Laowa 12mm f/2.8 Zero-D 12mm
Das Zero-D-Design liefert ein 122°-Bildfeld mit minimaler Verzeichnung und hervorragender Randschärfe, ideal für Architektur- und Landschaftsaufnahmen mit Vollformat-Sony-E-Mount. Die manuelle Fokussierung und die 14-Lamellen-Blende erzeugen bei Blende f/2.8 einen subtilen 10-strahligen Sonnensterneffekt, während das 609 g leichte Gehäuse wetterfest abgedichtet ist. Dieses Objektiv eignet sich am besten für Architektur- und Immobilienfotografen, die präzise, geradlinige Weitwinkelaufnahmen benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die optische Leistung liegt im 87. Perzentil und die Verzerrung ist praktisch null, was dieses Laowa zu einem Top-Spezialisten für Architektur und Astro macht. Der manuelle Fokus und die fehlenden EXIF-Daten sind der Preis dafür, und die Ecken sind bei f/2.8 nicht perfekt. Wer den Workflow akzeptiert, bekommt eine der besten Ultraweitwinkel-Optiken für einen sehr fairen Kurs.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Optische Spitzenklasse mit minimaler Verzerrung (Zero-D) 88th
- Hervorragende zentrale Schärfe, schon bei f/2.8 87th
- Kompakt und leicht für ein 12mm-Vollformat-Objektiv (609g) 78th
- Lichtstarke f/2.8-Blende, ideal für Astrofotografie
- Solide Metallverarbeitung mit 72mm-Filtergewinde
Nachteile
- Nur manueller Fokus, keine elektronischen Kontakte (keine EXIFs)
- Ecken bei Offenblende etwas weich
- Linsenreflexe könnten sauberer sein
- Keine Bildstabilisierung (36. Perzentil)
- Vielseitigkeit stark eingeschränkt, Video-Score nur 32,1/100
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Die optische Leistung ist das Herzstück und der Grund, warum man dieses Objektiv kauft. Mit 16 Elementen in 10 Gruppen, darunter zwei asphärische und drei ED-Linsen, liefert es eine Schärfe, die zu den besten auf dem Markt gehört. Die zentrale Schärfe ist schon bei f/2.8 hervorragend und wird bei f/5.6 messerscharf. Die Ecken sind eine kleine Schwäche, sie ziehen bei Offenblende etwas an und erreichen nie ganz das Niveau der Bildmitte, aber für ein 12mm-Objektiv ist die Leistung bis zum Rand beeindruckend. Die "Zero-D"-Bezeichnung ist kein Marketing-Gag, die Verzerrung ist so minimal, dass man in der Praxis kaum korrigieren muss.
Die f/2.8-Blende ist ein großer Pluspunkt für Astrofotografen, die Licht sammeln wollen, ohne die ISO in die Höhe zu treiben. Das Bokeh ist mit einem Score im 16. Perzentil allerdings kein Thema, und das ist bei so einem Weitwinkel auch völlig in Ordnung. Die 7-Lamellen-Blende erzeugt bei starkem Abblenden einen schönen, wenn auch nicht perfekten 14-strahligen Sonnenstern. Ein kleiner Wermutstropfen sind die Linsenreflexe, die bei Gegenlicht etwas unruhig ausfallen können, ein Punkt, den auch einige Nutzer in ihren Rückmeldungen anmerken.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Prime |
| Focal Length Min | 12 |
| Focal Length Max | 12 |
| Elements | 16 |
| Groups | 10 |
| Aspherical Elements | 2 |
| ED Elements | 3 |
| Coating | Frog Eye Coating |
Aperture
| Max Aperture | f/22 |
| Min Aperture | f/2.8 |
| Constant | No |
| Diaphragm Blades | 7 |
Build
| Mount | Sony E |
| Format | full-frame |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.6 kg / 1.3 lbs |
| Filter Thread | 72 |
AF & Stabilization
| AF Type | manual focus only |
| Stabilization | No |
Focus
| Min Focus Distance | 180 |
| Max Magnification | 1:5 |
Im Vergleich
Im Vergleich zu den Top-Konkurrenten wird die Spezialisierung des Laowa sofort klar. Ein Sigma 16-300mm oder Tamron 18-300mm sind Zoom-Universalgenies mit Autofokus und Bildstabilisierung, die das Laowa in den Bereichen Vielseitigkeit und Stabilisierung komplett deklassieren. Dafür spielt das Laowa optisch in einer anderen Liga, wenn es um reine Weitwinkel-Bildqualität und Verzeichnungsfreiheit geht. Ein Canon RF 28-70mm f/2.8 ist ein brillantes Standard-Zoom, aber es kann den 122-Grad-Blickwinkel des Laowa schlicht nicht liefern. Das Laowa ist kein Allrounder, es ist ein Spezialist, und gegen andere Spezialisten in diesem Brennweitenbereich ist es preislich oft unschlagbar.
| Spec | Laowa 12mm f/2.8 Zero-D 12mm | Nikon NIKKOR Z 17-28mm f/2.8 | Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 | Sigma Contemporary 10-18mm f/2.8 DC DN | Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 | Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 12mm | 17-28mm | 28-75mm | 10-18mm | 12-60mm | 28-70mm |
| Max Aperture | f/22 | f/2.8 | f/2.8 | f/2.8 | f/2.8 | f/22 |
| Mount | Sony E | Nikon Z | Sony E | Sony E | Micro Four Thirds | Canon RF |
| Stabilization | false | false | false | false | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 609 | 450 | 540 | 260 | 320 | 495 |
| AF Type | manual focus only | Stepping Motor | VXD | Autofocus | linear motor | STM |
| Lens Type | prime | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Laowa 12mm f/2.8 Zero-D 12mm | 13.9 | 14.5 | 61.9 | 87.3 | 87.8 | 22.6 | 63.3 | 33.6 | 77.9 | 38 |
| Nikon NIKKOR Z 17-28mm f/2.8 Compare | 87 | 88.1 | 73.6 | 86.3 | 87 | 85.8 | 90.8 | 68.1 | 64.5 | 38 |
| Tamron Di III 28-75mm f/2.8 VXD G2 Compare | 54.6 | 88.1 | 67.2 | 87.3 | 87.8 | 85.8 | 80.4 | 78.2 | 83.1 | 38 |
| Sigma Contemporary 10-18mm f/2.8 DC DN Compare | 54.6 | 83.5 | 87.3 | 93.3 | 81.6 | 85.8 | 80.4 | 69.1 | 68.8 | 38 |
| Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12060 Compare | 98 | 88.1 | 83.1 | 50.4 | 90.2 | 85.8 | 44.2 | 93.1 | 63.5 | 83.2 |
| Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM Compare | 87 | 25.9 | 70.2 | 80.4 | 85 | 22.6 | 98.1 | 77.2 | 87.9 | 98.5 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist eine der großen Stärken dieses Objektivs, und die Nutzerbewertungen spiegeln das wider. Für eine derart gute optische Leistung im Ultraweitwinkelbereich ist der Einstiegspreis von rund 699 Dollar bei einigen Händlern ein echtes Schnäppchen. Allerdings ist die Preisspanne mit bis zu 189.708 Dollar absurd und deutet auf fehlerhafte Listungen hin, also einfach ignorieren. Realistisch bekommt man hier eine Speziallinse, die mit Optiken von Canon oder Nikon mithalten kann, für einen Bruchteil des Preises. Wer den manuellen Fokus nicht scheut, bekommt enorm viel Glas fürs Geld.
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Überblick
Das Laowa 12mm f/2.8 Zero-D ist eine Nischenwaffe, und die Daten zeigen genau, wo es glänzt und wo es knirscht. Mit einer optischen Leistung im 87. Perzentil und einem Makro-Score von 66,9 von 100 ist die Bildqualität der absolute Trumpf. Die Verzerrung ist, wie der Name schon sagt, praktisch nicht existent, was dieses Objektiv zu einem Traum für Architektur- und Immobilienfotografen macht. Der manuelle Fokus und das Fehlen jeglicher Elektronik sind allerdings ein klarer Dealbreaker für alle, die auf Autofokus angewiesen sind, und platzieren es im Autofokus-Ranking ganz unten, im 15. Perzentil.
Mit 609 Gramm ist es für eine Vollformat-Optik mit 12mm und f/2.8 angenehm kompakt und fühlt sich an der Kamera nie wie ein Klotz an. Die Verarbeitung ist solide, auch wenn sie mit einem Build-Score im 58. Perzentil eher im Mittelfeld liegt. Der größte Kritikpunkt aus der Community ist das Fehlen elektronischer Kontakte, was bedeutet, dass keine EXIF-Daten aufgezeichnet werden. Für den Preis, der je nach Händler stark schwankt, bekommt man eine spezialisierte Optik, die in ihrem Kernbereich brilliert, aber bei Vielseitigkeit und Komfort klare Abstriche macht.
Häufige Fragen
Q: Ist das Objektiv wirklich verzerrungsfrei?
Ja, das ist der Kern des "Zero-D"-Designs. Die Verzerrung ist so minimal, dass sie in der Praxis kaum auffällt und das Objektiv in dieser Disziplin zu den Besten auf dem Markt gehört. Gerade Linien bleiben auch am Bildrand fast perfekt gerade.
Q: Kann ich das Laowa 12mm für Astrofotografie nutzen?
Absolut. Die Kombination aus 12mm Ultraweitwinkel und der großen f/2.8-Blende macht es zu einer sehr guten Wahl. Sie können viel Licht und einen riesigen Himmelsausschnitt einfangen, ohne die ISO extrem hochdrehen zu müssen.
Q: Funktioniert der Fokus bei diesem Objektiv automatisch?
Nein, das ist ein rein manuelles Objektiv. Es gibt keinen Autofokus-Motor und keine elektronischen Kontakte zur Kamera. Das bedeutet auch, dass keine EXIF-Daten wie Blende oder Brennweite aufgezeichnet werden. Für Video und Action ist es daher mit einem Score von 32,1/100 denkbar ungeeignet.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer ein flexibles Immer-drauf-Objektiv oder eine Linse für schnelle Action und Video sucht, sollte einen großen Bogen machen. Der Video-Score von 32,1 von 100 ist einer der schwächsten in unserer Datenbank, und der manuelle Fokus macht spontane Schnappschüsse zur Geduldsprobe. Auch wenn Sie Wert auf perfekte Eckenschärfe bei Offenblende legen oder oft bei Gegenlicht fotografieren, werden Sie mit den leichten Schwächen hadern. Greifen Sie stattdessen zu einem modernen Zoom mit Autofokus und Stabilisierung, die in diesen Bereichen deutlich besser abschneiden.
Fazit
Das Laowa 12mm f/2.8 Zero-D ist ein Objektiv mit einer glasklaren Mission: extreme Weitwinkelaufnahmen mit top Bildqualität und ohne Verzerrung. Es liefert genau das und tut dies mit einer optischen Leistung, die zu den Besten gehört. Die Kehrseite ist der vollständige Verzicht auf modernen Komfort wie Autofokus und EXIF-Übertragung. Für Architektur-, Immobilien- und Astrofotografen, die bewusst und mit Stativ arbeiten, ist das ein fairer Tausch. Für alle anderen, die ein flexibles Immer-drauf-Objektiv suchen, ist es schlicht das falsche Werkzeug. Die hohe Nutzerzufriedenheit von 4,5 Sternen bestätigt, dass die Zielgruppe genau weiß, was sie bekommt und es liebt.