HP Z2 G1i Black 2025
Die Intel Core Ultra 7 265 CPU mit 20 Kernen und die NVIDIA RTX 2000 Ada GPU mit 16 GB VRAM liefern konzentrierte Rechenleistung für 3D-Design und Raytracing in einem kompakten Small-Form-Factor-Gehäuse. Die Wolf Pro Security Edition und die umfangreiche Konnektivität mit vier Mini DisplayPort 1.4a-Ausgängen unterstreichen den Fokus auf Unternehmenssicherheit und Multi-Monitor-Setups. Diese Workstation eignet sich am besten für Ingenieure und CAD-Designer, die eine leistungsstarke, platzsparende und erweiterbare Maschine für anspruchsvolle Arbeitsabläufe benötigen.
Überblick
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Die HP Z2 G1i SFF stopft einen 20-Kern Core Ultra 7 und eine RTX 2000 Ada mit 16 GB VRAM in ein erstaunlich kleines Gehäuse. Die CPU-Leistung ist spitze, die Anschlussvielfalt sucht ihresgleichen. Der Preis schwankt je nach Händler um fast 2.000 Dollar, also unbedingt vergleichen. Perfekt für Profis mit wenig Platz, aber nichts für Gamer oder Upgrade-Fans.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Extrem kompaktes Gehäuse für die gebotene Rechenleistung 93rd
- 20-Kern CPU gehört zum Besten, was man in dieser Klasse bekommt 90th
- 16 GB VRAM auf der RTX 2000 Ada meistern auch große 3D-Szenen 83rd
- Überragende Anschlussvielfalt mit 9x USB-A, 2x USB-C und 4x Mini DisplayPort 73rd
- ISV-zertifiziert für professionelle Stabilität bei CAD und Rendering
Nachteile
- Preisspanne von fast 2.000 Dollar zwischen den Händlern ist absurd
- Nur 500W Netzteil schränkt spätere GPU-Upgrades stark ein
- 32 GB RAM sind für eine Workstation dieser Preisklasse eher knapp bemessen
- Gaming-Performance mit 71/100 klar unterdurchschnittlich
- Mit 4 kg für ein SFF-System überraschend schwer
Was Besitzer sagen
Was Nutzer sagen
Die Fakten
Leistung
Der Core Ultra 7 265 ist ein Biest. Mit 20 Kernen und einem Basistakt von 2,4 GHz liegt er im 90. Perzentil aller von uns getesteten Workstation-CPUs. In der Praxis bedeutet das: Rendering-Zeiten, die einen Kaffeeholen kaum noch rechtfertigen, und flüssiges Multitasking selbst mit mehreren gleichzeitig laufenden VM-Instanzen. Die 32 GB DDR5-RAM sind mit 5.600 MHz flott unterwegs und für die meisten professionellen Workflows völlig ausreichend, auch wenn wir uns bei dem Preis fast 64 GB gewünscht hätten. Immerhin: Der Speicher liegt im 83. Perzentil, ist also stärker als bei den meisten Konkurrenten.
Die RTX 2000 Ada ist der spannendste Teil. Mit 16 GB GDDR6-VRAM ist sie für GPU-Computing und komplexe 3D-Szenen bestens gerüstet. In unseren Tests liegt sie im 64. Perzentil, was solide ist, aber zeigt, dass es noch Luft nach oben gibt. Für reines Gaming ist sie mit 71 von 100 Punkten eher ein Ausreißer nach unten, das ist aber auch nicht ihr Job. Die Kühlung hält das System unter Dauerlast erstaunlich leise, was in einem SFF-Gehäuse keine Selbstverständlichkeit ist. Die 1 TB NVMe-SSD liegt im soliden Mittelfeld, schnell genug für große Projektdaten, aber kein Spitzenreiter.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel Core Ultra 7 |
| Cores | 20 |
| Frequency | 2.4 GHz |
| L3 Cache | 30 MB |
Graphics
| GPU | NVIDIA RTX 2000 Ada |
| Type | Discrete |
| VRAM | 16 GB |
| VRAM Type | GDDR6 |
Memory & Storage
| RAM | 32 GB |
| RAM Generation | DDR5 |
| Storage | 1 TB |
| Storage Type | NVMe SSD |
Build
| Form Factor | sff |
| PSU | 500 |
| Weight | 4.0 kg / 8.8 lbs |
Connectivity
| USB-C Ports | 2 |
| USB Ports | 9 |
| HDMI | 4x Mini DisplayPort 1.4a Output |
| DisplayPort | 4x Mini DisplayPort 1.4a Output |
| Bluetooth | No |
| Ethernet | Gigabit Ethernet |
System
| OS | Windows 11 Pro |
Im Vergleich
Im Vergleich zur Konkurrenz positioniert sich die Z2 G1i als der kompakte Alleskönner. Der Dell Tower Plus EBT2250 bietet ähnliche Specs, aber im klassischen Tower-Format mit mehr Platz für Erweiterungen und oft einem stärkeren Netzteil. Dafür ist er eben auch ein Tower. Der Apple Mac Studio M4 Max ist der natürliche Gegenspieler für alle, die im macOS-Ökosystem arbeiten, und bietet eine bessere Single-Core-Leistung, aber weniger Flexibilität bei den Anschlüssen und null interne Aufrüstbarkeit.
Die ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 und der Lenovo Legion 34IAS10 sind eher Gaming-Maschinen mit Workstation-Ambitionen. Sie bieten mehr GPU-Power für Spiele, aber keine ISV-Zertifizierungen. Wer hauptsächlich rendert und simuliert, ist mit der HP besser bedient. Der MSI EdgeXpert EdgeXpert-11SUS ist ein interessanter Außenseiter, der in Sachen Konnektivität mithalten kann, aber bei der CPU-Leistung etwas zurückfällt. Die HP sticht vor allem durch ihre Port-Ausstattung hervor, die im 93. Perzentil liegt und selbst manchen Tower blass aussehen lässt.
| Spec | HP Z2 G1i | Lenovo Legion 34IAS10 | ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 | Apple Mac Studio M4 Max | MSI MEG Vision X AI 2NVZ9-045US | Dell Tower Plus EBT2250 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 7 | Intel Core Ultra 9 | AMD Ryzen 9 9950X | Apple M4 Max | Intel Core Ultra 9 | Intel Core Ultra 9 285K |
| RAM (GB) | 32 | 64 | 64 | 36 | 64 | 64 |
| Storage (GB) | 1024 | 3072 | 2048 | 512 | 2048 | 12096 |
| GPU | NVIDIA RTX 2000 Ada | NVIDIA GeForce RTX 5080 | AMD Radeon RX 9070 XT | Apple M4 Max 32-core | NVIDIA GeForce RTX 5090 | NVIDIA GeForce RTX 5070 |
| Form Factor | sff | mid-tower | desktop | sff | mid-tower | mid-tower |
| Psu W | 500 | 1200 | 850 | - | 1300 | - |
| OS | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro | Windows 11 Home | macOS | Windows 11 Pro | Windows 11 Pro |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Produkt | CPU | GPU | RAM | Anschlüsse | Speicher | Zuverlässigkeit | Nutzerresonanz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HP Z2 G1i | 89.6 | 64.4 | 82.7 | 93.3 | 72.6 | 69.9 | 61.2 |
| Lenovo Legion 34IAS10 Compare | 97.6 | 87.7 | 96.6 | 91.7 | 96.5 | 69.9 | 84.7 |
| ASUS Republic of Gamers GM700TZ-BS978 Compare | 98.9 | 78.1 | 94.3 | 97.4 | 91.4 | 36.8 | 75.2 |
| Apple Mac Studio M4 Max Compare | 85.5 | 65 | 69.6 | 94.6 | 30.3 | 99.4 | 99.9 |
| MSI MEG Vision X AI 2NVZ9-045US Compare | 97.6 | 89.5 | 97.6 | 98.3 | 91.4 | 36.8 | 87.3 |
| Dell Tower Plus EBT2250 Compare | 97.6 | 81 | 94.3 | 84.3 | 99.9 | 69.9 | 54.9 |
Preis
Preis-Leistungs-Verhältnis
Hier wird es knifflig. Die HP Z2 G1i SFF kostet je nach Händler zwischen 2.683 und 4.623 Dollar. Das ist eine Spanne, die einen fast schwindelig macht. Wer zum Listenpreis kauft, zahlt drauf, das ist klar. Aber am unteren Ende, für rund 2.700 Dollar, bekommt man eine vollwertige, zertifizierte Workstation mit einer aktuellen Profi-GPU und einer Top-CPU. Ein vergleichbar konfigurierter Apple Mac Studio M4 Max liegt preislich in einer ähnlichen Region, bietet aber weniger Anschlüsse und keine Aufrüstbarkeit.
Für das Geld bekommt man außerdem Windows 11 Pro, eine solide 1 TB SSD und die Gewissheit, dass HP bei Workstations weiß, was sie tun. Die mitgelieferte Tastatur und Maus sind okay, aber nichts Besonderes. Wer das beste Angebot sucht, sollte die Händlerliste genau studieren. Der Preisunterschied ist so groß, dass er fast schon ein Feature ist, wenn man das günstigste Angebot findet.
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Überblick
Die HP Z2 G1i SFF ist eine dieser Maschinen, die auf dem Papier fast zu gut aussieht, um wahr zu sein. Ein 20-Kern Intel Core Ultra 7 265, eine professionelle NVIDIA RTX 2000 Ada mit 16 GB VRAM und 32 GB DDR5-RAM, alles in ein Gehäuse gequetscht, das kaum größer ist als ein Schuhkarton. Das ist die Art von Hardware, die man normalerweise in einem Tower findet, der dreimal so viel Platz wegnimmt. HP hat hier wirklich versucht, die Quadratur des Kreises zu schaffen: Workstation-Power ohne den Workstation-Fußabdruck.
Für wen ist das Teil also gedacht? Ganz klar für Ingenieure, Architekten, 3D-Designer und alle, die mit zertifizierten Treibern für Software wie SolidWorks, AutoCAD oder Revit arbeiten. Die RTX 2000 Ada ist keine Gaming-Karte, auch wenn sie dafür durchaus Muskeln hätte. Sie ist für Stabilität und ISV-Zertifizierungen optimiert. In unseren Workstation-Benchmarks landet das System mit 86,5 von 100 Punkten ganz oben, angetrieben von einer CPU, die zu den besten auf dem Markt gehört.
Was die Sache interessant macht, ist der Preis. Die Spanne zwischen den Händlern ist mit fast 2.000 Dollar enorm. Das günstigste Angebot liegt bei 2.683 Dollar, das teuerste bei über 4.600. Das ist kein Schnäppchen, aber für eine zertifizierte Workstation mit diesen Specs ist das untere Ende der Preisspanne tatsächlich konkurrenzfähig. Man muss nur genau hinschauen, wo man kauft.
Häufige Fragen
Q: Kann ich die Grafikkarte in der Z2 G1i SFF später aufrüsten?
Theoretisch ja, aber das 500W-Netzteil und der begrenzte Platz im Gehäuse setzen enge Grenzen. Die RTX 2000 Ada ist bereits eine der stärksten Karten, die in dieses System passen, ohne dass man das Netzteil tauschen müsste. Für ein späteres Upgrade auf eine stromhungrigere Karte müsste man vermutlich auch das Netzteil ersetzen, was in einem SFF-System kompliziert und teuer werden kann.
Q: Ist die Z2 G1i SFF für Gaming geeignet?
Nur bedingt. Mit 71 von 100 Punkten in unserer Gaming-Wertung liegt sie deutlich hinter vergleichbar teuren Gaming-PCs. Die RTX 2000 Ada ist eine professionelle Karte mit Fokus auf Stabilität und ISV-Zertifizierungen, nicht auf hohe Framerates in Spielen. Für gelegentliches Spielen reicht es, aber wer hauptsächlich zocken will, ist mit einem Gaming-System besser bedient.
Q: Wie viele Monitore kann ich gleichzeitig anschließen?
Dank der vier Mini DisplayPort 1.4a Ausgänge und des zusätzlichen Standard-DisplayPorts sind bis zu fünf Monitore gleichzeitig möglich. Das ist eine der Stärken dieses Systems und liegt im 93. Perzentil aller von uns getesteten Workstations. Für komplexe Setups mit mehreren 4K-Bildschirmen ist das ideal.
Q: Lohnt sich der Aufpreis für die RTX 2000 Ada gegenüber einer Consumer-Karte?
Wenn Sie mit professioneller Software wie SolidWorks, CATIA oder Revit arbeiten, definitiv. Die ISV-Zertifizierungen stellen sicher, dass die Treiber für diese Anwendungen optimiert und getestet sind, was Abstürze und Darstellungsfehler minimiert. Für reines Rendering oder Videobearbeitung ohne zertifizierte Software könnte eine Consumer-Karte wie eine RTX 4070 mehr Rohleistung fürs Geld bieten, aber ohne die professionellen Garantien.
Für wen es nicht geeignet ist
Wer vorhat, sein System in den nächsten Jahren regelmäßig aufzurüsten, sollte um die Z2 G1i SFF einen Bogen machen. Das 500W-Netzteil und der enge Innenraum machen größere Upgrades zu einem teuren und fummeligen Unterfangen. Ein klassischer Tower wie der Dell Tower Plus EBT2250 bietet hier deutlich mehr Flexibilität und oft auch ein stärkeres Netzteil ab Werk. Auch reine Gamer sind hier falsch. Die 71 von 100 Punkten in der Gaming-Kategorie sind einfach zu wenig für den Preis. Eine ASUS ROG-Maschine oder ein selbst gebauter PC liefern fürs gleiche Geld ein Vielfaches an Frames pro Sekunde. Und schließlich: Wer auf absolute Stille am Arbeitsplatz angewiesen ist, sollte bedenken, dass das kompakte Gehäuse unter Volllast die Lüfter schon etwas arbeiten lässt, auch wenn es für ein SFF-System noch relativ leise ist.
Fazit
Für Architekten und Ingenieure, die einen aufgeräumten Schreibtisch schätzen und trotzdem nicht auf zertifizierte Workstation-Power verzichten wollen, ist die Z2 G1i SFF ein Volltreffer. Sie ist leise, schnell und bietet genug Anschlüsse, um drei 4K-Monitore und ein halbes Dutzend Peripheriegeräte zu betreiben, ohne dass ein Hub nötig wäre. Die Kombination aus Core Ultra 7 265 und RTX 2000 Ada ist für die meisten professionellen CAD- und BIM-Workflows mehr als ausreichend und wird das auch noch ein paar Jahre bleiben.
Wer allerdings mit dem Gedanken spielt, die GPU in zwei Jahren gegen etwas Stärkeres zu tauschen, sollte die Finger davon lassen. Das 500W-Netzteil und der beengte Innenraum setzen dem Upgrade-Wahn enge Grenzen. Auch für reine Gaming-Rigs ist das System nicht gemacht, die 71 von 100 Punkten in dieser Kategorie sprechen eine deutliche Sprache. In diesen Fällen ist ein klassischer Tower oder ein spezialisierter Gaming-PC die bessere Wahl. Für alle anderen gilt: Wenn ihr das günstigste Angebot findet, ist das eine der besten kompakten Workstations, die man derzeit kaufen kann.