Tamron Di II AFB028N700 400mm
Der 22,2-fach-Zoom von 18–400 mm (620 mm Kleinbild-Äquivalent) inklusive Bildstabilisator und Spritzwasserschutz macht es zum vielseitigsten All-in-One-Objektiv. Es erreicht einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:2,9 und wiegt dabei nur 712 g, was spontane Tele-Makroaufnahmen ermöglicht. Das Objektiv ist die erste Wahl für Reisefotografen mit Canon APS-C DSLRs, die ein einziges Objektiv für Weitwinkel- und Ultra-Tele-Motive suchen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Tamron 18-400mm erreicht in unserer Datenbank den 100. Perzentil-Wert für Vielseitigkeit, was es zum flexibelsten Objektiv auf dem Markt macht. Du bekommst einen gigantischen 22,2-fach-Zoom mit starkem Makro, musst aber mit einer im 21. Perzentil rangierenden optischen Qualität leben. Wer Komfort über alles stellt und nur ein Objektiv mitnehmen will, findet hier das beste Angebot seiner Klasse.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Unschlagbare Brennweitenspanne von 18-400mm (100. Perzentil) 100th
- Hervorragende Makro-Fähigkeiten mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2,9 (94. Perzentil) 94th
- Effektive Bildstabilisierung bis ca. 300mm (82. Perzentil) 82nd
- Sehr gute Nutzerbewertungen mit einem Gesamtscore von 88/100 82nd
Nachteile
- Enttäuschende optische Gesamtqualität (21. Perzentil)
- Deutliche chromatische Aberration bei maximaler Brennweite
- Langsame, variable Blende von f/3.5-6.3 schränkt die Low-Light-Fähigkeiten ein
- Bildstabilisierung wird jenseits der 300mm zunehmend ineffektiv
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Wie sich die Meinung der Besitzer im Lauf der Zeit verändert hat
ExklusivBasierend darauf, wann Kunden ihre Bewertungen tatsächlich geschrieben haben - so sehen Sie, ob das anfängliche Lob anhielt.
Die Fakten
Leistung
Der Autofokus des Tamron 18-400mm liegt mit seinem HLD-Motor im soliden Mittelfeld, bei uns im 54. Perzentil. In der Praxis bedeutet das: Er ist für die meisten Situationen schnell und leise genug, wie viele Nutzer bestätigen, aber für rasante Action ist er nicht der Schnellste. Die eingebaute Bildstabilisierung (VC) ist eine nette Hilfe, besonders bei den moderateren Brennweiten, und rangiert im starken 82. Perzentil. Aber sei gewarnt: Sobald du den Zoom voll ausreizt, wird der Effekt spürbar schwächer. Ab 300mm ist ein Stativ oder eine sehr ruhige Hand fast Pflicht, um verwacklungsfreie Bilder zu bekommen.
Optisch ist das Glas eine gemischte Tüte. Die Schärfe ist für ein Superzoom dieser Klasse überraschend gut, aber das Objektiv kämpft mit Randverzerrungen und sichtbarer chromatischer Aberration am langen Ende. Das ist der klassische Kompromiss bei einem 22,2-fach-Zoom. Die Bokeh-Qualität ist mit einem 74. Perzentil-Ranking ordentlich, aber nicht herausragend. Der größte Pluspunkt ist die Naheinstellgrenze von nur 79 mm, die in Kombination mit dem starken maximalen Abbildungsmaßstab von 1:2,9 echte Tele-Makro-Aufnahmen ermöglicht, die man sonst nur mit einem dedizierten Makro-Objektiv hinbekommt.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Optics
| Type | Zoom |
| Focal Length Min | 18 |
| Focal Length Max | 400 |
Aperture
| Max Aperture | f/3.5 |
| Min Aperture | 3.5-6.3 |
| Constant | No |
Build
| Mount | Canon EF-S |
| Format | APS-C |
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.7 kg / 1.5 lbs |
| Filter Thread | 79 |
AF & Stabilization
| AF Type | HLD |
| Stabilization | Yes |
Focus
| Min Focus Distance | 79 |
| Max Magnification | 1:2.9 |
Im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich die klare Nische des Tamrons. Das Sigma 18-50mm f/2.8 DC DN und das Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM sind dem Tamron in Sachen Bildqualität und Lichtstärke meilenweit überlegen, was ihre konstanten f/2.8-Blenden zeigen. Sie sind die klare Wahl für Low-Light und oberste Schärfe. Aber sie decken nur einen Bruchteil des Brennweitenspektrums ab. Das Tamron spielt in einer eigenen Liga der Bequemlichkeit. Ein Objektiv wie das Nikon Z 17-28mm f/2.8 ist ein Spezialist für Weitwinkel, bietet aber null Tele. Die einzige wirkliche Konkurrenz kommt von anderen Superzooms, und hier ist das Tamron mit seinem 22,2-fachen Zoom und der starken Makro-Funktion einfach das extremste und vielseitigste Paket auf dem Markt.
| Spec | Tamron Di II AFB028N700 400mm | Sigma Contemporary 18-50mm f/2.8 DC DN | Nikon NIKKOR Z 17-28mm f/2.8 | Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12035 | Sony E PZ 16-50mm f/3.5-5.6 OSS | Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Focal Length | 18-400mm | 18-50mm | 17-28mm | 12-35mm | 16-50mm | 28-70mm |
| Max Aperture | f/3.5 | f/2.8 | f/2.8 | f/2.8 | f/3.5 | f/22 |
| Mount | Canon EF-S | Sony E | Nikon Z | Micro Four Thirds | Sony E | Canon RF |
| Stabilization | true | false | false | true | true | true |
| Weather Sealed | true | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 703 | 290 | 450 | 306 | 107 | 495 |
| AF Type | HLD | stepping motor | Stepping Motor | Autofocus | Autofocus | STM |
| Lens Type | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom | zoom |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | Bokeh | Build | Macro | Optical | Aperture | User Sentiment | Versatility | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tamron Di II AFB028N700 400mm | 53.7 | 73.7 | 59.2 | 93.9 | 21.2 | 75.9 | 80.5 | 99.8 | 82 | 82.4 |
| Sigma Contemporary 18-50mm f/2.8 DC DN Compare | 87.6 | 80.4 | 86.5 | 90.8 | 82.5 | 82.8 | 80.5 | 78.5 | 90.1 | 36.7 |
| Nikon NIKKOR Z 17-28mm f/2.8 Compare | 87.6 | 85.7 | 76 | 84.9 | 88.4 | 82.8 | 90.8 | 68 | 71.4 | 36.7 |
| Panasonic Leica DG Vario-Elmarit H-ES12035 Compare | 53.7 | 80.4 | 85.8 | 50.2 | 86.7 | 82.8 | 63.5 | 80.4 | 86 | 97 |
| Sony E PZ 16-50mm f/3.5-5.6 OSS Compare | 53.7 | 73.7 | 98.6 | 43.2 | 69 | 75.9 | 63.5 | 83.1 | 82 | 93.5 |
| Canon RF 28-70mm f/2.8 IS STM Compare | 87.6 | 23 | 72.9 | 78.9 | 86.7 | 20.1 | 98 | 77.3 | 90.1 | 98.6 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Tamron 18-400mm positioniert sich als nahezu unschlagbares Angebot für Fotografen, die ein Objektiv für alles suchen. In den USA liegt der Preis bei etwa 699 Dollar, was für diesen Brennweitenbereich ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt. Bedenkt man, dass es zwei, drei oder sogar vier separate Objektive ersetzen kann, sind die Anschaffungskosten schnell relativiert. Die Preisspanne zwischen den Händlern ist mit über 10.800 Dollar allerdings absurd. Unser Tipp: Finger weg von den Mondpreisen jenseits der UVP, das Objektiv ist sein Geld wert, aber nicht das Zehnfache.
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Überblick
Das Tamron 18-400mm f/3.5-6.3 ist ein klarer Fall von "Vielseitigkeit schlägt alles". In unserer Datenbank landet es in Sachen Flexibilität im absoluten Spitzenfeld, dem 100. Perzentil. Das ist keine Überraschung, denn der 22,2-fache Zoom deckt alles vom Weitwinkel bis zum extremen Tele ab, inklusive einer starken 1:2,9 Makro-Fähigkeit, die im 94. Perzentil liegt. Kurz gesagt: Du packst ein einziges Objektiv ein und kannst Landschaften, Porträts, Sport aus der Ferne und detaillierte Nahaufnahmen machen, ohne je das Glas zu wechseln.
Diese Bandbreite hat aber ihren Preis, und der zeigt sich in der optischen Qualität. Mit einer Platzierung im 21. Perzentil ist die reine Bildleistung der Schwachpunkt. Die Lichtstärke von f/3.5-6.3 ist zudem eher mau und zwingt bei wenig Licht zu höheren ISOs. Besitzer loben zwar die Schärfe über weite Teile des Brennweitenbereichs, berichten aber auch von chromatischer Aberration bei 400mm und schwächelnder Bildstabilisierung ab 300mm. Es ist das perfekte Reiseobjektiv, wenn ein Bild mit leichtem Qualitätsabstrich besser ist als das Bild, das du verpasst, weil du das falsche Objektiv drauf hast.
Häufige Fragen
Q: Ist die Bildqualität dieses Superzooms wirklich gut genug für den Alltag?
Für die allermeisten Anwender ja. Die Schärfe ist über weite Teile des Brennweitenbereichs überraschend gut und wird von Besitzern gelobt. Allerdings zeigt das Objektiv bei 400mm deutliche chromatische Aberration und Randschwächen. Im direkten Vergleich zu einem Profi-Festbrennweiten- oder f/2.8-Zoom fällt die optische Leistung klar ab, was das 21. Perzentil in unserer Datenbank erklärt. Für Reisefotos, Familienalben und Social Media ist die Qualität aber mehr als ausreichend.
Q: Kann ich mit diesem Objektiv Sport- oder Tieraufnahmen aus der Hand machen?
Bedingt. Der Autofokus liegt mit seinem 54. Perzentil-Ranking und dem leisen, aber nicht blitzschnellen HLD-Motor im soliden Mittelfeld. Für sich schnell bewegende Motive wirst du an seine Grenzen stoßen. Die Bildstabilisierung ist effektiv, aber ihre Wirkung lässt bei Brennweiten über 300mm spürbar nach, wie viele Nutzerberichte bestätigen. Für scharfe Fotos am langen Ende brauchst du entweder sehr viel Licht für kurze Verschlusszeiten oder ein Stativ.
Q: Ist das Objektiv wetterfest?
Ja, Tamron hat das 18-400mm mit einer feuchtigkeitsresistenten Konstruktion versehen. Das bedeutet, es ist gegen Spritzwasser und Staub geschützt, was es zu einem robusten Begleiter für Reisen und Outdoor-Abenteuer macht. Ein vollständiger Wetterschutz für extremes Wetter wird aber nicht garantiert.
Für wen es nicht geeignet ist
Fotografen, die höchste Ansprüche an die Bildqualität stellen oder häufig bei schlechtem Licht arbeiten, sollten einen großen Bogen um dieses Objektiv machen. Das Ranking im 21. Perzentil für optische Qualität ist kein Zufall. Probleme wie chromatische Aberration bei 400mm und die langsame f/6.3-Blende am langen Ende sind echte Schwachpunkte, die auch von Nutzern bestätigt werden. Für bestechende Schärfe bis in die Ecken, ein cremiges Bokeh oder Action bei Dämmerung ist ein lichtstärkeres Zoom wie das Sigma 18-50mm f/2.8 oder eine lichtstarke Festbrennweite die deutlich bessere Wahl.
Fazit
Das Tamron 18-400mm ist kein Objektiv für Pixelpeeper. Es ist die perfekte Wahl für alle, die den Objektivwechsel hassen und maximale Flexibilität auf Reisen oder beim Wandern wollen, wo jedes Gramm zählt und die Gelegenheit für den perfekten Schuss oft nur Sekunden dauert. Die optischen Kompromisse sind real, aber in der Praxis oft weniger störend als der Ärger über ein verpasstes Motiv. Die überragende Nutzerstimmung bestätigt das: Wer dieses Objektiv kauft, weiß genau, warum und ist damit hochzufrieden. Es ist der ultimative Alleskönner, der genau das hält, was er verspricht.