HP Z1 G1i Black 2025
Der Intel Core Ultra 9 285 mit 24 Kernen und 64 GB DDR5-RAM mit 5600 MHz bietet zertifizierte Rechenleistung für professionelle Anwendungen in einem erweiterbaren Tower-Gehäuse. Die umfangreiche Konnektivität mit Thunderbolt, 9x USB-A und HDMI 2.1 ermöglicht flexible Arbeitsumgebungen, während die integrierte Grafik für 2D-Workflows und Code-Kompilierung ausgelegt ist. Dieser Rechner eignet sich am besten für Softwareentwickler und CAD-Konstrukteure, die eine stabile, ISV-zertifizierte Plattform benötigen und eine dedizierte GPU nachrüsten können.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die HP Z1 G1i Tower Workstation ist ein CPU-Monster mit 24 Kernen und 64 GB RAM, das speziell für Entwickler und Datenprofis gebaut wurde. Dank der integrierten Grafik ist sie für Gaming oder 3D-Rendering aber völlig ungeeignet. Wer pure Rechenleistung und eine exzellente Anschlussvielfalt sucht, bekommt hier einen leisen und erweiterbaren Arbeitsrechner zu einem fairen Preis.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Extrem potenter 24-Kern-Prozessor für professionelle Workloads 97th
- Üppige 64 GB DDR5-RAM, ideal für Virtualisierung und große Projekte 96th
- Hervorragende Anschlussvielfalt mit Thunderbolt und neun USB-A-Ports 94th
- Leiser Betrieb auch unter Volllast 73rd
- Gute Erweiterbarkeit durch freie PCIe-Slots und 500W-Netzteil
Nachteile
- Nur integrierte Grafik, für 3D-Rendering oder Gaming ungeeignet
- Mit 5,5 kg kein Gerät für den Schreibtischwechsel
- Preisgestaltung bei manchen Händlern völlig absurd
- SSD nur im soliden Mittelfeld, kein PCIe 5.0
- Nur 500W-Netzteil schränkt die GPU-Nachrüstung etwas ein
Die Fakten
Leistung
Der Intel Core Ultra 9 285 ist eine echte Ansage. Mit seinen 24 Kernen und einem Basistakt von 2,5 GHz liegt die CPU im 94. Perzentil und gehört damit zu den schnellsten Prozessoren, die wir je in einem Desktop dieser Klasse getestet haben. In unseren Multi-Core-Benchmarks zieht die Kiste an den meisten Konkurrenten vorbei, nur die absoluten Top-Modelle mit mehr Kernen oder höherem Takt können hier noch einen draufsetzen. Für Code-Kompilierung, Datenanalyse oder das gleichzeitige Ausführen mehrerer VMs ist das ein absoluter Traum.
Die 64 GB DDR5-RAM mit 5600 MHz sind mit einem 97. Perzentil-Ranking ebenfalls absolute Spitzenklasse. Da kann man bedenkenlos riesige Datensätze im RAM halten oder ein Dutzend speicherhungrige Anwendungen parallel laufen lassen. Der 1 TB NVMe-SSD ist mit einem soliden 73. Perzentil schnell genug für flotte Ladezeiten, aber hier merkt man, dass HP nicht das allerneueste PCIe 5.0 Laufwerk verbaut hat. Die integrierte GPU ist mit einem 46. Perzentil der klare Flaschenhals. Für Desktop-Anwendungen reicht es locker, aber sobald es um 3D oder GPU-Computing geht, ist hier schnell Schluss.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel Core Ultra 9 |
| Cores | 24 |
| Frequency | 2.5 GHz |
| L3 Cache | 36 MB |
Graphics
| GPU | Intel Graphics |
| Type | Integrated |
Memory & Storage
| RAM | 64 GB |
| RAM Generation | DDR5 |
| Storage | 1 TB |
| Storage Type | NVMe SSD |
Build
| Form Factor | workstation |
| PSU | 500 |
| Weight | 5.5 kg / 12.1 lbs |
Connectivity
| USB-C Ports | 2 |
| USB Ports | 9 |
| Thunderbolt | 2x DisplayPort 2.1 Output1x HDMI 2.1 Output |
| HDMI | 1x HDMI 2.1 |
| DisplayPort | 2x DisplayPort 2.1 Output |
| Bluetooth | No |
| Ethernet | Gigabit Ethernet |
System
| OS | Windows 11 Pro |
Im Vergleich
Im Vergleich zum Apple Mac Studio M4 Max hat die HP Z1 klar die Nase vorn, wenn es um reinen CPU-Durchsatz und RAM-Kapazität geht. Der Mac Studio kontert mit einer deutlich stärkeren integrierten GPU und einem kompakteren Formfaktor, ist aber auch teurer und weniger erweiterbar. Der Dell Tower Plus EBT2250 bietet eine ähnliche CPU-Leistung, kommt aber oft mit einer dedizierten Quadro-Grafikkarte und richtet sich damit noch stärker an CAD-Anwender.
Gegen Gaming-Maschinen wie den ASUS Republic of Gamers GM700TZ oder den MSI MEG Vision X AI sieht die HP Z1 ohne dedizierte GPU natürlich kein Land. Die Gaming-Score von 18,5 von 100 spricht Bände. Wer auch nur gelegentlich spielen will, sollte entweder eine GPU nachrüsten oder direkt zu einem der Gaming-Tower greifen. Der Lenovo Legion 34IAS10 ist da mit einer RTX-Grafikkarte die deutlich rundere Lösung für Mixed-Use-Szenarien.
| Spec | HP Z1 G1i | Lenovo Legion T5 30IAS10 | MSI Infinite RS AI 2NVZ9-1290US | Corsair VENGEANCE i5100 | CLX Horus TGMHORRTU5705WM | Thermaltake Reactor 9880 T6BK-X870-580-LCS |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 9 | Intel Core Ultra 7 | Intel Core Ultra 9 285K | Intel Core i9 14900KF | Intel Core Ultra 9 285K | AMD Ryzen 7 9800X3D |
| RAM (GB) | 64 | 32 | 64 | 32 | 192 | 32 |
| Storage (GB) | 1024 | 1024 | 2048 | 2048 | 4096 | 2048 |
| GPU | Intel Graphics | NVIDIA GeForce RTX 5070 | NVIDIA GeForce RTX 5090 | NVIDIA GeForce RTX 5080 | NVIDIA GeForce RTX 5080 | NVIDIA GeForce RTX 5080 |
| Form Factor | workstation | mid-tower | mid-tower | mid-tower | mid-tower | mid-tower |
| Psu W | 500 | 850 | - | 1000 | 1000 | 850 |
| OS | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | Windows 11 Home | Windows 11 Home |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | CPU | GPU | RAM | Anschlüsse | Speicher | Zuverlässigkeit | Nutzerresonanz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HP Z1 G1i | 93.5 | 47 | 96.4 | 97.2 | 72.8 | 70.5 | 59.8 |
| Lenovo Legion T5 30IAS10 Compare | 96 | 82.4 | 82.4 | 86.3 | 57.3 | 70.5 | 76.5 |
| MSI Infinite RS AI 2NVZ9-1290US Compare | 97.5 | 90.7 | 97.4 | 92.5 | 91.6 | 37.9 | 30.8 |
| Corsair VENGEANCE i5100 Compare | 94.2 | 88.9 | 87.5 | 97.2 | 91.6 | 32.5 | 20.2 |
| CLX Horus TGMHORRTU5705WM Compare | 97.5 | 88.9 | 99.3 | 99.8 | 98.4 | 11.6 | 21.2 |
| Thermaltake Reactor 9880 T6BK-X870-580-LCS Compare | 79.4 | 88.9 | 90.7 | 44.7 | 91.6 | 11.6 | 60.7 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Preisspanne für die HP Z1 G1i ist mit 2.351 bis über 1,4 Millionen Dollar ein schlechter Witz, der wohl auf einen Datenfehler bei einem Händler zurückgeht. Realistisch liegt das Gerät bei rund 2.400 Dollar, was für die gebotene CPU- und RAM-Leistung ein fairer Deal ist. Newegg scheint hier mit schnellem Versand und gutem Service die beste Anlaufstelle zu sein. Wer eine dedizierte GPU braucht, muss allerdings nochmal extra investieren, was die Gesamtrechnung schnell in die Höhe treiben kann. Alternativen wie der Apple Mac Studio M4 Max bieten eine bessere GPU-Leistung ab Werk, kosten aber auch deutlich mehr.
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Überblick
Die HP Z1 G1i Tower Workstation ist HPs Antwort auf die Frage, ob man einen potenten Rechenknecht auch ohne dedizierte Grafikkarte bekommen kann. Angetrieben vom brandneuen Intel Core Ultra 9 285 mit 24 Kernen und 64 GB DDR5-RAM ist das Ding ein Kompilier-Monster und ein Traum für alle, die mit virtuellen Maschinen oder großen Datensätzen hantieren. Optisch bleibt HP der klassischen, schwarzen Tower-Optik treu, die in keinem Büro fehl am Platz wirkt. Mit 5,5 Kilo ist die Kiste aber kein Leichtgewicht, die stellt man einmal unter den Tisch und gut ist.
Für Entwickler und im Workstation-Bereich schlägt sich die Z1 in unserer Datenbank mit 88,8 und 86,1 von 100 Punkten richtig gut. Das liegt vor allem an der schieren CPU-Power und der üppigen RAM-Ausstattung. HP hat hier klar auf professionelle Anwender gezielt, die rechnen, rendern oder kompilieren müssen. Dass die integrierte Intel Graphics an Bord ist, zeigt aber auch, dass 3D-Rendering oder Gaming nicht die Zielgruppe sind. Wer eine GPU braucht, muss selbst nachrüsten, was dank des freien PCIe-Slots und des 500W-Netzteils zumindest möglich ist.
Die Anschlussvielfalt ist mit Thunderbolt, neun USB-A-Ports und HDMI 2.1 ein echtes Highlight und liegt im 97. Perzentil. Da kann man problemlos drei Monitore und ein halbes Dutzend Peripheriegeräte anschließen, ohne dass einem die Ports ausgehen. Der Preis schwankt je nach Händler wild zwischen rund 2.350 und über 1,4 Millionen Dollar, was wohl eher einem Datenfehler als der Realität entspricht. Bei Newegg gibt es das Gerät mit schnellem Versand und gutem Service, was in dieser Preisklasse ein wichtiger Faktor ist.
Häufige Fragen
Q: Ist die HP Z1 G1i gut für Gaming geeignet?
Nein, mit einem Gaming-Score von 18,5 von 100 und nur integrierter Intel Graphics ist die HP Z1 G1i für Spiele völlig ungeeignet. Sie können zwar eine dedizierte Grafikkarte nachrüsten, aber das 500W-Netzteil schränkt die Auswahl etwas ein.
Q: Welches Zubehör ist bei der HP Z1 G1i im Lieferumfang enthalten?
Im Lieferumfang der HP Z1 G1i sind eine kabelgebundene HP 125 v2 Tastatur und eine HP 320M Maus enthalten. Ein Monitor ist nicht dabei, den müssen Sie separat besorgen.
Q: Für welche Einsatzbereiche ist die HP Z1 G1i am besten geeignet?
Die HP Z1 G1i glänzt vor allem als Entwickler-Workstation, für Datenanalyse und Virtualisierung. Dank der 24 Kerne und 64 GB RAM eignet sie sich auch hervorragend für Business- und Mainstream-Workloads, bei denen es auf reine CPU-Leistung ankommt.
Q: Kann man die HP Z1 G1i aufrüsten?
Ja, die HP Z1 G1i lässt sich gut aufrüsten. Sie hat freie PCIe-Slots für eine dedizierte Grafikkarte oder andere Erweiterungskarten, und der Arbeitsspeicher sowie die SSD können bei Bedarf ebenfalls ausgetauscht oder ergänzt werden.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer eine Workstation für Videobearbeitung, 3D-Rendering oder Gaming sucht, sollte um die HP Z1 G1i einen großen Bogen machen. Die integrierte Grafik ist für diese Aufgaben schlicht zu schwach, und das 500W-Netzteil lässt auch bei der GPU-Nachrüstung nicht alle Optionen offen. Greifen Sie in diesem Fall lieber zum Dell Tower Plus mit Quadro-GPU oder, wenn es auch etwas Gaming sein darf, zum Lenovo Legion 34IAS10. Auch wer ein kompaktes System für den Schreibtisch sucht, wird mit dem 5,5-Kilo-Tower nicht glücklich, hier ist der Apple Mac Studio die platzsparendere Alternative.
Fazit
Die HP Z1 G1i ist eine hervorragende Workstation für alle, die pure CPU-Power und viel RAM brauchen, aber keine dedizierte GPU vermissen. Entwickler, Datenanalysten und Virtualisierungs-Fans bekommen hier einen leisen, erweiterbaren Rechner, der die meisten Aufgaben mit links stemmt. Die Anschlussvielfalt ist ein echtes Brett und macht den Tower zur perfekten Schaltzentrale für komplexe Setups.
Wer allerdings rendern, spielen oder mit GPU-beschleunigten Anwendungen arbeiten will, sollte die Finger davon lassen oder direkt eine Grafikkarte einplanen. Für rund 2.400 Dollar ist das Gerät ein faires Angebot, solange man die fehlende GPU nicht vergisst. Insgesamt eine klare Empfehlung für den professionellen CPU-lastigen Einsatz, aber kein Allrounder.