DJI Osmo Action 6941565965073 Gray 2024
Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit 2,4μm Pixelgröße liefert selbst bei schwachem Licht rauscharme 4K-Aufnahmen, während die 10-Bit-D-Log M-Farbtiefe mehr Spielraum für die Nachbearbeitung bietet. Das magnetische Schnellwechselsystem ermöglicht sekundenschnelle Perspektivwechsel, und die Akkulaufzeit von bis zu 150 Minuten bleibt selbst bei -20°C stabil. Diese Kamera eignet sich am besten für Outdoor-Filmer und Angler, die verwacklungsfreie Zeitlupen mit 4K/120fps und die Pre-Rec-Funktion benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die DJI Osmo Action 4 liefert dank ihres großen Sensors eine fantastische 4K/120fps-Bildqualität mit 10-Bit-Farbe, besonders bei wenig Licht. Das magnetische Mount-System ist genial schnell. Allerdings ist die Akkulaufzeit miserabel und die fehlende Bildstabilisierung ein echter Dealbreaker für verwacklungsfreie Action-Shots aus der Hand. Für geplante Aufnahmen und Vlogger mit Stativ ist sie top, für wilde Action-Sportler gibt es bessere Alternativen.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Hervorragende Low-Light-Bildqualität dank großem 1/1,3-Zoll-Sensor und 2,4μm-Pixeln. 98th
- Professionelle 10-Bit-Farbtiefe und D-Log M für maximale Flexibilität im Color Grading. 89th
- Extrem schnelles und sicheres magnetisches Schnellwechselsystem für Mounts. 88th
- 4K mit 120fps und ein ultraweites 155° Sichtfeld für immersive Action-Shots. 75th
- Robustes Gehäuse, wasserdicht bis 18 Meter und kälteresistent bis -20°C.
Nachteile
- Die Akkulaufzeit ist mit 160 Schuss pro Ladung eine der schlechtesten in unserer Datenbank.
- Keine integrierte elektronische Bildstabilisierung, was zu stark verwackelten Freihandaufnahmen führt.
- Die Fotofunktionen sind mit einem Score von 28,3/100 die größte Schwäche der Kamera.
- Der Sensor ist für reine Fotoanwendungen im Vergleich zu spiegellosen Kameras sehr klein (4. Perzentil).
- Der Preis variiert extrem zwischen den Händlern, was einen Kauf ohne gründlichen Vergleich riskant macht.
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Die Fakten
Leistung
In Sachen reiner Videoqualität spielt die Osmo Action 4 ganz oben mit. Die 4K/120fps-Aufnahmen sind butterweich und der 10-Bit-D-Log-M-Modus liefert ein flaches Bild, das sich wunderbar graden lässt. In unserer Datenbank landet die Videoqualität im 86. Perzentil, was sie zu einer der besten Action-Cams auf dem Markt macht. Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit seinen großen 2,4μm-Pixeln ist der Star der Show. Er schluckt deutlich mehr Licht als die winzigen Sensoren vieler Konkurrenten, was zu spürbar saubereren Aufnahmen in der Dämmerung oder unter Wasser führt. Die automatische Weißabgleich-Korrektur ist ein nettes Extra, das störendes Flackern bei Kunstlicht zuverlässig unterdrückt.
Aber dann gibt es da noch die andere Seite der Medaille. Die Serienbildfunktion ist mit 120 fps mechanisch zwar ein Spitzenwert in unserer Datenbank, aber für eine Action-Cam ist das fast schon nebensächlich. Viel gravierender ist die Akkulaufzeit, die mit 160 Schuss pro Ladung im Test ein echter Witz ist und im Vergleich zu anderen Action-Cams auf dem letzten Platz landet. Auch die Stabilisierung ist mit ihrem 31. Perzentil-Rang enttäuschend. Ohne aktiven elektronischen Bildstabilisator (EIS) sind verwacklungsfreie Aufnahmen nur mit einem Gimbal oder sehr ruhiger Hand möglich. Das ist ein klarer Rückschritt und kostet die Kamera wertvolle Punkte in der Alltagstauglichkeit.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | 1/1.7-inch" |
| Megapixels | 10 MP |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 120 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 120 |
| 1080p FPS | 240 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| Codec | MP4 |
Display & EVF
| Screen Size | 2.25" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | No |
Build
| Weather Sealed | Yes |
| Weight | 0.1 kg / 0.3 lbs |
| Battery Life | 160 |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| Hot Shoe | No |
Im Vergleich
Im direkten Vergleich zur Konkurrenz wird die Stärke der Osmo Action 4 klar: Es ist der Sensor. Während eine Sony ZV-1F mit ihrem 1-Zoll-Sensor in der Fotografie klar die Nase vorn hat, ist sie keine echte Action-Cam und weniger robust. Die DJI ist das Werkzeug fürs Grobe, das auch bei schlechtem Licht noch liefert. Eine Nikon Z50 oder Pentax K-3 Mark III sind fantastische Hybrid-Kameras, aber sie sind weder wasserdicht noch so kompakt und stoßfest. Sie spielen in einer völlig anderen Liga, wenn es um reine Fotoqualität geht, können aber bei Action-Videos nicht mithalten.
Die größte Konkurrenz kommt aus dem eigenen Stall und von GoPro. Die DJI Osmo Action 5 Pro setzt in Sachen Workflow und Zuverlässigkeit noch einen drauf, wie viele Nutzer berichten. Eine GoPro Hero 13 Black bietet dagegen eine über Jahre perfektionierte, extrem gute Stabilisierung, die der Osmo Action 4 schmerzlich fehlt. Wenn eure Aufnahmen oft aus der Hand und mit viel Bewegung entstehen, ist die bessere Stabilisierung der GoPro das stärkere Argument als der bessere Low-Light-Sensor der DJI. Für geplante Shots auf einem Stativ oder Fahrzeug-Mount ist die DJI dagegen klarer Sieger.
| Spec | DJI Osmo Action 6941565965073 | Leica Q2 Monochrom | Sony a7 ILCE7M2/B | Canon EOS R50 | Panasonic LUMIX G DC-G97MK9 | Fujifilm X-T2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | action | compact | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 10MP 1/1.7-inch | 47.3MP full-frame | 24.3MP full-frame | 24.2MP aps-c | 20.3MP micro-four-thirds | 24.3MP aps-c |
| AF Points | - | - | 117 | 651 | 49 | 325 |
| Burst FPS | 120 | 10 | 5 | 15 | 9 | 8 |
| Video | 4K @120fps | 4K @30fps | 1080p | 4K @30fps | 4K @30fps | 4K @30fps |
| IBIS | true | false | true | false | true | false |
| Weather Sealed | true | true | true | false | true | true |
| Weight (g) | 145 | 734 | 599 | 328 | 1152 | 310 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| DJI Osmo Action 6941565965073 | 35.3 | 38.1 | 70.2 | 97.7 | 87.7 | 4.7 | 0.6 | 60.3 | 70 | 88.7 | 75.2 |
| Leica Q2 Monochrom Compare | 74.6 | 77.2 | 96.5 | 69.8 | 72.7 | 70.6 | 92.1 | 60.3 | 87.8 | 70.1 | 34.2 |
| Sony a7 ILCE7M2/B Compare | 79.3 | 84.7 | 94 | 32 | 53.6 | 57.9 | 90.4 | 68.1 | 86.4 | 81.5 | 81.9 |
| Canon EOS R50 Compare | 94.1 | 81.7 | 13 | 80.9 | 72.7 | 90.8 | 46 | 98.8 | 94.3 | 93.3 | 34.2 |
| Panasonic LUMIX G DC-G97MK9 Compare | 68.4 | 79.9 | 99.1 | 66.5 | 97 | 45.5 | 2.8 | 85.4 | 94.3 | 49.6 | 86.8 |
| Fujifilm X-T2 Compare | 83.4 | 84.7 | 90.6 | 77.6 | 68.7 | 93.1 | 46 | 68.1 | 63.5 | 88.7 | 34.2 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beim Preis wird es richtig wild. Die Spanne zwischen den Händlern reicht von lächerlichen 167 Dollar bis hin zu absurden 34.320 Dollar. Das zeigt, dass hier einige Anbieter entweder falsche Listings haben oder versuchen, mit überteuerten Bundles Kasse zu machen. Ein fairer Preis für das Standard Combo liegt irgendwo im unteren Bereich dieser Spanne. Für das, was die Kamera in Sachen Video und Low-Light kann, ist das ein verdammt guter Deal, der selbst die neuesten GoPros alt aussehen lässt.
Allerdings müsst ihr das Zubehör mit einkalkulieren. Ohne den Horizontal-Vertical Protective Frame ist vertikales Filmen nicht möglich, und wenn ihr den Akku-Schwachpunkt ausgleichen wollt, führt am Adventure Combo mit seinen drei Akkus und der Ladeschale kaum ein Weg vorbei. Das treibt den effektiven Preis in die Höhe. Vergleicht also genau die Combo-Angebote und lasst euch nicht von den extremen Ausreißern bei den Händlerpreisen in die Irre führen.
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Price History
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Überblick
Die DJI Osmo Action 4 ist eine dieser Kameras, die auf dem Papier fast zu gut aussieht, um wahr zu sein. 4K mit 120 Bildern pro Sekunde, ein großer Sensor für bessere Low-Light-Performance und ein magnetisches Schnellwechselsystem, das den Wechsel zwischen Mounts zum Kinderspiel macht. Sie richtet sich klar an Abenteurer, Vlogger und alle, die ihre Erlebnisse festhalten wollen, ohne gleich einen Rucksack voller Profi-Equipment mitschleppen zu müssen. Aber die harten Zahlen aus unserer Datenbank zeigen auch, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Für Action-Fans und Content Creator, die viel in Bewegung sind, ist das Teil ein echter Hammer. Die Kombination aus 10-Bit-Farbtiefe und D-Log M eröffnet in der Nachbearbeitung Welten, die man von einer so kleinen Kamera kaum erwartet. Und die magnetische Halterung ist kein Gimmick, sondern verändert wirklich, wie flüssig man zwischen Stativ, Helmhalterung und Handheld wechseln kann. Wer schon mal mit fummeligen Schrauben gekämpft hat, während die perfekte Welle vorbeizieht, wird das zu schätzen wissen.
Trotzdem ist die Osmo Action 4 kein Alleskönner. Unsere Daten zeigen, dass sie in einigen Kernbereichen einer Action-Cam, wie der Akkulaufzeit und der Bildstabilisierung, überraschend schwach abschneidet. Das ist ein seltsamer Kontrast zu den sonst so starken Video-Specs. Bevor ihr also euer Geld hinlegt, solltet ihr genau hinschauen, ob die Stärken in eurem Szenario die Schwächen aufwiegen.
Häufige Fragen
Q: Ist die DJI Osmo Action 4 ohne Zubehör wasserdicht?
Ja, die Kamera ist ohne zusätzliches Gehäuse bis zu einer Tiefe von 18 Metern wasserdicht. Wichtig ist nur, dass die Akkuabdeckung und die USB-C-Klappe vor dem Tauchgang korrekt verschlossen sind. Für tiefere Tauchgänge wird allerdings ein separates Unterwassergehäuse benötigt.
Q: Kann ich mit der Kamera hochkant für Social Media filmen?
Ja, das ist möglich, aber nicht ohne das mitgelieferte Zubehör. Du benötigst den im Lieferumfang enthaltenen Horizontal-Vertical Protective Frame. Die Kamera wird darin einfach um 90 Grad gedreht befestigt, und schon filmt sie nativ im Hochformat, ohne dass du das Material später beschneiden musst.
Q: Wie schneidet die Osmo Action 4 im Vergleich zur GoPro Hero 13 Black ab?
Der Hauptunterschied liegt in der Bildstabilisierung und der Low-Light-Performance. Die GoPro hat eine deutlich überlegene elektronische Stabilisierung (HyperSmooth), die verwacklungsfreie Aufnahmen aus der Hand ermöglicht. Die DJI punktet dafür mit ihrem größeren Sensor, der bei Dämmerung oder in Innenräumen klar das sauberere und detailreichere Bild liefert.
Q: Welches Zubehör ist für den Start absolut notwendig?
Neben der Kamera selbst ist das Adventure Combo die klügste Wahl, weil die Akkulaufzeit der größte Schwachpunkt ist. Mit drei Akkus und der Ladeschale bist du für einen ganzen Drehtag gerüstet. Ein Satz ND-Filter ist ebenfalls sehr zu empfehlen, um die Verschlusszeit bei 4K/120fps für kinoreife Bewegungsunschärfe im Zaum zu halten.
Für wen es nicht geeignet ist
Diese Kamera ist nichts für dich, wenn du hauptsächlich actionreiche Sportarten aus der Egoperspektive filmst. Beim Mountainbiken, Skifahren oder Parkour wird die fehlende effektive Bildstabilisierung zu wackeligem, kaum brauchbarem Material führen. In diesem Fall bist du mit einer GoPro Hero 13 Black oder der neueren DJI Osmo Action 5 Pro mit ihrer hervorragenden Stabilisierung viel besser bedient.
Auch als Hybridkamera für hochwertige Fotos taugt sie nicht. Der Sensor und die 10 Megapixel sind klar auf Video optimiert. Wenn du eine kleine, wetterfeste Kamera für Reisefotografie suchst, die auch gute Videos macht, schau dir eher eine spiegellose Kamera wie die Nikon Z50 oder die Pentax K-3 Mark III an. Die sind zwar teurer und weniger robust, liefern aber eine Bildqualität, die in einer völlig anderen Liga spielt.
Fazit
Die DJI Osmo Action 4 ist eine Kamera mit zwei Gesichtern. Für den bewussten Filmer, der seine Shots plant, mit Stativ oder Fahrzeug-Mounts arbeitet und das Maximum aus der Nachbearbeitung herausholen will, ist sie eine absolute Wucht. Die Bildqualität, besonders bei wenig Licht, ist in dieser Preis- und Größenklasse führend. Das magnetische Mount-System ist so gut, dass man sich fragt, warum das nicht alle so machen. Wenn du ein Vlogger bist, der viel in der Stadt oder in der Natur unterwegs ist und Wert auf Farbtiefe und Dynamikumfang legt, wirst du dieses Teil lieben.
Für den klassischen Action-Sportler, der die Kamera am Helm oder Brustgurt trägt und verwacklungsfreie Aufnahmen beim Mountainbiken oder Skifahren erwartet, ist sie dagegen eine klare Fehlempfehlung. Die fehlende Stabilisierung ist ein echter Dealbreaker. Hier führt kein Weg an einer GoPro oder der neueren DJI Osmo Action 5 Pro vorbei. Auch als reine Fotokamera ist sie unbrauchbar. Die 10 Megapixel und der kleine Sensor liefern einfach keine Ergebnisse, die mit einer Systemkamera oder auch nur einem guten Smartphone mithalten können.