine oder mehrere Profi-GPUs einbauen. Die Preise starten bei rund 9.274 Dollar, was für die gebotene CPU-Plattform fair ist, aber die Gesamtkosten mit GPU und mehr RAM schnell in den Bereich eines Kleinwagens treibt. Nur kaufen, wenn du genau weißt, welche Hardware noch rein soll.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • CPU-Leistung am absoluten Maximum, 32 Kerne im 100. Perzentil 100th
  • 1125W-Netzteil mit massig Reserven für mehrere High-End-GPUs 91st
  • 32 GB schneller DDR5 ECC-RAM als solide Basis 73rd
  • 10 USB-A-Ports und Gigabit-Ethernet für flexible Konnektivität 71st
  • Windows 11 Pro for Workstations vorinstalliert, kein Basteln nötig

Nachteile

  • Keine dedizierte GPU, Grafikleistung im 10. Perzentil
  • Mit 13,2 kg und massiven Abmessungen alles andere als portabel
  • Preis von über 9.000 Dollar ohne Grafikkarte ist eine Ansage
  • Nur 1 TB Speicher ab Werk, für Workstation-Verhältnisse mager
  • Kein USB-C oder Thunderbolt, nur USB-A 3.2 Gen 1

Die Fakten

Leistung

Der Star der Show ist ohne Frage der Ryzen Threadripper PRO 9975WX. 32 Kerne, 64 Threads und ein Basistakt von 4,0 GHz machen diesen Prozessor zu einem absoluten Biest für Multi-Threaded-Anwendungen. In unseren CPU-lastigen Benchmarks pulverisiert er so ziemlich alles, was nicht in einem Dual-Sockel-Server steckt. Cinebench R23 Multi-Core-Scores jenseits der 60.000 Punkte sind hier realistisch, und das bei einer Architektur, die auch noch PCIe 5.0 für zukünftige GPUs und Storage bietet. Das ist nicht nur schnell, das ist eine andere Liga.

Der fehlende Grafikchip ist der Elefant im Raum. Der integrierte Grafikprozessor des Threadripper ist nur für den Notbetrieb gedacht, um ins BIOS zu kommen oder ein Bild auf dem Desktop zu sehen. Unser Gaming-Score von 13,6 von 100 ist da fast noch geschmeichelt. Sobald du eine halbwegs aktuelle Profi-GPU wie eine RTX 4000 Ada oder Radeon Pro W7900 einbaust, explodieren die Möglichkeiten für 3D-Rendering und Simulationen förmlich. Die 1125-Watt-Netzteil sind dafür auch ausgelegt und haben genug Reserven für zwei dicke GPUs. Der Speicherdurchsatz der SSD ist mit PCIe 4.0 im oberen Mittelfeld, schnell genug für die meisten Workflows, aber wer ständig 8K RAW-Material bewegt, wird sich ein RAID aus schnelleren Laufwerken wünschen.

Leistungsperzentile

CPU 99.6
GPU 10
RAM 90.7
Anschlüsse 65.5
Speicher 72.8
Zuverlässigkeit 70.5

Technische Daten

Alle technischen Daten

Processor

CPU AMD Ryzen Threadripper 9975WX
Cores 32
Frequency 4.0 GHz
L3 Cache 128 MB

Graphics

Type Integrated

Memory & Storage

RAM 32 GB
RAM Generation DDR5
Storage 1 TB
Storage Type NVMe SSD

Build

Form Factor workstation
PSU 1125
Weight 13.2 kg / 29.1 lbs

Connectivity

USB Ports 10
Bluetooth No
Ethernet Gigabit Ethernet

System

OS Windows 11 Pro for Workstations

Im Vergleich

Die Konkurrenz in dieser Klasse ist dünn gesät, aber vorhanden. Ein direkter Konkurrent ist der Dell Precision 7875 Tower, der ebenfalls auf Threadripper PRO setzt und oft mit einer Quadro-GPU ab Werk kommt. Dell bietet in der Regel eine bessere Basisausstattung beim Speicher, verlangt aber ähnlich hohe Preise. Der Vorteil des HP ist das flexiblere Netzteil und das etwas luftigere Gehäuse, das bei Multi-GPU-Setups leiser bleibt. Lenovo hat mit dem ThinkStation P8 auch ein Threadripper-System im Programm, das bei der Verarbeitung und dem thermischen Design oft noch eine Schippe drauflegt, aber dafür meist teurer ist.

Ein spannender Außenseiter ist der CLX SET, ein Systemintegrator, der Workstations mit ähnlichen Specs oft günstiger anbietet, aber ohne die jahrelange ISV-Zertifizierung von HP. Wenn du Software wie SolidWorks, CATIA oder bestimmte Autodesk-Produkte nutzt, sind diese Zertifizierungen kein nettes Extra, sondern Pflicht, damit der Support im Fehlerfall nicht die Hände in den Schoß legt. Der MSI MEG Vision X AI und der ASUS ROG GM700 sind hier eher Fehl am Platz, das sind Consumer-Gaming-Rechner mit viel RGB, die in Sachen ECC-RAM, Stabilität und Dauerlast-Kühlung nicht mithalten können.

Spec HP Z6 G5 A Tower Lenovo Legion 90Y6003JUS ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Apple Mac Studio M4 Max MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Dell Tower ECT1250
CPU AMD Ryzen Threadripper 9975WX Intel Core Ultra 9 AMD Ryzen 9 9950X Apple M4 Max Intel Core Ultra 9 Intel Core Ultra 7 265
RAM (GB) 32 64 64 36 64 32
Storage (GB) 1024 3072 2048 512 2048 2000
GPU - NVIDIA GeForce RTX 5080 AMD Radeon RX 9070 XT Apple M4 Max 32-core NVIDIA GeForce RTX 5090 Intel UHD Graphics
Form Factor workstation mid-tower desktop sff mid-tower mid-tower
Psu W 1125 1200 850 - 1300 180
OS Windows 11 Pro for Workstations Windows 11 Pro Windows 11 Home macOS Windows 11 Pro Windows 11 Home
Compare Compare Compare Compare Compare
Produkt CPUGPURAMAnschlüsseSpeicherZuverlässigkeit
HP Z6 G5 A Tower 99.61090.765.572.870.5
Lenovo Legion 90Y6003JUS Compare 97.588.996.491.796.470.5
ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare 98.879.593.997.291.637.9
Apple Mac Studio M4 Max Compare 85.566.569.294.531.199.4
MSI MEG Vision X AI VisXAI2NVZ9045 Compare 97.590.797.498.291.637.9
Dell Tower ECT1250 Compare 89.530.982.486.382.770.5

Preis

Preis-Leistungs-Verhältnis

Über den Preis zu sprechen, ist hier eine Herausforderung. Die Spanne zwischen den Händlern liegt bei über 3.000 Dollar, von 9.274 bis 12.341 Dollar. Das ist kein Pappenstiel, und es lohnt sich, die Angebote genau zu vergleichen. Der günstigste Preis kommt von einem Händler, der das Basismodell ohne Schnörkel anbietet, und genau das solltest du auch anpeilen, wenn du vorhast, eigene Komponenten zu verbauen. Für das Geld bekommst du eine der schnellsten verfügbaren CPU-Plattformen, aber du musst eben nochmal tief in die Tasche greifen für eine oder besser zwei Profi-GPUs und mehr RAM.

Im Vergleich zu einem selbstgebauten System mit einem normalen Ryzen 9 oder sogar Threadripper (non-PRO) zahlst du hier einen saftigen OEM-Aufschlag für den HP-Support, die Zertifizierungen und das durchdachte Gehäuse mit der 1125W-Kühlung. Ob sich das lohnt, hängt von deinem Business ab. Wenn ein Ausfall 5.000 Dollar pro Stunde kostet, ist der HP-Service mit Next-Business-Day-Vorabaustausch Gold wert. Für Freelancer, die jeden Cent umdrehen, ist der Eigenbau mit einem 7970X und einer schnellen GPU aber wahrscheinlich der wirtschaftlichere Weg.

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Überblick

Der HP Z6 G5 A Tower ist kein Computer, den man sich einfach so unter den Schreibtisch stellt. Mit 13,2 Kilo und einem Threadripper PRO 9975WX mit 32 Kernen ist das eine ernsthafte Workstation für Leute, die ihre Zeit nicht mit Warten auf Render-Balken verbringen wollen. HP zielt hier klar auf Studios für virtuelle Produktion, 3D-Artists und Machine-Learning-Ingenieure, die eine Plattform brauchen, die mit mehreren GPUs und enormen Datenmengen klarkommt. In unserer Datenbank landet die CPU im 100. Perzentil, das ist also die absolute Speerspitze, die man aktuell in einem Einzel-Sockel-System kaufen kann.

Aber jetzt kommt der Haken, und der ist bei diesem speziellen Modell nicht zu übersehen: Es ist keine Grafikkarte verbaut. Null. Der Grafik-Score liegt im 10. Perzentil, was bedeutet, dass diese Konfiguration out-of-the-box für alles, was über Windows-Oberfläche und Textverarbeitung hinausgeht, unbrauchbar ist. Das ist kein Fehler, sondern Absicht. HP verkauft hier ein Basissystem, das du selbst mit den GPUs deiner Wahl bestücken sollst, aber das muss man beim Preis und der Bewertung natürlich im Hinterkopf behalten.

Für wen ist das Ding also wirklich? Für Profis, die bereits wissen, welche Quadro- oder Radeon-Pro-Karten sie brauchen und die vielleicht sogar schon welche im Regal liegen haben. Die 32 GB DDR5 ECC-RAM mit 6400 MHz sind ein guter Start, aber auch hier wirst du für ernsthafte Workloads schnell auf 128 GB oder mehr aufstocken wollen. Die 1 TB NVMe-SSD ist solide, aber für Videoproduktion eher ein Appetizer. Kurz gesagt: Der Z6 G5 A ist ein fantastisches Fundament, aber du kaufst hier ein Projekt, keinen fertigen Rechner.

Häufige Fragen

Q: Kann ich diesen Rechner ohne zusätzliche Grafikkarte für 3D-Rendering nutzen?

Nein, definitiv nicht. Der verbaute Threadripper PRO hat nur eine minimale integrierte Grafik, die für den Desktop-Betrieb reicht, aber für 3D-Rendering, GPU-Computing oder Simulationen völlig unzureichend ist. Du musst mindestens eine professionelle GPU wie eine NVIDIA RTX A-Serie oder AMD Radeon Pro nachrüsten, um die Rechenleistung der CPU sinnvoll zu ergänzen.

Q: Warum ist der Rechner so teuer, obwohl keine Grafikkarte und nur 32 GB RAM verbaut sind?

Der Preis wird fast ausschließlich von der CPU, dem Motherboard und dem zertifizierten Gehäuse mit dem 1125W-Netzteil getrieben. Der Threadripper PRO 9975WX allein kostet im freien Handel mehrere tausend Euro. Dazu kommen die Kosten für die ISV-Zertifizierungen, die sicherstellen, dass professionelle Software wie AutoCAD oder SolidWorks einwandfrei läuft, und der HP-Vorabaustausch-Service, den du bei einem selbstgebauten System nicht hast.

Q: Kann ich in diesen Tower normale Consumer-Grafikkarten wie eine RTX 4090 einbauen?

Technisch ja, der Tower hat genug Platz und die nötigen PCIe-Slots und Stromanschlüsse. Allerdings wäre das eine ungewöhnliche Kombination. Der Threadripper PRO unterstützt ECC-RAM und ist auf Dauerlast und Stabilität ausgelegt, während Consumer-Karten wie die RTX 4090 nicht für 24/7-Dauerbetrieb unter Volllast zertifiziert sind. Für professionelle Workflows sind Karten wie die RTX 6000 Ada mit ECC-VRAM die bessere, wenn auch teurere Wahl.

Q: Reichen die 32 GB RAM für Videobearbeitung und 3D-Modelling?

Für den Einstieg ja, aber für ernsthafte Projekte wirst du schnell aufrüsten müssen. 32 GB sind in der Workstation-Welt das absolute Minimum. Bei komplexen 3D-Szenen oder 8K-Videoprojekten sind 64 GB oder 128 GB schnell ausgelastet. Der Z6 hat acht RAM-Slots, du kannst also ohne Probleme nachrüsten, solltest aber direkt ein Budget dafür einplanen.

Für wen es nicht geeignet ist

Wer einen Rechner sucht, den er auspackt und direkt für aufwendige Grafikarbeiten nutzt, sollte um dieses System einen großen Bogen machen. Ohne dedizierte GPU ist es ein Torso, und die Suche nach der passenden Profi-Grafikkarte kann schnell in ein mehrwöchiges Beschaffungsprojekt ausarten. Auch für Gamer ist das System völlig ungeeignet, der Gaming-Score von 13,6 spricht Bände. Hier ist jeder 2.000-Euro-Gaming-PC mit einer RTX 4070 meilenweit überlegen.

Für alle, die nicht zwingend auf ISV-Zertifizierungen angewiesen sind, ist ein Selbstbau mit einem Ryzen 9 7950X oder einem Threadripper 7970X die deutlich günstigere Alternative. Du bekommst ähnliche CPU-Leistung, kannst dir die GPU und den RAM selbst aussuchen und sparst dabei oft mehrere tausend Euro, die du dann in noch bessere Komponenten stecken kannst. Der HP ist nur dann die richtige Wahl, wenn der Hersteller-Support und die Zertifizierungen für dein Business geschäftskritisch sind.

Fazit

Wenn du eine Renderfarm in einem Gehäuse brauchst und bereits weisst, welche GPUs du einbauen wirst, ist der HP Z6 G5 A eine exzellente Wahl. Die Threadripper-CPU ist ein Arbeitstier, das auch komplexeste Simulationen und 3D-Szenen in Rekordzeit durchrechnet. Die 32 GB RAM sind ein Anfang, aber plane direkt das Budget für ein RAM-Kit deiner Wahl ein, denn mit 32 GB wirst du bei ernsthaften Projekten schnell an Grenzen stoßen. Der fehlende Grafikchip ist kein Bug, sondern ein Feature für alle, die ihre eigene Hardware mitbringen.

Für alle anderen, die einen Rechner suchen, den sie auspacken, anschließen und direkt loslegen können, ist dieses System eine Falle. Ohne GPU siehst du nur ein Bild, aber rendern kannst du vergessen. Wenn du nicht genau weißt, was eine Quadro RTX A6000 ist und warum du sie brauchst, bist du mit einem vorkonfigurierten Dell Precision oder einem Mac Studio für Videoarbeiten besser bedient. Der HP ist ein Profi-Werkzeug, das eine klare Vorstellung vom Endausbau verlangt.

Bewertung nach Einsatzbereich

Gesamt (66.1)AI/LLM (27.7)Gaming (13.6)Mobilität (35.8)Kreative (28.7)Business (71.2)Entwicklung (73.8)Home Office (71.2)Workstation (76.9)

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