Fujifilm GFX ETERNA 55 2024
Der 102MP Mittelformat-Sensor liefert 4K48 4:3 Open Gate und 6.3K24 Super 35 Aufnahmen mit 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang und internem ProRes 422 HQ. Der integrierte variable ND-Filter und das GF 32-90mm T3.5 PZ OIS WR Objektiv mit internen FIZ-Motoren ermöglichen einen schnellen Wechsel zwischen Cine-Style und Run-and-Gun-Betrieb. Diese Kamera eignet sich am besten für Kameraleute, die hochwertige Produktfotografie und Videoaufnahmen mit maximaler Farbtiefe und Flexibilität in der Postproduktion kombinieren müssen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Fujifilm GFX ETERNA 55 ist eine bildgewaltige Cinema-Kamera mit einem einzigartigen Mittelformat-Look, die aber null Kompromisse bei Ergonomie und Komfort macht. Wer den Look will, muss schwer schleppen und manuell fokussieren, sonst ist das teure Glas nichts für dich.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Atemberaubende Bildqualität mit 102MP Mittelformat-Look 98th
- Internes ProRes 422 HQ und LT ohne externen Recorder 95th
- Variabler ND-Filter direkt im Gehäuse 94th
- Robustes Kit mit ARRI PL und Fujifilm G Mount Optionen
Nachteile
- Keine eingebaute Sensorstabilisierung
- Autofokus ist für Video kaum brauchbar
- Mit 2kg ein echter Brocken für Gimbals
- Keine XLR-Eingänge, nur Miniklinke
Was Besitzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Was uns wirklich überrascht hat, ist die schiere Detailauflösung. Der Sensor liegt im 97. Perzentil, und das sieht man sofort. 8K-Material mit 720 Mb/s in ProRes 422 HQ ist eine Datenlawine, aber die Texturen und der Dynamikumfang von 14,5 Blendenstufen sind atemberaubend. Die Dual-Native ISO hilft, das Rauschen im Zaum zu halten, auch wenn die Kamera bei wenig Licht nicht ganz an spezialisierte Low-Light-Monster herankommt. Die interne FIZ-Steuerung über das mitgelieferte 32-90mm T3.5 Objektiv ist butterweich und macht den manuellen Fokus zum Vergnügen. Weniger erfreulich: Der Rolling Shutter ist mit 10-20ms spürbar, besonders im Open-Gate-Modus. Für schnelle Schwenks ist das nicht ideal.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | medium-format |
| Megapixels | 102 MP |
| ISO Range | 400 |
Autofocus
| AF Type | -2 to +1 EV |
Shooting
| Max Shutter | 1/8000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 8K |
| 4K FPS | 60 |
| 1080p FPS | 60 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| RAW Video | Yes |
| Codec | ProRes 422, ProRes 422 HQ, H.265 ALL-Intra, ProRes 422LT, XF-HEVC S Long GOP, H.265 Long GOP |
Display & EVF
| Screen Size | 5" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | No |
Build
| Weather Sealed | No |
| Weight | 2.0 kg / 4.4 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| HDMI | HDMI 2.1 |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Die direkten Konkurrenten sind rar, weil der Sensor so speziell ist. Eine Sony a1 II ist schneller, hat den besseren Autofokus und eine erstklassige Stabilisierung, aber ihr Kleinbildsensor liefert nicht diesen dreidimensionalen Mittelformat-Pop. Die Nikon Z9 ist ein Allround-Monster mit 8K60p und internem ProRes, aber sie ist eine Hybridkamera, keine dedizierte Cinema-Kamera mit ND-Filter und FIZ-Objektiv. Die Panasonic LUMIX S5 IIX ist viel günstiger und bietet eine exzellente Stabilisierung, aber die Bildästhetik ist eine komplett andere. Die ETERNA 55 ist kein Allrounder, sondern ein Spezialist für kontrollierte Sets, wo der Look über alles geht.
| Spec | Fujifilm GFX ETERNA 55 | Sony a7R V | Panasonic LUMIX GH7 | OM System OM-1 | Nikon Z Z8 | Olympus OM-D E-M1 Mark III |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | cinema | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 102MP medium-format | 61MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds | 20.4MP micro-four-thirds | 45.7MP full-frame | 20.4MP micro-four-thirds |
| AF Points | - | 693 | 315 | 1053 | 493 | 121 |
| Burst FPS | - | 10 | 75 | 10 | 120 | 15 |
| Video | 8K @60fps | 8K @60fps | 6K @120fps | 4K @60fps | 8K @120fps | 4K @30fps |
| IBIS | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 2000 | 723 | 721 | 511 | 907 | 580 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | User Sentiment | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fujifilm GFX ETERNA 55 | 35.4 | 38.1 | 61.4 | 32 | 95.3 | 98 | 46 | 60.3 | 1.8 | 94.3 | 48 | 34.2 |
| Sony a7R V Compare | 94.8 | 99.1 | 96.4 | 76.4 | 95 | 77.6 | 93.3 | 85.4 | 98.6 | 94.3 | 97.3 | 98.4 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 86.7 | 88.9 | 96.3 | 94.6 | 97.1 | 61.6 | 90.4 | 85.4 | 91.9 | 94.3 | 75.8 | 96.5 |
| OM System OM-1 Compare | 95.3 | 97.5 | 83.7 | 93.9 | 84.4 | 46.8 | 95 | 85.4 | 91.9 | 86.4 | 82.5 | 86.8 |
| Nikon Z Z8 Compare | 91.3 | 93.6 | 86.8 | 99.8 | 98.6 | 69.9 | 90.1 | 85.4 | 0 | 94.3 | 60.8 | 92.6 |
| Olympus OM-D E-M1 Mark III Compare | 81.3 | 84.7 | 93.6 | 90.4 | 68.7 | 46.8 | 92.8 | 85.4 | 62.5 | 94.3 | 99.9 | 96.5 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Preis ist eine Ansage. Zwischen 16.500 und 22.421 Dollar, je nach Händler, spielt die ETERNA 55 in einer Liga mit gebrauchten ARRI ALEXA Mini oder RED KOMODO-X Setups. Für reine Specs-Fans ist das schwer zu rechtfertigen. Aber wenn du den einzigartigen Mittelformat-Look willst und die Cinema-Arbeitsweise schätzt, ist das Kit mit Objektiv, zwei 512GB Karten und Reader ein faires Angebot. Der beste Deal liegt aktuell am unteren Ende der Preisspanne. Wer den Look nicht braucht, sollte sein Geld woanders anlegen.
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Überblick
Die Fujifilm GFX ETERNA 55 ist eine mutige Wette. Sie packt einen riesigen 102MP Mittelformatsensor in ein Cinema-Gehäuse und liefert Bilder, die selbst gestandene Kameraleute ins Schwärmen bringen. Das ist kein Hybrid-Spielzeug, sondern eine ernsthafte Kino-Kamera mit einem Look, den du bei ARRI oder RED so nicht bekommst. Der Clou ist die Kombination aus diesem Sensor, den internen ProRes-Codecs und dem variablen ND-Filter. Aber lass dich nicht blenden: Das Teil ist schwer, hat null Stabilisierung und der Autofokus ist eher eine Notlösung. Wer bereit ist, die Kompromisse zu tragen, bekommt eine Bildqualität, die in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht.
Häufige Fragen
Q: Kann die Kamera intern ProRes LT aufnehmen?
Ja, sie zeichnet sowohl ProRes 422 HQ als auch ProRes 422 LT direkt auf CFexpress-Karten auf. Kein externer Recorder nötig.
Q: Hat die ETERNA 55 XLR-Anschlüsse für professionelle Mikrofone?
Nein, leider nicht. Du brauchst einen Adapter wie den TASCAM CA-XLR2d-F, um richtige XLR-Mikrofone anzuschließen. Die eingebauten Anschlüsse sind nur Miniklinke.
Q: Wie schnell ist der Sensor-Ausleseprozess?
Der Rolling Shutter liegt je nach Modus zwischen 10 und 20 Millisekunden. Das ist spürbar, aber für die meisten kontrollierten Drehs kein Beinbruch. Bei schnellen Schwenks oder Action solltest du es im Hinterkopf behalten.
Für wen es nicht geeignet ist
Wenn du eine Kamera für schnelle Reportagen, Sport oder Wildlife suchst, ist die ETERNA 55 eine Fehlinvestition. Ihr Autofokus ist schwach, die Serienbildrate ein Witz und ohne Stabilisierung verwackelt dir jedes Handheld-Bild. Greif stattdessen zur Sony a1 II oder Nikon Z9. Auch wer ein leichtes Gimbal-Setup braucht, wird mit den 2 Kilo Kampfgewicht nicht glücklich.
Fazit
Die GFX ETERNA 55 ist eine Nischen-Kamera für Puristen. Sie belohnt dich mit einem Bild, das süchtig macht, aber sie verlangt dir alles ab: ein stabiles Rig, manuellen Fokus und eine gute Planung. Für Run-and-Gun oder Events ist sie der falsche Partner. Für narrative Projekte, Werbefilme oder Musikvideos, wo jedes Frame wie ein Gemälde aussehen soll, ist sie eine Offenbarung. Wenn du den Mittelformat-Look willst und die Einschränkungen kennst, gibt es aktuell nichts Vergleichbares.