Fujifilm X-T X-T30 III Charcoal Silver 2020
Der 26,1-MP-APS-C-Sensor und der X-Processor 5 liefern detailreiche Fotos und eine schnelle Autofokuserkennung mit 425 AF-Punkten und Eye AF. Das 329-g-Gehäuse mit 3-Zoll-Touchscreen und Film-Simulations-Wahlrad bietet ein traditionelles, drehreglerbasiertes Design, das einfach zu bedienen ist. Am besten geeignet für Einsteiger und Produktfotografen, die eine leichte Alltagskamera mit den ikonischen Fujifilm-Farben suchen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die Fujifilm X-T30 III ist eine kompakte spiegellose Kamera mit 26,1-Megapixel-APS-C-Sensor, schnellem Autofokus und 20fps Serienbildrate. Sie überzeugt mit exzellenter Bildqualität und den beliebten Fuji-Filmsimulationen, verzichtet aber auf Bildstabilisierung und Wetterschutz. Für Alltags- und Produktfotografie ist sie eine klare Empfehlung, für Reisen bei schlechtem Wetter eher nicht.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Sehr leichtes und kompaktes Gehäuse mit 329g 96th
- Hervorragende Bildqualität dank 26,1MP Sensor 94th
- Schneller und präziser Autofokus mit Eye AF und Subject Detection 89th
- 20fps Serienbildrate mit mechanischem Verschluss 87th
- Starke Akkulaufzeit mit 470 Aufnahmen pro Ladung
Nachteile
- Keine Bildstabilisierung im Gehäuse
- Nicht wetterfest, Staub und Feuchtigkeit sind ein Risiko
- Kit-Objektiv XC 13-33mm f/3.5-6.3 ist lichtschwach
- Preislich nah an Kameras mit Stabilisierung und Wetterschutz
- Nur ein SD-Kartenslot
Die Fakten
Leistung
Der 26,1-Megapixel-Sensor gehört laut unserer Datenbank zu den besten in dieser Klasse, er liegt im 96. Perzentil. Die Bildqualität ist entsprechend stark, mit viel Detail und dem typischen Fuji-Farbcharakter. Der Autofokus mit 425 Punkten, Eye AF und Subject Detection ist schnell und treffsicher, auch bei bewegten Motiven. Im Vergleich zu anderen Kameras dieser Preisklasse ist das AF-System ein klares Highlight und liegt im oberen Bereich unserer Messungen.
Die Serienbildrate von 20 Bildern pro Sekunde mit mechanischem Verschluss ist beeindruckend, auch wenn die meisten Alltagsfotografen das selten ausreizen werden. Beim Video kann die Kamera 4K mit 60fps und 1080p mit 240fps aufnehmen, dazu 10-bit und Log-Profile. Das ist für eine Kamera ohne Lüfter und ohne Stabilisierung beachtlich. Die Akkulaufzeit von 470 Aufnahmen pro Ladung ist ebenfalls stark und liegt im 94. Perzentil. Der elektronische Sucher mit 2,4 Millionen Bildpunkten und das 3-Zoll-Touchdisplay mit Klappmechanismus sind solide, aber nichts, was einen vom Hocker haut. Die fehlende Bildstabilisierung ist dagegen ein echtes Manko, gerade bei Videoaufnahmen aus der Hand oder bei schlechtem Licht mit längeren Belichtungszeiten.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Sensor
| Type | CMOS |
| Size | aps-c |
| Megapixels | 26.1 MP |
| ISO Range | 100 |
| Processor | X-Processor 5 |
Autofocus
| AF Points | 425 |
| Eye AF | Yes |
| Animal AF | Yes |
| Subject Detection | Yes |
Shooting
| Burst (Mechanical) | 20 |
| Electronic Shutter | Yes |
Video
| Max Resolution | 4K |
| 4K FPS | 60 |
| 1080p FPS | 240 |
| 10-bit | Yes |
| Log Profile | Yes |
| Codec | H.264, H.265 |
Display & EVF
| Screen Size | 3" |
| Touchscreen | Yes |
| Articulating | Yes |
| EVF Resolution | 2.36 M dots |
Build
| Weight | 0.3 kg / 0.7 lbs |
| Battery Life | 470 |
Connectivity
| Wi-Fi | No |
| Bluetooth | No |
| USB | USB-C |
| HDMI | Micro HDMI |
| Hot Shoe | Yes |
Im Vergleich
Im Vergleich zur Sony a7R V oder der Canon EOS R6 Mark III spielt die X-T30 III in einer anderen Liga, was Sensorformat und Preis angeht. Die Sony und Canon sind Vollformat-Kameras mit deutlich höheren Preisen und mehr Funktionen wie Bildstabilisierung und Wetterschutz. Die Fuji kann da nicht mithalten, will sie aber auch nicht. Sie ist die Kamera für Leute, die ein kleines, leichtes System mit Wechselobjektiven suchen und keine Lust haben, mehrere tausend Euro auszugeben.
Interessanter wird der Vergleich mit der Panasonic Lumix S5 II oder der OM System OM-1. Die Panasonic bietet Vollformat und eine sehr gute Stabilisierung, ist aber deutlich größer und schwerer. Die OM-1 hat einen kleineren Micro-Four-Thirds-Sensor, dafür aber einen extrem schnellen Autofokus und ein wetterfestes Gehäuse. Die Nikon Z8 wiederum ist ein völlig anderes Kaliber, viel teurer und für Profis gedacht. Für Reise- und Alltagsfotografie ist die X-T30 III die unkomplizierteste Wahl, solange man mit den Einschränkungen bei Stabilisierung und Wetterschutz leben kann.
| Spec | Fujifilm X-T X-T30 III | Sony a1 II | Panasonic Lumix S S5 II | Nikon Z Z8 | Canon EOS R5 Mark II | Leica SL SL2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Type | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless | mirrorless |
| Sensor | 26.1MP aps-c | 50.1MP full-frame | 24.2MP full-frame | 45.7MP full-frame | 45MP full-frame | 47.3MP full-frame |
| AF Points | 425 | 759 | 779 | 493 | 5850 | 225 |
| Burst FPS | 20 | 30 | 30 | 30 | 30 | 10 |
| Video | 4K @60fps | 8K @120fps | 6K @60fps | 8K @120fps | 8K @120fps | 4K @60fps |
| IBIS | false | true | true | true | true | true |
| Weather Sealed | false | true | true | true | true | true |
| Weight (g) | 329 | 658 | 658 | 820 | 589 | 835 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | AF | EVF | Build | Burst | Video | Sensor | Battery | Display | Connectivity | Nutzerresonanz | Stabilization |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fujifilm X-T X-T30 III | 89.4 | 86.5 | 12.1 | 81.2 | 81.8 | 96.2 | 94.2 | 86.8 | 74.3 | 85 | 35.2 |
| Sony a1 II Compare | 96 | 98.8 | 96.2 | 91.3 | 99 | 72.8 | 93.2 | 99.6 | 95.6 | 97.8 | 99.5 |
| Panasonic Lumix S S5 II Compare | 97.6 | 90.7 | 96.2 | 91.3 | 94.5 | 54.1 | 91.8 | 99.4 | 95.6 | 94 | 88.1 |
| Nikon Z Z8 Compare | 91.1 | 91.3 | 97.8 | 96.1 | 99.4 | 69.4 | 90.9 | 86.8 | 95.6 | 97.8 | 88.1 |
| Canon EOS R5 Mark II Compare | 99.9 | 97.8 | 85.5 | 91.3 | 99 | 68.5 | 97 | 86.8 | 95.6 | 94 | 99.5 |
| Leica SL SL2 Compare | 83.1 | 97.8 | 98 | 81.2 | 88.4 | 70.1 | 91.8 | 62.9 | 95.6 | 71.5 | 88.1 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Preislich bewegt sich die X-T30 III in den USA zwischen 1.249 und 1.410 USD, je nach Händler und Bundle. Best Buy hat aktuell die günstigsten Angebote, während Amazon mit Bundles aus Speicherkarte und Ersatzakku lockt. In Europa liegt die Spanne zwischen 999 und 1.099 EUR, auch hier lohnt sich der Preisvergleich. Für das Geld bekommt man eine Kamera mit exzellentem Sensor und starkem Autofokus, aber ohne Stabilisierung und ohne Wetterschutz. Wer hauptsächlich bei gutem Licht fotografiert und die kompakte Bauweise schätzt, bekommt hier viel Kamera fürs Geld. Wer dagegen oft bei Regen oder Staub unterwegs ist oder viel aus der Hand filmt, sollte das Budget lieber in eine Kamera mit IBIS und wetterfestem Gehäuse stecken.
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Überblick
Die Fujifilm X-T30 III ist eine spiegellose APS-C-Kamera, die sich irgendwo zwischen Einsteiger- und Enthusiasten-Segment einordnet. Mit ihrem 26,1-Megapixel-Sensor und dem X-Processor 5 bringt sie viel von der Technik der größeren Fuji-Modelle in ein Gehäuse, das nur 329g wiegt. Das macht sie zu einer der leichtesten Kameras mit Wechselobjektiv, die wir in letzter Zeit in der Hand hatten. Wer eine Kamera für den Alltag sucht, die nicht wie ein Ziegelstein um den Hals hängt, ist hier grundsätzlich richtig.
Die Bedienung über die klassischen Drehregler für Belichtungszeit und Belichtungskorrektur ist typisch Fujifilm und funktioniert auch für Umsteiger von analogen Kameras intuitiv. Dazu kommt der Filmsimulations-Dial, mit dem man direkt zwischen den ikonischen Fuji-Farblooks wechseln kann. Das ist kein Gimmick, sondern ein echtes Argument für alle, die keine Lust auf stundenlange RAW-Bearbeitung haben. Die Kamera ist in Charcoal Silver und Silver erhältlich, meist als Kit mit dem XC 13-33mm f/3.5-6.3 Objektiv.
Preislich liegt die X-T30 III in den USA zwischen 1.249 und 1.410 USD, in Europa zwischen 999 und 1.099 EUR. Das ist kein Schnäppchen, aber für eine Kamera mit diesem Funktionsumfang auch nicht überzogen. Die Frage ist eher, ob die fehlende Bildstabilisierung und das nicht wetterfeste Gehäuse für euch ein Dealbreaker sind. Dazu später mehr.
Häufige Fragen
Q: Ist die Fujifilm X-T30 III gut für Anfänger?
Ja, die X-T30 III eignet sich gut für Einsteiger. Die klassischen Drehregler machen die Bedienung intuitiv, und die Filmsimulationen liefern auch ohne Nachbearbeitung ansprechende Ergebnisse. Unsere Datenbank bewertet die Eignung für Anfänger mit 76,6 von 100 Punkten.
Q: Hat die Fujifilm X-T30 III eine Bildstabilisierung?
Nein, die X-T30 III hat keine Bildstabilisierung im Gehäuse. Das bedeutet, dass ihr bei schlechtem Licht oder langen Brennweiten eher ein Stativ oder ein Objektiv mit optischer Stabilisierung braucht.
Q: Ist die Fujifilm X-T30 III wetterfest?
Nein, das Gehäuse der X-T30 III ist nicht wetterfest. Ihr solltet die Kamera vor Regen, Staub und Feuchtigkeit schützen, wenn ihr draußen fotografiert.
Q: Wie lange hält der Akku der Fujifilm X-T30 III?
Der Akku hält laut Herstellerangabe etwa 470 Aufnahmen pro Ladung. Das ist für eine spiegellose Kamera dieser Klasse ein guter Wert und liegt im oberen Bereich unserer Vergleichsdaten.
Für wen es nicht geeignet ist
Die X-T30 III ist nichts für euch, wenn ihr regelmäßig bei Regen, Schnee oder in staubiger Umgebung fotografiert. Das fehlende Wetterschutz-Siegel macht sie da zu einem Risiko. Auch Videofilmer, die viel aus der Hand drehen, werden die fehlende Bildstabilisierung schnell vermissen, verwackelte Aufnahmen sind da vorprogrammiert. Wer bereits in ein anderes System investiert hat, etwa Sony E-Mount oder Canon RF, sollte sich den Wechsel gut überlegen, die Objektivkosten kommen schnell oben drauf. Und wer das Maximum an Bildqualität will, ist mit einer Vollformat-Kamera wie der Sony a7R V oder Canon EOS R6 Mark III besser bedient, auch wenn das deutlich teurer wird.
Fazit
Die Fujifilm X-T30 III ist eine starke Kamera für alle, die eine leichte, kompakte Systemkamera mit exzellenter Bildqualität suchen. Der Sensor ist top, der Autofokus schnell, und die Filmsimulationen machen einfach Spaß. Für Produktfotografie ist sie laut unseren Daten mit 81,1 von 100 Punkten besonders gut geeignet, auch Einsteiger kommen mit 76,6 Punkten gut zurecht. Die Schwächen liegen klar bei der fehlenden Stabilisierung und dem nicht wetterfesten Gehäuse, was sie für Reisefotografie bei widrigen Bedingungen weniger ideal macht. Unsere Datenbank zeigt hier nur 50,9 von 100 Punkten für den Reisebereich.
Solltet ihr sie kaufen? Wenn ihr eine leichte Kamera für den Alltag, für Produktfotos oder als Einstieg in das Fuji-System sucht und nicht ständig bei Regen fotografiert, dann ja. Die Bildqualität und der Autofokus sind in dieser Preisklasse schwer zu schlagen. Wenn ihr dagegen viel aus der Hand filmt oder bei jedem Wetter draußen seid, schaut euch lieber Kameras mit IBIS und Wetterschutz an, auch wenn sie etwas mehr kosten.