Canon EOS R6 V Black 2024
Der 32,5-Megapixel-Vollformat-CMOS-Sensor liefert 7K-Überabtastung für kinoreife 8K-Videos und 40-fps-Serienbilder, ergänzt durch eine effektive 7,5-Stufen-IBIS. Die videozentrierte Bauweise vereint Cinema-EOS-Funktionen wie Power-Zoom-Hebel, Tally-Lampe und einen frontseitigen Aufnahmeknopf mit einem leichten 599g-Gehäuse. Diese Kamera ist am besten für hybride Videofilmer und Content-Creator geeignet, die sowohl hinter als auch vor der Kamera arbeiten und präzise Zoomfahrten benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Canons erste Vollformat-V-Kamera ist ein Video-Biest mit 7K60 RAW intern, Open Gate und aktivem Lüfter im 599g leichten Body. Wer filmt, kauft sie, wer nur fotografiert, lässt besser die Finger davon.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- 7K60 RAW intern, ohne externen Recorder 99th
- Open Gate 3:2 für maximale Flexibilität im Schnitt 99th
- 599g leicht und trotzdem aktiv gekühlt 98th
- Dual Pixel CMOS AF II sitzt auch bei 4K120 bombenfest 97th
Nachteile
- Akkulaufzeit ist unterdurchschnittlich, Ersatzakkus sind Pflicht
- EVF mit 3,69 Mio. Punkten fühlt sich 2025 nicht mehr zeitgemäß an
- 32,5 MP sind für reine Fotografen kein großer Sprung
- Preisspanne von über 2600 Dollar zwischen den Händlern ist absurd
Die Fakten
Leistung
Was uns wirklich überrascht hat, ist der interne RAW-Support. 7K60 RAW direkt auf die Karte, ohne externen Recorder, das ist in dieser Klasse fast schon frech gut. Dazu kommen 4K120 mit solidem Autofokus und die Open-Gate-3:2-Aufnahme mit 7K30, die in der Postproduktion so viel Spielraum lässt, dass man fast schon faul kadrieren darf. Der DIGIC X Prozessor zieht das alles butterweich durch, und die 7,5 Stufen IBIS machen selbst Freihandaufnahmen erstaunlich brauchbar. Einziger Wermutstropfen: Der Sucher ist mit seinen 3,69 Millionen Punkten eher Mittelmaß, aber bei einer Kamera, die so klar auf Video ausgelegt ist, verschmerzt man das.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | full-frame |
| Megapixels | 32.5 MP |
| ISO Range | 100 |
| Processor | DIGIC X |
Autofocus
| AF Points | 1053 |
| AF Type | Photo, Video1053 |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 40 |
| Max Shutter | 1/8000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 8K |
| 4K FPS | 120 |
| 1080p FPS | 180 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| RAW Video | Yes |
| Codec | H.264, H.265 |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
Build
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.6 kg / 1.3 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| HDMI | Full-size HDMI |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Die naheliegendste Konkurrentin ist die Sony a1 II, die mit ihrem 50-MP-Sensor und dem besseren Sucher klar die bessere Hybrid-Kamera für Fotografen ist, aber beim internen RAW und den reinen Videofeatures nicht ganz mithalten kann. Die Nikon Z9 ist ein Tank mit noch mehr Auflösung und 8K60, kostet aber auch deutlich mehr und wiegt fast das Doppelte. Für reine Videografen, die keinen Broadcast-Body brauchen, ist die R6 V die schlankere und günstigere Wahl. Die Panasonic GH7 spielt in einer anderen Liga, weil sie auf MFT setzt, bietet aber ähnliche Videofeatures für weniger Geld, wenn einem der kleinere Sensor reicht.
| Spec | Canon EOS R6 V | Sony a7R V | Fujifilm X-T5 | Panasonic LUMIX GH7 | Nikon Z5 II | OM System OM-1 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 32.5MP full-frame | 61MP full-frame | 40.2MP aps-c | 25.2MP micro-four-thirds | 24.5MP full-frame | 20.4MP micro-four-thirds |
| AF Points | 1053 | 693 | 425 | 315 | 273 | 1053 |
| Burst FPS | 40 | 10 | 15 | 75 | 30 | 10 |
| Video | 8K @120fps | 8K @60fps | 6K @60fps | 6K @120fps | 4K @60fps | 4K @60fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 599 | 723 | 476 | 721 | 620 | 511 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Canon EOS R6 V | 99.1 | 39.9 | 95 | 90.1 | 98.4 | 65 | 46.6 | 99 | 95.1 | 14 | 97.1 |
| Sony a7R V Compare | 95.6 | 99.2 | 97.2 | 78.2 | 95.8 | 77.9 | 94.2 | 86.9 | 95.1 | 97.6 | 98.6 |
| Fujifilm X-T5 Compare | 90.8 | 91.5 | 92.9 | 83.6 | 93 | 99.1 | 96.8 | 99.2 | 95.1 | 97.6 | 95.5 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 88.5 | 90.5 | 97.1 | 95.2 | 97.5 | 61.5 | 91.8 | 86.9 | 95.1 | 78.1 | 97.1 |
| Nikon Z5 II Compare | 87.2 | 91.5 | 95.5 | 88.8 | 87.6 | 59.2 | 92.7 | 86.9 | 95.1 | 99.5 | 88.7 |
| OM System OM-1 Compare | 96 | 97.9 | 85.2 | 94.7 | 86.3 | 47.2 | 95.7 | 86.9 | 88.3 | 84.6 | 88.7 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne ist ein einziges Durcheinander. Zwischen 2499 und 5179 Dollar liegt fast der Preis einer zweiten Kamera. Wer zuschlägt, sollte unbedingt die Angebote vergleichen, aktuell scheint Best Buy mit dem niedrigsten Preis den besten Deal zu haben. Für 2500 Dollar ist das ein No-Brainer für Videografen, für über 5000 Dollar würde ich eher zur Sony a1 II schielen. Der Wert hängt also massiv davon ab, wo man kauft.
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Überblick
Canon hat mit der EOS R6 V endlich eine Vollformat-Kamera gebaut, die sich nicht dafür schämt, eine Videokamera zu sein. Das ist kein Hybrid, der auch ganz nett filmt, sondern ein echtes Video-Monster mit aktivem Lüfter, vertikalem Stativgewinde und einer Benutzeroberfläche, die im Hochformat Sinn ergibt. Der 32,5-Megapixel-Sensor liefert Oversampling aus 7K und packt das alles in ein Gehäuse, das mit 599g leichter ist als die meisten Smartphones mit Hülle. Wer ernsthaft Content produziert und keine Kompromisse bei der Bildqualität will, findet hier eine der spannendsten Kameras des Jahres.
Häufige Fragen
Q: Brauche ich für 7K60 RAW einen externen Recorder?
Nein, das ist einer der größten Vorteile der R6 V. Du kannst 7K60 RAW direkt auf eine schnelle CFexpress-Karte aufnehmen, kein Atomos oder Blackmagic Recorder nötig.
Q: Kann ich die Kamera auch als normale Fotokamera nutzen?
Klar, sie macht mit 32,5 MP und 40 Bildern pro Sekunde auch ordentliche Fotos. Aber der Fokus liegt so stark auf Video, dass du für reine Fotografie mit einer R5 II oder R6 Mark II mehr für dein Geld bekommst.
Q: Wie lange hält der Akku bei 4K120?
Nicht lange genug. Der Akku ist die Achillesferse der Kamera, bei 4K120 solltest du nach etwa 45-60 Minuten mit einem Wechsel rechnen. Nimm mindestens zwei Ersatzakkus mit, wenn du länger drehst.
Für wen es nicht geeignet ist
Wenn du in erster Linie Fotos machst und Video nur ein nettes Extra ist, ist die R6 V nichts für dich. Der Sucher ist zu schwach, die 32,5 MP bieten keinen echten Vorteil gegenüber günstigeren Bodies, und du zahlst für Videofeatures, die du nie nutzt. Hol dir stattdessen eine Canon R6 Mark II oder, wenn das Budget reicht, eine Sony a1 II, die als Hybrid einfach runder ist.
Fazit
Die Canon EOS R6 V ist die beste reine Videokamera, die Canon je gebaut hat, und eine klare Kampfansage an Sony und Nikon. Wer hauptsächlich filmt und eine leichte, flexible Kamera mit internem RAW und erstklassigem Autofokus sucht, bekommt hier ein Paket, das kaum Wünsche offen lässt. Fotografen, die nur nebenbei filmen, sind mit einer R5 II oder der Sony a1 II besser bedient, aber für Content Creator, die wissen, was sie tun, ist die R6 V aktuell die Benchmark.