Sony a7R III 2017
Mit 42,4 MP Vollformat-BSI-CMOS, 399 AF-Punkten und 10 fps Serienbildgeschwindigkeit vereint die Sony a7R III hohe Auflösung mit schnellem Autofokus und 4K30p-Video inklusive S-Log3. Der 5,5-Stufen-IBIS und der 3,69-Millionen-Punkt-OLED-Sucher machen sie auch bei schwachem Licht und für präzise Bildkomposition stark. Sie eignet sich am besten für Studio- und Landschaftsfotografen, die hohe Detailauflösung schätzen und auf Reisen ein leichteres Gehäuse bevorzugen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Sony a7R III liefert mit ihrem 42.4MP-Sensor eine Bildqualität, die in dieser Preisklasse kaum zu schlagen ist. Akkulaufzeit und EVF gehören zu den besten Werten in unserer Datenbank. Wer auf Wetterschutz und regelmäßige Updates verzichten kann, bekommt hier eine Kamera, die auch Jahre nach dem Release noch überzeugt.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- 42.4MP BSI-Sensor liefert herausragende Detailauflösung 96th
- Akkulaufzeit von 530 Aufnahmen gehört zur Spitzenklasse 95th
- 3.7M-Punkt-EVF ist einer der besten auf dem Markt 94th
- 5.5 Blendenstufen IBIS machen Freihandaufnahmen deutlich sicherer 93rd
- Zwei SD-Kartenslots für Backup oder getrennte Formate
Nachteile
- Kein Wetterschutz, Staub und Feuchtigkeit sind ein Risiko
- Firmware-Updates kommen selten bis gar nicht
- Kann beim Einrichten spürbar warm werden
- Travel-Score von 52.7/100 zeigt Schwächen als Reisekamera
- Preisunterschiede zwischen Händlern sind enorm
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Der 42.4MP Exmor R BSI-CMOS Sensor ist das Herzstück und liefert eine Auflösung, die in unserer Datenbank im oberen Bereich liegt. Für Porträt-, Food- und Eventfotografie ist das ein echtes Arbeitstier. Die 399 Phasen-AF-Punkte in Kombination mit Eye AF greifen zuverlässig zu, und die 10 Bilder pro Sekunde mit mechanischem Verschluss sind für die meisten Situationen mehr als genug. Wer Action oder Sport fotografiert, findet hier eine solide Leistung, auch wenn es schnellere Kameras gibt.
Der elektronische Sucher mit 3.7M Punkten ist einer der besten, die wir getestet haben. Scharf, hell und mit einer Detailtreue, die das manuelle Fokussieren zum Vergnügen macht. Die 5-Achsen-Bildstabilisierung mit bis zu 5.5 Blendenstufen gehört ebenfalls zur Spitzenklasse und macht die hohe Auflösung erst richtig nutzbar, weil Verwacklungen gnadenlos sichtbar werden. Beim Video kann die Kamera 4K mit 30fps aufnehmen, entweder mit voller Sensorbreite oder im Super35-Modus mit 5K-Oversampling für weniger Moiré. S-Log3 und HLG sind an Bord, was sie für Hybrid-Shooter interessant macht.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | BSI-CMOS |
| Size | full-frame |
| Megapixels | 42.4 MP |
| ISO Range | 100 |
| Processor | BIONZ X |
Autofocus
| AF Points | 399 |
| AF Type | Phase Detection: 399Contrast Detection: 425 |
| Eye AF | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 10 |
| Max Shutter | 1/8000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 30 |
| Log Profile | Yes |
| Codec | HLG, S-Log3 |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 3.69 M dots |
Build
| Weight | 0.7 kg / 1.5 lbs |
| Battery Life | 530 |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB 3.1 Gen 1 Type-C |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Im Vergleich zur Fujifilm X-H2S punktet die Sony mit dem größeren Vollformat-Sensor und der höheren Auflösung, während die Fuji mit schnelleren Burst-Raten und besserem Video überzeugt. Die Nikon Z9 spielt in einer komplett anderen Liga, was Preis und Leistung angeht, und ist für die meisten a7R III-Käufer schlicht überdimensioniert. Die Panasonic LUMIX GH7 und die OM System OM-1 sind Micro-Four-Thirds-Kameras mit kleinerem Sensor, die dafür bei Video und Geschwindigkeit punkten. Für reine Fotografie mit Fokus auf Auflösung und Bildqualität ist die Sony die klar bessere Wahl. Die Olympus OM-D E-M1 Mark III ist als Reisekamera interessanter, weil sie deutlich kompakter und leichter ist, aber bei der Bildqualität kann sie mit dem 42MP-Vollformat-Sensor nicht mithalten.
| Spec | Sony a7R III | Fujifilm X-H2S | Nikon Z Z9 | Panasonic LUMIX GH7 | OM System OM-1 | Canon EOS R R1 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 42.4MP full-frame | 26.2MP aps-c | 45.7MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds | 20.4MP micro-four-thirds | 24.2MP full-frame |
| AF Points | 399 | 425 | 493 | 315 | 1053 | 4897 |
| Burst FPS | 10 | 40 | 30 | 75 | 10 | 40 |
| Video | 4K @30fps | 6K @120fps | 8K @120fps | 6K @120fps | 4K @60fps | 6K @120fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 658 | 579 | 1160 | 721 | 511 | 920 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | User Sentiment | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sony a7R III | 88 | 94.9 | 53.6 | 73.5 | 71.1 | 70.4 | 96.4 | 87.4 | 91.9 | 79.1 | 94.3 | 93.3 |
| Fujifilm X-H2S Compare | 91.2 | 96.9 | 94.8 | 93.6 | 97.9 | 96.8 | 98.6 | 99 | 63 | 95.3 | 90.3 | 95.8 |
| Nikon Z Z9 Compare | 92.8 | 91.9 | 99.4 | 96 | 98.9 | 72 | 98.2 | 87.4 | 96.8 | 95.3 | 94.3 | 89.3 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 88.9 | 91 | 97.2 | 95.4 | 97.7 | 62.9 | 92.2 | 87.4 | 91.9 | 95.3 | 78.1 | 97.3 |
| OM System OM-1 Compare | 96.1 | 98 | 85.7 | 94.8 | 87.1 | 49.5 | 95.9 | 87.4 | 91.9 | 89 | 84.7 | 89.3 |
| Canon EOS R R1 Compare | 99.9 | 99.2 | 98.5 | 93.6 | 96.7 | 56.7 | 46.7 | 99.8 | 63 | 95.3 | 80.1 | 89.3 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne zwischen den Händlern ist mit $1250 bis $2249 bemerkenswert groß. Wer zum unteren Ende kauft, bekommt eine Kamera mit Bildqualität und Ausstattung, die weit über dem liegt, was man für diesen Preis normalerweise erwarten würde. Der günstigste Preis von $1250 macht die a7R III zu einem der besten Deals im Vollformat-Bereich. Beim oberen Ende von $2249 wird die Luft dünner, denn da kommen neuere Modelle in Reichweite. Unser Tipp: Preise vergleichen und beim günstigsten seriösen Anbieter zuschlagen. Die Kamera selbst rechtfertigt auch den höheren Preis, aber warum mehr zahlen als nötig?
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Überblick
Die Sony a7R III ist auch Jahre nach ihrem Release eine der besten spiegellosen Kameras, die man für sein Geld bekommen kann. Der 42.4MP Vollformat-Sensor liefert eine Detailfülle, die in dieser Preisklasse kaum jemand erreicht, und die Akkulaufzeit von 530 Aufnahmen pro Ladung gehört mit zu den besten Werten in unserer gesamten Datenbank. Dazu kommt ein elektronischer Sucher mit 3.7 Millionen Bildpunkten, der zu den absoluten Top-Modellen zählt. Wer von APS-C oder älteren Vollformat-Kameras aufrüstet, merkt den Unterschied sofort.
Die Bildqualität ist der Star dieser Kamera. Der BSI-CMOS-Sensor holt auch bei schlechtem Licht noch erstaunlich viel aus den Dateien raus, und die 5.5 Blendenstufen Bildstabilisierung machen Freihandaufnahmen bei längeren Belichtungszeiten deutlich entspannter. Klar, die Kamera ist nicht mehr die neueste auf dem Markt, aber sie liefert Ergebnisse, die auch 2025 noch beeindrucken. Und das zu Preisen, die inzwischen deutlich unter dem ursprünglichen Launch-Preis liegen.
Häufige Fragen
Q: Lohnt sich die a7R III noch im Vergleich zu neueren Modellen?
Ja, besonders wenn man den Preis berücksichtigt. Der 42.4MP-Sensor liefert immer noch eine Auflösung, die viele neuere Kameras nicht erreichen, und die Akkulaufzeit von 530 Aufnahmen gehört weiterhin zur Spitzenklasse. Wer keine 8K-Videos oder extrem schnelle Serienbildraten braucht, bekommt hier viel Kamera fürs Geld.
Q: Wie gut ist der Autofokus der a7R III?
Der Autofokus mit 399 Phasen-Detektionspunkten und Eye AF liegt in unserer Datenbank im oberen Bereich. Für Porträt-, Event- und Alltagsfotografie ist er zuverlässig und schnell. Bei schnellen Action-Szenen gibt es Kameras mit besserem Tracking, aber für die meisten Anwender ist die Leistung mehr als ausreichend.
Q: Ist die a7R III für Videografen geeignet?
Sie kann 4K mit 30fps aufnehmen, entweder mit voller Sensorbreite oder im Super35-Modus mit 5K-Oversampling für weniger Moiré. S-Log3 und HLG sind an Bord, was sie für Hybrid-Shooter interessant macht. Wer aber hauptsächlich filmt, findet mit der Panasonic LUMIX GH7 oder der Fujifilm X-H2S spezialisiertere Optionen mit besseren Video-Features.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer eine Kamera für Reisen oder Outdoor-Abenteuer sucht, sollte sich die a7R III genau überlegen. Der Travel-Score von 52.7/100 ist der schwächste Wert in unserem Test und spiegelt wider, dass die Kamera mit 658g plus Objektiv kein Leichtgewicht ist und keinen Wetterschutz bietet. Auch wer regelmäßig bei Regen, Staub oder am Meer fotografiert, riskiert mit dieser Kamera teure Schäden. Für Action- und Sportfotografen gibt es schnellere Alternativen mit besseren Burst-Raten und modernerem AF-Tracking. Und wer auf aktuelle Firmware-Updates Wert legt, wird bei Sony enttäuscht, denn die a7R III bekommt nur noch selten Updates.
Fazit
Die Sony a7R III ist eine Kamera, die man mit gutem Gewissen empfehlen kann, wenn Bildqualität und Auflösung ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Die Nutzerbewertungen mit 4.7 von 5 Sternen aus 287 Reviews sprechen eine deutliche Sprache, und unser Sentiment-Score von 92/100 bestätigt das. Die Kombination aus 42.4MP, exzellentem EVF und starker Akkulaufzeit macht sie zu einem Werkzeug, das auch Profis zufriedenstellt. Die Schwächen wie fehlender Wetterschutz und seltene Firmware-Updates sind ärgerlich, aber kein Dealbreaker. Wer den besten Preis findet, bekommt hier eine der besten Vollformat-Kameras fürs Geld.