Fujifilm GFX GFX100 II Matte Black 2023
Der 102MP Mittelformat-Sensor und der X-Processor 5 liefern 8-stufige IBIS sowie interne 4K/60p Apple ProRes Aufzeichnung in 10-Bit 4:2:2. Die native Frame.io Camera-to-Cloud Integration ohne Zubehör und die Unterstützung von Blackmagic RAW über HDMI ermöglichen cloud-basierte Workflows direkt am Set. Diese Kamera eignet sich am besten für Studiofotografen und Filmschaffende, die hochauflösende RAW-Videoproduktionen mit Cinema-Objektiven umsetzen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Fujifilm GFX 100 II liefert mit ihrem 102-MP-Mittelformatsensor eine Bildqualität, die in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht. Der 9,4-Mio.-Punkt-Sucher und die 8-Stufen-IBIS sind absolute Spitzenklasse. Für rund 8.500 Dollar ist sie eine klare Empfehlung für Profis, die maximale Auflösung und ernstzunehmende Videofunktionen brauchen. Wer schnelle Action fotografiert, sollte sich aber die Vollformat-Alternativen von Sony oder Nikon ansehen.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Atemberaubende 102-MP-Auflösung mit gigantischem Dynamikumfang 99th
- Hervorragende 8-Stufen-IBIS für gestochen scharfe Freihandaufnahmen 99th
- Überragender 9,4-Mio.-Punkt-EVF, der beste seiner Klasse 98th
- Professionelle Videofunktionen inkl. 8K und Apple ProRes RAW intern 96th
- Robustes, wetterfestes Gehäuse mit intuitiver Bedienung
Nachteile
- Autofokus für Sport und schnelle Action zu langsam
- Serienbildrate von 8,7 fps mit begrenztem Puffer
- Hohes Gewicht von 949g, nur Gehäuse
- Akkulaufzeit von 540 Schuss ist für lange Tage knapp
- Sehr hoher Einstiegspreis, besonders mit G-Mount-Objektiven
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Wie sich die Meinung der Besitzer im Lauf der Zeit verändert hat
ExklusivBasierend darauf, wann Kunden ihre Bewertungen tatsächlich geschrieben haben - so sehen Sie, ob das anfängliche Lob anhielt.
- Q3 202467/100
Two users praise the GFX100II as the best camera they've owned, citing image quality and features. One user reports a dead-on-arrival unit with potential reliability issues.
- Exceptional image quality and sharp lenses, best camera ever used.
- Upgraded processor, speed, viewfinder, and storage praised.
- Dead on arrival; reports of lens mount, IBIS, and shutter failures.
- Camera is heavy but expected; optional viewfinder attachment recommended.
- Q1 2024100/100
Buyers praise the GFX 100 II as a major upgrade over the GFX 100 I, with superior resolution, viewfinder, ergonomics, and video. They recommend it over the GFX 100S for different use cases.
- Exceptional resolution and image quality, surpassing full-frame cameras.
- Improved viewfinder, ergonomics, and grip options for studio and location work.
- Fast autofocus and rewarding shooting experience, though slower and more deliberate.
- Some confusion comparing it to GFX 100S; it's a different model for different users.
Basierend auf 12 datierten Kundenbewertungen, gruppiert nach Kalenderquartal. Die Periodenanalyse ist in englischer Sprache.
Die Fakten
Leistung
Der 102-Megapixel-Sensor ist der Star der Show, und das völlig zu Recht. Die Detailauflösung ist so hoch, dass du praktisch in jedes Bild hineinzoomen und neue Kompositionen entdecken kannst. In unseren Tests liefert die GFX 100 II eine Dynamik und Farbtiefe, die selbst High-End-Vollformatkameras alt aussehen lässt. Für Produktfotografie und Fine-Art-Prints ist das ein echter Vorteil. Die 8-Stufen-IBIS ist ein Lebensretter, besonders wenn du ohne Stativ arbeitest und die vollen 102 MP auch wirklich scharf auf den Sensor brennen willst. Sie gehört zum absolut Besten, was wir je gesehen haben.
Der Autofokus ist ein großer Schritt nach vorne für das GFX-System, aber er bleibt eine Mittelformat-Lösung. Er ist treffsicher und dank KI-Erkennung zuverlässig bei Porträts und ruhigen Motiven. Für schnelle Action oder unberechenbare Wildlife-Szenen ist er aber nicht gemacht. Da zeigen Kameras wie die Nikon Z9 oder Sony a1 II, was mit Stacked-Sensoren und komplexeren AF-Systemen möglich ist. Die Serienbildrate von 8,7 fps ist für ein 102-MP-Monster ordentlich, aber der Puffer füllt sich schnell. Für die Hochzeitsreportage reicht es, für den Sportfotografen eher nicht. Der elektronische Sucher mit 9,4 Millionen Bildpunkten ist eine Wucht und macht das manuelle Fokussieren zum puren Vergnügen.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | BSI CMOS |
| Size | medium-format |
| Megapixels | 102 MP |
| ISO Range | 80 |
| Processor | X-Processor 5 |
Autofocus
| AF Points | 425 |
| AF Type | 425 |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 8 |
| Burst (Electronic) | 8 |
| Max Shutter | 1/32000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 8K |
| 4K FPS | 60 |
| 1080p FPS | 120 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | No |
| RAW Video | Yes |
| Codec | ProRes 422/H.264/ProRes 422 HQ/H.265/ProRes 422LT/MPEG-4 AVC |
Display & EVF
| Screen Size | 3.2" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 9.44 M dots |
Build
| Weather Sealed | No |
| Weight | 0.9 kg / 2.1 lbs |
| Battery Life | 540 |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C |
| HDMI | HDMI Output |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Die direkte Konkurrentin im Mittelformat ist die Hasselblad X2D 100C. Die liefert eine ähnlich überragende Bildqualität und ein wunderschönes, minimalistisches Design, aber sie hinkt bei Video und Autofokus hinterher. Die GFX 100 II ist die klar bessere Hybrid-Kamera. Auf der Vollformatseite drängt die Sony a1 II mit ihrem 50-MP-Stacked-Sensor. Die Sony ist ein Geschwindigkeitswunder mit einem Autofokus, der die Fujifilm alt aussehen lässt, und einer Serienbildrate, die in einer anderen Liga spielt. Dafür kann sie bei der reinen Detailauflösung und dem Mittelformat-Look nicht mithalten.
Die Nikon Z9 ist ein ähnlicher Fall, eine absolute Profi-Sport- und Videomaschine mit 45 MP. Sie ist schneller, robuster und hat den besseren Autofokus, aber die 102 MP der Fujifilm spielen in einer anderen Disziplin. Für die Canon EOS R6 Mark III gilt das Gleiche, sie ist günstiger und schneller, aber kein direkter Konkurrent in Sachen Auflösung. Die GFX 100 II besetzt eine Nische: maximale Bildqualität in einem System, das auch ernstzunehmende Videofunktionen bietet. Wer den Mittelformat-Look will und auf absolute Geschwindigkeit verzichten kann, findet hier kaum Alternativen.
| Spec | Fujifilm GFX GFX100 II | Sony a7R V | Nikon Z Z9 | Canon EOS R6 Mark III | Panasonic Lumix S S5 II | Pentax K-3 Mark III |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | DSLR |
| Sensor | 102MP medium-format | 61MP full-frame | 45.7MP full-frame | 32.5MP full-frame | 24.2MP full-frame | 25.7MP aps-c |
| AF Points | 425 | 693 | 493 | 1053 | 779 | 101 |
| Burst FPS | 8 | 10 | 30 | 40 | 30 | 12 |
| Video | 8K @60fps | 8K @60fps | 8K @120fps | 8K @120fps | 6K @60fps | 4K @30fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 949 | 723 | 1160 | 609 | 658 | 735 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fujifilm GFX GFX100 II | 89.8 | 99.4 | 58.1 | 78.1 | 95.5 | 97.7 | 96.3 | 87 | 69.4 | 98.5 |
| Sony a7R V Compare | 94.7 | 98.9 | 97.1 | 78.5 | 96.2 | 76.5 | 94.1 | 87 | 98.1 | 98.5 |
| Nikon Z Z9 Compare | 91.5 | 91.1 | 99.4 | 96.1 | 99 | 69.9 | 97.8 | 87 | 94.6 | 88.6 |
| Canon EOS R6 Mark III Compare | 98.9 | 90.4 | 95.3 | 93.5 | 98.7 | 63.9 | 97.2 | 99.1 | 94.6 | 99.6 |
| Panasonic Lumix S S5 II Compare | 97.8 | 90.5 | 96.2 | 91.4 | 94.6 | 54.5 | 92.2 | 99.4 | 94.6 | 88.6 |
| Pentax K-3 Mark III Compare | 80.1 | 81.6 | 97.4 | 78.1 | 60.3 | 93.8 | 98.9 | 63.3 | 74.7 | 88.6 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit einem Preis zwischen 8.500 und 8.633 Dollar ist die GFX 100 II kein Impulskauf. Sie ist eine Investition. Für den Preis bekommst du eine Bildqualität, die näher an einer 50.000-Dollar-Hasselblad liegt als an einer 4.000-Dollar-Vollformatkamera. Die Preisspanne von 133 Dollar zwischen den Händlern ist nicht riesig, aber es lohnt sich trotzdem, vor dem Kauf zu vergleichen. Der günstigste Preis in unserer Datenbank liegt bei 8.500 Dollar, was bei dieser Summe zumindest ein nettes Abendessen oder eine Speicherkarte extra bedeutet.
Verglichen mit einer Hasselblad X2D 100C, die einen ähnlichen Sensor, aber weniger Videofunktionen und einen langsameren Autofokus bietet, ist die Fujifilm die vielseitigere und letztlich preiswertere Wahl. Wenn du den Großteil deines Geldes mit Porträts, Landschaften oder kommerziellen Aufträgen verdienst, amortisiert sich die Kamera durch die Alleinstellungsmerkmale in der Bildqualität. Für Hobbyisten ist der Sprung finanziell schwer zu rechtfertigen, es sei denn, Geld spielt keine Rolle.
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Überblick
Die Fujifilm GFX 100 II ist kein Alltagswerkzeug. Sie ist eine Aussage. Mit ihrem 102-Megapixel-Mittelformatsensor spielt sie in einer Liga, in der Details nicht nur sichtbar sind, sondern fast schon fühlbar werden. Wir reden hier von einer Kamera, die für Fine-Art-Drucke in Galeriegröße gemacht ist, für kommerzielle Shootings, bei denen jedes Pixel zählt, und für Fotografen, die den Unterschied zwischen 'scharf' und 'atemberaubend' kennen. In unserer Datenbank landet der Sensor im 97. Perzentil, was schlicht bedeutet: Hier gibt es aktuell kaum etwas Besseres.
Aber Fujifilm hat nicht einfach nur den Sensor der Vorgängerin recycelt. Der neue X-Processor 5 und der verbesserte CMOS II HS Sensor bringen einen Autofokus mit, der für eine Mittelformatkamera ungewöhnlich schnell zupackt. 117 AF-Punkte mit Augen- und Tiererkennung klingen im Vergleich zu den 700+ Punkten einer Sony a1 II vielleicht bescheiden, aber in der Praxis reicht das für die meisten Studio- und Landschaftsaufnahmen völlig. Die 8,7 Bilder pro Sekunde mit mechanischem Verschluss sind für 102 MP respektabel, auch wenn sie im Vergleich zu Sportkameras nur im Mittelfeld landen.
Was die GFX 100 II wirklich spannend macht, ist der Videobereich. 8K, 4K@60fps, Apple ProRes RAW intern, dazu die Möglichkeit, in verschiedenen Formaten wie Vista Vision zu croppen. Das ist kein nachträglicher Einfall, sondern ein ernstzunehmendes Statement an Hybrid-Shooter. Klar, für reine Videoproduktionen gibt es spezialisiertere Kameras, aber wenn du eine Kamera suchst, die sowohl atemberaubende Fotos als auch hochwertiges Filmmaterial liefert, ist diese Kombination selten. Der Preis von rund 8.500 Dollar ist happig, aber für die Zielgruppe geht es hier um Rendite, nicht um ein Schnäppchen.
Häufige Fragen
Q: Ist die GFX 100 II auch für Sport- oder Wildlife-Fotografie geeignet?
Nur sehr bedingt. Der Autofokus ist für eine Mittelformatkamera schnell und treffsicher, aber er erreicht nicht die Geschwindigkeit und Trefferquote von Kameras wie der Sony a1 II oder Nikon Z9. Die Serienbildrate von 8,7 fps ist für gelegentliche Action okay, aber der Puffer füllt sich bei 102-MP-RAW-Dateien schnell. Für statische oder sich langsam bewegende Tiere reicht es, für Vögel im Flug oder Profisport ist sie die falsche Wahl.
Q: Kann ich meine alten GFX-Objektive an der 100 II weiterverwenden?
Ja, absolut. Die GFX 100 II nutzt das gleiche Fujifilm G-Mount-System wie alle anderen GFX-Kameras. Alle bisherigen GF-Objektive sind voll kompatibel und profitieren sogar von der verbesserten Auflösung und dem schnelleren Autofokus des neuen Prozessors. Auch Adapter für andere Mittelformat-Objektive sind verfügbar.
Q: Wie groß ist der Unterschied zu einer hochauflösenden Vollformatkamera wie der Sony a1 II?
Der Unterschied liegt im Sensorformat und der resultierenden Bildästhetik. Die 102 MP des Mittelformatsensors liefern nicht nur mehr Details, sondern auch einen anderen Look mit einem sanfteren Übergang zwischen Schärfe- und Unschärfebereichen und einem größeren Dynamikumfang. Die Sony a1 II ist dafür deutlich schneller, hat den besseren Autofokus und ist insgesamt die vielseitigere Kamera. Es ist eine Frage von maximaler Bildqualität versus Geschwindigkeit und Flexibilität.
Q: Reicht der Akku für einen langen Drehtag?
Mit 540 Aufnahmen pro Ladung nach CIPA-Standard ist der Akku solide, aber für einen langen, intensiven Tag, besonders mit viel Videodreh, wirst du Ersatzakkus brauchen. In der Praxis hält er bei gemischter Nutzung oft länger durch, aber wer auf Nummer sicher gehen will, packt besser zwei oder drei zusätzliche NP-W235 Akkus ein.
Für wen es nicht geeignet ist
Sport- und Wildlife-Fotografen sollten einen großen Bogen um die GFX 100 II machen. Der Autofokus und die Serienbildrate sind für diese Disziplinen einfach nicht gemacht. Greif stattdessen zur Nikon Z9 oder Sony a1 II, die für schnelle Action gebaut sind. Auch reine Videografen, die keine 102-MP-Fotos brauchen, finden mit einer dedizierten Cinema-Kamera oder einer Sony FX6 mehr für ihr Geld. Die Videofunktionen der GFX 100 II sind beeindruckend für eine Fotokamera, aber sie ersetzt kein echtes Cinema-Tool mit besseren Kühlungs- und Audiooptionen.
Hobbyfotografen, die nicht regelmäßig großformatig drucken oder ihre Bilder nicht an zahlende Kunden liefern, werden den Unterschied zu einer guten Vollformatkamera im Alltag kaum sehen. Die Dateigrößen sind riesig, die Bearbeitung braucht einen potenten Rechner, und die Objektive sind teuer. Eine Fujifilm X-T5 oder Sony a7R V liefert mehr als genug Auflösung für die meisten Anwendungen und lässt dich nicht auf einem Berg von Speicherkarten sitzen.
Fazit
Für den Fine-Art-Fotografen, den kommerziellen Studio-Shooter oder den Landschaftsfotografen, der jedes Blatt im Bild zählen will, ist die GFX 100 II eine Offenbarung. Die Bildqualität ist schlicht das Beste, was man für Geld kaufen kann, ohne in digitale Rückteile für fünfstellige Summen zu investieren. Die Kombination aus 102 MP, 8-Stufen-IBIS und dem fantastischen Sucher macht jede Aufnahme zu einem Erlebnis. Wenn du deine Bilder groß druckst oder deine Kunden pixelverliebt sind, führt kaum ein Weg an ihr vorbei.
Für Hochzeitsfotografen ist sie ein zweischneidiges Schwert. Die Bildqualität ist ein Traum, der Autofokus und die Serienbildrate sind für ruhige Momente und Porträts perfekt, aber bei schnellen Abläufen wie dem Ringtausch oder dem ersten Tanz stößt sie an Grenzen. Hier wäre eine Zweitkamera wie eine Nikon Z9 oder Sony a1 II die bessere Ergänzung. Hybrid-Shooter, die sowohl hochauflösende Fotos als auch professionelles Video aus einer Kamera brauchen, bekommen mit der GFX 100 II ein fast einzigartiges Paket. Nur die reine Akkulaufzeit und das Gewicht trüben den Gesamteindruck etwas.