Fujifilm X-T50 Silver 2024
Der 40,2 Megapixel X-Trans CMOS 5 HR Sensor und der X-Processor 5 liefern Bilddetails auf Flaggschiff-Niveau, ergänzt durch eine 7-Stufen-IBIS und 6K-Videoaufzeichnung. Die integrierte Filmsimulations-Wahlscheibe für direkten Zugriff auf Looks wie REALA ACE und das leichte 389-g-Gehäuse machen die Kamera besonders reisefreundlich. Dieses Modell eignet sich optimal für Vlogger und Streamer, die hochauflösende Inhalte mit sofort einsetzbaren Farbprofilen produzieren.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Fujifilm X-T50 packt den fantastischen 40,2-Megapixel-Sensor und Prozessor der X-T5 in einen winzigen, leichten 389g-Body. Das neue Filmsimulationsrad ist eine echte Bereicherung und macht riesigen Spaß. Größter Wermutstropfen ist die fehlende Wetterschutzabdichtung und ein Autofokus, der nicht ganz an die Spitzenreiter heranreicht. Für Reise- und Straßenfotografen, die kompromisslose Bildqualität im Alltag suchen, ist sie aber eine absolute Empfehlung.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Überragender 40,2-MP-Sensor mit fantastischer Detailauflösung und schönem Rauschverhalten. 99th
- Extrem kompaktes und leichtes Gehäuse (389g), perfekt für Reisen und Street-Fotografie. 97th
- Dediziertes Filmsimulationsrad macht unglaublich viel Spaß und lädt zum Experimentieren ein. 93rd
- Sehr effektive 7-Stufen-IBIS, die den hochauflösenden Sensor auch bei wenig Licht nutzbar macht. 93rd
- Starke Videofunktionen mit 6K, 4K60p und 10-Bit-Log, ideal für Hybrid-Shooter.
Nachteile
- Keine Wetterschutzabdichtung, was bei diesem Preisniveau ein schmerzhafter Verzicht ist.
- Autofokus ist gut, aber nicht auf dem Top-Niveau der Konkurrenz von Sony oder Canon.
- Das kleine Gehäuse ist für Fotografen mit großen Händen ohne zusätzlichen Griff unbequem.
- Die Akkulaufzeit ist mit rund 300-400 Schuss nur Mittelmaß.
- Kein dedizierter Videoknopf und kein Kopfhöreranschluss schränken den Videokomfort etwas ein.
Was Besitzer sagen
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Die Fakten
Leistung
Der 40,2-Megapixel-Sensor ist das absolute Herzstück und liefert ab. In unserer Datenbank landet er im 99. Perzentil aller Sensoren, was ihn zu einem der besten auf dem Markt macht. Die Detailauflösung ist schlichtweg phänomenal, und der Verzicht auf einen Tiefpassfilter sorgt für eine gestochen scharfe Wiedergabe, die man sonst nur von deutlich teureren Mittelformatkameras kennt. Man kann bedenkenlos stark croppen und hat immer noch genug Pixel für große Drucke übrig. Der native ISO-Bereich von 125 bis 12.800 ist solide, und selbst bei höheren Werten bleibt das Rauschverhalten dank des X-Trans-Sensors sehr organisch und filmähnlich.
Die Serienbildgeschwindigkeit von 13 Bildern pro Sekunde mit mechanischem Verschluss und 20 mit elektronischem ist für die meisten Situationen mehr als ausreichend und liegt im oberen Mittelfeld. Der Autofokus mit 117 Punkten und Motiverkennung für Augen, Tiere und mehr ist zuverlässig, aber hier zeigt sich auch die größte Schwäche. Er ist gut, keine Frage, aber im Vergleich zu den neuesten KI-gestützten Systemen von Sony oder Canon wirkt er manchmal einen Tick weniger klebrig. Das ist Jammern auf hohem Niveau, aber wenn man sich auf schnelle, unvorhersehbare Bewegungen verlassen muss, merkt man den Unterschied. Die Bildstabilisierung ist dagegen eine echte Bank und gehört mit 7 Stufen zu den besten ihrer Klasse, was in Kombination mit dem hochauflösenden Sensor ein echter Segen für Freihandaufnahmen bei wenig Licht ist.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | X-Trans CMOS 5 HR |
| Size | aps-c |
| Megapixels | 40.2 MP |
| ISO Range | 125 |
| Processor | X-Processor 5 |
Autofocus
| AF Points | 117 |
| AF Type | Contrast Detection, Phase Detection: 117 |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 13 |
| Burst (Electronic) | 20 |
| Max Shutter | 1/180000 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 6K |
| 4K FPS | 60 |
| 1080p FPS | 240 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| RAW Video | Yes |
| Codec | H.264, H.265 |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 2.36 M dots |
Build
| Weather Sealed | No |
| Weight | 0.4 kg / 0.9 lbs |
Connectivity
| Wi-Fi | Yes |
| Bluetooth | Yes |
| USB | USB-C 3.1/3.2 Gen 2 |
| HDMI | Micro-HDMI |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Der offensichtlichste Konkurrent im eigenen Haus ist die Fujifilm X-T5. Die X-T5 bietet einen größeren, besseren Sucher, ein wetterfestes Gehäuse und mehr direkte Bedienelemente, kostet aber auch deutlich mehr und ist schwerer. Die X-T50 ist die Antwort für alle, die den 40-MP-Sensor wollen, aber ein leichteres Setup bevorzugen. Von außerhalb des Fuji-Kosmos ist die Sony Alpha 6700 eine ernstzunehmende Alternative. Sie hat einen niedriger auflösenden 26-MP-Sensor, aber einen KI-Autofokus, der dem der Fuji in Sachen Treffsicherheit und Geschwindigkeit überlegen ist, und sie ist ebenfalls wetterfest. Dafür fehlt ihr der ganze Charme und die direkte Haptik der Fuji mit ihren Filmsimulationen.
Eine weitere interessante Option ist die Canon EOS R7. Sie ist ein APS-C-Biest mit 32,5 Megapixeln, einem fantastischen Autofokus und einem wetterfesten Body, der sich eher nach einem kleinen Profi-Werkzeug anfühlt. Allerdings ist sie größer und schwerer, und das RF-S-Objektivangebot ist im Vergleich zum riesigen und exzellenten X-Mount-System von Fujifilm noch recht überschaubar. Die Nikon Z fc ist eher ein Retro-Konkurrent, spielt aber mit ihrem 20-MP-Sensor leistungstechnisch in einer anderen Liga. Die X-T50 besetzt hier eine ziemlich einzigartige Nische: kompromisslose Bildqualität im kompaktesten Gehäuse, mit einem Bedienkonzept, das einfach mehr Freude macht als die klinischeren Kameras der Konkurrenz.
| Spec | Fujifilm X-T50 | Canon EOS R6 Mark III | Sony a1 II | Nikon Z Z9 | Panasonic LUMIX GH7 | OM System OM-1 Mark II |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 40.2MP aps-c | 32.5MP full-frame | 50.1MP full-frame | 45.7MP full-frame | 25.2MP micro-four-thirds | 20.4MP micro-four-thirds |
| AF Points | 117 | 1053 | 759 | 493 | 315 | 1053 |
| Burst FPS | 13 | 40 | 30 | 30 | 75 | 120 |
| Video | 6K @60fps | 6K @120fps | 8K @120fps | 8K @120fps | 6K @120fps | 4K @60fps |
| IBIS | true | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 389 | 609 | 658 | 1160 | 721 | 511 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | User Sentiment | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fujifilm X-T50 | 73.5 | 70.3 | 18.7 | 77.2 | 91 | 98.6 | 44.7 | 81 | 63.7 | 96.9 | 92.9 |
| Canon EOS R6 Mark III Compare | 98.2 | 85.9 | 94.3 | 92.5 | 98 | 57.1 | 96.2 | 98.9 | 93.4 | 92.2 | 99.5 |
| Sony a1 II Compare | 95 | 98.5 | 96.3 | 89.9 | 98.5 | 67.1 | 91.4 | 99.4 | 63.7 | 96.9 | 99.5 |
| Nikon Z Z9 Compare | 88.8 | 87.6 | 99.5 | 96 | 98.5 | 63.3 | 97.1 | 81 | 98.1 | 92.2 | 82.9 |
| Panasonic LUMIX GH7 Compare | 81.9 | 85.9 | 97.4 | 94.8 | 96.7 | 54.5 | 88.5 | 81 | 93.4 | 77.1 | 95.6 |
| OM System OM-1 Mark II Compare | 98.2 | 88.3 | 88.4 | 99.8 | 82.3 | 38.2 | 93.8 | 81 | 0 | 86.9 | 99.5 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne für die X-T50 ist mit $1380 bis $485247 absurd und spiegelt wahrscheinlich irgendwelche Marketplace-Ausreißer wider. Der reale Straßenpreis für das Body-only-Modell liegt bei etwa 1.500 Euro, Kits mit dem neuen XF16-50mm f/2.8-4.8 liegen bei rund 1.800 Euro. Das ist kein Schnäppchen, aber für das Gebotene fair. Man bekommt im Grunde die Bildqualität der 2.000 Euro teuren X-T5 in einem günstigeren, wenn auch weniger robusten Gehäuse. Verglichen mit der fest verbauten X100VI, die den gleichen Sensor hat, ist die X-T50 mit Wechselobjektivanschluss die flexiblere und preislich attraktivere Wahl. Wer auf den Sucher und die Abdichtung der X-T5 verzichten kann, spart hier bares Geld und bekommt trotzdem die Top-Bildqualität.
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Überblick
Die Fujifilm X-T50 ist im Grunde das, was passiert, wenn man den Sensor und Prozessor der Flaggschiff X-T5 in ein Gehäuse packt, das eher an die kleine X-T30 erinnert. Man bekommt also diesen fantastischen 40,2-Megapixel X-Trans CMOS 5 HR Sensor in einer Kamera, die nur 389 Gramm wiegt. Das ist eine ziemlich wilde Kombination und macht sie zu einem der spannendsten Modelle für alle, die maximale Bildqualität bei minimalem Ballast wollen. Das neue, dedizierte Filmsimulationsrad oben auf dem Gehäuse ist dabei das i-Tüpfelchen, das den spielerischen Charakter dieser Kamera unterstreicht.
Für wen ist sie also? In erster Linie für Fotografen, die viel unterwegs sind, Street- und Reisefotografie lieben und keine Lust haben, ein schweres Vollformat-System mit sich herumzuschleppen. Sie ist auch ein Traum für alle, die in die Welt der Fujifilm-Filmsimulationen eintauchen wollen, ohne sich groß mit Nachbearbeitung herumschlagen zu müssen. Mit Bestwerten in den Kategorien Produktfotografie und Streaming in unserer Datenbank ist sie aber auch ein ernstzunehmendes Werkzeug für Content Creator. Nur Sport- und Wildlife-Fotografen sollten vielleicht weiterscrollen.
Was die X-T50 so interessant macht, ist dieser Mix aus Retro-Charme und modernster Technik. Man bekommt den neuesten X-Prozessor 5, eine interne Bildstabilisierung mit bis zu 7 Blendenstufen und ernsthafte Videofunktionen wie 6K und 4K mit 60fps. Und das alles in einem Body, der so kompakt ist, dass man ihn wirklich immer dabeihaben kann. Dass Fujifilm hier auf eine Wetterschutzabdichtung verzichtet hat, ist allerdings ein klarer Hinweis darauf, wo die Prioritäten lagen: bei Größe, Gewicht und Stil, nicht bei robuster Outdoor-Tauglichkeit.
Häufige Fragen
Q: Ist die Fujifilm X-T50 wetterfest?
Nein, die X-T50 ist leider nicht gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Das ist einer der größten Unterschiede zur teureren X-T5. Man sollte sie also nicht bei starkem Regen oder in staubigen Umgebungen ohne Schutz verwenden. Einige der Kit-Objektive wie das XF16-50mm f/2.8-4.8 sind jedoch abgedichtet, was die Sache etwas inkonsequent macht.
Q: Wie gut ist der Autofokus der X-T50 im Vergleich zur Konkurrenz?
Der Autofokus ist solide und für die meisten Alltagssituationen wie Porträts, Reisen und Street völlig ausreichend. Er bietet Motiverkennung für Augen, Tiere und Fahrzeuge. Im direkten Vergleich zu den neuesten KI-Autofokussystemen von Sony oder Canon hinkt er bei sehr schnellen, unvorhersehbaren Bewegungen aber etwas hinterher. Für ambitionierte Sport- oder Wildlife-Fotografie ist er daher nicht die erste Wahl.
Q: Kann die X-T50 6K-Video aufnehmen und ist sie für Videografen geeignet?
Ja, die Kamera kann intern 6K-Video mit 30p und 4K mit bis zu 60p aufnehmen, beides in 10-Bit und mit Log-Profilen. Sie ist damit durchaus für ernsthafte Videoproduktionen geeignet. Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen: Es fehlt ein dedizierter Videoknopf, ein Kopfhöreranschluss ist nicht vorhanden, und der kleine Body kann bei längeren Aufnahmen mit externem Zubehör etwas fummelig werden.
Q: Für wen ist der optionale Handgriff sinnvoll?
Der zusätzliche Handgriff ist fast schon ein Muss, wenn man größere Hände hat oder regelmäßig mit schwereren Objektiven fotografiert. Das Gehäuse selbst ist sehr flach und bietet wenig Grifffläche, was auf Dauer unbequem werden kann. Viele Nutzer berichten, dass der optionale Griff die Ergonomie massiv verbessert und die Kamera viel sicherer in der Hand liegt, ohne das Gesamtpaket wesentlich größer zu machen.
Für wen es nicht geeignet ist
Sport- und Wildlife-Fotografen sollten um die X-T50 einen Bogen machen. Der Autofokus ist für diese Disziplinen einfach nicht schnell und treffsicher genug, und die Serienbildrate von 13 fps mit mechanischem Verschluss ist zwar ordentlich, aber der Puffer füllt sich schnell. Dazu kommt die fehlende Wetterschutzabdichtung, die bei Einsätzen in der Natur ein echtes Risiko darstellt. Ein Blick auf die Canon EOS R7 oder eine gebrauchte Sony Alpha 9 wäre hier deutlich sinnvoller.
Auch wer hauptsächlich stundenlang im Studio oder auf Events mit Blitz fotografiert, wird mit der kleinen Akkukapazität nicht glücklich. Der Sucher ist gut, aber mit 2,4 Millionen Bildpunkten nicht der hellste oder größte, was bei langen Sessions anstrengend sein kann. Für diesen Workflow ist die größere Fujifilm X-T5 mit ihrem hervorragenden Sucher und dem optionalen Batteriegriff die klar bessere, wenn auch teurere Wahl.
Fazit
Wenn du eine Kamera suchst, die dich jeden Tag aufs Neue zum Fotografieren motiviert, ist die X-T50 ein Volltreffer. Sie ist die perfekte Wahl für Reise- und Street-Fotografen, die eine unschlagbare Bildqualität im kleinstmöglichen Format wollen und für die das Fotografieren eher ein haptisches und emotionales Erlebnis als ein rein technischer Prozess ist. Das Filmsimulationsrad ist kein Gimmick, es verändert wirklich, wie man über Bilder nachdenkt, und die JPEGs direkt aus der Kamera sind so gut, dass man RAW-Dateien oft getrost ignorieren kann.
Für professionelle Anwender, die bei Wind und Wetter draußen sind oder sich blind auf einen treffsicheren Autofokus verlassen müssen, ist sie dagegen nur bedingt die erste Wahl. Hier ist die robustere X-T5 oder ein Umstieg auf ein System mit besserem Tracking die klügere Entscheidung. Als Zweitkamera neben einem Vollformat-System oder als Upgrade von einer älteren Fuji wie der X-T30 ist sie aber fast schon ein No-Brainer. Sie liefert die Bildqualität eines Flaggschiffs in einem Body, den man tatsächlich jeden Tag mitnehmen will, und das ist eine Kombination, die man so nicht oft findet.