Lenovo ThinkPad 14.5" P14s Gen 5 Black 2024
Die Kombination aus Intel Core Ultra 7 155H und der dedizierten NVIDIA RTX 500 Ada Generation GPU mit 4 GB VRAM macht diese mobile Workstation für zertifizierte ISV-Anwendungen und KI-beschleunigte Workflows besonders leistungsfähig. Mit nur 1,61 kg Gewicht und einem 75-Wh-Akku bietet sie eine seltene Balance aus echter Portabilität und professioneller Rechenleistung, unterstützt durch eine umfangreiche Anschlussauswahl inklusive Thunderbolt und HDMI 2.1. Dieses Notebook ist am besten für technische Entwickler und Industriedesigner geeignet, die unterwegs auf stabile CAD- und Rendering-Performance angewiesen sind.
Snapshot
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Das Lenovo ThinkPad P14s Gen 5 ist eine leichte und leistungsstarke mobile Workstation mit tollem Arbeitstempo und hervorragender Verarbeitung. Der größte Kompromiss ist das mäßige Display, und die KI-Leistung ist eine Schwäche. Für CAD-Profis und Entwickler, die ein aufrüstbares und anschlussreiches Windows-Gerät suchen, ist es aber eine klare Empfehlung, sofern man es zu einem guten Preis findet.
Vor- und Nachteile
Pros
- Hervorragende Verarbeitung und robustes ThinkPad-Gehäuse 92th
- Starke CPU-Leistung für anspruchsvolle Profi-Software 88th
- Arbeitsspeicher und SSD sind aufrüstbar 85th
- Großartige Anschlussvielfalt inklusive Ethernet und HDMI 2.1 82th
- Leicht und kompakt für eine mobile Workstation
Cons
- Display ist mit 300 Nits und 45% NTSC nur mittelmäßig
- Nur 4GB VRAM limitieren die GPU bei großen Projekten
- KI- und LLM-Leistung ist eine klare Schwäche
- Die Kameraqualität lässt zu wünschen übrig
- Extreme Preisspanne bei verschiedenen Händlern
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The proof
Leistung
In unseren Benchmarks zeigt das ThinkPad P14s Gen 5 eine gesunde Leistung. Die Kombination aus dem 16-Kern Intel Core Ultra 7 155H und der RTX 500 Ada liefert genug Dampf für alle typischen Workstation-Aufgaben. Die CPU rangiert im 76. Perzentil, was für eine starke, aber nicht überragende Rechenleistung spricht. In der Praxis bedeutet das: Kompilierungszeiten sind kurz, und selbst komplexe 3D-Modelle in CAD-Programmen lassen sich flüssig bearbeiten. Die 32GB RAM (88. Perzentil) sind für die meisten Anwender mehr als ausreichend und verhindern lästige Auslagerungsprobleme, selbst wenn dutzende Tabs und virtuelle Maschinen gleichzeitig laufen.
Die NVIDIA RTX 500 Ada Generation ist ein interessanter Fall. Sie ist eine professionelle GPU und liegt im 59. Perzentil. Für reine Gaming-Vergleiche ist das irreführend, denn sie ist nicht für Spiele, sondern für zertifizierte Stabilität in Profi-Anwendungen wie SolidWorks oder AutoCAD optimiert. Die 4GB VRAM sind hier die größte Einschränkung und bremsen das Gerät bei sehr großen Modellen oder KI-Workloads aus, wo es mit einem Score von 45,6/100 tatsächlich seine klare Schwäche zeigt. Für die meisten Entwickler und Ingenieure ist die Leistung aber genau richtig und fühlt sich im Alltag sehr schnell an.
Technische Daten
Alle technischen Daten
Processor
| CPU | Intel Core Ultra 7 155H |
| Cores | 16 |
| Frequency | 1.4 GHz |
| L3 Cache | 24 MB |
Graphics
| GPU | NVIDIA RTX 500 |
| Type | discrete |
| VRAM | 4 GB |
Memory & Storage
| RAM | 32 GB |
| RAM Generation | DDR5 |
| Storage | 1 TB |
| Storage Type | NVMe SSD |
Display
| Size | 14.5" |
| Resolution | 1920 (Full HD) |
| Panel | IPS |
| Refresh Rate | 60 Hz |
| Brightness | 300 nits |
| Color Gamut | 45% NTSC |
Connectivity
| USB-C Ports | 2 |
| USB Ports | 2 |
| Thunderbolt | Thunderbolt 4 |
| HDMI | HDMI 2.1 |
| Wi-Fi | Wi-Fi 6E |
| Bluetooth | Bluetooth 5.3 |
| Ethernet | Gigabit Ethernet |
Physical
| Weight | 1.6 kg / 3.5 lbs |
| Battery | 75 Wh |
| OS | Windows 11 Pro |
Im Vergleich
Im Vergleich zu einem Apple MacBook Pro M4 Max wird der grundlegende Charakterunterschied deutlich. Das MacBook hat ein um Längen besseres, helleres Display mit hoher Farbraumabdeckung und eine massiv überlegene Leistung bei KI-Aufgaben. Dafür ist das ThinkPad bei der Anschlussvielfalt und Aufrüstbarkeit klar im Vorteil. Ein Ethernet-Port und zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse sind Dinge, die man beim MacBook schmerzlich vermisst. Für Windows-affine Ingenieure ist das P14s die praktischere Wahl.
Das ASUS ROG Flow Z13 GZ302 ist ein ganz anderes Tier, eher ein Gaming-Tablet mit abnehmbarer Tastatur. Es ist kompakter und hat mehr Grafikpower für Spiele, aber das ThinkPad ist das deutlich robustere und servicefreundlichere Arbeitsgerät. Das MSI Prestige und das Samsung Galaxy Book5 Pro sind eher schicke Ultrabooks mit besseren OLED-Displays, die das P14s in Sachen Bildqualität alt aussehen lassen. Dafür können sie bei Dauerlast und professioneller GPU-Stabilität nicht mit dem Lenovo mithalten. Das HP OmniBook X Flip ist ein Convertible mit Touchscreen, was dem klassischen ThinkPad völlig fehlt, aber auch hier opfert man die Workstation-Zertifizierungen und die Aufrüstbarkeit.
| Spec | Lenovo ThinkPad 14.5" P14s Gen 5 | Apple MacBook Pro M4 Max | ASUS ROG Zephyrus G14 GA403WW-G14.R95080 | HP OMEN Transcend 14-fb1023dx | MSI Prestige PRE13EVOA2088 | Dell Premium LDA14250-7667SLV-PUS |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Intel Core Ultra 7 155H | Apple M4 Max | AMD Ryzen AI 9 HX 370 | Intel Core Ultra 9 285H | Intel Core Ultra 7 258V | Intel Core Ultra 7 255H |
| RAM (GB) | 32 | 64 | 32 | 32 | 32 | 32 |
| Storage (GB) | 1024 | 8192 | 2000 | 1024 | 1000 | 1000 |
| Screen | 14.5" 1920x1200 | 14.2" 3024x1964 | 14" 2880x1800 | 14" 2880x1800 | 13.3" 2880x1800 | 14.5" 3200x2000 |
| GPU | NVIDIA RTX 500 | Apple (40-Core) | NVIDIA GeForce RTX 5080 | NVIDIA GeForce RTX 5070 | Intel Arc Graphics | Intel Arc Graphics |
| OS | Windows 11 Pro | macOS | Windows 11 Home | Windows 11 Home | Windows 11 Home | Windows 11 Home |
| Weight (kg) | 1.6 | 1.6 | 1.6 | 1.6 | 1 | 1.7 |
| Battery (Wh) | 75 | 72 | - | 71 | - | 62 |
| Compare | Compare | Compare | Compare | Compare |
| Product | Cpu | Gpu | Ram | Port | Screen | Compact | Storage | User Sentiment | Reliability | Social Proof |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lenovo ThinkPad 14.5" P14s Gen 5 | 76.7 | 72.4 | 88.2 | 91.6 | 66.9 | 56.9 | 81.7 | 77.7 | 79.3 | 84.5 |
| Apple MacBook Pro M4 Max Compare | 92.6 | 83.3 | 96.4 | 78.4 | 99.2 | 67.4 | 99.7 | 93.8 | 96.7 | 88.1 |
| ASUS ROG Zephyrus G14 GA403WW-G14.R95080 Compare | 89.2 | 92.4 | 92.4 | 91.6 | 96 | 72.8 | 90.3 | 98.2 | 59 | 97.7 |
| HP OMEN Transcend 14-fb1023dx Compare | 88.5 | 91.1 | 91.3 | 91.6 | 96 | 71.6 | 69.7 | 77.7 | 32.5 | 96.6 |
| MSI Prestige PRE13EVOA2088 Compare | 64.5 | 62.4 | 82 | 81.8 | 91.1 | 95.3 | 74.1 | 93.8 | 59 | 86.8 |
| Dell Premium LDA14250-7667SLV-PUS Compare | 85.3 | 62.4 | 90.7 | 71.8 | 96.6 | 56 | 64.6 | 88.4 | 32.5 | 96.6 |
Price
Preis-Leistungs-Verhältnis
Das Preis-Leistungs-Verhältnis des ThinkPad P14s Gen 5 ist eine zweischneidige Klinge, die stark davon abhängt, wo man kauft. Die Preisspanne ist mit 2.202 bis über 4.200 Dollar absurd groß. Zum niedrigeren Ende ist es ein exzellentes Angebot für eine zertifizierte mobile Workstation mit dieser Ausstattung. Zum oberen Ende zahlt man hingegen einen heftigen Aufpreis, für den man anderswo schon leistungsstärkere GPUs mit mehr VRAM bekommt. Unser Tipp: Unbedingt die Preise vergleichen und nach dem günstigsten seriösen Händler suchen. Für den Preis einer gut konfigurierten Variante bekommt man alternativ ein Apple MacBook Pro, das ein deutlich besseres Display und eine stärkere KI-Performance bietet, aber weniger anschlussfreudig ist.
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Überblick
Das Lenovo ThinkPad P14s Gen 5 ist eine mobile Workstation, die sich klar an Profis richtet, die unterwegs ordentlich Rechenleistung brauchen. Mit einem Intel Core Ultra 7 155H, 32GB DDR5-RAM und einer dedizierten NVIDIA RTX 500 Ada Generation GPU hat es die typischen Büro-Laptops weit hinter sich gelassen. Für alle, die mit CAD-Software, großen Datensätzen oder anspruchsvollen Entwicklungsumgebungen arbeiten, ist das Gerät eine ernsthafte Ansage. Und mit einem Gewicht von nur 1,61 kg ist es leichter, als man es von so einer Power-Maschine erwarten würde.
Das 14,5 Zoll große WUXGA-Display (1920x1200) im 16:10-Format bietet mehr vertikalen Platz als ein Standard-16:9-Bildschirm, was beim Arbeiten mit langen Code-Blöcken oder Tabellen ein echter Segen ist. Allerdings muss man hier den größten Kompromiss eingehen: Das Panel erreicht nur 300 Nits und deckt lediglich 45% des NTSC-Farbraums ab. Für die Arbeit im Freien oder farbkritische Aufgaben ist das suboptimal, für den Innenraum und die meiste Entwicklerarbeit reicht es aber aus.
Was das P14s Gen 5 wirklich auszeichnet, ist die Kombination aus robuster ThinkPad-Bauweise und der für diese Klasse hervorragenden Anschlussvielfalt. Thunderbolt 4, HDMI 2.1, Ethernet und Wi-Fi 6E sind an Bord. Der aufrüstbare RAM und die SSD sind ein weiteres starkes Argument für alle, die ihr Gerät gerne länger nutzen und bei Bedarf selbst erweitern wollen. Der Preis variiert online extrem, von etwa 2.200 bis über 4.200 Dollar, daher lohnt sich ein genauer Preisvergleich.
Häufige Fragen
Q: Ist das Lenovo ThinkPad P14s Gen 5 gut für CAD und 3D-Modellierung?
Ja, absolut. Die dedizierte NVIDIA RTX 500 Ada Generation GPU ist speziell für professionelle Anwendungen wie CAD zertifiziert und liefert in Kombination mit dem Intel Core Ultra 7 Prozessor stabile und flüssige Leistung. Nur bei extrem großen Modellen können die 4GB VRAM zum Flaschenhals werden.
Q: Kann man den Arbeitsspeicher und die SSD beim ThinkPad P14s Gen 5 aufrüsten?
Ja, das ist einer der großen Vorteile dieses Modells. Sowohl der DDR5-RAM als auch die NVMe-SSD sind nicht verlötet und können später durch größere oder schnellere Komponenten ersetzt werden.
Q: Wie gut ist der Bildschirm des Lenovo ThinkPad P14s Gen 5 für die Bildbearbeitung?
Für farbkritische Bildbearbeitung ist das Display leider nicht gut geeignet. Mit nur 45% NTSC-Farbraumabdeckung und 300 Nits Helligkeit ist es eher auf Produktivität als auf kreative Profi-Arbeit ausgelegt. Ein externer Monitor mit hoher Farbtreue ist hier fast Pflicht.
Q: Ist das Lenovo ThinkPad P14s Gen 5 für KI-Anwendungen und maschinelles Lernen geeignet?
Nur bedingt. Das ist die größte Schwäche des Geräts. Mit nur 4GB VRAM und einer GPU, die nicht auf KI-Rechenleistung optimiert ist, stößt es bei großen Sprachmodellen oder komplexen ML-Aufgaben schnell an seine Grenzen.
Für wen es nicht geeignet ist
Kreative Profis, die Wert auf ein brillantes, farbgenaues Display legen, sollten um das P14s Gen 5 einen großen Bogen machen. Das Panel ist mit 300 Nits und magerer Farbraumabdeckung einfach nicht auf der Höhe der Zeit und für ernsthafte Foto- oder Videobearbeitung ungeeignet. Gleiches gilt für alle, deren Arbeitsschwerpunkt auf KI und maschinellem Lernen liegt, da die GPU hier eine klare Bremse ist. In beiden Fällen wäre ein Apple MacBook Pro mit seinem überragenden Display und der starken Neural Engine oder ein Laptop mit einer NVIDIA GeForce RTX GPU mit mindestens 8GB VRAM die deutlich bessere, wenn auch oft teurere Alternative.
Fazit
Das Lenovo ThinkPad P14s Gen 5 ist ein Arbeitstier für Spezialisten. Wenn du ein Windows-basiertes, zuverlässiges Gerät für CAD, Entwicklung oder Datenanalyse suchst, das du auch mal mit in den Serverraum nehmen kannst, wirst du kaum etwas Besseres in dieser Gewichtsklasse finden. Die Tastatur ist fantastisch, die Leistung stimmt, und die Möglichkeit, RAM und SSD später zu erweitern, verlängert die Lebensdauer enorm. Es fühlt sich einfach nach einem Werkzeug an, das für den harten Alltag gemacht ist.
Solltest du das P14s Gen 5 kaufen? Ja, aber nur, wenn du die Workstation-Zertifizierungen und die professionelle GPU wirklich brauchst. Für alle, die hauptsächlich im Büro, im Web oder mit Office-Anwendungen arbeiten, ist das Gerät überdimensioniert. Und für Kreative, die ein farbgenaues, helles Display brauchen, ist das mittelmäßige Panel ein klares Ausschlusskriterium. Der Sweet Spot ist der preisbewusste Ingenieur oder Entwickler, der ein stabiles Arbeitspferd sucht und bereit ist, beim Bildschirm Abstriche zu machen.